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	<title>Rinecker Proton Therapy Center - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T00:05:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinecker_Proton_Therapy_Center&amp;diff=1823282&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-08-13T20:35:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinecker Proton Therapy Center (RPTC)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine klinische Einrichtung in [[München]]-[[Thalkirchen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Insolvenz&amp;quot; /&amp;gt;, die in den Jahren 2009–2019 mittels [[Protonentherapie]] bösartige Tumoren in allen Körperregionen bestrahlte.&lt;br /&gt;
[[Datei:RPTC.jpg|mini|Außenansicht des RPTC in München]]&amp;lt;!-- Nutzer mit Lesegeräten freuen sich, wenn die Seite mit Text beginnt..--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Betreibergesellschaft ProHealth AG&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.northdata.de/Pro+Health+AG,+M%C3%BCnchen/HRB+126719 Wirtschaftskenndaten der ProHealth AG]&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde im Mai 1999 durch den Chirurgen und Unternehmer [[Hans Rinecker]] gegründet. Sie errichtete das Protonenbestrahlungszentrum in München mit einem Investitionsvolumen von 170 Mio. Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das RPTC in München war die erste private Protonentherapie in Europa. In Kooperation mit der Chirurgischen Klinik Dr. Rinecker in München war sie in die [[Krankenhausplanung]] des Freistaates Bayern aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP16/Drucksachen/Schriftliche%20Anfragen/16_0008321.pdf Schriftliche Stellungnahme zur Aufnahme des RPTC in den Krankenhausplan des Bundeslandes Bayern]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2009 wurde der erste Therapieplatz trotz wirtschaftlich vorhersehbarer Klippen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fr.de/wissen/teure-strahlen-kampf-gegen-krebs-11481040.html |titel=Teure Strahlen im Kampf gegen Krebs |datum=2009-08-31 |sprache=de |abruf=2021-05-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Betrieb genommen, im Vollausbau waren es vier Therapieplätze. Damit hätten bis zu 4000 Patienten jährlich behandelt werden können. Der Wirtschaftsplan war schon damals als unrealistisch angesehen worden. Auch weil die langen &amp;quot;Strahlzeiten&amp;quot; mit Beginn frühmorgens und bis spät in die Nacht dauerhaft unrealistisch erscheinen. Tatsächlich wurden viel weniger Patienten behandelt, weil die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen die hohen Behandlungskosten mangels wissenschaftlich anerkannten Nachweises (über 20.000 €) oft nicht übernahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alfred Haidenberger |url=https://www.tz.de/leben/gesundheit/protonen-gegen-krebs-strahlentherapie-schont-kranken-2735730.html |titel=Mit Protonen gegen Krebs |werk= |hrsg= |datum= |abruf=03.02.2013 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Auskunft des Insolvenzverwalters wurde in den zehn Betriebsjahren zusammen nicht die Patientenzahl erreicht, die ursprünglich pro Jahr geplant war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betreibergesellschaft und die Objektgesellschaft mussten wegen ungenügender Auslastung 2017 Insolvenz anmelden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Insolvenz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stephan Handel |Titel=High-Tech-Klinik geht das Geld aus |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2017-10-14 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/medizin-high-tech-klinik-geht-das-geld-aus-1.3708159 |Abruf=2017-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei waren auch Fehler in der Kommunikation und im kollegialen Umgang der Führungsriege des RPTC und die Tatsache, dass  das Zentrum in die lokale und bayerische Klinikstruktur nicht eingebettet werden konnte ein Auslöser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=V. Mali / J. Panagiotou |url=https://www.ethnoarts.de/post/warum-gingen-die-lichter-im-protonentherapiezentrum-an-der-isar-aus |titel=Warum gingen die Lichter im Protonentherapiezentrum an der Isar aus? |datum=2020-01-11 |sprache=en |abruf=2021-12-24 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Gründer und Leiter Hans Rinecker war als Facharzt für Chirurgie Leiter einer strahlentherapeutischen Einrichtung, eine Ausbildung zum Facharzt für