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	<title>Ringwall Abtenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T04:04:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringwall_Abtenberg&amp;diff=1756265&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rouven Meidlinger: 3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt</title>
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		<updated>2023-02-06T17:37:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;3D-Ansicht des digitalen Geländemodells hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ringwall Abtenberg&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Frühmittelalterlich&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wall- und Grabenrest&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Breitengüßbacher Forst|Gemeindefreies Gebiet Breitengüßbacher Forst]]-„Abtenberg“&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/2/46.35&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/54/12.8&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 360.8&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringwall Abtenberg Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Der kleine frühmittelalterliche &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringwall Abtenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt auf einer Spornkuppe des Abtenberges im [[Gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebiet]] [[Breitengüßbacher Forst]] zwischen den Tälern der [[Itz]] und des [[Main]]s. Er befindet sich 1350&amp;amp;nbsp;Meter östlich der [[Quasipfarrei|Kuratiekirche]] Mariae Himmelfahrt von [[Medlitz]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Lichtenfels]] in [[Bayern]], [[Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitstellung und Zweckbestimmung ==&lt;br /&gt;
Die Anlage des kleinen Refugiums könnte auf eine Entstehung in [[Karolinger|karolingisch]]-[[Liudolfinger|ottonischer]] Zeit hindeuten. Allerdings reicht die Geschichte solcher Wehranlagen oder befestigter Siedlungsplätze meist bis in vorgeschichtliche Epochen zurück. Da bislang keine [[Archäologie|archäologischen]] [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] im Bereich des Ringwalles geborgen werden konnten, muss eine [[frühmittelalter]]liche Datierung vorläufig noch spekulativ bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denkbar wäre etwa eine Funktion als dörfliche Schutzburg gegen die [[Ungarneinfälle|Einfälle]] der [[Magyaren]] (erste Hälfte 10. Jahrhundert). Möglicherweise verweist das Bodendenkmal auf einen regionalen Konflikt zwischen den dort ansässigen [[Westslawen|westslawischen]] Main-Rednitz-Wenden und [[Germanen|germanischen]] Siedlern. Auch eine Auseinandersetzung zwischen der [[Thüringer (Volk)|altthüringischen]] Bevölkerung und den von Westen im Maintal vordringenden [[Franken (Volk)|Franken]] wäre in Betracht zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Wallschnitt durch Konrad Radunz im Jahr 1959 wurden Reste einer Trockenmauer festgestellt. Weitere Funde von der Anlage sind nicht bekannt. Die Befestigung wird aufgrund ihrer Konstruktionsmerkmale wie des Trockenmauerwerks und des dem Wall vorgelegten Grabens in das karolingisch-ottonische Zeitalter datiert. Die Ringwallanlage liegt an einer [[Altstraße]], der [[Hohe Straße|Hohen Straße]] von Bamberg nach Thüringen, einer wichtigen mittelalterlichen Verkehrsverbindung.&amp;lt;ref&amp;gt;Ingrid Burger-Segl: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain - Ein Führer zu archäologischen und Denkmälern des Früh- und Hochmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ringwall ist als [[Bodendenkmal]] D-4-5931-0030 „Frühmittelalterlicher Ringwall“ vom [[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege|Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege]] erfasst.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayLADenkm|478451|Breitengüßbacher Forst}} (PDF; 65 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Der [[Ringwall]] befindet sich auf einer nach Südwesten gerichteten Spornkuppe des Abtenberges in {{Höhe|360.8|DE-NN|link=true}} Höhe und damit rund 110&amp;amp;nbsp;[[Höhenmeter]] über dem Talgrund des Mains.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/bayernatlas/?E=4421747.5&amp;amp;zoom=11&amp;amp;N=5545712.0&amp;amp;bgLayer=tk Lage des Ringwalles] im [[BayernAtlas]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis auf die zur Bergkuppe in {{Höhe|366.6|DE-NN|link=false}} leicht ansteigende Seite im Nordosten fallen die restlichen Seiten steil zu Tal ab und waren so von Natur aus gut geschützt. Der sich der Spornkuppe anpassende Ringwall ist etwa von rechteckig-ovaler Form und umfasste eine Fläche von 110 mal 87&amp;amp;nbsp;Metern. Der Wall ist relativ schlecht erhalten und stark verschliffen, er erreicht nur noch eine Höhe von rund einem Meter bei einer Breite von vier Metern. Von der Innenseite der Anlage erreicht der Wall nur noch eine Höhe von 0,3&amp;amp;nbsp;Metern, im Westen ist er nur noch als Geländekante erhalten, an der Nordwestseite setzt er stellenweise ganz aus. An der Angriffsseite im Nordosten, wo der sich anschließende Bergrücken leicht eingeschnürt ist und wenige Meter absinkt und danach wieder zum Gipfelpunkt des Abtenberges ansteigt, war dem Wall zusätzlich ein seichter, ungefähr zwei bis drei Meter breiter Graben vorgelagert, der mit dem Wallabschnitt an der Nordostecke durch eine Sandgrube zerstört wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle Beschreibung: Ingrid Burger-Segl: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain - Ein Führer zu archäologischen und Denkmälern des Früh- und Hochmittelalters&amp;#039;&amp;#039;, S. 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ingrid Burger-Segl: &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Streifzüge im Meranierland am Obermain – Ein Führer zu archäologischen und Denkmälern des Früh- und Hochmittelalters&amp;#039;&amp;#039;. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Bezirk Oberfranken, Bayreuth 2006, ISBN 3-9804971-7-8, S. 76–77.&lt;br /&gt;
* [[Björn-Uwe Abels]]: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Bayern, Franken Band 2: Archäologischer Führer Oberfranken&amp;#039;&amp;#039;. [[Konrad Theiss Verlag]], Stuttgart 1986, ISBN 3-8062-0373-3, S. 116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Lichtenfels}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Lichtenfels|Abtenberg, Ringwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Bayern|Abtenberg, Ringwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Breitengüßbacher Forst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Oberfranken|Abtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Abtenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rouven Meidlinger</name></author>
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