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	<title>Rijckholt-Feuerstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:17:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wheeke: HC: Ergänze Kategorie:Bergbau (Niederlande)</title>
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		<updated>2025-05-16T12:31:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bergbau_(Niederlande)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bergbau (Niederlande) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bergbau (Niederlande)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Klingengerätschaften aus Rijckholtfeuerstein aus Serm DSCN 4868.jpg|mini|Gerätschaften aus Rijckholt-Feuerstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rijckholt-Feuerstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch Maasfeuerstein genannt) ist der häufigste [[Feuerstein]] auf [[Neolithikum|neolithischen]] Fundplätzen in den [[Benelux-Länder]]n und im [[Rheinland]]. Das gilt besonders für die ältere und mittlere [[Bandkeramik]] (5500–5200 v. Chr.) und das Jungneolithikum. Rijckholt-Feuerstein hat seinen Namen nach dem gleichnamigen Ort südlich von [[Maastricht]] in der [[Niederlande|niederländischen]] [[Provinz Limburg (Niederlande)|Provinz Limburg]]. Die [[Bergwerk|Minen]] wurden 1881 von Marcel De Puydt (1855–1940) entdeckt und ab 1923 ausgegraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt die Maasfeuerstein-Varietäten:&lt;br /&gt;
Hellgraubelgischer-, Lousberg-, Maasschotter-, Maaseier-, Obourg-, Rijckholt-, Rullen-, Simpelveld-, Spiennes-, Valkenburg- und Vetschau- oder Orsbach-Feuerstein.&lt;br /&gt;
[[File:Savelsbosch-Vuursteenmijn (2).JPG|thumb|Eingang zu den Rijckholt-Feuersteinminen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus [[Geologie|geologischer]] Sicht stammt der Feuerstein aus Schichten der Maastricher [[Kreide (Geologie)|Kreide]] 500&amp;amp;nbsp;m östlich von Rijckholt. Der Rohstoff wurde im Tagebau gewonnen. Beim Ortsteil St. Geertuid bestanden zwischen etwa 3950 und 2650 v.&amp;amp;nbsp;Chr. auf einem Gebiet von acht Hektar [[Feuersteinbergwerk|Minen]], in denen der Feuerstein aus Schächten von fünf bis zwölf Metern Tiefe gewonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gesamte Förderung an Rijckholt-Feuerstein wird über die Nutzungszeit der Minen auf 19.500 bis 23.000 Tonnen geschätzt. Aus dem Feuerstein wurden überwiegend [[Klinge]]n, große Abschlagkratzer und Vorprodukte für [[Beil]]klingen hergestellt. Man rechnet mit etwa 25.000 Klingen bzw. Beilen pro Jahr, was über die Nutzungszeit betrachtet 12,5 Millionen Feuersteinprodukte wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bergwerksbereich wurden von Archäologen einige Schächte ausgegraben und durch horizontale Stollen verbunden. Es stellte sich heraus, dass die neolithischen Bergleute es essentiell auf die Schicht&amp;amp;nbsp;10 der 23 feuersteinführenden Schichten im [[Kalkstein]] abgesehen hatten, die die höchste Qualität lieferte. Die Steine aus Schicht&amp;amp;nbsp;10 sind knollenförmig. Ihr Durchmesser beträgt mindestens 20&amp;amp;nbsp;cm. Die Knollen besitzen eine Vielfalt an Form und Farbe der mit bloßem Auge sichtbaren Einschlüsse sowie an [[Textur (Geologie)|Textur]], die überwiegend feinkörnig ist. Die Farbe, manchmal mit einem leichten Blauschimmer versehen, variiert von dunkel bis hellgrau. Die dunkelsten Stellen können „glasartig“ sein, d.&amp;amp;nbsp;h., sie sind einigermaßen durchscheinend, was besonders an den Rändern von Klingen und [[Abschlag (Archäologie)|Abschlägen]] zu sehen ist. Bei Weitem das meiste Material ist allerdings [[Opazität|opak]]. Die Spaltoberfläche ist nicht glänzend, aber glatt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Felder, Rademakers und de Grooth stammt eine umfängliche Beschreibung des Rijckholt-Feuersteins. Klingen, die nachweisbar von einem Kernstein stammen, wurden in Depots im Bergwerksgebiet, aber auch weit entfernt gefunden. Die Halbfabrikate der Beilklingen wurden vom Endnutzer fertig zugerichtet und geschliffen. Es ist unmöglich, bergmännisch gewonnenen Rijckholt-Feuerstein eindeutig von dem aus [[Spiennes#Feuersteinbergwerke|Spiennes]] oder Jandrain-Jandrenouilles zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter J. (Sjeuf) Felder, P. Cor M. Rademakers, Marjorie E.Th. de Grooth (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Excavations of prehistoric flint mines at Rijckholt-St. Geertruid (Limburg, The Netherlands) by the „Prehistoric Flint Mines Working Group“ of the Dutch Geological Society, Limburg Section&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologische Berichte.&amp;#039;&amp;#039; 12). Herausgegeben von Deutsche Gesellschaft für Ur- und Frühgeschichte e.&amp;amp;nbsp;V. Habelt in Kommission, Bonn 1998, ISBN 3-7749-2907-6, ([https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/catalog/book/219 online]).&lt;br /&gt;
* Karl Reger: &amp;#039;&amp;#039;Die prähistorischen Feuersteingruben von Rijkholt-Sint Geertruid.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;6. Internationaler Bergbau-Workshop. Rescheid/Eifel 1.–5. Okt. 2003.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsband. Heimatverein Rescheid, Hellenthal/Eifel 2003, S. 94–100.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.showcaves.com/english/nl/mines/Rijckholt.html De prehistorische vuursteenmijnen van Rijckholt]&lt;br /&gt;
* [http://steine-scherben.de/thema5n.htm Bilder mit Rijckholt-Feuerstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.grandcurtius.be/de/die-sammlungen-des-museums/archaeologie/marcel-de-puydt-1855-1940-begruender-der-praehistorischen Abteilung des Musée Curtius - Marcel de Puydt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in den Niederlanden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jungsteinzeitlicher Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuersteinbergwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Niederlande)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wheeke</name></author>
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