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	<title>Rinderbandwurm - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T09:27:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinderbandwurm&amp;diff=95571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Killerkürbis: Die letzte Textänderung von 91.221.58.23 wurde verworfen und die Version 234249872 von Uwe Gille wiederhergestellt.: Keine Verbesserung. Satz nun unverständlich</title>
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		<updated>2024-01-10T10:09:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/91.221.58.23&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/91.221.58.23&quot;&gt;91.221.58.23&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/234249872&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/234249872&quot;&gt;234249872&lt;/a&gt; von Uwe Gille wiederhergestellt.: Keine Verbesserung. Satz nun unverständlich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Rinderbandwurm&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Taenia saginata&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Johann August Ephraim Goeze|Goeze]], 1782&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Taenia&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Taenia (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Taeniidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cyclophyllidea&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Eucestoda&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Echte Bandwürmer&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterklasse&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Cestoda&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Bandwurmartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = Taenia saginataL.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Rinderbandwurm (&amp;#039;&amp;#039;Taenia saginata&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinderbandwurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Taenia saginata&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Taeniarhynchus saginatus&amp;#039;&amp;#039;), auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinderfinnenbandwurm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, ist ein [[Parasitismus|parasitisch]] lebender [[Bandwürmer|Bandwurm]] im [[Darm]] vom Menschen. Als [[Zwischenwirt]] dienen [[Rinder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Der Rinderbandwurm wurde weltweit mit der [[Rinderzucht]] verbreitet, kommt heute allerdings meist in den Ländern südlich der [[Sahara]] und jenen des [[Naher Osten|Nahen Ostens]] vor. Eine besonders starke Prävalenz herrscht in [[Kenia]], wo in einer Studie von 1996 eine regional stark schwankende Zystizerkose bei 15–80 % der Rinder festgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mensch ist der einzige [[Endwirt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Der Körper des Rinderbandwurms trägt alle typischen Merkmale der Bandwürmer, er erreicht eine Länge bis zu 12 Meter&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutschlandfunk.de/parasiten-bandwuermer-auf-dem-rueckzug.709.de.html?dram:article_id=416384 Bandwürmer auf dem Rückzug].&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine Breite bis zu 7&amp;amp;nbsp;Millimeter. Eine Besonderheit des Rinderbandwurmes ist das Fehlen der [[Hakenkranz|Hakenkränze]] als Haftorgan am &amp;#039;&amp;#039;[[Scolex]]&amp;#039;&amp;#039; (Kopf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finnen im Muskelfleisch des Rindes sind etwa erbsengroß. Die vom Menschen ausgeschiedenen eierlegenden Bandwurmglieder sind beweglich. Eine von einem befallenen Menschen bekotete Weide kann im Umkreis von 25&amp;amp;nbsp;m weitere 6 Monate lang infektiös sein. Die Eier sind mikroskopisch klein und können selbst in [[Jauche]] aus Klärgruben oder eingebrachter Silage monatelang überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebenszyklus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:T.saginata-egg.jpg|mini|Ei des Rinderbandwurms]]&lt;br /&gt;
