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	<title>Ringstand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T00:31:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ringstand&amp;diff=791408&amp;oldid=prev</id>
		<title>176.112.74.187: Text ergänzt</title>
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		<updated>2025-05-12T16:53:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Text ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tobruk structure.jpg|mini|Typischer Ringstand]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringstände&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, umgangssprachlich auch &amp;#039;[[Tobruk]]&amp;#039;,  sind feldmäßige verstärkte [[Regelbau]]ten, die während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] deutscherseits konstruiert wurden. Sie wurden in großer Zahl hauptsächlich am [[Atlantikwall]], dem [[Westwall]] und an der [[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]] errichtet. Auch in Südostpolen im [[Krakau-Tschenstochauer Jura]] wurden im Bereich der [[Burg Ogrodzieniec]] zur Abwehr sowjetischer Angriffe im Jahr 1944 Ringbunker angelegt. &lt;br /&gt;
Es wurden verschiedene Typen für die Aufnahme von [[Maschinengewehr|MG]], [[Granatwerfer]]n, [[Kampfwagenkanone|Kampfwagentürmen]] und kleineren [[Geschütz]]en konstruiert. Allen Ringständen ist das 360° umfassende Schussfeld gemein, dies unterscheidet sie von [[Schartenstand|Schartenständen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|2=Dieser Artikel|Siehe [[Diskussion:Ringstand|Diskussionsseite]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wo II German machine gun tobruk - 51898668486.jpg|mini|Ringstand im [[Oorlogsmuseum Overloon|Museum Overloon]]]]&lt;br /&gt;
Vor Beginn des Zweiten Weltkrieges herrschte die Auffassung vor, dass es auch in einem künftigen [[Krieg]] möglich sein würde, [[Festung]]slinien zu errichten und erfolgreich zu halten. Die Erfahrungen des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wirkten nach, und die Idee des bestmöglichen Schutz vor einem Dauerbeschuss mit [[Artillerie]] beherrschte die Konzepte der Festungsbaus. Der [[Westfeldzug|Blitzkrieg von 1940]] und die Erfahrungen des [[Unternehmen Barbarossa|Angriffskrieges auf die Sowjetunion]] zeigten, dass Befestigungen und [[Feldstellung]]en zu einer Rundumverteidigung in der Lage sein mussten. Dies konnte mit Schartenständen und Stahlglocken mit Schießluken nicht erreicht werden, da immer eine Annäherung aus einem [[Toter Winkel|toten Winkel]] möglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der nordafrikanischen [[Kolonie]] [[Königreich Italien (1861–1946)|Italiens]], [[Libyen]], lag mit dem [[Tiefseehafen]] von [[Tobruk]] der einzige mit größeren [[Schiff]]en erreichbare Versorgungspunkt an dieser [[Küste]] in jener Zeit. Nur ca. 200 km entfernt von der libysch-ägyptischen [[Grenze]] gelegen, war damit diese [[Hafenstadt]], in der nur 2.000 Menschen lebten, von besonderer strategischer Bedeutung. Die [[Italienische Streitkräfte|italienischen Streitkräfte]] waren sich dessen sehr bewusst und hatten einen 50 km langen Verteidigungsring in etwa 15 km Entfernung vom Stadtzentrum angelegt, der zahlreiche nach oben offene [[Bunker|Kleinbunker]] enthielt. Nachdem die [[Commonwealth of Nations|Commonwealth]]-Streitkräfte nach dem italienischen Angriff auf Ägypten in einer Gegenoffensive die Stadt und den Festungsring 1941 einnahmen, war das [[Deutsches Afrikakorps|Deutsche Afrika-Korps]] und die italienische Armee für 230 Tage nicht in der Lage, Tobruk und seinen Festungsring einzunehmen. Die Commonwealth-Truppen nannten den dort vorgefundenen italienischen Bunkertypen, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tobruk-Bunker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der deutsche Festungsbau griff diesen Bautypen auf und es entstand der Regelbau der &amp;#039;&amp;#039;Bauform 58&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Esempio di costruzione di un Tobruk.jpg|mini|Ringstand im Bau]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ein Ringstand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besitzt einen kleinen, nach oben geöffneten Kampfraum, der durch wenige Stufen von einem Unterstandsbereich, welcher als Lagerplatz für Munition und Aufenthaltsraum für die Besatzung dient, zu erreichen ist. In der Regel wurde die Oberseite der [[Bunker]] abschließend mit dem Terrain eingebaut. Da der Eingang an der Seite des Bunkers war, war der Zugang nur über [[Schützengraben|Laufgräben]] und Böschungen möglich. Für [[Maschinengewehr|MGs]] wurden am Rand der Öffnung runde Drehkränze und für [[Granatwerfer]] eine runde Schiene angebracht. Für den Einsatz mit Granatwerfern bei Vf58-c wurden die Stellungen mit zylindrischen Betonsockeln für die Fußplatte des Werfers eingebaut. In der Regel besaßen die Ringstände keine Gitter oder Türen, sodass sie nicht gasdicht waren und die Besatzung der Witterung ausgesetzt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Typen ==&lt;br /&gt;
