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	<title>Rindertrichophytie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:40:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rindertrichophytie&amp;diff=2417103&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-13T03:45:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:AyrshireCattle2 cropped.png|miniatur|Trichophytie bei einem [[Ayrshire-Rind]].]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rindertrichophytie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Synonyme: &amp;#039;&amp;#039;Kälberflechte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Glatzflechte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Borkenflechte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Scherpilzflechte&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ringflechte&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Brillenflechte&amp;#039;&amp;#039;) ist eine bei [[Hausrind]]ern, selten auch bei anderen [[Wiederkäuer]]n auftretende [[Dermatophytose]], die vor allem durch &amp;#039;&amp;#039;[[Trichophyton verrucosum]]&amp;#039;&amp;#039; verursacht wird. Die Erkrankung ist auf den Menschen übertragbar, also eine [[Zoonose]]. Besonders häufig ist die Maulregion bei Kälbern betroffen („Teigmaul“, „Maulgrind“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen und wirtschaftliche Bedeutung ==&lt;br /&gt;
In Deutschland sind etwa 40 % der Bestände mit &amp;#039;&amp;#039;Trichophyton verrucosum&amp;#039;&amp;#039; infiziert, klinische Erkrankungen treten bei 5 bis 60 % der Tiere innerhalb eines Bestandes auf. Allein die Verluste durch Lederschäden werden in Deutschland auf 7,5 Millionen Euro pro Jahr geschätzt, weitere wirtschaftliche Schäden entstehen durch reduzierte Lebendmassezunahmen, Handelsbeschränkungen und Behandlungskosten sowie Erkrankungen des Personals.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zehle&amp;quot;&amp;gt;H.H. Zehle et al.: {{Webarchiv | url=http://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Elementbibliothek/Bibliothek_Politik_und_Verwaltung/Bibliothek_LAV/Veterinaermedizin/wiederkaeuer/vortrag_trichophytie.pdf | wayback=20140116125516 | text=&amp;#039;&amp;#039;Zur Bekämpfung der Trichophytie&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südeuropa sind nahezu alle Bestände befallen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Papini et al.: &amp;#039;&amp;#039;High infection rate of Trichophyton verrucosum in calves from Central Italy.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zoonoses and Public Health]]&amp;#039;&amp;#039;. 56 (2009), S. 59–64. PMID 18705659&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Übertragung erfolgt durch direkten oder indirekten (Holzteile, Bürsten) Kontakt mit infizierten Tieren, die auch symptomlose Träger sein können. Begünstigende Faktoren sind Mangelernährung, Vitamin-A-Mangel, Hygienemängel und kleine Verletzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinisches Bild ==&lt;br /&gt;
Die Pilze dringen tief in die [[Haarfollikel]] ein und verursachen eine [[Entzündung]]. Die meist rundlichen Herde können im Anfangsstadium nässen und sogar bluten. Meist kommt es zu bakteriellen [[Sekundärinfektion]]en. Im weiteren Verlauf zeigen betroffene Hautpartien borkig-schuppige Krusten und Haarausfall.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zehle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Differentialdiagnostisch sind [[Parakeratose]], [[Ektoparasit]]enbefall ([[Räude]], [[Haarlinge]]), [[Dermatophilose]] und allergische [[Ekzem]]e abzugrenzen. Die Diagnose kann nur durch ein Hautgeschabsel mit mikroskopischem Nachweis oder eine Pilzkultur gesichert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zehle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Die Erkrankung heilt nach ein bis drei Monaten spontan aus. Die [[Immunität (Medizin)|Immunität]] ist labil, sichert also keinen Schutz gegenüber Neuinfektionen. Zudem können die Tiere symptomlose Träger werden und somit eine Infektionsquelle für andere Tiere darstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zehle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betroffene Stellen können mit einem [[Antimykotikum]] wie [[Enilconazol]] behandelt werden. [[Systemische Therapie|Systemisch]] wirkende Antimykotika wären zwar zur Behandlung besser geeignet, sind aber nicht für lebensmittelliefernde Tiere zugelassen. Unterstützend kann eine [[Zink]]-Zufütterung erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen die Rindertrichophytie sind mehrere Impfstoffe zugelassen. In Norwegen gelang mittels Impfungen eine Sanierung des Rinderbestandes, allerdings sind hierzu konsequente Impfungen des gesamten Bestandes über mehrere Jahre notwendig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gudding&amp;quot;&amp;gt;R. Gudding und A. Lund: &amp;#039;&amp;#039;Immunoprophylaxis of bovine dermatophytosis.&amp;#039;&amp;#039; In: Can Vet J. 36 (1995), S. 302–306. PMID 7773918, {{PMC|1686876}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Impfung kann nicht nur vorbeugend, sondern auch therapeutisch wirken und dafür sorgen, dass die Hautveränderungen schneller wieder abheilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heike Engels |url=https://derhoftierarzt.de/2019/08/kaelberflechte-ernst-nehmen/ |titel=Kälberflechte ernst nehmen |werk=derhoftierarzt.de |hrsg=Thomas Wengenroth |abruf=2021-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Trichophyton verrucosum in cattle}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rinderskript.net/skripten/b1-1.html Rindertrichophytie auf rinderskript.net]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mykose bei Tieren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoonose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wiederkäuerkrankheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buiatrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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