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	<title>Rigi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Entopos: /* Rezeption in Literatur und Kunst */ 1 Bild ersetzt</title>
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		<updated>2026-04-03T13:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Rezeption in Literatur und Kunst: &lt;/span&gt; 1 Bild ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt das Bergmassiv Rigi in der [[Schweiz]], weitere Bedeutungen unter [[Rigi (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|BILD               = Rigi vom Mythen.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG   = Das ganze Massiv der Rigi, von Osten gesehen, rechts Rigi Kulm, links Hoflue&lt;br /&gt;
|HÖHE               = 1797&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG         = CH&lt;br /&gt;
|HÖHE-ANMERKUNG     = &lt;br /&gt;
|LAGE               = Kantone [[Kanton Schwyz|Schwyz]] und [[Kanton Luzern|Luzern]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE            = [[Schwyzer Alpen]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ           = 13.2&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG     = [[Niederbauen Kulm|Niederbauen]]&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE       = 1288&lt;br /&gt;
|SCHARTE            = [[Goldau]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD        = 47/3/13/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD         = 8/28/32/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO         = CH-SZ&lt;br /&gt;
|POSKARTE           = Schweiz Vierwaldstättersee&lt;br /&gt;
|TYP                = &lt;br /&gt;
|GESTEIN            = &lt;br /&gt;
|ALTER              = &lt;br /&gt;
|LETZTE ERUPTION    = &lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG     = &lt;br /&gt;
|ERSCHLIESSUNG      = &lt;br /&gt;
|NORMALWEG          = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN     = &lt;br /&gt;
|BILD1              = &lt;br /&gt;
|BILD1-BESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|NEBENBOX           = x&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{PanoViewer|Rigi Kaltbad im September 2022.jpg|Kugelpanorama Rigi Kaltbad (September 2022)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rigi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;der&amp;#039;&amp;#039; Rigi,&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyer&amp;quot; /&amp;gt; ist ein [[Massiv|Bergmassiv]] zwischen dem [[Vierwaldstättersee]], dem [[Zugersee]] und dem [[Lauerzersee]] in der [[Zentralschweiz]]. Höchster [[Berggipfel|Gipfel]] ist mit einer Höhe von {{Höhe|1797|CH}} &amp;#039;&amp;#039;Rigi Kulm&amp;#039;&amp;#039;, ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Etwas weniger hoch sind die weiteren Gipfel Rigi Hoflue,&amp;lt;ref&amp;gt;Gelegentlich &amp;#039;&amp;#039;Hochfluh&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Hochflue&amp;#039;&amp;#039; geschrieben.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dossen, Rigi Scheidegg und Vitznauerstock (Kanton Luzern)&amp;amp;nbsp;= Gersauerstock (Kanton Schwyz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Im [[Humanismus]] – erstmals 1479 von [[Albrecht von Bonstetten]] – wurde der Name &amp;#039;&amp;#039;Rigi&amp;#039;&amp;#039; auf lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Regina montium&amp;#039;&amp;#039; für «Königin der Berge» zurückgeführt, womit die Erhabenheit und Schönheit des Berges charakterisiert werden sollte. Sprachgeschichtlich ist dies jedoch nicht haltbar. Im Bergnamen steckt vielmehr das [[schweizerdeutsch]]e Gattungswort &amp;#039;&amp;#039;Rigi,&amp;#039;&amp;#039; was «horizontal laufende [[Schichtung]], Streifen, Band» bedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id.&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Schweizerisches Idiotikon]].