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	<title>Ringwallanlage Rimberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:48:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringwallanlage_Rimberg&amp;diff=2144575&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-12T05:13:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Rimberg (Hinterland) - Circular wall.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ringwallreste&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Hallstattzeit bis Latènezeit&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Damshausen]], Gemeinde [[Dautphetal]] und [[Caldern]], Gemeinde [[Lahntal]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.84162&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.62946&lt;br /&gt;
|Unauffindbar =&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 497.1&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringwallanlage Rimberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine etwa 12&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] große [[Burgstall|abgegangene]] [[eisenzeit]]liche [[Ringwallanlage]] auf dem [[Rimberg (Hinterland)|Rimberg]] zwischen [[Caldern]], Gemeinde [[Lahntal]] und [[Damshausen]], Gemeinde [[Dautphetal]]. Sie geht auf eine mit einer [[Holz-Erde-Mauer|Holz-Erde-Konstruktion]] befestigte [[Höhensiedlung]] zurück. Die bisher ältesten Besiedlungsspuren stammen aus der [[Hallstattzeit]] zwischen 858 und 756 v. Chr. In der [[Latènezeit|Spätlatènezeit]] von 250 v. Chr. bis spätestens zur Zeitenwende wird eine durchgehende Besiedlung angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwallanlage Rimberg Digitales Geländemodell.jpg|mini|hochkant=1.45|Digitales Reliefbild des Rimberg]]&lt;br /&gt;
Der Rimberg bildet mit seiner charakteristischen Silhouette und einer Höhe von 497 Metern eine weithin sichtbare Landmarke etwa elf Kilometer westnordwestlich von [[Marburg]]. Er dominiert das obere [[Lahn]]tal. Die [[Höhenburg]]anlage befindet sich auf dem Gipfel des Berges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
1973 wurden beim Wegebau zum Aussichtsturm im westlichen Bereich der damals bekannten Anlage zwei der Wälle geschnitten. Dabei kam viel keramisches Fundmaterial zutage und im äußeren Wall wurde eine stark verbrannte Holzkonstruktion beobachtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Grabungskampagne im Sommer 2003 wurde der Gipfelbereich in einem 650 × 500&amp;amp;nbsp;m großen Areal vermessen, das die Wallanlagen umfasst. Dabei wurde neben den zwei bekannten Ringwällen im Gipfelbereich ein dritter, äußerer Ringwall im Westen und Nordwesten entdeckt, der eine Quelle in 410&amp;amp;nbsp;m Höhe einschließt. Es scheint sicher, dass auch dieses Areal Siedlungsgebiet war, weil dort Bruchstücke von Mahlsteinen aus Blasenbasalt gefunden wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordosten der Kernanlage wurde ein Tangentialtor festgestellt. Ein weiterer Tordurchlass wird in der Mitte der Westseite angenommen. Weitere Tore sind vermutlich durch den modernen Wegebau zerstört worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherung der Siedlung erfolgte in erster Linie durch natürlich gegebene Hangkanten und darauf errichtete [[Palisade]]n. Nur an wenigen Stellen wurden auch künstliche Wallaufschüttungen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffällig ist ein geradlinig von Nord nach Süd verlaufender Wall im Westen des Kernwerkes, der durch den Fahrweg durchbrochen wird. Das dabei erzeugte Geländeprofil wurde auf einer Länge von 13,50&amp;amp;nbsp;m aufgenommen. Dabei wurde ein Palisadengraben gefunden. Innerhalb schließt sich eine etwa 2&amp;amp;nbsp;m breite Schotterschicht an, was auf einen Begehungshorizont schließen lässt. Bergseitig anschließend wurde auf einer Länge von etwa 4&amp;amp;nbsp;m eine stark mit Holzkohle und verbrannten Steinen durchmischte Schicht gefunden. Die [[Radiokarbonmethode|AMS-&amp;lt;sup&amp;gt;14&amp;lt;/sup&amp;gt;C-Bestimmung]] der Holzkohle ergab eine Datierung zwischen 858 und 756 v. Chr. Dies bedeutet, dass es bereits eine ältere Bebauung gegeben hat. Die Brandstruktur ist allerdings nicht an der Fundstelle entstanden, sondern als Brandschutt auf die Oberfläche planiert worden. Unterhalb des Palisadengrabens befand sich ein zweiter Pfostengraben. Davor zwei stufig angelegte, jeweils gut 2&amp;amp;nbsp;m breite Verebnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Kernanlage wurde in dem nur mäßig geneigten Siedlungsareal nördlich des Aussichtsturmes eine Fläche von 10 × 5&amp;amp;nbsp;m geöffnet. Darin fanden sich unter dem Humus ein starkes [[Kolluvium]] von 0,4 bis 0,5&amp;amp;nbsp;m Stärke, das mit Keramikfragmenten durchmischt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Der Beginn der Besiedlung kann aufgrund des keramischen Fundmaterials in der späten Früh- bzw. frühen [[Latènezeit|Mittellatènezeit]] angenommen werden, d.&amp;amp;nbsp;h. um 250 v. Chr. Nach Ausweis der von [[Sondengänger]]n unerlaubterweise dem Boden entnommenen Metallfunde, u. a. eine [[Fibel (Schließe)|Eisenfibel]], ein Nauheimer Quinar sowie ein Dreiwirbelanhänger, ist eine durchgängige Besiedlung bis in die Spätlatènezeit, also bis zur Zeitenwende anzunehmen. Für die in der späten [[Urnenfelderkultur|Urnenfelderzeit]] existierende Höhensiedlung, wie es das Radiokarbon-Datum nahelegt, wurden bisher keine Keramikbelege gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besiedlung des Rimbergs fand demnach zeitgleich zu der auf den [[Ringwall Eisenköpfe]]n bei [[Hommertshausen]] statt, welche 9&amp;amp;nbsp;km Luftlinie entfernt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Claus Dobiat: &amp;#039;&amp;#039;Der vorgeschichtliche „Rimberg“ und andere Ringwallanlagen im „Hinterland“&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Calantra 817 - Caldern 2017: 1200 Jahre Chronik Von Caldern&amp;#039;&amp;#039;. Bing &amp;amp; Schwarz, Korbach, 2017.&lt;br /&gt;
* Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: Albrecht Jockenhövel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Internationales Kolloquium [[Münster]] 1997. Veröffentlichungen der [[Altertumskommission für Westfalen]] XI., Münster 1999, S. 81–98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rimberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg in Hessen|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Mittelhessen|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lahntal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dautphetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dautphetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lahntal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Marburg-Biedenkopf|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Marburg-Biedenkopf|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa|Rimberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen|Rimberg]]&lt;/div&gt;</summary>
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