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	<title>Rinkerode - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-22T07:12:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinkerode&amp;diff=274796&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-24T08:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel| behandelt die ehemalige Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Rinkerode&amp;#039;&amp;#039; im [[Kreis Warendorf]] ([[Nordrhein-Westfalen]]). Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Rinkerode (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Rinkerode&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Drensteinfurt&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung= &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51.84629361167266&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 7.683720100891576&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 60&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 35.13 &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 3819&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-08-01&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;Stadt [[Drensteinfurt]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 48317&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02538&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Bild                   = 20141101 Rinkerode, Drensteinfurt (07076).jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Rinkerode&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinkerode&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Drensteinfurt]] im [[Kreis Warendorf]] in [[Nordrhein-Westfalen]] mit etwa 3800 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt etwa 12&amp;amp;nbsp;km südlich von Münster, Nachbarorte sind [[Hiltrup]] (im Norden), [[Albersloh]] (im Nordosten), Drensteinfurt (im Südosten), [[Ascheberg (Westfalen)|Ascheberg]] und [[Davensberg]] (im Westen) sowie Amelsbüren (im Nordwesten). In Nord-Süd-Richtung wird Rinkerode von der [[Bahnstrecke Münster–Hamm]] mit Bedienung des Bahnhofs Rinkerode durch Nahverkehrszüge im Halbstundentakt und der nahezu parallel laufenden [[Bundesstraße 54]] durchkreuzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich des Ortes liegt das große Waldgebiet der [[Davert]] und nördlich die [[Hohe Ward]]. Rund 1,5 km östlich des Ortskerns fließt die [[Werse]] in nördlicher Richtung nach [[Albersloh]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Dorf, Altendorf, Hemmer und Eickenbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Drensteinfurt Alte Dorfschänke Rinkeroder.jpg|mini|links|hochkant|Alte Dorfschänke]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rinkerodeskupturp.jpg|mini|Dorfplatz Rinkerode]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 begann die Besiedlung im südlichen Davertwald. Sie ging vom Bispinghof, dem heutigen [[Haus Bisping]], und vom Pröbstinghof, dem heutigen Pfarrzentrum, aus. Um 1170 erfolgte die Erstnennung des Ortes „Rinkerrode“, 1250 wurde die dortige Pfarrei erstmals genannt. Um 1200 hatte Gerwin [[Rinkerode (Adelsgeschlecht)|von Rinkerode]] [[Haus Borg (Rinkerode)|Haus Borg]] und [[Haus Steinfurt]] in Besitz. 1364 erschien erstmals Haus Bisping in den Quellen, wo 1606 [[Christoph Bernhard von Galen]], Fürstbischof von 1650 bis 1678, geboren wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 und 1624 hielten sich spanische Truppen in Rinkerode auf. 1628 erfolgte die Stiftung des Armenhauses, das 1824 neu gebaut wurde (abgerissen 1966, heute LWL-[[Freilichtmuseum Detmold]]), um 1670 wurde eine Schule auf dem Kirchplatz errichtet. 1719 entstand unter Leitung von [[Gottfried Laurenz Pictorius]] das Neue Herrenhaus von Haus Borg, 1721 bis 1724 entstand die neue Pfarrkirche St. Pankratius, 1810 die Galensche Mühle, in der sich heute das Mühlenmuseum befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1816 kam Rinkerode im Rahmen des [[Königreich Preußen|Königreiches Preußen]], an das Westfalen fiel, zum [[Kreis Münster]]. 1848 erfolgte die Eröffnung der Bahnlinie Münster–Hamm, an der Rinkerode einen Haltepunkt darstellt. 1877 entstand die neue Knabenschule (heute Jugendheim), 1896 das bis 1975 bestehende Krankenhaus im ehemaligen Pröbstinghof. 1901 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Rinkerode&amp;#039;&amp;#039; gegründet, 1908 die bis 1969 florierende Molkerei, die 1978 abgerissen wurde. 1915 bis 1925 wurde die Davertbahn, die [[Kleinbahn Rinkerode–Ascheberg]], unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 wurden im katholischen Ort erstmals evangelische Gottesdienste abgehalten (im Agnesstift), 1968 wurde das [[Friedenskirche (Rinkerode)|evangelische Gemeindezentrum Friedenskirche]] (2014 abgerissen) eingeweiht. 1961 bis 1963 erfolgte der Ausbau der Alten Dorfstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde durch § 5 [[Münster/Hamm-Gesetz]] die zuvor zum [[Amt Wolbeck]] im Kreis Münster gehörende Gemeinde in die Stadt Drensteinfurt im [[Kreis Warendorf]] eingemeindet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=314}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da ein eigentlich gedachter Zusammenschluss mit den damaligen Gemeinden [[Hiltrup]] und [[Amelsbüren]] durch die neuen Kreisgrenzen nicht mehr möglich war. Eine Eingemeindung in die Stadt [[Münster]] wurde von dieser abgelehnt. Für den Fall des Baus des geplanten Flughafens wären Drensteinfurt, Albersloh, Rinkerode und Sendenhorst zu einer größeren Stadt Drensteinfurt zusammengeschlossen worden. 