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	<title>Ringwall Hünstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:30:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringwall_H%C3%BCnstein&amp;diff=2179917&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-05T15:00:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ringwall Hünstein&lt;br /&gt;
|Bild = Hünstein (Gladenbacher Bergland) (2).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der Hünstein-Allberg-Daubhaus-Bergrücken nördlich von Holzhausen aus gesehen.&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Übergang [[Hallstattzeit]], [[Latènezeit]]&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]], [[Felssporn|Spornlage]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Burgstall]], Reste von Wällen und Gräben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = unbekannt&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Stein (Ringwall), Erde (Abschnittswall)&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =  [[Dautphetal]]-[[Holzhausen (Dautphetal)]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad =50.80274&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.534306&lt;br /&gt;
|Unauffindbar =&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 504&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringwall Hünstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine verschliffene [[Wallburg|Ringwallanlage]] am [[Hünstein (Gladenbacher Bergland)|Hünstein]] (früher &amp;#039;&amp;#039;Hünkopf&amp;#039;&amp;#039;) bei [[Holzhausen (Dautphetal)|Holzhausen]], einem Ortsteil der Gemeinde [[Dautphetal]] im mittelhessischen [[Landkreis Marburg-Biedenkopf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Sie liegt in einer Zone erzführender [[Diabas]]e am Ostrand des [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]]s etwa einen Kilometer südöstlich von Holzhausen auf dem gleichnamigen 504 Meter hohen [[Hünstein (Gladenbacher Bergland)|Hünstein]], einem Berg im [[Gladenbacher Bergland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwall Hünstein Digitales Geländemodell.jpg|mini|links|Digitales Reliefbild des [[Hünstein (Gladenbacher Bergland)|Hünsteins]]]]&lt;br /&gt;
Die Ringwallanlage entstand vermutlich während der [[Hallstattzeit]] oder der [[Latènezeit]].&amp;lt;ref&amp;gt;LAGIS, Abs. &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Befestigungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Janke: &amp;#039;&amp;#039;Inventar der vor- und frühgeschichtlichen Denkmäler in Hessen, Der Kreis Biedenkopf, Band II&amp;#039;&amp;#039;, R. Habelt Verlag GmbH, Bonn 1973, S. 12 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ovale Anlage, ein Südwest-Nordost&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot;&amp;gt;Jockenhövel, Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Wallanlage Hünstein&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorgeschichte Hessens.&amp;#039;&amp;#039; S. 342&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgerichteter, heute verstürzter Steinwall, die sich um den Bergrücken des Hünsteins schmiegt, war etwa 150 Meter lang. Nördlich und westlich war sie von natürlichen Diabasklippen begrenzt. Wolfgang Dehn vermutete in den Wallresten eine späthallstatt- bzw. frülatènezeitliche Mauer in Holz-Stein-Technik vom Typ &amp;#039;&amp;#039;[[Preist#Geschichte|Preist]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot; /&amp;gt; Mit nur 0,76 ha Größe ist sie eine eher kleine Wallanlage; mit eingerechnetem Abschnittswall ergibt sich eine Fläche von etwa 1,46 ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Süden zieht die Anlage über eine leichte Senke, in der eine [[Quelle]], die &amp;#039;&amp;#039;Hüntränke&amp;#039;&amp;#039;, entspringt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot; /&amp;gt; Der Sattel leitet dann zum [[Allberg]] über. Südwestlich sind die Wallenden überlappend. Hier wird ein alter Torzugang vermutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Hauptring ist südlich ein weiterer, abgewinkelter [[Abschnittswall]] mit einem bis zwei Meter hohen Erdwall vorgelagert. Vor diesem Wall befand sich ein etwa zehn Meter breiter und rund zwei Meter tiefer [[Burggraben|Graben]]. Die Enden des Walles liefen ohne direkten Anschluss zum Hang nach Norden über eine Geländerippe östlich des Ringwalles aus, nach Westen  öffnet er sich zu einer vermutlich älteren Durchfahrt. Der Abschnittswall wird hinsichtlich seiner Erhaltung und Wallführung als [[mittelalter]]liche Ergänzung angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Ringwallanlage sind noch geringe Mauerreste und sichtbare Wallgräben vorhanden. Zuordenbare Bodenfunde zur Entstehungszeit wurden bisher nicht gemacht. In den gleichen Zeithorizont wird auch die ca. 850 m südlich gelegene [[Ringwallanlage Daubhaus]] auf dem gleichnamigen [[Daubhaus|Berg]] eingeordnet. Der nördlich des Aussichtsturmes eingetiefte [[Halsgraben]] und Felsbearbeitungen werden als mittelalterlich eingestuft und als einer der möglichen Standorte der [[Allerburg (Dautphetal)|Allerburg]] angesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;VorgeschichteHessen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit ist die Anlage ein Beispiel [[Urgeschichte|vorgeschichtlicher]] Entstehung und nachmittelalterlicher Nutzung bzw. Erweiterung, wie es für einige der Ringwallanlagen Hessens prägend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste vor- und frühgeschichtlicher Wallanlagen in Hessen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Dehn: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Ringwallforschung in Hessen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Fundberichte aus Hessen 3&amp;#039;&amp;#039; (1963), S.&amp;amp;nbsp;83 ff. (Plan)&lt;br /&gt;
* Rolf Gensen: &amp;#039;&amp;#039;Die eisenzeitlichen Befestigungen in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Jockenhövel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ältereisenzeitliches Befestigungswesen zwischen Maas/Mosel und Elbe.&amp;#039;&amp;#039; Internationales Kolloquium Münster 1997. Veröffentlichungen der Altertumskommission für Westfalen XI. Münster 1999, S. 81–98&lt;br /&gt;
* Albrecht Jockenhövel, Fritz-Rudolf Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Wallanlage Hünstein&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Vorgeschichte Hessens.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0458-6. S. 342&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Holzhausen am Hünstein, Landkreis Marburg-Biedenkopf |DB=OL |ID=9493 |datum=2014-03-04 |zugriff=2015-03-17 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Marburg-Biedenkopf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hunstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dautphetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Mittelhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Marburg-Biedenkopf|Hunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Dautphetal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hunstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Landkreis Marburg-Biedenkopf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Keltische Wallanlage in Hessen|Hünstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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