&amp;#039;&amp;#039; Band VI, Spalte 753, Artikel [https://digital.idiotikon.ch/p/lem/176470 &amp;#039;&amp;#039;Rigi&amp;#039;&amp;#039;], Bedeutungen 3a und 3b.&amp;lt;/ref&amp;gt; Althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;*rigī&amp;#039;&amp;#039; ist eine Ableitung zu althochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;rĩhan&amp;#039;&amp;#039;, «umgürten; fälteln, auf einen Faden ziehen».&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name findet sich erstmals in einer auf etwa 1350 zu datierenden [[Grenze|Marchen]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;beschreibung des Hofes Küssnacht belegt, und zwar einerseits in einer Abschrift aus dem späten 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert: &amp;#039;&amp;#039;uff an denn obresten grad rigenen&amp;#039;&amp;#039; und einer solchen von 1561: &amp;#039;&amp;#039;uf denn oberstenn grad Riginun&amp;#039;&amp;#039;. Gemeint ist im konkreten Fall der Berghang unterhalb des vom Kulm bis zum Rotstock reichenden Grates. Weitere frühe Belege stammen etwa von 1368: &amp;#039;&amp;#039;Küssnach in pede montibus Riginan&amp;#039;&amp;#039; «Küsnacht am Fusse der ‹Rigenen›-Berge» und von 1384: &amp;#039;&amp;#039;von des bergs, gimeinmerchs und güeter wegen an riginen ob der Egg gelegen&amp;#039;&amp;#039; «wegen des Berges, des Gemeinbesitzes (Allmend) und der Güter, die an den ‹Rigenen› (Fels- und Grasbändern) oberhalb der Egg liegen». Namengebend sind damit «die von weitem sichtbaren, horizontal laufenden Fels- und Grasbänder, die den Gipfel in einem weiten Bogen von Westen nach Osten umgeben».&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Luzerner Namenbuch 2. Rigi. Die Orts- und Flurnamen der Luzerner Rigigemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und bearbeitet von Erika Waser, in Zusammenarbeit mit Alex Baumgartner und Peter Mulle. Gamma, Altdorf 2009, ISBN 978-3-906200-26-2, S.&amp;amp;nbsp;377–379, hier 378.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die noch im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert durchwegs und auch im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mehrfach verwendete Mehrzahlform &amp;#039;&amp;#039;Rigenen&amp;#039;&amp;#039; – schliesslich sind zahlreiche «Bänder» sichtbar – wird erstmals in einer Urkunde von 1439 durch die Einzahl &amp;#039;&amp;#039;Rigi&amp;#039;&amp;#039; ersetzt, worin der Übergang vom [[Gattungswort]] für die vielen Gras- und Felsbänder zum Namen für den Berg und das ganze Bergmassiv deutlich wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Abschnitt nach: &amp;#039;&amp;#039;Luzerner Namenbuch 2. Rigi. Die Orts- und Flurnamen der Luzerner Rigigemeinden.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. und bearbeitet von Erika Waser, in Zusammenarbeit mit Alex Baumgartner und Peter Mulle. Gamma, Altdorf 2009, ISBN 978-3-906200-26-2, S.&amp;amp;nbsp;377–379.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das grammatikalische Geschlecht ist schwankend. Sprachgeschichtlich ist das Wort und damit auch der Name [[Femininum|weiblich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;id.&amp;quot; /&amp;gt; Dieser Gebrauch hat sich in der näheren Umgebung bis heute gehalten, sonst ist er häufig [[Maskulinum|männlich]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyer&amp;quot;&amp;gt;[[Kurt Meyer (Germanist, 1921)|Kurt Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten.&amp;#039;&amp;#039; Brockhaus, Mannheim 1989 (Duden Taschenbücher, Band 22), S.&amp;amp;nbsp;242; erneut in: Kurt Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Schweizer Wörterbuch. So sagen wir in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Huber, Frauenfeld/Stuttgart/Wien 2006, S.&amp;amp;nbsp;214.