Der Lebenszyklus des Rinderbandwurmes umfasst wie bei allen Bandwürmern ein [[Finnenstadium]] (Rinderfinne, &amp;#039;&amp;#039;[[Cysticercus]] bovis&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Cysticercus inermis&amp;#039;&amp;#039;), das hier im Rind zu finden ist ([[Zystizerkose]]). Der menschliche Endwirt scheidet pro Tag bis zu neun [[Proglottis|Proglottiden]] aus, diese verstreuen durch aktive Kriechbewegungen die [[Ei]]er über weite Strecken. Die Eier werden von Rindern oral aufgenommen, wo sie sich vor allem in der Muskulatur von [[Zwerchfell]], [[Zunge]] und [[Herz]] ansiedeln. Die Finnen verbleiben nun im Rind und werden, falls sie bei einer in den meisten Ländern gesetzlich vorgeschriebenen [[Schlachttier- und Fleischuntersuchung|Fleischbeschau]] durch den [[Veterinärmedizin]]er nicht entdeckt werden, vom Menschen aufgenommen. Eine [[Wurminfektion]] tritt allerdings nur dann auf, wenn das Fleisch ungenügend gekocht oder roh gegessen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erkrankung ==&lt;br /&gt;
Die [[Infektion]] bleibt oft ohne [[Symptom]]e, selten treten Kopfschmerzen, leichte Bauchschmerzen, Hungergefühl oder wechselnder Appetit und Unwohlsein auf. Das einzige Symptom kann auch eine Gewichtsabnahme sein. Im menschlichen Stuhl können die etwa 1&amp;amp;nbsp;cm langen und 0,7&amp;amp;nbsp;cm breiten weißlichen Proglottiden gefunden werden. Im Rind selbst rufen die Finnen keine Symptome hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorbeugung ==&lt;br /&gt;
Durch Kochen oder Braten des Rindfleisches vor dem Verzehr kann eine Infektion vermieden werden. Um die Zystizerken (Finnen) abzutöten, muss im Fleisch für mindestens fünf Minuten eine Temperatur von 65 Grad Celsius erreicht werden. Auch ein Einfrieren für neun Tage bei minus zehn Grad Celsius bewirkt ein Abtöten der Zystizerken.&lt;br /&gt;
In Europa sind bis zu 1,5 Prozent der Rinder befallen. Ungeklärte Abwässer, die in Flüsse gelangen, „wilde Toiletten“ in der Nähe von Weideplätzen und die direkte Übertragung der Eier von Mensch zu Rind in Betrieben sind Quellen von Infektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Bei Befall des menschlichen Darms durch den Rinderbandwurm ist eine Einzeldosis von [[Praziquantel]] (10&amp;amp;nbsp;mg/kg Körpergewicht) oder [[Niclosamid]] (bei Erwachsenen 2&amp;amp;nbsp;g)&amp;lt;ref&amp;gt;Marianne Abele-Horn: &amp;#039;&amp;#039;Antimikrobielle Therapie. Entscheidungshilfen zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitarbeit von Werner Heinz, Hartwig Klinker, Johann Schurz und August Stich. 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Peter Wiehl, Marburg 2009, ISBN 978-3-927219-14-4, S. 290.&amp;lt;/ref&amp;gt; wirksam. Vor Einführung des Präparates in den 1980er Jahren wurden Zinnpräparate verabreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;C. J. Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Pharmakologie als Erläuterung aller in der österr. Pharmakopöe vom J. 1834 enthaltenen Arzneymittel&amp;#039;&amp;#039;. C. Reichard, 1835, S. 195, 414 Seiten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Taeniidae|Taenia saginata}}&lt;br /&gt;
* {{RobKochInst|https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/R/Rinderbandwurm/Rinderbandwurm.html|Rinderbandwurm-Infektion beim Menschen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johannes Dönges: &amp;#039;&amp;#039;Parasitologie. Mit besonderer Berücksichtigung humanpathogener Formen&amp;#039;&amp;#039;. 2. Auflage, Thieme, Stuttgart / New York NY 1988, ISBN 3-13-579902-6.&lt;br /&gt;
* Heinz Mehlhorn, Gerhard Piekarski: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der Parasitenkunde. Parasiten des Menschen und der Nutztiere&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage, Spektrum, Heidelberg 2002, ISBN 3-8274-1158-0.&lt;br /&gt;
* Clinton A. White, F. Peter Weller in: &amp;#039;&amp;#039;Harrisons Innere Medizin.&amp;#039;&amp;#039; 16. Auflage. McGraw-Hill, London 2006, ISBN 3-936072-29-9.&lt;br /&gt;
* Fritz H. Kayser: &amp;#039;&amp;#039;Medizinische Mikrobiologie&amp;#039;&amp;#039;, 8. Auflage; Thieme, Stuttgart / New York, NY 1993, ISBN 3-13-444808-4.&lt;br /&gt;
* Julia Walochnik (Autor), Guido Walochnik (Illustrator): &amp;#039;&amp;#039;Hotel Mensch: Parasiten – unerwünschte Gäste unseres Körpers.&amp;#039;&amp;#039; Ueberreuter, Wien 2011, ISBN 978-3-8000-7492-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Taeniidae (Familie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parasit des Menschen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Killerkürbis</name></author>
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