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	<title>Rippe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T21:41:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rippe&amp;diff=72294&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-03T17:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Image122.gif|mini|hochkant|Menschliche Rippe von unten (inferior)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Costae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; Adjektiv {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;costalis&amp;#039;&amp;#039;}}) sind paarige, stabförmige, mehr oder weniger lange und mehr oder weniger stark gebogene [[Knochen]] des [[Rumpf (Anatomie)|Rumpfes]] der [[Wirbeltiere]]. Die Rippen sind mit den Seiten der Rumpfwirbel verbunden. Brustseitig können sie direkt (echte Rippen) oder indirekt (unechte Rippen) mit einem [[Brustbein]] (Sternum) verbunden sein. Die Gesamtheit der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenpaare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bildet den &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenkorb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Bei Säugetieren tragen nur die vorderen (beim [[Skelett des Menschen]] oberen) Rumpfwirbel Rippen. Diese rippentragenden Wirbel werden auch [[Brustwirbel|Brust- oder Thoracalwirbel]] genannt und der Rippenkorb wird entsprechend als [[Brustkorb]] bezeichnet. Die Nummerierung erfolgt vom Kopf her, der oberste Brustwirbel trägt die 1. Rippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Jede Rippe (von mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;rippe&amp;#039;&amp;#039;, auch [das] &amp;#039;&amp;#039;ripp&amp;#039;&amp;#039;; verwandt mit germanisch *&amp;#039;&amp;#039;rebh-&amp;#039;&amp;#039; ‚überdachen‘ – in Bezug auf das Bedecken der Brusthöhle&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 602.&amp;lt;/ref&amp;gt;) besteht aus einem wirbelsäulenseitigen Rippenknochen (&amp;#039;&amp;#039;Os costale&amp;#039;&amp;#039;) und bei den Säugetieren zusätzlich aus einem [[Knorpel|knorpligen]] Abschnitt, dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenknorpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cartilago costalis&amp;#039;&amp;#039;). Der Spalt zwischen zwei aufeinander folgenden Rippen wird als [[Intercostalraum]] (ICR, Zwischenrippenraum, &amp;#039;&amp;#039;Spatium intercostale&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Dieser Raum ist durch die [[Musculus intercostalis externus|Musculi intercostales externi]] und [[Musculus intercostalis internus|interni]] ausgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rippen stehen [[Gelenk (Anatomie)|gelenkig]] mit der [[Wirbelsäule]] in Verbindung. Die Köpfe der Rippen berühren dabei zwei aufeinander folgende Wirbel, beim [[Mensch]]en artikulieren die 1., 11. und 12. Rippe jedoch nur mit dem jeweils gleichzahligen Brustwirbel. Die Verbindung mit den Wirbelkörpern übernimmt das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenköpfchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Caput costae&amp;#039;&amp;#039;), dessen Gelenkfläche (&amp;#039;&amp;#039;Facies articularis capitis costae&amp;#039;&amp;#039;) bei den Rippen – beim Menschen nur die der 2. bis 10. Rippe – zweigeteilt ist. Unterhalb des Rippenköpfchens verjüngt sich die Rippe zum Rippenhals (&amp;#039;&amp;#039;Collum costae&amp;#039;&amp;#039;). Am Rippenhals befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenhöcker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Tuberculum costae&amp;#039;&amp;#039;), der ebenfalls eine Gelenkfläche (&amp;#039;&amp;#039;Facies articularis tuberculi costae&amp;#039;&amp;#039;) trägt, die mit der Gelenkfläche (&amp;#039;&amp;#039;Fovea costalis processus transversi&amp;#039;&amp;#039;) des gleichzahligen Querfortsatzes ein Gelenk bildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sich in Richtung Brustbein anschließende Teil ist der Rippenkörper (&amp;#039;&amp;#039;Corpus costae&amp;#039;&amp;#039;). Er trägt an der kaudalen Innenseite eine Furche (&amp;#039;&amp;#039;Sulcus costae&amp;#039;&amp;#039;), in der die Interkostal[[nerv]]en und -[[blutgefäß]]e verlaufen. Der Rippenkörper geht in der Rippenfuge in den Rippenknorpel (&amp;#039;&amp;#039;Cartilago costalis&amp;#039;&amp;#039;) über. Letzterer ist bei den „echten Rippen“ mit dem [[Brustbein]] verbunden. Bei den „falschen Rippen“ besteht diese Verbindung nur über die Knorpel der „echten Rippen“ sechs und sieben. Die freien Rippen haben keine Verbindung zum Sternum. Durch die Abknickung zwischen Rippenkörper und Rippenknorpel entsteht ein kranial offener Winkel, das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenknie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Genu costae&amp;#039;&amp;#039;)-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Normalform der Rippen gibt es einige [[Normvariante]]n, wie beispielsweise die [[Gabelrippe]], die in der Regel keine Beschwerden verursachen. Die häufigste Erkrankung der Rippe ist die [[Rippenfraktur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einteilung und Anzahl ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eptesicus fuscus ribcage.jpg|mini|Brustkorb und Schultergürtel der Großen Braunen Fledermaus &amp;#039;&amp;#039;Eptesicus fuscus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die Anzahl der Rippenpaare entspricht der artspezifischen Anzahl der Brustwirbel. Die oberen (bei Tieren vorderen) Rippen sind bei den [[Säugetiere]]n über den Rippenknorpel direkt mit dem [[Brustbein]] (&amp;#039;&amp;#039;Sternum&amp;#039;&amp;#039;) verbunden. Diese bezeichnet man als sternale Rippen. Die unteren (hinteren) Rippen setzen am knorpeligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rippenbogen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Arcus costalis&amp;#039;&amp;#039;) an, man nennt sie &amp;#039;&amp;#039;asternale Rippen&amp;#039;&amp;#039;. Die letzten Rippen können frei in der Bauchwand als so genannte „Fleisch-“ oder „fliehende Rippen“ (&amp;#039;&amp;#039;Costae fluctuantes&amp;#039;&amp;#039;) (beim Hund, der Katze und dem Menschen) auftreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch hat im Regelfall zwölf Rippenpaare, die oberen sieben Rippen sind sternale, die achte bis zehnte asternale und die unteren beiden enden frei in der Muskulatur. Die sternalen Rippenpaare (1 bis 7) werden auch als „echte Rippen“ (&amp;#039;&amp;#039;Costae verae&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet, die Rippenpaare 8 bis 12 als „unechte Rippen“ (&amp;#039;&amp;#039;Costae spuriae&amp;#039;&amp;#039;). Als [[Varietät (Anatomie)|Varietät]] tritt bei etwa 8 % der Menschen am ersten Lendenwirbel beidseits eine Lumbalrippe (&amp;#039;&amp;#039;Costa lumbalis&amp;#039;&amp;#039;), bei 1 % der Menschen am siebten Halswirbel eine [[Halsrippe]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Haushund]], [[Hauskatze]], [[Hausrind]], [[Hausziege]] und [[Hausschaf]] besitzen in der Regel 13 Rippenpaare. Das [[Hausschwein]] hat 14 bis 17 Rippenpaare, das [[Hauspferd]] 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz-Viktor Salomon]]: &amp;#039;&amp;#039;Knöchernes Skelett&amp;#039;&amp;#039;. In: Franz-Viktor Salomon u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomie für die Tiermedizin.&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 3-8304-1007-7, S. 37–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4178211-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knochen des Rumpfes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rippe| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
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