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	<title>Rinderbügen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:45:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinderb%C3%BCgen&amp;diff=96618&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Anmerkungen und Einzelnachweise */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rinderb%C3%BCgen&amp;diff=96618&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-03T21:53:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anmerkungen und Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Rinderbügen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Büdingen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen                = &lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 50/18/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 09/11/16/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 231 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 5.56&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Familienstadt Büdingen |url=https://www.stadt-buedingen.de/Stadtleben/Die-Stadt/Stadtteile/Rinderbügen |titel=Rinderbügen |sprache=de |abruf=2023-09-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 987 &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2022&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |titel=Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften |abruf=2023-09-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230810230213/https://wetteraukreis.de/statistik/bevoelkerung-einwohner/-innen-nach-ortschaften |archiv-datum=2023-08-10 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 63654&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 06049&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  = &lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Rinderbügen.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Übersichtskarte von Rinderbügen&lt;br /&gt;
| Bild                      = 2019-10-13-Rinderbügen-DJI_0186.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung         = Blick über Rinderbügen, 2019&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rinderbügen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtteil von [[Büdingen]] im [[Hessen|hessischen]] [[Wetteraukreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name leitet sich nicht, wie zu vermuten wäre, von der Rinderzucht ab, sondern von der Eisenverarbeitung (Rinne = Rennofen, büche = Bach). Die Übersetzung ist also ganz einfach: Rennschmiede am Bach. Im Volksmund heißt der Ort deshalb immer noch „Rennerwiche“. Auf einem Mosaik im Eingangsbereich des Dorfgemeinschaftshauses ist dieser Name auch dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Rinderbügen liegt fünfeinhalb Kilometer nordöstlich von Büdingen. Zur Gemarkung zählt auch der einen Kilometer südlich vom Dorf gelegene Rinderbügener Hof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Rinderbügen wurde erstmals urkundlich am 1. Oktober 1390 als &amp;#039;&amp;#039;Rynderbiegen&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Reimer (Archivar)|Heinrich Reimer]]: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Bd. 1–4. Leipzig 1891 – 1897, Bd. 4, S. 539.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann v. Isenburg-Büdingen und Friedrich v. Lißberg bekundeten in dieser Urkunde, dass Ritter Sibold [[Löw von Steinfurth]] die Gebrüder Henne und Werner v. [[Cleen (Adelsgeschlecht)|Cleen]] und Gise v. Windhausen ihre Streitigkeiten in einer gutlich, gruntlich, fruntliche Rachtunge behoben hätten. Der Streit ging um ihrer Rechte am Dorf [[Lichenroth]] die Eisengruben zu Bracht, der Schmieden zu Wolferborn und Rinderbügen sowie der Wiesen zu [[Hellstein]] insbes., wie den beiderseitigen Untertanen Rechtshilfe gewährt werden sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;ebenfalls abgedruckt bei: Gustav Simon: Die Geschichte des reichsständigen Hauses Ysenburg und Büdingen. Band  III., Ffm 1865. S. 222, Nr. 206. &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1398 verlieh [[Wenzel (HRR)|König Wenzel]] dem Grafen Johann I. von [[Isenburg (Adelsgeschlecht)|Isenburg]] in Büdingen das Gericht [[Wolferborn]] zu einem [[Burglehn|Burglehen]]. Dieses hatte er mit Friedrich von [[Lißberg]] in [[Ganerbschaft]] inne. Zu dem Burglehen mit allem Zubehör gehörten die Dörfer [[Hitzkirchen]], [[Kefenrod]], [[Bindsachsen]] und Rinderbügen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Battenberg]]: Isenburger Urkunden 1. Regesten zu Urkundenbeständen und Kopiaren der fürstlichen Archive in Birstein und Büdingen. 947 - 1500. Darmstadt 1976. Nr. 988, S. 263.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
1517 fiel Rinderbügen an den Grafen Johann von Ysenburg-Büdingen. Von dieser Linie erbte es 1601 Graf Wolfgang Ernst I., der es bei der Teilung von 1628 mit der Herrschaft Büdingen seinem zweiten Sohn Phillip Ernst abtrat. Bei der Teilung von 1687 fiel Rinderbügen der Linie Ysenburg-Büdingen zu und 1816 kam es unter die Oberhoheit von [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstadt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Provinz Oberhessen. Kreis Büdingen&amp;#039;&amp;#039;, A. Bergstræsser, 1890, S. 254&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Hexenprozesse ====&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Hexenverfolgung]]en spielt sich [[1597]] ein besonders dramatisches Kapitel Rinderbügener Geschichte ab. Im Februar werden vier Frauen aus dem Ort Rinderbügen beschuldigt, zum [[Hexensabbat]] auf dem Hexentanzplatz ([[Kesslertanz]]) gewesen zu sein. Die Namen dieser Frauen lauten:&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anton-praetorius.de/ Hexenprozesse: Wirken von Pfarrer Praetorius]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Margreth, Hans Fausten Frau,&lt;br /&gt;
