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	<title>Ringwall Hünerberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T13:27:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringwall_H%C3%BCnerberg&amp;diff=2045153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-04T19:24:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ringwall Hünerberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Ringwall_Hünerberg_165.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Überreste des nach Südosten ausgerichteten Erdwalls &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Frühmittelalter&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = [[Höhenburg]], [[Ringwallanlage]]&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Bodendenkmal]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = unbekannt&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 2,2 ha&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Kronberg im Taunus|Kronberg]]-[[Oberhöchstadt]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50.200833&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.517222&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 375&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bei dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringwall Hünerberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; handelt es sich um eine vermuteterweise [[Franken (Volk)|fränkische]] [[frühmittelalter]]liche [[Ringwallanlage]] auf dem {{Höhe|375|DE-NHN|link=true}} hohen [[Hünerberg (Taunus)|Hünerberg]] bei [[Kronberg im Taunus|Kronberg]]-[[Oberhöchstadt]] im [[Hessen|hessischen]] [[Hochtaunuskreis]]. Alten Sagen nach wurde der Wall einst von [[Hüne]]n errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwall Hünerberg Digitales Geländemodell.jpg|mini|Digitales Reliefbild des [[Hünerberg (Taunus)|Hünerberg]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:RWA Hünerberg bei Kronberg-Oberhöchstadt (Hessen).png|mini|alternativtext=Relief und Umzeichnung der Ringwallanlage|Relief und Umzeichnung der Ringwallanlage]]&lt;br /&gt;
Auf dem felsigen und isolierten [[Höhenrücken]] des bewaldeten Hünerbergs (früher auch &amp;#039;&amp;#039;Hünerburg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hühnerberg&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hünerkopf&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hühnerkopp&amp;#039;&amp;#039; genannt) mit seinen bis zu 30 m hohen Felsabstürzen findet sich die etwa 1,9 ha große (Innenmaße) und etwa 750 Meter Umfang messende [[Ringwallanlage]] Hünerberg. Die Form des Walls ist dabei den geologischen Formen angepasst. Natürliche Gegebenheiten, wie Felsen, sind in den Verlauf des [[Wallanlage|Walls]] integriert. Er misst in seiner größten Ausdehnung eine Länge von 280 Meter bei Breiten von elf bis 35 Metern.&lt;br /&gt;
Im Westen wird durch die Anlage das felsige Bergplateau mit den steilen Felsabstürzen umschlossen. Der flachere Ostteil greift auf den Berghang aus. Der Ringwall ist im Ostteil, deutlich stärker ausgeprägt, was vermutlich mit dem hier aufgrund der geländespezifischen Gegebenheiten höheren Sicherungsbedarfs im Zusammenhang steht.&lt;br /&gt;
Im gesamten Westbereich finden sich die Spuren einer [[Trockenmauer]], deren Stärke bei etwa 1,80 m lag. Die besonders im Nordbereich vorhandenen Felsen wurden dabei in die Mauer integriert. Diese Mauer ist heute nur noch schwach in ihren Grundzügen, teilweise als Wall, teilweise einfach als Geländeabsatz, erkennbar. Auffällig ist dabei die Verwendung von sehr großen Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der stärkere Ausbau des Ostteils spiegelt sich in dem halbkreisförmig geführten Wall mit vorliegendem [[Burggraben|Graben]] wider. Er bindet im Norden und Süden an [[Felsturm|Felstürme]] an. Angeblich befand sich hier eine 6,40 m breite Trockenmauer mit Holzversteifungen. Im flacheren Osten finden sich auch noch die deutlich erkennbaren Spuren des Tores der Anlage. Der Graben stellt einen zwischen 5 m und 6 m breiten Sohlgraben dar. Dieser Graben verläuft je nach Geländebeschaffenheit unmittelbar am Wall oder mit bis zu 10 m Abstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Anlage finden sich eine Reihe von [[Eisenverarbeitung|Eisenschlacken]], welche auf Metallverarbeitung hindeuten. Außerhalb der Anlage, etwa 50 m nordöstlich vom Tor entfernt, findet sich ein etwa 50 m durchmessender [[Steinbruch]]. Ob und wie dieser mit der Wallanlage in Verbindung steht, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiter im Nordosten finden sich eine Reihe von Gräben, deren Ursprung nicht bekannt ist. Das [[Naturdenkmal]] &amp;#039;&amp;#039;[[Hauburgstein]]&amp;#039;&amp;#039; findet sich rund 250 m östlich des Ringwalls.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage ist heute durch den Wanderweg &amp;#039;&amp;#039;Schwarzer Punkt&amp;#039;&amp;#039; des [[Taunusklub]]s erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinkastell Maisel - Kleinkastell Lochmühle - Ringwall Hünerber 171.JPG|mini|Ausblick vom Hünerberg auf die Rhein-Main-Ebene]]&lt;br /&gt;
