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	<title>Ringwallburg Heunstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T17:11:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringwallburg_Heunstein&amp;diff=1933938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: BKL aufgelöst; form</title>
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		<updated>2024-07-18T12:14:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL aufgelöst; form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Der Burgverlauf ist noch gut zu erkennen.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der Wallverlauf ist noch gut zu erkennen&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = [[Spätlatènezeit]]&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wall- und Grabenreste ([[Ringwall]])&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Dillenburg]]-[[Nanzenbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.763233&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.300188&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 471.1&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringwallburg Heunstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind die Reste einer [[Kelten|keltischen]] [[Höhenburg]] vom Typus einer [[Ringwallburg]] auf dem {{Höhe|471.1|DE-NN|link=true}} hohen &amp;#039;&amp;#039;Heunstein&amp;#039;&amp;#039; beim Ortsteil [[Nanzenbach]] der Stadt [[Dillenburg]] im [[Lahn-Dill-Kreis]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der ehemaligen Wallanlage aus der [[La-Tène-Zeit|Spätlatenezeit]] sind nur noch Reste des [[Ringwall]]s und des [[Burggraben|Grabens]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwallburg Heunstein Digitales Geländemodell.jpg|mini|hochkant=1.45|Digitales Reliefbild des Heunstein]]&lt;br /&gt;
Die Überreste der eher langgestreckten nicht sehr breiten Wallanlage liegen im Waldgebiet nördlich Dillenburgs, südöstlich von Manderbach, südlich Frohnhausen und südwestlich Nanzenbachs. Der Höhenzug auf dem die Wallanlage liegt, wird westlich von der [[Dietzhölze]] und von Ost nach Süd vom &amp;#039;&amp;#039;Nanzenbach&amp;#039;&amp;#039; umflossen. Der Heunstein befindet sich etwa zehn Kilometer südlich des ähnlichen frühlatènezeitlichen [[Ringwall Rittershausen|Ringwalls Rittershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die [[Ringwallanlage]] auf dem Heunstein wurde bereits 1879 von [[Karl August von Cohausen]] beschrieben, der einen einfachen Plan der Anlage erstellte. Der [[Haiger]] [[Oberförster|Forstmeister]] &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Behlen&amp;#039;&amp;#039; erstellte zu Beginn des 20. Jahrhunderts aufgrund eigener genauerer Begehung einen detaillierten Plan der Anlage. 1925 bis 1931&lt;br /&gt;
erfolgten [[Archäologie|archäologische]] [[Ausgrabung]]en durch den damaligen Direktor der [[Sammlung Nassauischer Altertümer]] in [[Wiesbaden]] &amp;#039;&amp;#039;Dr. Ferdinand Kutsch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage dehnt sich entlang des Bergkammes von Südwest nach Nordost über eine Länge von etwa 650&amp;amp;nbsp;m aus. Die Nordwest-Südost-Ausdehnung beträgt durchschnittlich nur 150&amp;amp;nbsp;m und erreicht maximal 350&amp;amp;nbsp;m. Die durch den Wall geschützte Fläche beträgt etwa 12&amp;amp;nbsp;ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlauf des Walles ist nur noch schwach im Gelände zu erkennen. Die eigene Quelle, heute Heuweiher genannt, war halbkreisförmig durch einen eigenen [[Annexwall]] geschützt, der in die Befestigungsanlage einbezogen war und die Bedeutung der Quelle für die Kelten unterstreicht. Aufgrund ihrer Größe kann die Wallanlage als keltische Höhensiedlung, als ein [[Oppidum (Kelten)|Oppidum]] angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Funde wurden sichergestellt. Außer [[Keramik|Grobkeramik]] wurden einige Stücke Feinkeramik ergraben, die der Herstellung nach der [[Ringwallanlage Dünsberg]] bei [[Biebertal]]-[[Fellinghausen]] zugeordnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau der Ringwallanlage wird in die [[Spätlatènezeit]] datiert und war, den Funden nach, nur eine relativ kurze Zeit besiedelt.&lt;br /&gt;
Neufunde von [[Fibel (Schließe)|Fibeln]], die in die Frühlatènezeit datiert werden, lassen die Vermutung zu, dass die Höhenanlage schon eher besiedelt war und erst später befestigt wurde. In der Nähe des Heunsteins fand sich ebenfalls ein Nachweis einer mittel- bis spätlatènezeitlichen [[Kupfer]]-[[Verhüttung]]. Die Eisenverhüttung im Dill-Dietzhölze-Gebiet ist mittelalterlich. Obwohl die Kelten Gegenstände aus Eisen benutzten, konnte bisher keine Eisenmetallurgie keltischer Zeit im Umland nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ringwallanlage ist ein [[Bodendenkmal]] im Sinne des [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetzes]]. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Ein großes Hinweisschild zeigt den Aufbau und Verlauf der keltischen Höhenburg.jpg|Ein Hinweisschild zeigt den Aufbau der Anlage&lt;br /&gt;
  Die Wallanlage am Heunstein ist noch gut zu erkennen.jpg|Die Wallanlage ist noch gut zu erkennen&lt;br /&gt;
  Ein Schild weist auf das damals schwer bewachte Haupttor hin.jpg|Früheres Haupttor&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eckehart Schubert: &amp;#039;&amp;#039;Der Heunstein bei Dillenburg. Führungsblatt zu dem keltischen Ringwall an der oberen Dill&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg.) Hessisches Landesamt für Denkmalpflege, Abteilung Archäologische und Paläontologische Denkmalpflege, Archäologische Denkmalpflege in Hessen, Nr. 71 (1989), ISBN 3-89822-071-0. 16 Seiten&lt;br /&gt;
* Albrecht Jockenhövel, Christoph Willms: &amp;#039;&amp;#039;Das Dietzhölzetal-Projekt: Archäometallurgische Untersuchungen zur Geschichte und Struktur der mittelalterlichen Eisengewinnung im Lahn-Dill-Gebiet (Hessen)&amp;#039;&amp;#039;, Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Münstersche Beiträge zur ur- und frühgeschichtlichen Archäologie&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Marie Leidorf, Rahden/Westf. 2005, ISBN 3-89646-279-2, S. 32–46 und weitere&lt;br /&gt;
* Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Internationales Kolloquium [[Münster]] 1997. Veröffentlichungen der [[Altertumskommission für Westfalen]] XI., Münster 1999, S. 81–98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-muenster.de/UrFruehGeschichte/forschen/wanderweg.html#Anker9 Die spätlatènezeitliche Wallanlage Heunstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Lahn-Dill-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heunstein #Ringwallburg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dillenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Lahn-Dill-Kreis|Heunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dillenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Heunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Lahn-Dill-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen|Heunstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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