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name der Ortschaft [[Küssnacht SZ|Küssnacht &amp;#039;&amp;#039;am&amp;#039;&amp;#039; Rigi]] am Fuss des Berges belegt, dass auch das maskuline Genus seit Langem in Gebrauch ist. Dieses kann als Anlehnung an &amp;#039;&amp;#039;Rigiberg&amp;#039;&amp;#039; erklärt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;id.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Geologisch gehört die Rigi – abgesehen von den [[Kalkstein]]zinnen der Hoflue sowie des Gersauer- bzw. Vitznauerstocks im Süden – nicht mehr zu den [[Alpen]], sondern zur [[Subalpine Molasse|Subalpinen Molasse]] und damit zum [[Mittelland (Schweiz)|Schweizer Mittelland]]. Das aus verschiedenen Materialien zusammengepresste, nicht sehr feste Gestein wird auch als [[Nagelfluh]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den West- und Nordhängen der Rigi treten oft [[Starkregen]] auf. Sie führen stellenweise zu starker [[Bodenerosion]] und an flacheren Stellen zur Ablagerung oft mächtiger, mit Humus durchmischter [[Lockersediment]]e (Anschwemmung als [[Kolluvium]]).&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- id=&amp;quot;Gipfel&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Die Gipfel der Rigi mit einer [[Schartenhöhe]] über 40 m&lt;br /&gt;
!Name&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em&amp;quot;| Höhe&lt;br /&gt;
! [[Kanton (Schweiz)#Tabellen und Listen|Kanton]]&lt;br /&gt;
! [[Geographische Koordinaten|⊙]]&lt;br /&gt;
!Schartenhöhe&lt;br /&gt;
!Bezugsscharte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[#Rigi Kulm|Kulm]] || {{Höhe|1797|m}}|| SZ || {{Coordinate|NS=47.05671|EW=8.48531|type=mountain|name=Rigi Kulm (Gipfel)|text=ICON2|region=CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 1288 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Goldau 509 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hoflue || {{Höhe|1699|m}}|| SZ || {{Coordinate|NS=47.01023|EW=8.55993|type=mountain|name=Rigi Hochflue (Gipfel)|text=ICON2|region=CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 509 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Gätterlipass 1190 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Dossen || {{Höhe|1685|m}}|| LU/SZ || {{Coordinate|NS=47.02704|EW=8.49875|type=mountain|name=Dossen|text=ICON2|region=CH-LU/CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| ca. 255 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Hinderem Schild ca. 1430 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Scheidegg || {{Höhe|1659|m}}|| SZ || {{Coordinate|NS=47.02744|EW=8.51957|type=mountain|name=Rigi Scheidegg (Gipfel)|text=ICON2|region=CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 114 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Germelebode 1545 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Rotstock || {{Höhe|1658|m}}|| LU/SZ || {{Coordinate|NS=47.04817|EW=8.46837|type=mountain|name=Rotstock|text=ICON2|region=CH-LU/CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| ca. 75 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|nordöstlich des Gipfels ca. 1583 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Schild&lt;br /&gt;
|1548 m&lt;br /&gt;
|LU/SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 95 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|nordwestlich des Gipfels 1453 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Würzestock&lt;br /&gt;
|1483 m&lt;br /&gt;
|LU/SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| ca. 46 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Unterstetten ca. 1437 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vitznauerstock (LU)&amp;lt;br /&amp;gt;Gersauerstock (SZ) || {{Höhe|1452|m}} || LU/SZ || {{Coordinate|NS=47.00441|EW=8.50852|type=mountain|name=Vitznauerstock/Gersauerstock|text=ICON2|region=CH-LU/CH-SZ}}&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 275 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Fälmisegg 1177 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hoflue/Grat&lt;br /&gt;
