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	<title>Rinderbrucellose - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:02:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinderbrucellose&amp;diff=1014985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uwe Gille: /* Tierseuchenbekämpfung */ update</title>
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		<updated>2026-04-19T14:48:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tierseuchenbekämpfung: &lt;/span&gt; update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinderbrucellose&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Deckseuche]] von [[Hausrind|Rindern]], die vom [[Bakterium]] &amp;#039;&amp;#039;[[Brucella abortus]]&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Brucella]]&amp;#039;&amp;#039; verursacht wird. Das [[Hausrind|Rind]] stellt den [[Hauptwirt]], während fast alle [[Säugetiere]] inklusive des [[Mensch]]en und [[Geflügel]] die [[Nebenwirt]]e bilden. Alle [[Serotyp|Biovare]] sind Seuchenerreger beim [[Hausrind|Rind]], in [[Europa]] dominieren 1–4.&lt;br /&gt;
In Westdeutschland wurde die Rinderbrucellose 1971 getilgt, in der [[DDR]] 1981. Seitdem gab es nur noch vereinzelte Seuchenausbrüche, die durch Importe bedingt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Juni 2018 traten Fälle auf einem Bauernhof in [[Rohrbach in Oberösterreich|Rohrbach]], Oberösterreich auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ooe.orf.at/v2/news/stories/2920566/ Tierseuche Brucellose auf Rohrbacher Hof] orf.at, 23. Juni 2018, abgerufen am 23. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätiologie und Pathogenese ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ansteckung erfolgt gewöhnlich über den [[Deckakt]] oder [[peroral]]. Auch Infektionen über die [[Haut]] werden vermutet. Besonders in infizierten [[Nachgeburt]]en und [[Fehlgeburt|Aborten]] sind viele Brucellen enthalten. Sie werden aber auch über [[Milch]], [[Harn]], [[Kot]] und [[Nasensekret]] ausgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klinik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bakteriämie|bakteriämische]] Phase der Brucellose ist klinisch unauffällig abgesehen von einer leichten Temperaturerhöhung, die oft unbemerkt bleibt. In der zweiten Hälfte der [[Trächtigkeit]] kommen [[Fehlgeburt|Verkalbungen]] vor, die oft mit einem [[Nachgeburt]]sverhalten einhergehen. Weiterhin kommen [[Sehne (Anatomie)|Sehne]]nentzündungen, [[Bursitis|Schleimbeutelentzündungen]] und [[Arthritis|Gelenksentzündungen]] vor. [[Mastitis|Euterentzündungen]] bleiben oft unbemerkt, haben aber eine Erregerausscheidung zur Folge. Infizierte Bullen erkranken an [[Orchitis|Hodenentzündungen]] und [[Epididymitis|Nebenhodenentzündungen]]. Nach dem [[Fehlgeburt|Abort]] einer Kuh ist sowohl eine weitere [[Empfängnis|Aufnahme]] als auch [[Unfruchtbarkeit|Sterilität]] möglich. In einem Bestand verläuft die Rinderbrucellose seuchenhaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erreger lassen sich per [[Serologie]] in [[Blut]], [[Milch]] und [[Sperma]] feststellen. Außerdem lassen sie sich aus [[Fetus|Früchten]], [[Eihäute]]n und Milch und Sperma anzüchten. Sehr selten angewandt werden intrakutane Brucellintests.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tierseuchenbekämpfung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rinderbrucellose-Kennzeichnung.jpg|mini|Kennzeichnung eines brucellosefreien Rinderbestandes]]&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die [[Tierseuche]] in der Anlage 1 der [[Tierseuchenmeldeverordnung]] (TierSeuchMeldV) vom 10. März 2026 gelistet und es besteht eine allgemeine [[Meldepflichtige Tierseuche (Deutschland)|Meldepflicht]] nach § 3.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gesetze-im-internet.de/tierseuchmeldv/BJNR03D0B0026.html Verordnung über die Meldung von Seuchen bei Tieren (Tierseuchenmeldeverordnung – TierSeuchMeldV)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bekämpfung ist in Deutschland in der Brucellose-Verordnung&amp;lt;ref&amp;gt;{{§§|Brucellose-Verordnung|buzer}}&amp;lt;/ref&amp;gt; geregelt. Behandlungen und [[Impfung]]en sind verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Michael Rolle, Anton Mayr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Mikrobiologie. Infektions- und Seuchenlehre.&amp;#039;&amp;#039; 8. überarbeitete Auflage. Enke Verlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-8304-1060-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakterielle Infektionskrankheit bei Wiederkäuern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anzeigepflichtige Tierseuche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoonose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reproduktionsmedizin bei Tieren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierseuche (EU)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Buiatrik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uwe Gille</name></author>
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