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	<title>Rimburger Mühlen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T18:30:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: externe Links von Kursivauszeichnung getrennt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst</title>
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		<updated>2026-03-08T03:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: externe Links von Kursivauszeichnung getrennt, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Mühle&lt;br /&gt;
|NAME = Rimburger Mühlen&lt;br /&gt;
|BILD = 194 Rimburger Mühle Deutsche Seite.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Rimburger Mühle auf deutscher Seite&lt;br /&gt;
|POSKARTE =&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 50.914788&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 6.087683&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|STANDORT = [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
:[[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
::[[Kreis Heinsberg]]&lt;br /&gt;
:::[[Übach-Palenberg]]&lt;br /&gt;
|TYP_NUTZUNG = Öl- und [[Mahlmühle]]&lt;br /&gt;
|MAHLWERK = 2 [[Mahlgang|Mahlgänge]]&lt;br /&gt;
|TYP_ANTRIEB = 2 [[Wasserrad|Wasserräder]]&lt;br /&gt;
|GEWAESSER = [[Wurm (Rur)|Wurm]]&lt;br /&gt;
|WASSERRAD = unterschlächtig&lt;br /&gt;
|BAUJAHR = 12.–13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STILLLEGUNG = um 1945&lt;br /&gt;
|STATUS =&lt;br /&gt;
|WEBSITE =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rimburger Mühlen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind ehemalige [[Wassermühle]]n auf der [[Deutschland|deutschen]] und [[Niederlande|niederländischen]] Seite der [[Wurm (Rur)|Wurm]] mit unterschlächtigen [[Wasserrad|Wasserrädern]] in der Stadt [[Übach-Palenberg]] im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Kreis Heinsberg]] im [[Regierungsbezirk Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Rimburger Mühlen haben ihre [[Standort]]e auf der rechten und linken Seite der Wurm an der Rimburger Straße, unweit von [[Schloss Rimburg]] in der Stadt Übach-Palenberg. Die Standorthöhen der Mühlengebäude liegen bei 87 m über [[Normalnull|NHN]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGK5&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Grundkarte 1:5000&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Wurm ist hier [[Grenze|Grenzfluss]] zwischen [[Deutschland]] und [[Niederlande]]. Oberhalb hatte die [[Nivelsteiner Mühle]] ihren Standort, unterhalb stand einst die [[Marienthaler Mühle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewässer ==&lt;br /&gt;
Die Wurm versorgte auf einer Flusslänge von 53&amp;amp;nbsp;km zahlreiche Mühlen mit Wasser. Die [[Quelle]] der Wurm liegt südlich von [[Aachen]] bei 265 m über NN,&amp;lt;ref name=&amp;quot;DGK5&amp;quot;&amp;gt;Deutsche Grundkarte 1:5000&amp;lt;/ref&amp;gt; die [[Mündung (Gewässer)|Mündung]] in die [[Rur]] ist bei der Ortschaft [[Kempen (Heinsberg)|Kempen]] in der Stadt [[Heinsberg]] bei 32 m über NN. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Mahlmühle (Deutschland) ==&lt;br /&gt;
Die erste bekannte urkundliche Erwähnung der Rimburger Mühle geht auf das Jahr 1543 zurück. Zum Mühlenkomplex gehörten am rechten Ufer der Wurm (heute Deutschland) das Hauptgebäude, das Wohnhaus und der Bauernhof, am linken Ufer (heute Niederlande) ein zweites Mühlengebäude; Schleusen dienten der Wasserverteilung. Die Mühle steht unmittelbar vor dem Wirtschaftshof des eindrucksvollen Schlosses Rimburg. Die Liste der [[Pachtvertrag (Deutschland)|Pächter]] ist ab 1642 exakt überliefert. Der erste Pächter Leonhard Nötlings hatte z.&amp;amp;nbsp;B. 50 [[Hohlmaß|Malter]] &amp;#039;&amp;#039;gutten [[Roggen]]&amp;#039;&amp;#039; als Pacht abzuliefern, dazu 24 [[Taler]], 6 [[Maßeinheit|Pfund]] [[Zucker]], ein fettes [[Schwein]] und 300 [[Ei]]er. Ebenso wurde der Pächter zu [[Hand- und Spanndienste]]n herangezogen und musste für die Schlosswirtschaft unentgeltlich mahlen. Als [[Gegenleistung]] war die Mühle als [[Mühlenzwang|Zwangsmühle]] ausgewiesen und hatte somit einen festen [[Stammkunde|Kundenstamm]]. Die Rimburger Mühle hatte zwei unterschlächtige Wasserräder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurden in Folge des Zweiten Weltkrieges die [[Niederländische Annexionspläne nach dem Zweiten Weltkrieg|niederländischen Annexionspläne]] umgesetzt. Die Niederlande forderten eine Entschädigung für die Kriegsschäden. Hierzu wurde am 23. April 1949 entsprechend der Schlusserklärung der [[Londoner Deutschland-Konferenz]] vom 23. Dezember 1948 diverse grenznahe Gebiete unter niederländische Auftragsverwaltung gestellt. Bei Rimburg sollte die Grenze nicht mehr die Wurm darstellen, sondern die Eisenbahnlinie. Mühle und Schloss Rimburg und umgebende Wiesen wurden niederländisch. 