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	<title>Rihheri - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T00:32:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rihheri&amp;diff=2719095&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Die Fränkische Grafschaft Steinamanger */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-07-10T16:03:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die Fränkische Grafschaft Steinamanger: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rihheri&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Rihhari&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Richer&amp;#039;&amp;#039;), aus der bairischen Adelsfamilie der [[Wilhelminer]], war von ca. 825 bis 860 Graf im [[Marcha orientalis|Bairischen Ostland]]. Seine Grafschaft mit dem Zentrum [[Szombathely|Steinamanger]] befand sich im [[Fränkisches Reich|fränkischen]] Ober[[pannonien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitterauer&amp;quot;&amp;gt;[[Michael Mitterauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Karolingische Markgrafen im Südosten Fränkische Reichsaristokratie und bayerischer Stammesadel im österreichischen Raum&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Hermann Böhlaus Nachf., Graz/Wien/Köln 1963.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war ungefähr durch die Flüsse [[Zöbernbach]], [[Güns (Fluss)|Güns]], [[Raab (Fluss)|Raab]]/[[Rabnitzbach]], [[Pinka]] und [[Lafnitz (Fluss)|Lafnitz]] begrenzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ratz_Pfarrnetz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Rihheris Mutter hieß Christina. Sein Vater war einer der Söhne des Toto von Holzen. Sein ältester Bruder war Engilhart. Sein Bruder Ascri war [[Kaplan|capellanus]] und unter anderem bei [[Großschwindau]] begütert. Rihheri war mit Hiltisnot verheiratet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitterauer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Fränkische Grafschaft Steinamanger ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde er bereits vor 825 mit der Verwaltung der [[Grafschaft Steinamanger]] beauftragt, die dem Präfekten des [[Marcha orientalis|bairischen Ostlandes]] unterstand. Als Grenzgraf war er für die Verteidigung der [[Ostfrankenreich|ostfränkischen]] Ostgrenze zum [[Mährerreich]] und dem [[Großbulgarisches Reich|Großbulgarischen Reich]] zuständig. Das Gebiet war Teil des ehemaligen [[Awaren]]reiches das [[Karl der Große]] um 800 erobert und in das [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] eingegliedert hatte. Zwischen ca. 805 und 825 bestand noch das den Franken tributpflichtige [[Awarisches Fürstentum|Awaren-Khaganat]] zwischen [[Carnuntum (Zivilstadt)|Carnuntum]] und Steinamanger. Die Einsetzung Rihheris steht daher auch in Zusammenhang mit der Auflösung des Awaren-Khaganats, denn die Verwaltung dieses Gebietes wurde damals unter unmittelbare fränkische Hoheit gestellt.&amp;lt;ref name=Wolfram&amp;gt;[[Herwig Wolfram]]: &amp;#039;&amp;#039;Salzburg, Bayern, Österreich. Die Conversio Bagoarium et Carantanorum und die Quellen ihrer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Oldenbourg, Wien/München 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kirchlich unterstand die Grafschaft ab 830 der Diözese Salzburg. Die militärische Befehlsgewalt lag aber auch danach bei Rihheri. Außerdem war er als „Bindeglied“ zum Präfekten des bairischen Ostlandes militärisch dem [[Zalavár|Moosburger]] Fürsten [[Pribina (Plattensee-Fürstentum)|Pribina]] formell als „Oberbefehlshaber“ zur Seite gestellt. Daher war es nötig, dass er in Pribinas Fürstentum Privatgut erwarb. Dies geschah auf dem Weg des Tausches und bewirkte, dass umgekehrt der Moosburger Fürst auch Güter in der Grafschaft Rihheris zu Eigen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ratz_Pfarrnetz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sitz seiner Grafschaft befand sich etwas außerhalb des heutigen Stadtgebietes von Steinamanger.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freeden&amp;quot;&amp;gt;Béla Miklós Szőke: &amp;#039;&amp;#039;Karolingische Kirchenorganisation in Pannonien.&amp;#039;&amp;#039; In: Uta von Freeden, [[Herwig Friesinger]], [[Egon Wamers]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Glaube, Kult und Herrschaft. Phänomene des Religiösen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kolloquien zur Vor- und Frühgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 12). Rudolf Habelt, Bonn 2009, ISBN 978-3-7749-3663-8, S. 395–416, hier S. 400–410.