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	<title>Ringtheater - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringtheater&amp;diff=350031&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mielas: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2026-04-18T17:36:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringtheater vor1881.jpg|mini|Das Ringtheater vor 1881]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AG Komische Oper 1873.jpg|mini|Aktie über 100 Gulden der AG Komische Oper vom 1. Januar 1873]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die-Sieben-Raben,-Komische-Oper-(Plakat,-1876).jpg|mini|hochkant|Komische Oper (später: Ringtheater), Plakat zur Premiere am 6. Mai 1876&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|07|05|1876|06|AUTOR=|Theater- und Kunstnachrichten.&amp;amp;nbsp;(…) Komische Oper|ZUSATZ=Morgenblatt (Nr. 4201/1876)|ALTSEITE=6 Mitte.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Le théâtre de-Vienne.jpg|mini|Brand im Innern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Carl Pippich-Ringtheater.jpg|mini|hochkant|Carl Pippich: Brand am Portal des Ringtheaters]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ringtheater Ruine 1881.jpg|mini|Die Brandruine des Ringtheaters am 8. Dezember 1881]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringtheater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein volkstümliches Theater am [[Wiener Ringstraße|Schottenring]] 7 im 1. [[Wien]]er [[Wiener Gemeindebezirke|Gemeindebezirk]] [[Innere Stadt (Wien)|Innere Stadt]], das 1881 durch den [[Ringtheaterbrand]] zerstört wurde. Heute befindet sich an seiner Stelle die [[Landespolizeidirektion (Österreich)|Landespolizeidirektion]] Wien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau- und Nutzungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Im Oktober 1872 erhielt ein Konsortium &amp;#039;&amp;#039;von drei Herren&amp;#039;&amp;#039; durch kaiserliche Entschließung die [[Konzession]] für ein „neues stabiles Theater“ auf dem Schottenring gegenüber der Börse unter dem Namen „Komische Oper“ für „theatralische Vorstellungen jeder Art und des Balletts“. Zur Beschaffung des Bau- und Betriebskapitals wurde eine [[Aktiengesellschaft]] gegründet. Mit der Planung und Bauausführung wurde [[Emil von Förster]]&amp;lt;!-- laut Ausstellungskatalog des Wien Museums „Blickfänge einer Reise nach Wien“ hieß der Architekt „Ludwig Förster“ --&amp;gt; betraut. Da ihm nur eine relativ kleine Bauparzelle zur Verfügung stand, das Theater aber 1700 Personen fassen sollte, strebte er eine Raumerweiterung nach oben an und erreichte das durch eine verschachtelte Gliederung von [[Vestibül]]en, Gängen und Stiegenhäusern. Die „Komische Oper“, die als Gegenpol zur [[Wiener Staatsoper|Hofoper]] „leichte“ Opern spielen sollte, wurde am 17. Jänner 1874 unter der Direktion [[Albin Swoboda (Sänger, 1836)|Albin Swobodas]] mit [[Rossini]]s [[Der Barbier von Sevilla]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|18|01|1874|06|AUTOR=|Theater- und Kunstnachrichten. Komische Oper|ZUSATZ=Morgenblatt (Nr. 3376/1874)|ALTSEITE=6, Mitte rechts.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K(oll)&amp;quot;&amp;gt;K(oll): &amp;#039;&amp;#039;47(.) Die sieben Raben&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst führte die Aktiengesellschaft, auf welche die Konzession übergegangen war, den Betrieb auf eigene Rechnung. Der von der Aktiengesellschaft als künstlerischer Leiter engagierte Albin Swoboda legte die Direktion bereits am 9. März 1874 wieder zurück. In der Folge lösten die Direktoren einander immer wieder kurzfristig ab. Es gelang keinem, das Haus zum Erfolg zu führen, zeitweilig war es sogar geschlossen. Auch der erfolgreiche Direktor des [[Theater an der Wien|Theaters an der Wien]], [[Friedrich Strampfer]], vermochte sich nicht länger als drei Jahre über Wasser zu halten, obwohl er das Haus in &amp;#039;&amp;#039;Ringtheater&amp;#039;&amp;#039; umbenannte und das Repertoire um Sprechstücke, deutsche und italienische [[Oper]] sowie [[Varieté]] erweiterte. Zu finanziellen Schwierigkeiten kamen auch immer wieder technische, wie unter anderem bei den Proben zu den „Sieben Raben“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;K(oll)&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1. Juni 1881 pachtete [[Franz Jauner]] das Theater. Die Hoffnung, dass nunmehr unter seiner theaterkundigen Leitung das Unternehmen endlich gedeihen werde, machte die verheerende Brandkatastrophe, der Ringtheaterbrand, am 8. Dezember 1881 zunichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Ringtheaterbrand}}&lt;br /&gt;