* Anna, Hanß Datten Frau,&lt;br /&gt;
* Anna, Fritz Dietrichs Frau,&lt;br /&gt;
* Crein, Lips Hoffmanns Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rinderbügen Kirche.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Rinderbügen)|Kirche in Rinderbügen]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rinderbügen Kirche2.jpg|mini|[[Evangelische Kirche (Rinderbügen)|Kirche in Rinderbügen]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Frauen werden der fortgesetzten [[Hexe]]rei an Menschen, Vieh und Wetter beschuldigt. Am [[8. Mai]] [[1597]] werden sie verhaftet und in [[Birstein]] in den „Turm“ gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Mai 1597 beruft der Graf die Mitglieder des Gerichtes, darunter den Hofprediger [[Anton Praetorius]]. Die juristische Fakultät der [[Universität Marburg]] entscheidet in einem juristischen Gutachten, dass die Verhängung der [[Folter]] rechtmäßig ist.&lt;br /&gt;
Als die Folter beginnt, erhängen sich nachts zwei Angeklagte in der Zelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. Juli berichtet der Ehemann der Angeklagten Katharina Hoffmann, dass seine Frau schwanger sei und bittet um Milde. Nach Beratungen des Gerichts wird die Hochschwangere nach Bezahlung einer größeren Geldsumme am 23. Juli morgens um 6 Uhr vor dem Frühstück entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anna, Fritz Dietrichs Frau, Mutter von 9 Kindern, die vor 20 Jahren nach Rinderbügen zugewandert ist, wird am 1. Juli gefoltert. Die gequälte Frau bleibt standhaft und beteuert nach wie vor ihre Unschuld. Nach einigen Tagen wird Frau Anna Dietrich nochmals „peinlich befragt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die nochmalige Folterung in der Öffentlichkeit bekannt wird, bildet sich unter Anführung des Hofpredigers eine Demonstration. Die Leute protestieren gegen die Todesfälle der Frauen in der Untersuchungshaft und fordern die Einhaltung der Menschenrechte auch für die Angeklagten. Nach tumultartigen Szenen im Gericht wird die Folter abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der gräflichen Kanzlei hielt diesen ungewöhnlichen Vorfall fest: „Weil der Pfarrer alhie heftig dawieder gewesen, als man die Weiber peinigte, also ist es diesmal deßhalben unterlassen worden.“ Aus den Akten wird deutlich, dass der Pfarrer derart gegen die Folter wetterte, dass der Prozess beendet und die noch lebende Gefangene freigelassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Rinderbügen im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis als Stadtteil in die Stadt Büdingen [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |fundstelle=Punkt 93 Abs. 38 |jahr=1972 |nr=3 |datum=1971-12-21 |seite=4 |seiten=84 |kbytes=5980}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=353}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Rinderbügen wurde ein [[Ortsbezirk]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-buedingen.de/PDF/Hauptsatzung.PDF?ObjSvrID=3139&amp;amp;ObjID=1066&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF&amp;amp;WTR=1&amp;amp;_ts=1661854837 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;3 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Büdingen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;150&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Rinderbügen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|162730471|Seite=RA1-PA12|Seiten=12 ff}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1806: [[Heiliges Römisches Reich]], Grafschaft [[Isenburg-Büdingen]], [[Amt Büdingen]]&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Fürstentum Isenburg (Rheinbund)]], Amt Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1813: [[Generalgouvernement Frankfurt]], Amt Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1815: [[Kaisertum Österreich]], Amt Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1816: [[Großherzogtum Hessen]] ([[Dominiallande|Souveränitätslande]]), [[Oberhessen (Provinz Hessen-Darmstadt)|Provinz Oberhessen]], Amt Büdingen&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot; /&amp;gt; (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)&lt;br /&gt;
* ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Landratsbezirk Büdingen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Büdingen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Nidda]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, [[Kreis Büdingen]]&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Norddeutscher Bund]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]], Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Büdingen]]&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Büdingen&lt;br /&gt;
* ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Wetteraukreis]], Stadt Büdingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