1987 wurde der Dorfplatz neu gestaltet, 1989 die Parzelle Brinkskuhle; 1993 entstand der Pankratiusbrunnen von Ernst Schlüter. 1995 wurde das Mühlen- und Gerätemuseum eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Bahn ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BF Rinkerode.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof Rinkerode liegt an der [[Bahnstrecke Münster–Hamm]] und wird wochentags halbstündlich (samstags, sonn- und feiertags stündlich) von Zügen der Eurobahn (RB 69/89 Münster–Bielefeld/Paderborn) bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NRW 8X|9Nord}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1915 und 1925 gab es eine Materialkleinbahn der [[Philipp Holzmann|Philipp Holzmann AG]] nach Ascheberg, die von 1917 bis 1925 auch Personen beförderte, die [[Kleinbahn Rinkerode–Ascheberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus ===&lt;br /&gt;
Wochentags halten in Rinkerode drei Busse. Diese dienen hauptsächlich dem [[Schülerverkehr]], sind aber keine Schulbusse, sondern Busse der Linie 341 zwischen [[Herbern (Ascheberg)|Herbern]] und Münster. Vor Samstagen und Sonn-/Feiertagen verkehren zudem [[Nachtverkehr|Nachtbusse]] der Linie N42 von Münster nach Drensteinfurt. Innerhalb des Dorfes werden die Haltestellen Meerkamp, Haverland und Niehoff bedient. In den jeweiligen Bauerschaften sind auch einige Haltestellen vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Das Dorf hat sich seinen ländlich-westfälischen Charakter nur teilweise erhalten. Neben der barocken Pfarrkirche [[St. Pankratius (Rinkerode)|St. Pankratius]] im Ortszentrum, erbaut von 1721 bis 1724 von [[Gottfried Laurenz Pictorius]], sind die im Westen gelegenen Wasserburgen [[Haus Borg (Rinkerode)|Haus Borg]] und [[Haus Bisping]] nennenswert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Wolter Westerhues]] (um 1470–1548) [[Metall- und Glockengießer|Glockengießer]] in Westfalen, wurde hier geboren.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Bernhard von Galen]] (1606–1678), [[Fürstbischof]] von [[Münster]], wurde in Rinkerode geboren&lt;br /&gt;
* [[Godehard Ontrup]] (1773–1826), römisch-katholischer Theologe&lt;br /&gt;
* [[Johannes Brockmann]] (1888–1975), langjähriger Vorsitzender der [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrumspartei]], lebte und verstarb hier&lt;br /&gt;
* [[Josef Rickfelder]] (* 1951), Landtagsabgeordneter der CDU&lt;br /&gt;
* [[Thomas Meurer]] (1966–2010), Theologe und Sachbuchautor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
Der bekannteste Verein Rinkerodes ist der Sportverein Rinkerode 1912 e.&amp;amp;nbsp;V. mit den Sportarten Fußball, Tischtennis und Breitensport. Die erste Fußballherrenmannschaft des SVR spielt derzeit in der Kreisliga B. Andere bekannte Vereine in Rinkerode sind der TC Rinkerode (Tennis) sowie der ASC Rinkerode (Angeln). Die musiktreibenden Vereine sind das Kolping Blasorchester Rinkerode und der Spielmannszug Rinkerode. Das Schützenwesen wurde in den zwei Traditionsvereinen Schützengilde Rinkerode von 1840 e.&amp;amp;nbsp;V. und der Hubertus Schützengilde „Lebensfreude“ gepflegt. Letztere verabschiedete sich im Jahre 2014 aus dem Vereinsleben. Außerdem hat die [[Freiwillige Feuerwehr]] Drensteinfurt einen Löschzug in Rinkerode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
Basis/Grundlage: Auskunft im Rathaus der Stadt Drensteinfurt für den Ortsteil Rinkerode, Einwohner ohne Nebenwohnungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Stichtag 14. August 2015 – 3711 Einwohner – davon: 1830 Männer / 1881 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 3. August 2016 – 3802 Einwohner – davon: 1890 Männer / 1912 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2017 – 3790 Einwohner&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2018 – 3755 Einwohner&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2019 – 3812 Einwohner&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2020 – 3768 Einwohner – davon 1874 Männer / 1894 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2021 – 3761 Einwohner – davon 1862 Männer / 1899 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2022 – 3781 Einwohner – davon 1855 Männer / 1926 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2023 – 3805 Einwohner – davon 1858 Männer / 1947 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2024 – 3761 Einwohner – davon 1839 Männer / 1922 Frauen&lt;br /&gt;
* Stichtag 1. August 2025 – 3819 Einwohner – davon 1872 Männer / 1947 Frauen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rinkerode.de/ Website des Ortsteils Rinkerode der Stadt Drensteinfurt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4304761-0|VIAF=239595528}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Warendorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Drensteinfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Warendorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1170]]&lt;/div&gt;</summary>
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