Am 8. Dezember 1881 brach im Bereich des Bühnenhauses des Ringtheaters vor Beginn der Vorstellung der Oper von [[Jacques Offenbach]] „[[Hoffmanns Erzählungen]]“ beim Anzünden der Bühnenbeleuchtung ein Brand aus. Durch die Verkettung unglücklicher Umstände und technischer Nachlässigkeiten griff der Brand in rasender Geschwindigkeit auf den Zuschauerraum über. Dabei kamen 386 Menschen ums Leben. Besonders die Besucher der oberen Ränge wurden Opfer der architektonischen Mängel des Zuschauerhauses. Die Asche der nicht mehr individuell identifizierbaren Toten wurde in einem Ehrengrab mit den Namen der Opfer auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] bestattet (Gruppe 30 A beim Haupttor 2). Das im Eigentum des [[Wiener Stadterweiterungsfonds]] stehende und gegen Feuer versicherte Theatergebäude wurde im Innern vollständig vernichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|09|12|1881|02|AUTOR=|Der Brand des Wiener Ringtheaters|ZUSATZ=Morgenblatt (Nr. 6209/1881)|ALTSEITE=2&amp;amp;nbsp;ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Brand des Ringtheaters rief in der Öffentlichkeit der Zeit allgemein Entsetzen und Betroffenheit hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Dezember 1882 erließ man als Reaktion auf die Brandkatastrophe ein neues Theatergesetz, die [[Berufsfeuerwehr Wien|Wiener Feuerwehr]] wurde reorganisiert und die [[Wiener Freiwillige Rettungsgesellschaft|Rettungsgesellschaft]] gegründet. Theaterdirektor Franz Jauner und Bürgermeister von Newald wurden gerichtlich belangt. Am 15. Dezember 1882 erfolgte der Abriss der verbliebenen Hülle des Theatergebäudes an der Ringstraße.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmidt&amp;quot;&amp;gt;Friedrich von Schmidt (1825–1891), Ein gotischer Rationalist, hrsg. vom Historischen Museum der Stadt Wien, Katalog zur 148. Sonderausstellung vom 12. September bis 27. Oktober 1991, Rathaus, Volkshalle, Wien 1991, S. 144–147.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Stelle des Ringtheaters entstand aus Privatmitteln des Kaisers das so genannte [[Sühnhaus]], ein Zinshaus, dessen Zinsertrag wohltätigen Zwecken zufloss. Es wurde 1945 schwer beschädigt und 1951 abgetragen; 1969–1974 wurde auf dem Areal ein Amtsgebäude für die Landespolizeidirektion Wien errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltener Skulpturenschmuck ==&lt;br /&gt;
Die vier überlebensgroßen Skulpturen aus Kalkstein von der [[Attika (Architektur)|Attika]] der Hauptfassade wurden von dem Wiener Bildhauer Friedrich Steger geschaffen und galten als das sogenannte „Singende Quartett“ ([[Sopran]], [[Alt (Stimmlage)|Alt]], [[Tenor]], [[Bass (Stimmlage)|Bass]]). Sie überdauerten den Ringtheaterbrand von 1881, wurden 1882 vor dem Abbruch der ausgebrannten Ruine von [[Max Schmidt (Möbelfabrikant)|Max Schmidt]] 1882 erworben und als Figurinen in seinem [[Pötzleinsdorfer Schlosspark]] auf die Wiese gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu die Erzählung von Olaf Osten: &amp;#039;&amp;#039;Blaugrüner Akkord.&amp;#039;&amp;#039; In: Tanja Schult, Julia Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Was denkt das Denkmal? Eine Anthologie zur Denkmalkultur&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Wien / Berlin 2021, ISBN 978-3-412-52280-3, S. 75–80.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Singendes Quartett2.JPG|„Singendes Quartett – Alte Frau“ (Alt)&lt;br /&gt;
 Singendes Quartett3.JPG|„Singendes Quartett – Junger Mann“ (Tenor)&lt;br /&gt;
 Singendes Quartett1.JPG|„Singendes Quartett – Junge Frau“ (Sopran)&lt;br /&gt;
 Alter Mann Pötzleinsdorf.jpg|„Singendes Quartett – Alter Mann“ (Bass)&lt;br /&gt;
 Baden 9940.jpg|Figurenbildstock, gesetzt 1884 in [[Baden bei Wien]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ANNO|abz|00|00|1875|37|NAME=Allgemeine Bauzeitung mit Abbildungen|AUTOR=Emil Ritter von Förster|ZUSATZ=(Band XL)|Die komische Oper in Wien|ALTSEITE=23&amp;amp;nbsp;f. (Text),|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
** {{ANNO|abz|00|00|1875|116|Die komische Oper in Wien|NAME=Allgemeine Bauzeitung mit Abbildungen|AUTOR=—|ZUSATZ=(Band XL)|ALTSEITE=14–22 (Pläne).|anno-plus=ja}}&lt;br /&gt;
* E(dith) K(oll): &amp;#039;&amp;#039;47(.) Die sieben Raben.&amp;#039;&amp;#039; In: Bernhard Denscher (Red.), Gerda Barth [[et al.]] (Mitarb.): &amp;#039;&amp;#039;Tagebuch der Straße. Geschichte in Plakaten. Ausstellung der Wiener Stadt- und Landesbibliothek in der Volkshalle des Wiener Rathauses vom 29. April bis 12. Juli 1981&amp;#039;&amp;#039;. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1981, ISBN 3-215-04576-1, S.&amp;amp;nbsp;68&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Ring-Theater|Ring-Theater|AH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
Fernsehbeitrag (KURIER TV 1.2.2022): https://schaumedia.at/schau-leben-beitraege/schau-leben-gaeaetzlgeschichten-ringtheaterbrand/401891420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Theater in Wien}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48.2149 |EW=16.363717 |type=landmark |dim=250 |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4829657-0|LCCN=n83186449|VIAF=123196031}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Theatername (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theatergebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Stadt (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Historismus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emil von Förster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1880er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mielas</name></author>
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