An dem Abhang zwischen dem Dorf und dem Hof Rinderbügen trat Kohle zu Tage und bestand, einen halben Meter stark, fast nur aus junger, minderwertiger [[Braunkohle]] ([[Lignit]]). Sie erstreckte sich durch das ganze Plateau südöstlich von Rinderbügen bis in den [[Büdinger Wald]] hinein. Nachdem der Abbau über 200 Jahre durch technische Schwierigkeiten nicht möglich war, konnte nach dem Krieg 1870/71 die „Zeche Hedwig“ eröffnet werden. Von einem oberhalb von Rinderbügen heute noch erhaltenen Zechenhaus führte eine Drahtseilbahn zur Landstraße nach Büdingen, von wo der Weitertransport mit Pferdewagen erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;Carl Hartmann, Bruno Kerl, Friedrich Wimmer, G. Köhler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berg- und hüttenmännische Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Verlag B.G.H. Schmidt, 1879, Ausg. 38, S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Ortsmitte selbst wurde bei einer Bohrung 1936 ein 15 cm starker Braunkohleflöz festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
;Einwohnerstruktur 2011&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Rinderbügen 1056 Einwohner. Darunter waren 36 (3,4 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 267 Einwohner unter 18 Jahren, 435 zwischen 18 und 49, 222 zwischen 50 und 64 und 159 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Einwohner lebten in 390 Haushalten. Davon waren 93 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 114 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 153 Paare mit Kindern, sowie 24 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 6 [[Wohngemeinschaft]]en. In 60 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 283 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Einwohnerentwicklung&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Rinderbügen|width=450|float=none|maxEinwohner=980&lt;br /&gt;
|344|390|411|404|360|401|391|441|398|450|458|455|465|496|695|687|658|621|745&lt;br /&gt;
|vor1834=()&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,767)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1056)(2014,1040)(2022,987)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Büdingen;&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Historische Religionszugehörigkeit&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 566 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 91,14 %), 48 katholische (= 7,73 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Rinderbügen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rinderbügen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 48,37 %. Alle Kandidaten gehörten der „Unabhängige Wählerliste Rinderbügen“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06440004/html5/Ortsbeiratswahl-Hessen-_515_-Ortsbezirk-Rinderbuegen.html |titel=Ortsbeiratswahl Rinderbügen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Büdingen |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Karsten Farr zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sessionnet.krz.de/stadt-buedingen/bi/kp0040.asp?__kgrnr=27&amp;amp; |titel=Ortsbeirat Rinderbügen |werk=Ratsinfosystem |hrsg=Stadt Büdingen |abruf=2024-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DE Rinderbügen Rinderbügener Hof 1.jpg|mini|Rinderbügener Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DE Rinderbügen Rinderbügener Hof 2.jpg|mini|Rinderbügener Hof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DE Rinderbügen Rinderbügener Hof 3.jpg|mini|Rinderbügener Hof]]&lt;br /&gt;
* Gesamtanlage Rinderbügener Hof. Barocker [[Ökonomiehof]] mit Herrenhaus und Wirtschaftsgebäuden in Bruchstein. Einfache, quadratische Hofanlage, die Architektur in sparsamer Ausprägung. Entstanden in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/GCJ5HDHQOV2M42W5NTYKRTNYC6PYPMZV |titel=Flächendenkmal |abruf=2025-02-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Evangelische Kirche (Rinderbügen)|Evangelische Kirche]] (Sankt Laurentius und Katharina). 2021 wurde erkannt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christlichen Kunstblatt für Kirche, Schule und Haus 1913 |Titel=Hinweis auf weitere Orte seiner Auftraggeber, darunter auch Rinderbügen (s. S. 338 beigefügt).  https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/christliches_kunstblatt1913/0357/image,info |Sammelwerk=Christlichen Kunstblatt für Kirche, Schule und Haus 1913}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, dass Altarkreuz und Altarbekleidung durch den Darmstädter Künstler [[Ernst Riegel]] 1913 gefertigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Dörte Folkers, Ortskuratorium Wiesbaden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schenkung durch das Haus Ysenburg, 1913.&lt;br /&gt;
* Zechenhaus&lt;br /&gt;
* Alte Schule&lt;br /&gt;
* Backhaus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* Fremdensitzung (MGV)&lt;br /&gt;
* Kinderfasching (BVR)&lt;br /&gt;
* Maifeuer und Maifeier (Ski-Club)&lt;br /&gt;
* Vatertagsgrillfest an Christi Himmelfahrt (MGV)&lt;br /&gt;
* Tag der Feuerwehr mit Sommernachtsfest (Freiwillige Feuerwehr)&lt;br /&gt;
* Oktoberfest (BVR)&lt;br /&gt;
* Adventssingen (MGV)&lt;br /&gt;
* Würstchenwürfeln (Jugendfeuerwehr)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;diverse Tagesausflüge, bzw. Skifreizeiten verschiedener Vereine&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