1963 erfolgte im sogenannten Hollandvertrag die Rückgabe dieser Gebiete. Die Wurm wurde wieder Grenzbach, allerdings nicht mehr im alten, mäandrierenden Verlauf, sondern begradigt und ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?start=%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl263s0458.pdf%27%5D#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl263s0458.pdf%27%5D__1550417034957] Hollandvertrag, siehe Seite 54 und 62&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mühlengebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert waren bis in den 1950er Jahren noch regelmäßig und ab den 1960er Jahren seltener in Betrieb. Kurz darauf wurden die Wehrrechte aufgekauft, die Wasserwerke abgerissen und die Gebäude zu Wohnzwecken umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Ölmühle (Niederlande) ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Overzicht - Rimburg - 20188437 - RCE (cropped).jpg|mini|Rimburger Ölmühle, Niederlande]]&lt;br /&gt;
Auf der gegenüberliegenden, seit 1963 die niederländische Seite der Wurm, stand die [[Ölmühle]], die ebenfalls zum Schloss Rimburg gehörte. Sie wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und besaß ein unterschlägiges Wasserrad. Im Jahr 1880 erfuhr sie eine gründliche Erneuerung und wurde in eine Getreidemühle umgewandelt. Sie wurde dabei grundlegend restauriert und ein Jahr später auf [[Turbine]]nantrieb umgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://zoeken.allemolens.nl/detail.php?nav_id=3-0&amp;amp;id=49401&amp;amp;view=lijst &amp;#039;&amp;#039;Rimburgermolen/Kasteelmolen&amp;#039;&amp;#039;], technische Angaben auf allemolens.nl (ndl.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch diese Mühle wurde bereits 1920 stillgelegt und das Mühlengebäude zu einem Wohnhaus umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmaleintrag ==  &lt;br /&gt;
Die auf der deutschen Seite gelegene Mahlmühle ist als „Mühle Schloss Rimburg – Rimburger Mühle“ ein eingetragenes Baudenkmal: „Datierung im Kern wohl 18. Jahrhundert; ehemals zur Rimburg gehörig; zweigeschossig in Backstein, weiß geschlämmt. Die heutigen Bauteile sind im Wesentlichen aus dem 19. Jahrhundert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Liste der Baudenkmäler in Übach-Palenberg|Denkmalliste Übach-Palenberg Nr. 10]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;120&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rimburger Mühle (4).jpg|Teilgebäude der Rimburger Mahlmühle&lt;br /&gt;
 194_Rimburger_Mühle_Wurmverlauf.jpg|Die Wurm bei den Rimburger Mühlen&lt;br /&gt;
 Mühle bei Rimburg.jpg|Links die Deutsche Mühle, rechts die Niederländische Mühle &lt;br /&gt;
 194 Rimburger Mühlen Uraufnahme.jpg|Schloss Rimburg mit Mühlen auf der Uraufnahme von 1846&lt;br /&gt;
 194 Rimburger Mühlen Neuaufnahme.jpg|Schloss Rimburg mit Mühlen auf der Neuaufnahme von 1892&lt;br /&gt;
 194 Rimburger Mühlen Tranchot.jpg|Schloss Rimburg mit Mühlen auf der [[Jean Joseph Tranchot|Tranchotkarte]]1805/1807&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ Siehe auch [[Liste der Mühlen an der Wurm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Niederrheinischer Wassermühlen-Führer&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verein Niederrhein, Krefeld 1998, ISBN 3-00-002906-0, Seiten 281–282.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rimburg mills|Rimburger Mühlen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-343522 &amp;#039;&amp;#039;Rimburger Mühlen&amp;#039;&amp;#039;], in: [[KuLaDig]], Kultur.Landschaft.Digital., abgerufen am 30. März 2023&lt;br /&gt;
* [https://milldatabase.org/mills/germany-rimburger-muhle &amp;#039;&amp;#039;Rimburger Mühle&amp;#039;&amp;#039;], Eintrag auf milldatabase.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wassermühlen im Kreis Heinsberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rimburger Mühlen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wassermühle in Übach-Palenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mühle in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Übach-Palenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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