Strahlentherapie besaß er nicht. Aus der Anonymität der Universitätsmedizin München heraus hieß es, Rinecker sei &amp;quot;nur ein Unternehmer, kein authentischer Mediziner&amp;quot;. Er wolle die Universitätskliniken nur als Zuweiser, Interesse an Forschung bestehe nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2011/gut-boese/der-mann-und-die-teilchen |titel=Der Mann und die Teilchen - brand eins online |abruf=2021-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Betrieb wurde durch die Insolvenzverwalter mit Unterstützung des Servicepartners für die Protonenanlage, [[Varian Medical Systems|Varian]] Deutschland, zunächst fortgeführt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michael Jaffé |url=https://www.jaffe-rae.de/index.php/DE/site/listing_aktuelles/grosses-investoreninteresse-an-muenchner-protonentherapiezentrum |titel=Großes Investoreninteresse an Münchner Protonentherapiezentrum |werk= |hrsg= |datum= |abruf=01.12.2017 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und erst zum Jahresende 2019 eingestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;Stephan Handel: &amp;#039;&amp;#039;Experiment gescheitert.&amp;#039;&amp;#039; Süddeutsche Zeitung, 1. November 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Teilchenbeschleuniger]] des RPTC ist ein supraleitendes [[Zyklotron]] mit der Höchstenergie von 250 [[Elektronvolt|MeV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vier 360°-Strahlzielgeräte (Gantries) mit Patientenliegen&lt;br /&gt;
* Ein „Fixed-Beam“-Therapieplatz mit fest ausgerichtetem Strahlzielgerät für die Präzisionsbestrahlung im Augen- und Schädelbereich&lt;br /&gt;
* Zwei Multidetektor-Spiral-Ganzkörper-Computertomographen, davon ein Positronenemissionstomograph-CT (PET-CT)&lt;br /&gt;
* Zwei 1,5-[[Tesla (Einheit)|Tesla]]-Ganzkörper-[[Kernspintomograph]]en&lt;br /&gt;
* Arbeitsplätze zur [[Angiographie]], [[Sonographie]], [[Endoskopie]] und für Screening- und Zytostatika-Interferenz-Laboruntersuchungen&lt;br /&gt;
* [[Anästhesie]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;abteilung sowie eine Aufwachstation (für Kinder und Lungentumorbestrahlungen)&lt;br /&gt;
* Mehrere Arbeitsplätze zur Therapieplanung und individuellen ärztlichen Anpassung der Bestrahlungsprotokolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren gab es ein interdisziplinäres [[Tumorboard]] aus Strahlentherapeuten, Radiologen, internistischen Onkologen, Pathologen und Chirurgen. Zusätzlich wurden je nach Art der Erkrankung auch Spezialisten hinzugezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Rinecker Proton Therapy Center: [https://www.rptc.de/de/das-center/ausstattung.html Ausstattung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Protonentherapie}}&lt;br /&gt;
Im RPTC wurde die Voxel-to-voxel Modulated Scanning Proton Therapy (VVM-SPT) angewendet, die auch am [[Heidelberger Ionenstrahl-Therapiezentrum]], am [[Paul Scherrer Institut]] in der Schweiz und im MD Anderson Cancer Center in Houston, Texas, angewendet wird. Synonym werden auch die Begriffe [[pencil beam scanning|„Pencil-Beam-Scanning“]] (PBS), „Spot-Scanning“-Technik und „Beam-Scanning“ verwendet. Hierbei wird der Zielstrahl mit großen Magneten seitlich so abgelenkt, dass er zweidimensional über die festgelegte Fläche gestrichen wird. Die dritte Dimension wird durch die Eindringtiefe, welche sich durch Einstellung der Protonenstrahlenergie beeinflussen lässt, festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ältere Anlagen arbeiten mit der sogenannten Scattering-Methode, bei der individuell angefertigte Schablonen und Streufolien zur Anwendung kommen, die bei jeder Bestrahlung manuell angepasst werden müssen. Außerdem entstehen unerwünschte Dosis-Überstände.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Rinecker: Protonentherapie - Neue Chance bei Krebs, F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München, 2005, Seite 59–61.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.rptc.de Homepage des RPTC]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=48.105226|EW=11.549989|type=landmark|region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ionenstrahltherapiezentrum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankenhaus in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thalkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1999]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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