Auszug aus dem Luftschutzbunker-Forum:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.luftschutzbunker-forum.com/archive/index.php/t-10965.html |wayback=20160828182753 |text=Liste der Ringstände}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* VF 8 für leichte Infanteriewaffen oder Beobachter&lt;br /&gt;
* Bauform 58-c (Regelbau 201) für leichte Infanteriewaffen oder Beobachter&lt;br /&gt;
* Bauform 58-d (Regelbau 201) für leichte Infanteriewaffen oder Beobachter&lt;br /&gt;
* Ic 116 „Schwere Tobruk“ für MG&lt;br /&gt;
* Bauform 59-a für sechs Mann mit Ringstand&lt;br /&gt;
* Bauform 61-a für festen 5-cm-Granatwerfer 210 (f) in Rundumfeuerlafette 950 S 6&lt;br /&gt;
* Bauform 64-d für mittleren Flammenwerfer oder MG&lt;br /&gt;
* Bauform 65-a für 5-cm-Kwk. L/42 oder 5-cm-Kwk. 39 L/60 in leichter Sk.L.&lt;br /&gt;
* Bauform 66 für 5-cm-Kwk. mit Unterstand&lt;br /&gt;
* Bauform 67 für F.Pz.DT&lt;br /&gt;
* Bauform 68 für 3,7&amp;amp;nbsp;cm Panzerabwehrwerfer&lt;br /&gt;
* [[Regelbau 69|Bauform 69]] für [[Granatwerfer 34]]&lt;br /&gt;
* Bauform 70 für 2&amp;amp;nbsp;cm Flak 38 in Panzerdrehhaube 857 P 7&lt;br /&gt;
* Bauform 71 für 15,2-cm-Kanone.H. 433  auf Drehbettung&lt;br /&gt;
* Bauform 72 für 10,5-cm-Kanone 331 auf Drehbettung&lt;br /&gt;
* Bauform 73 für 10,5-cm-Kanone 332 in mittlerer Sk.L. IV&lt;br /&gt;
* Bauform 74 für 10,5-cm-Kanone 332 auf Drehbettung&lt;br /&gt;
* Bauform 75 für Lichtsprechgeräte 60/50 und 80/80&lt;br /&gt;
* Bauform 76 für Lichtsprechgerät 250/130&lt;br /&gt;
* Bauform 77 für MG 34 oder 42 in MG-Drehhaube 4007 oder 4010&lt;br /&gt;
* Bauform 79 für 12&amp;amp;nbsp;cm s.Gr.W. 42/2&lt;br /&gt;
* Bauform 80 für 2-cm-Flak 30 oder 38&lt;br /&gt;
* Bauform 81 für 10,5&amp;amp;nbsp;cm K 338  auf Ringbettung&lt;br /&gt;
* Bauform 83 für 7,5-cm-Flak 264 oder 266&lt;br /&gt;
* Bauform 84 für 8,8-cm-Pak 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Geschützstellung Tobruk.jpg|Zubetonierte Geschützstellung „Tobruk“ bei Landéda, Frankreich&lt;br /&gt;
Datei:Tobruk-Stand am Panzerwerk 717.JPG|Ein Regelbau 58-c am Ostwall&lt;br /&gt;
Datei:Ringstand in Liepaja.jpg|Größtenteils freigelegter Regelbau 58-c in Lettland&lt;br /&gt;
Datei:Warsaw MPW Tobruk 08.jpg|Unterstands- / Eingangsbereich&lt;br /&gt;
Datei:Warsaw MPW Tobruk 06.jpg|Blick aus dem Unterstandsbereich&lt;br /&gt;
Datei:Warsaw MPW Tobruk 05.jpg|Treppe zum Kampfraum&lt;br /&gt;
Datei:Warsaw MPW Tobruk 04.jpg|Blick von unten in den Kampfraum, der MG-Drehkranz ist entfernt&lt;br /&gt;
Datei:Ringstand from above.jpg|Blick von oben in den Kampfraum, der MG-Drehkranz ist entfernt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzgebiete der Ringstände ==&lt;br /&gt;
Ringstände wurden auf verschiedene Weise in die jeweiligen Verteidigungskonzepte eingebunden. Sehr häufig war der Einsatz an Flanken und in Lücken zwischen den Verteidigungssystemen des [[Atlantikwall]]s und des [[Westwall]]s (siehe zum Beispiel [[Maas-Rur-Stellung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der [[Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]] wurden sie als ergänzende Nahverteidigungsanlagen der Großkampfanlagen errichtet. Des Weiteren wurden Rundstände in andere [[Regelbau]]ten als [[Kampfwertsteigerung|kampfwertsteigernde]] Maßnahme eingebaut. Auch die [[U-Boot-Bunker]] der deutschen Kriegsmarine wurden in ihrem Umfeld oder am Bunker selbst mit Ringständen ausgerüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Sonja Wetzig: &amp;#039;&amp;#039;Nahverteidigungswaffen am Westwall-Atlantikwall u.&amp;amp;nbsp;a.&amp;#039;&amp;#039; Podzun-Pallas-Verlag, Wölfersheim-Berstadt 1998, ISBN 3-7909-0630-1, (&amp;#039;&amp;#039;Waffen-Arsenal&amp;#039;&amp;#039; 173).&lt;br /&gt;
* Kurt Grasser: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche feldmäßige Anlagen in Stahlbeton, Kampf- und Schutzanlagen vom Ostwall, Westwall, Atlantikwall.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag, Nürnberg 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Pillbox]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tobruk (bunker)|Ringstand}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle|url=http://rawelin.com/festungwarschau.html|titel=Einige Fotos von Ringbunkern in Warschau (Text polnisch)|zugriff=2016-10-23|archiv-url=https://web.archive.org/web/20070928205728/http://rawelin.com/festungwarschau.html|archiv-datum=2007-09-28}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ostwall.com/ Infos auf Ostwall.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.deep-darkness.org/atlantikwall/stp-august Atlantikwall: Ringstand am Stützpunkt August. Bei Deep Darkness – Bilder und Berichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taktischer Bunker|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bunkertyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typenbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Atlantikwall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festungsfront Oder-Warthe-Bogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westwall]]&lt;/div&gt;</summary>
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