|1436 m&lt;br /&gt;
|SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 48 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|nordöstlich des Gipfels 1388 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gottertli&lt;br /&gt;
|1396 m&lt;br /&gt;
|SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 108 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Egg 1288 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Brunniberg&lt;br /&gt;
|1253 m&lt;br /&gt;
|SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 57 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|westlich des Gipfels 1196 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zünggelenflue&lt;br /&gt;
|1091 m&lt;br /&gt;
|SZ&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;| 165 m&amp;amp;nbsp;&lt;br /&gt;
|Ränggen 926 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Daten basieren auf den neuesten Schweizer Landeskarten im Massstab 1:10&amp;#039;000, die fortlaufend aktualisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://map.geo.admin.ch/ Schweizer Landeskarte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Rigi war schon früh für [[Badekuren]] und [[Wallfahrt]]en bekannt. Bereits 1540 wurde die heilende Wirkung der Rigi-Kaltbad-Quelle ein erstes Mal erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rigi.ch/erleben/dein-rigi-erlebnis/die-rigi-im-wandel-der-zeit &amp;#039;&amp;#039;Seit 1871 bis heute – Die Rigi im Wandel der Zeit.&amp;#039;&amp;#039;] Auf der Website der Rigi Bahnen AG, abgerufen am 2. Mai 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab dem 18. Jahrhundert war die Rigi dank der guten Lage am [[Vierwaldstättersee]] als Ausflugs- und Ferienziel international bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1816 wurde das erste aus Holz errichtete Gästehaus auf dem Kulm gebaut. Dieser Bau wurde massgeblich von dem Zürcher Panorama-Zeichner [[Heinrich Keller (Kartograf, 1778)|Heinrich Keller]] unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. H. Vormann |Titel=Aus den Fremdenbüchern von Rigi-Kulm |Verlag=B. F. Haller |Ort=Bern |Datum=1883 |Seiten=9-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahrzehnten wurden weitere Gästehäuser errichtet. 1875 wurde als bis heute grösstes, im Gipfelbereich konstruiertes Gebäude das Grand-Hotel «Schreiber» mit 300 Betten eröffnet. Dieses wurde zu Beginn der 1950er-Jahre abgebrochen und durch einen kleineren Neubau ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rigikulm.ch/?q=de/node/10 Geschichte des Rigi Kulm Hotels]&amp;lt;/ref&amp;gt; Besonders nach 1909 wurde die sogenannte Rigikrankheit vermehrt ein Thema, ein [[Gastroenteritis|Brechdurchfall]], ausgelöst durch [[Escherichia coli|Coli-Bakterien]] in der Trinkwasserfassung. Teilweise erkrankten bis zu 50 Prozent der Gäste.&amp;lt;ref&amp;gt;Adi Kälin: [https://blog.nationalmuseum.ch/2024/10/der-streit-um-die-rigikrankheit/ &amp;#039;&amp;#039;Der Streit um die Rigikrankheit.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 22. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2016 wurde kombiniert mit einer Aktienerhöhung ein Plan für Erneuerungen der Infrastruktur publiziert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.rigi.ch/content/download/6607/91623/version/2/file/RIGI+BAHNEN+AG+Emissionsprospekt.pdf |wayback=20171201081040 |text=&amp;#039;&amp;#039;Unser Berg – Unsere Pläne – Steigen Sie mit uns ein! Emissionsprospekt&amp;#039;&amp;#039;}}. Rigi Bahnen AG, 2016 (PDF; 4,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher bei Anwohnern Angst vor einer unangemessenen Entwicklung vom Bergerlebnis hin zu mehr Konsum weckte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kilian Küttel, Yasmin Kunz: [https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/luzern/tourismus-auf-der-rigi-haengt-der-haussegen-schief-ld.95033 &amp;#039;&amp;#039;Auf der Rigi hängt der Haussegen schief.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Luzerner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 16. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 CH-NB-Album -Mit schweizerischen und ausländischen Ansichten--nbdig-18629-page293.tif|&amp;#039;&amp;#039;Souvenir du Rigi&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1870er) mit Hotels in Rigi Scheidegg, Rigi Kaltbad, Rigi Staffel, Klösterli und Kulm&lt;br /&gt;
