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	<title>Rimling - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rauenstein: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-17T12:25:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Rimling&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason Rimling 57.png&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Moselle|Moselle]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Sarreguemines|Sarreguemines]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Bitche|Bitche]]&lt;br /&gt;
|insee=57584&lt;br /&gt;
|cp=57720&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes du Pays de Bitche|Pays de Bitche]]&lt;br /&gt;
|latitude=49/05/46/N&lt;br /&gt;
|longitude=07/15/51/O&lt;br /&gt;
|alt mini=281&lt;br /&gt;
|alt maxi=392&lt;br /&gt;
|image=Rimling.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Hauptstraße mit dem Postamt auf einer historischen Postkarte&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rimling&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Rimlingen&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|57584}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|57584}}) im [[Département Moselle]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Lothringen]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Sarreguemines]] und zum [[Kanton Bitche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Rimling liegt im bäuerlich geprägten westlichen [[Pays de Bitche|Bitscher Land]] im Einzugsgebiet der [[Bickenalb]], am Fuße eines Höhenzuges aus Muschelkalk, etwa auf halbem Wege zwischen [[Saargemünd]] und [[Bitsch]]. Zu Rimling gehört der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Morainville&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Schönhof&amp;#039;&amp;#039;) im äußersten Westen der Gemarkung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Funde zeugen von einer Besiedelung der Gemarkung bereits in der [[Bronzezeit]]. Die erste Erwähnung des Ortes erfolgt im 8. Jahrhundert als &amp;#039;&amp;#039;Remingilas&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 855 taucht die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Rymelingen&amp;#039;&amp;#039; auf. [[Karl der Große]] soll die Rechte an dem Ort, der ein Königsgut war, an das Kloster [[Hornbach]] vergeben haben. Aus dem Jahr 865 liegt eine Bekräftigung dieser Rechte von [[Lothar II. (Lothringen)|Lothar II.]] vor. In dieser Zeit war Rimlingen Verwaltungssitz für den [[Bliesgau]], woraus sich schließlich die Herrschaft [[Zweibrücken-Bitsch|Bitsch]] entwickelte. Unter dieser war Rimlingen Gerichtsort und [[Schultheiß]]erei für zahlreiche, teils heute weit bedeutendere Ortschaften. Von 1790 bis 2015 gehörte das Dorf zum nicht mehr bestehenden Kanton Volmunster, seither zum Kanton Bitche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Rimlingen kreuzten zwei wichtige mittelalterliche Handelsstraßen: die Duser Straße aus dem lothringischen Salinengebiet von [[Marsal (Moselle)|Marsal]] über [[Zweibrücken]] zum Rhein und die Lombardische Straße von [[Flandern]] über [[Straßburg]] nach Italien. Eine dritte Straße zweigte hier nach [[St. Ingbert]] ab. Zu deren Schutz erbauten die Lothringer Herzöge im 11. Jahrhundert ein Schloss. Mit der Zeit ging die Bedeutung des Ortes zurück, er blieb jedoch Zoll- und Mautstation der [[Herrschaft Bitsch]] sowie [[Relais (Post)|Relais]]- und Quartierstation an den Handelsstraßen. Das Schloss wurde 1397 beschädigt und wird 1570, beim Ende der Herrschaft Bitsch, nur noch als größerer Bauernhof beschrieben.&lt;br /&gt;
1525 war Hans Zoller aus Rimlingen einer der führenden Köpfe der Lothringer Bauern im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]]. Er führte 8.000 Bauern im [[Herbitzheim (Gersheim)|Herbitzheimer]] Haufen zusammen. Nach anfänglichen Siegen kamen fast alle im großen Massaker von [[Saverne|Zabern]] um.&lt;br /&gt;
1774 stiftete Pierre Mercenier die Mittel zum Bau eines Krankenhauses. In der Folge kam es zu einem Skandal, da der mit der Stiftungsverwaltung betraute Abt erhebliche Mittel veruntreute und es nie dazu kam, dass das Krankenhaus in Betrieb gehen konnte. In den errichteten Gebäuden wurde u. a. eine Schule untergebracht. In Erinnerung an Pierre Mercenier hat die Gemeinde Rimling eine Straße nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Jagdtiger bei Rimling.jpg|mini|Ein zerstörter [[Jagdpanzer VI Jagdtiger|Jagdtiger]] der Wehrmacht bei Rimling, Januar 1945]]&lt;br /&gt;
Zum Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war Rimling schwer umkämpft. Im Zuge der Kampfhandlungen kam es zu zahlreichen Opfern und Sachschäden. Am 13. Dezember 1944 nahmen US-Truppen erstmals die Ortschaft ein. Ab Weihnachten lag Rimling dann unter schwerem deutschem Beschuss und vom 7. bis 10. Januar eroberten Teile der [[17. SS-Panzergrenadier-Division „Götz von Berlichingen“|17. SS-Panzergrenadierdivision]] während des [[Unternehmen Nordwind|Unternehmens Nordwind]] das Dorf zurück. Am 13. Januar nahm die SS 15 Männer von 16 bis 60 Jahren als Geiseln und entführte sie nach Zweibrücken, wo sie von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] gefoltert und schikaniert wurden. Am 20. Januar durften sie wieder nach Hause. Am 15. Februar 1945 schließlich kamen die US-Truppen zurück und befreiten Rimling endgültig. Von den 1939 noch 551 lebenden Einwohnern waren nur 393 übriggeblieben, von 120 Häusern waren 59 stehen geblieben, praktisch der gesamte Viehbestand war tot oder gestohlen und die Gemarkung komplett vermint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; width=400&lt;br /&gt;
|- align=center class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1962&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1975&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1982&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1990&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1999&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2007&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2019&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 467 || 467 || 484 || 488 || 464 || 494 || 509 || 652&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der Gemarkung haben etwa 20 Lothringerkreuze die Zeiten überstanden. Das bedeutendste von 1761 steht südöstlich des Ortes bei der Imswiese. &lt;br /&gt;
Vom Schloss auf dem Schlossberg sind nur noch Geländeprofile erkennbar. Es wurde 1570 in einen Bauernhof umgewandelt und 1700 vollständig zerstört. Vom Schlossberg gute Sicht über den Ort. &lt;br /&gt;
Über der Kutscheneinfahrt der ehemaligen Relaisstation sind noch die Insignien der Post zu erkennen. &lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Monuments historiques in Rimling}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
In Rimling ist noch die Sitte des [[Ratsche]]ns lebendig. Aufgabe der bis vierzehnjährigen Kinder des Ortes ist es, in der Karwoche durch das Ratschen die Kirchenglocken zu ersetzen. Seit dem 7. Jahrhundert war es verboten, in der [[Karwoche]] zu läuten. Zunächst wird am [[Gründonnerstag]] zur Nachtglocke geratscht. Am [[Karfreitag]] rufen die Ratschenbuben dreimal zum Beten und dreimal zur [[Kreuzweg]]zeremonie. Zum letzten Mal wird am [[Karsamstag]] zum Morgengebet geratscht. Danach gehen die Ratschenbuben von Tür zu Tür, singen ihr traditionelles Lied und erhalten Eier, Schokolade und heutzutage oft auch Geld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
In Rimling befindet sich die Schule der Bickenalb, Vor- und Grundschule für die umliegenden Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Nikolaus von Weis]] (1796–1869), Bischof von Speyer, in Rimling geboren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://bitscherland.fr/Canton-de-Volmunster/Rimling/rimling.html Rimling] (französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarreguemines}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1029200254|LCCN=no97004830|VIAF=152750267}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rimling| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bitscherland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 8. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rauenstein</name></author>
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