&amp;lt;/ref&amp;gt; Südlich und südöstlich grenzte seine Herrschaft an das [[Plattensee-Fürstentum]] von Pribina und [[Kocel]], westlich an die [[Karantanien|Karantanische Grafschaft]], im Norden an die [[Donaugrafschaft]]. Vom 15. September 844 stammt die erste und einzige überlieferte urkundliche Nennung der Grafschaft Steinamanger unter dem Grafen Rihheri. Es handelt sich dabei um eine Schenkungsurkunde König [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]] an den Priester [[Dominicus (Presbyter)|Dominicus]], worin er ihm Güter zu Brunnaron am [[Zöbernbach]], an der Grenze der „Donaugrafschaft“ des [[Marcha orientalis|ostmärkischen]] Präfekten [[Ratpot (Präfekt)|Ratpot]] und der Grafschaft [[Szombathely|Steinamanger]] Rihheris, zum Geschenk vermacht.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regesta-imperii.de/id/0844-09-15_1_0_1_1_0_3098_1379 RI I n. 1379] &amp;#039;&amp;#039;Schenkung Ludwigs des Deutschen an Dominicus&amp;#039;&amp;#039; auf der Website [[Regesta Imperii]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Christianisierung ==&lt;br /&gt;
Von Baiern aus wurde zu jener Zeit aus eine umfassende [[Christianisierung]] der ehemaligen Awarengebiete durchgeführt. In kirchlicher Hinsicht unterstand Rihheris Grafschaft dem [[Erzdiözese Salzburg|Bischof von Salzburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Greszl&amp;quot;&amp;gt;Franz Greszl: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre deutsches Leben im Karpatenraum. Eine kirchen- und geistesgeschichtliche Untersuchung.&amp;#039;&amp;#039; Unsere Post, Stuttgart 1971, S. 11ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor 830 ist in der Grafschaft höchstens ein [[Presbyter]] anzunehmen. 830 legte König Ludwig der Deutsche im Zuge einer kirchlichen Reorganisation die [[Raab (Fluss)|Raab]] als kirchliche Grenze zwischen [[Erzdiözese Salzburg|Salzburg]] (südlich der Raab) und [[Bistum Passau|Passau]] (nördlich der Raab) fest.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wolfram&amp;quot; /&amp;gt; Danach unterstand die Grafschaft dem Presbyter des Plattensee-Fürstentums, dessen Priester Dominicus in der Steinamanger-Grafschaft bei Brunnaron ausgestattet wurde. Nach dem Tod des Dominicus dürfte die Grafschaft einen eigenen [[Diakon]] bekommen haben dem die Priester der einzelnen Kirchen unterstanden. In Rihheris Grafschaft entstanden, vorwiegend in der Zeit zwischen 850 und 879, höchstwahrscheinlich die ersten Kirchen, meist Salzburgischer [[Kirchenpatronat|Patronanz]], von [[Pilgersdorf]] („Ecclesia Minigonis“), [[Pinkafeld]] („Ecclesia Erinperti prespyteri“), Meszlen, [[Kukmirn]], [[Szentpéterfa|Prostrum]], St. Rupprecht, Ussitin, Businiza, [[Szombathely|Sabaria]], Ablanza und möglicherweise [[Velem|St. Veit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ratz_Pfarrnetz&amp;quot;&amp;gt;Alfred Ratz: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrnetzentwicklung und Karolingerzeit im südburgenländischen Raum&amp;#039;&amp;#039;, Heft 10 der Burgenländischen Forschungen, Hrsg.: Bgld. Landesarchiv, Eisenstadt 1950&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Amtsenthebung ==&lt;br /&gt;
In den späten 850er Jahren geriet Rihheri zwischen die Fronten in den kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen König Ludwig dem Deutschen und seinem Sohn [[Karlmann (Ostfrankenreich)|Karlmann]]. Im Jahre 860 wurde Rihheri durch den neuen Präfekten des Ostlandes Karlmann seines Amtes enthoben. Er gehörte damit zu einer Reihe von Grafen, die Ludwig eingesetzt hatte, und die sein Sohn Karlmann zwischen 857 und 860 durch eigene Gefolgsleute ersetzte. Der König hingegen versuchte durch umfangreiche Schenkungen an die Reichskirche seine Position zu stärken. Am 20. November 860 schenkte Ludwig die Stadt Steinamanger der Erzdiözese Salzburg. Rihheri zog sich nach seiner Absetzung ins Exil zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mitterauer&amp;quot; /&amp;gt; Sein Nachfolger als Graf in Steinamanger wurde Odalrich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Freeden&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Béla Miklós Szőke: &amp;#039;&amp;#039;Die Karolingerzeit in Pannonien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Monographien des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.&amp;#039;&amp;#039; Band 145). Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, Mainz 2021, ISBN 978-3-88467-308-9, [[DOI:10.11588/propylaeum.1110]], S. 175–180.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gaugraf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Burgenlandes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rihheri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Graf im Bairischen Ostland&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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