* Männergesangverein „Eintracht“ Rinderbügen 1888&lt;br /&gt;
* Freiwillige Feuerwehr Rinderbügen&lt;br /&gt;
* Ski-Club Rinderbügen&lt;br /&gt;
* Ballspiel Verein Rinderbügen 1966&lt;br /&gt;
* Landfrauenverein Rinderbügen&lt;br /&gt;
* Natur- und Vogelschutzgruppe Rinderbügen&lt;br /&gt;
* Lebendiges Rinderbügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* 1933 – (aberkannt&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Das zu Lebzeiten gewährte [[Ehrenbürger]]recht erlischt mit dem Tod der geehrten Person. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Büdingen hat als Rechtsnachfolger der ehemals selbstständigen Gemeinde Rinderbügen am 20. April 2007 die [[Ehrenbürger]]schaft Hitlers ausdrücklich aberkannt.&amp;lt;/ref&amp;gt;) [[Adolf Hitler]] (* 20. April 1889 in [[Braunau am Inn]]; † 30. April 1945 in [[Berlin]]), Reichskanzler/Führer&lt;br /&gt;
* 1933 – (erloschen) Dr. [[Ferdinand Werner (Politiker)|Ferdinand Werner]] (* 27. Oktober 1876 in [[Weidenhausen (Gladenbach)|Weidenhausen]], [[Kreis Biedenkopf]]; † 5. März 1961 in [[Gießen]]) war der erste nationalsozialistische Staatspräsident Hessens, Staatspräsident und Ministerpräsident von Hessen ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne, Töchter und bekannte Einwohner des Ortes ===&lt;br /&gt;
* Peter Niess (* 4. Februar 1895; 21. August 1965), Gewerbeoberlehrer und Ehrenbürger der Stadt Büdingen.&lt;br /&gt;
* Andrea Rahn-Farr, Vorsitzende des Regionalbauernverbandes Wetterau/Frankfurt, Vertreterin der Landwirte im ZDF-Fernsehrat, Vorsitzende des FDP-Landesausschusses für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.&amp;lt;ref&amp;gt;Paulina Schick: Schwierige Zeiten für die Landwirte. Interview mit Rahn-Farr. in [[Wetterauer Zeitung]]. Nr. 227 vom 28. September 2024, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ruppel, Hans Georg (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039;, Reihe Darmstädter Archivschriften (2), 1976, S. 175&lt;br /&gt;
* [[Hartmut Hegeler]]: &amp;#039;&amp;#039;Anton Praetorius, Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter.&amp;#039;&amp;#039; Unna 2002, ISBN 3-9808969-4-3&lt;br /&gt;
* Hartmut Hegeler: &amp;#039;&amp;#039;Hexenbuhle&amp;#039;&amp;#039;. Unna 2004&lt;br /&gt;
* Walter Nieß: &amp;#039;&amp;#039;Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen. Protokolle Ursachen Hintergründe.&amp;#039;&amp;#039; Büdingen 1982 / 2017 [https://www.isbn.de/buch/9783939454892/hexenprozesse-in-der-grafschaft-buedingen Hexenprozesse in der Grafschaft Büdingen: Protokolle - Ursachen - Hintergründe], ISBN 3-939454-89-3&lt;br /&gt;
* {{HessBib |GND=4701352-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-buedingen.de/Stadtleben/Die-Stadt/Stadtteile/Rinderb%C3%BCgen/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Rinderbügen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Büdingen.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=440004120 |titel=Rinderbügen, Wetteraukreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS|ref=nein|ID=440004110|titel=Orleshausen, Wetteraukreis |datum=2024-04-29}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;NLVK&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Titel    = Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände.&lt;br /&gt;
| TitelErg = Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. &lt;br /&gt;
| Band     = 22&lt;br /&gt;
| Ort      = Weimar&lt;br /&gt;
| Datum    = 1821&lt;br /&gt;
| Seiten   = 411, 415&lt;br /&gt;
| Online   = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=Z7PdlcTHFukC|Seite=415}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;STH-Oberhessen&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor  = Georg W. Wagner&lt;br /&gt;
| Titel  = Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen&lt;br /&gt;
| Band   = 3&lt;br /&gt;
| Verlag = Carl Wilhelm Leske&lt;br /&gt;
| Ort    = Darmstadt&lt;br /&gt;
| Datum  = 1830&lt;br /&gt;
| Seiten = 181 ff.&lt;br /&gt;
| Online = {{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=bJcAAAAAcAAJ|Seite=181}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=52 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=48 und 102 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=52 |archiv-datum=2021-07-11 |abruf=2022-03 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;2014: {{Internetquelle |url=http://www.stadt-buedingen.de/de/k/category/93-haushaltsplaene?download=1038:haushaltsplan-2016 |titel=Haushaltsplan 2016 |titelerg=Vorbericht: Statistische Angaben|hrsg=Stadt Büddingen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161114194430/http://www.stadt-buedingen.de/de/k/category/93-haushaltsplaene?download=1038:haushaltsplan-2016#page=31 |abruf=2024-06}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Büdingen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4701352-7}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rinderbugen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Wetteraukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Büdingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büdinger Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1390]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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