 Johann Heinrich Müller, 1825-1894 E02a Rigi Kulm.JPG|Rigi Kulm mit den beiden Zahnrad&amp;amp;shy;bahnen und Grand-Hotel «Schreiber» um 1880. Ölskizze von [[commons:Category:Johann Heinrich Müller (1825-1894)|Heinrich Müller]]&lt;br /&gt;
 ETH-BIB-Rigi, Rigi Kulm aus 50 m-Inlandflüge-LBS MH01-001726.tif|Rigi Kulm, historisches Luftbild von 1919, aufgenommen aus 50 Metern Höhe von [[Walter Mittelholzer]]&lt;br /&gt;
 Rigi. Kaltbad LCCN94514071.jpg|Hotel Rigi Kaltbad (Datierung unklar)&lt;br /&gt;
 Spa at Rigi Kaltbad in winter.jpg|Thermalbad bei Rigi Kaltbad, 2021&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentlicher Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Rigi-Kulm im Winter.jpg|mini|Bahnhof Rigi Kulm mit Zügen der Vitznau-Rigi- und der Arth-Rigi-Bahn]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rigi Kaltbad neue Bahn.jpeg|mini|Stationsgebäude Rigi Kaltbad]]&lt;br /&gt;
Die Rigi ist durch zwei [[Zahnradbahn]]en und mehrere [[Luftseilbahn]]en erschlossen:&lt;br /&gt;
* von [[Vitznau]]: Die [[Vitznau-Rigi-Bahn]] (VRB) wurde am 21. Mai 1871 als erste [[Bergbahn]] Europas in Betrieb genommen. 1873 erreichte sie den Gipfel; seit 1937 wird sie elektrisch betrieben. Die Strecke von Staffelhöhe nach Kulm musste die VRB bis zur Fusion von der ARB pachten, da sie keine Konzession für diesen im Kanton Schwyz liegenden Streckenteil besass.&lt;br /&gt;
* von [[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]]: Die [[Arth-Rigi-Bahn]] (ARB) wurde am 4. Juni 1875 in Betrieb genommen. 1907 wurde diese Bahn als erste normalspurige Zahnradbahn der Welt auf elektrischen Antrieb umgerüstet. Die ursprüngliche Talstrecke von [[Arth SZ|Arth]] am See nach [[Goldau]] besteht nicht mehr, die Bahn beginnt heute am Bahnhof Arth-Goldau.&lt;br /&gt;
Luftseilbahnen:&lt;br /&gt;
* von Goldau: &amp;#039;&amp;#039;[[Luftseilbahn Kräbel–Rigi Scheidegg]]&amp;#039;&amp;#039; (1659 m)&lt;br /&gt;
* von [[Gersau]]-Obergschwend: &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist&amp;#039;&amp;#039; (1561 m; unterhalb Rigi Scheidegg)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rigi.ch/erleben/bergbahnen/luftseilbahn-obergschwend-rigi-burggeist Luftseilbahn Obergschwend–Rigi Burggeist]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* von [[Weggis]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Luftseilbahn Weggis–Rigi Kaltbad]]&amp;#039;&amp;#039; (1423 m)&lt;br /&gt;
* von [[Brunnen]]: &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Brunnen–[[Urmiberg]]&amp;#039;&amp;#039; (1135 m)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.urmiberg.ch/ Urmiberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* von Vitznau:&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Vitznau–Hinterbergen&amp;#039;&amp;#039; (1100 m)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hinterbergen.ch/seilbahn/ Seilbahngenossenschaft Hinterbergen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Vitznau–Wissifluh&amp;#039;&amp;#039; (950 m)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wissifluh.ch/index.php/seilbahn Luftseilbahn Vitznau–Wissifluh]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* von [[Küssnacht am Rigi]]: &amp;#039;&amp;#039;Luftseilbahn Küssnacht–[[Seebodenalp]]&amp;#039;&amp;#039; (1020 m)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.luftseilbahnseebodenalp.ch/ Luftseilbahn Küssnacht–Seebodenalp]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen &amp;#039;&amp;#039;Rigi Kaltbad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rigi Scheidegg&amp;#039;&amp;#039; wurde 1874 bis 1875 die [[Schmalspurbahn|schmalspurige]] [[Rigi-Kaltbad-Scheidegg-Bahn]] gebaut. Sie schrieb nur in wenigen Jahren schwarze Zahlen und unterbrach den Betrieb mehrfach. 