Über die Funktion und Nutzung der Anlage ist nur wenig bekannt. Sicher ist, dass die Anlage keinen vorgeschichtlichen Hintergrund hat, auch wenn eine Vielzahl von Funden die Anwesenheit von Menschen der [[Urnenfelderkultur]], der [[Hallstattkultur]] und der [[Römisches Reich|Römischen Zeit]] auf dem Hünerberg bezeugen. Besiedelt war der Berg zu diesen Zeiten allerdings nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage an sich ist wahrscheinlich fränkischen Ursprungs. Ihr Bestehen zur [[Karolingische Renaissance|karolingischen]] Epoche gilt durch entsprechende [[Befund (Archäologie)|Funde]] als erwiesen.&lt;br /&gt;
Es handelte sich auf jeden Fall nicht um eine Fluchtburg. Vielmehr war die Anlage ständig bewohnt. Sie beherrschte wahrscheinlich das Vorland mit Königsgut in der Umgebung von Oberhöchstadt. Zudem wurde vermutlich von hier aus die durch den [[Taunus]] von [[Frankfurt am Main|Frankfurt]] nach [[Waldems]]-[[Esch (Waldems)|Esch]] führende Straße überwacht und gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Karl August von Cohausen]] im Jahr 1886 und [[Christian Ludwig Thomas]] in den Jahren 1909/10 durchgeführte Grabungen konnten nur die Grundzüge der Befestigung klären. Im Zuge dieser Grabungen wurde allerdings geklärt, dass es sich nicht um eine [[Vorgeschichtlicher Fund|vorgeschichtliche]] Befestigung handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gilboa Tempel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kleinkastell Maisel - Kleinkastell Lochmühle - Ringwall Hünerber 179.JPG|mini|Der Gilboa Tempel im Südwestbereich der Anlage]]&lt;br /&gt;
Im Südwesten des Areals wurde 2010 der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Gilboa Tempel&amp;#039;&amp;#039; eingeweiht, anlässlich des zwanzigsten Jahrestags der freundschaftlichen Partnerschaft zwischen dem Hochtaunuskreis und dem Landkreis [[Gilboa]] in [[Israel]]. Von hier aus bietet sich ein hervorragender Blick auf die [[Rhein-Main-Gebiet|Rhein-Main-Ebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ringwall_Hünerberg_185.JPG|Der stärker ausgeprägte Nordostwall der Anlage&lt;br /&gt;
Datei:Ringwall Hünerberg 181.jpg|Überreste der Trockenmauer im Westbereich&lt;br /&gt;
Datei:Hauburgstein nahe Ringwall Hünerberg 133.jpg|Der nahe &amp;#039;&amp;#039;Hauburgstein&amp;#039;&amp;#039; an der alten [[Feldbergstraße]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Der Bereich der Wallanlage ist ein [[Bodendenkmal]] nach dem [[Denkmalschutzgesetz (Hessen)|Hessischen Denkmalschutzgesetz]]. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl August von Cohausen|A. von Cohausen]]: &amp;#039;&amp;#039;II. Die Hünerburg&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung. 20. Band&amp;#039;&amp;#039;, Verlagsbuchhandlung Julius Niedner, Wiesbaden 1888, S. 6–8&lt;br /&gt;
* [[Fritz-Rudolf Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ringwall auf dem Hünerberg im Taunus: Führungsblatt zu der frühmittelalterlichen Burg bei Kronberg-Oberhöchstadt, Hochtaunuskreis&amp;#039;&amp;#039; (=Band 44: Archäologische Denkmäler in Hessen), Verlag Abt. für Vor- u. Frühgeschichte im Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Wiesbaden 1985&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ringwall Hünerberg}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oberursel.de/tourismus/freizeit/wandern/huenerberg/ Tourismusinformationen der Stadt Oberursel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Dahmlos]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Funde des 4. bis 9. Jahrhunderts in Hessen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 7). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde, Marburg 1979, ISBN 3-7708-0672-7.&lt;br /&gt;
* [[Fritz-Rudolf Herrmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Ringwall auf dem Hünerberg im Taunus. Führungsblatt zu der frühmittelalterlichen Burg bei Kronberg-Oberhöchstadt, Hochtaunuskreis&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Denkmäler in Hessen&amp;#039;&amp;#039; 44, {{ISSN|0936-1693}}). Landesamt für Denkmalpflege Hessen – Abteilung für Vor- und Frühgeschichte, Wiesbaden 1985.&lt;br /&gt;
* Jörg Lindenthal: &amp;#039;&amp;#039;Kulturelle Entdeckungen. Archäologische Denkmäler in Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Jenior, Kassel 2004, ISBN 3-934377-73-4, S. 133f.&lt;br /&gt;
* Elias Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Karte von der Gegend bey Homburg vor der Höhe und dasigen Gebürgen.&amp;#039;&amp;#039; In: Elias Neuhof: &amp;#039;&amp;#039;Nachricht von den Alterthümern in der Gegend und auf dem Gebürge bey Homburg vor der Höhe.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Evangelischen reformierten Waisenhauses, Hanau 1777 (Nachdruck. [[Taunusklub]], Frankfurt am Main 1985).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Hochtaunuskreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hunerberg, Ringwall}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Hochtaunuskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kronberg im Taunus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kronberg im Taunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Hunerberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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