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	<title>Ringöffnende Polymerisation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:49:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ring%C3%B6ffnende_Polymerisation&amp;diff=1009216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Claude J: /* Anwendung */ abkürzung</title>
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		<updated>2022-06-08T06:21:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anwendung: &lt;/span&gt; abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Polyamide-6-Production V.1.svg|miniatur|hochkant=2.0|Ringöffnende Polymerisation von ε-Aminocaprolactam unter Bildung von [[Polycaprolactam|Polyamid 6]] ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ringöffnende Polymerisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Kettenpolymerisation]], bei der ein cyclisches [[Monomer]] durch Bindungsbruch und anschließende Ausbildung einer (zumeist) gleichartigen [[Chemische Bindung|Bindung]] zu einer weiteren Einheit zu einem meist linearen Polymer umgesetzt wird. Ein Beispiel für ein nichtlineares Polymer ist die Polymerisation von [[Aziridin]] zu [[Polyethylenimin]], das bei direkter Polymerisation ein stark verzweigtes Produkt liefert. Triebkraft erhalten solche Reaktionen zumeist ausschließlich durch die Verminderung der [[Ringspannung]] im Monomermolekül, da keine neuen, energetisch günstigeren Bindungen entstehen und der Entropieverlust nicht durch das Abkondensieren eines niedermolekularen Nebenprodukts ausgeglichen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendung ==&lt;br /&gt;
Ein Beispiel ist die Umwandlung von [[Lactame]]n in [[Polyamide]] wie bei der von [[Paul Schlack]] 1938 entdeckten Polymerisierbarkeit des [[Caprolactam]]s (genauer ε-Aminocaprolactam) durch Ringöffnung. Das Endprodukt [[Polycaprolactam|Polyamid 6]] wurde weltweit unter dem Handelsnamen [[Perlon]] bekannt.&amp;lt;ref name=Hauptmann&amp;gt;[[Siegfried Hauptmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Organische Chemie&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig, 1985, S. 737, ISBN 3-342-00280-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres technisch sehr wichtiges Verfahren ist die Herstellung von [[Polyethylenglycol]]en aus [[Ethylenoxid]]. Diese Reaktion ist eine klassische [[lebende Polymerisation]], bei der die resultierende [[Molmasse]] durch das Verhältnis [[Monomer]] zu [[Initiator (Chemie)|Initiator]] bestimmt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der ringöffnenden [[Metathese (Chemie)|Metathese]]-Polymerisation (ROMP) (s.&amp;amp;nbsp;a. [[Alkenmetathese]]) ist die Triebkraft gleichfalls in der Ringspannung der eingesetzten Monomere zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polymerbildende Reaktion]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Claude J</name></author>
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