1931 wurde der Betrieb ganz eingestellt, das Rollmaterial verkauft, die Strecke 1942 abgebrochen. Auf dem [[Trasse (Verkehrsweg)|Trassee]] dieser Bahn führt heute ein auch im Winter gern genutzter Wanderweg über Brücken und durch einen Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1859 schlug Friedrich Albrecht eine Schienen-Bahn auf die Rigi vor, deren Gondeln durch [[Gasballon]]e angetrieben auf den Berg fahren sollten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Technik des Ballonfahrens.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Vermessung, Photogrammetrie, Kulturtechnik.&amp;#039;&amp;#039; Band 99, Heft 2, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Seilbahn Rigiblick]] fährt in [[Zürich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rigi 1906.jpg|mini|Postkarte von der Rigi, 1906]]&lt;br /&gt;
Es bietet sich ein Panorama über den Vierwaldstättersee und die nahen [[Alpen]] sowie nach Norden ins [[Mittelland (Schweiz)|Mittelland]]. Der Berg bietet verschiedene Freizeitaktivitäten wie Wandern, Schlitteln, Skifahren, Langlaufen, Gleitschirmfliegen, Kutschenfahrten und Nostalgiefahrten mit einer Dampflokomotive aus der vorletzten Jahrhundertwende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben gibt es ein dichtes Wanderwegnetz, dessen wichtigste Verbindungen auch im Winter nutzbar sind. Längere Wandermöglichkeiten mit mehr Höhenmetern bieten der Rundweg Kaltbad–First–Klösterli–Trib–Kulm–Staffel–Känzeli–Kaltbad oder der Höhenweg von Rigi Scheidegg nach Rigi Kulm. Die Wanderroute [[Rigi Scheidegg-Weg]] führt von Gersau auf die Scheidegg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orte ==&lt;br /&gt;
=== Rigi Kulm ===&lt;br /&gt;
Rigi Kulm auf {{Höhe|1797|CH}} ist der Hauptgipfel der Rigi, Bergstation der Zahnradbahnen und Standort einer Sendeanlage. Auf 6&amp;amp;nbsp;m Höhe des 96 Meter hohen Turms befindet sich eine Aussichtsplattform.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rigi 360 Panorama.jpg|800px|mini|ohne|Panorama 360°]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sender Rigi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rigi Kaltbad ===&lt;br /&gt;
Die zur Gemeinde [[Weggis]] LU gehörende, auf {{Höhe|1400|CH}} liegende Siedlung Rigi Kaltbad {{Coordinate|NS=47.04449|EW=8.46690|type=city|name=Rigi-Kaltbad|text=ICON2|region=CH-LU}} ist das Zentrum der Aktivitäten (Station der VRB, Hotelanlagen, Post, Dorfladen, Ferienwohnungen, [[St.-Michaels-Kapelle (Rigi Kaltbad)|St.-Michaels-Kapelle]].) Der Ort ist autofrei und ebenfalls seit langem als «das kalte Bad» bekannt. Ein beliebter, fast ebener Wanderweg führt zum bekannten Aussichtspunkt Känzeli&amp;lt;ref&amp;gt;Auch &amp;#039;&amp;#039;Chänzeli&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; {{Coordinate|NS=47.04574|EW=8.45563|type=landmark|name=Rigi Känzeli|text=ICON2|region=CH-LU}} mit Blick auf [[Pilatus (Berg)|Pilatus]], [[Luzern]] und den Vierwaldstättersee. Die Bahnstation der Vitznau-Rigi-Bahn nennt sich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaltbad-First&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Auf Rigi First wurde 1875 das gleichnamige &amp;#039;&amp;#039;Hotel First&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Nach einem ersten Konkurs begann ab 1879 unter der Führung des Schweizer Hotelpioniers [[Anton Bon]] die eigentliche Blütezeit des Hotels, das höchsten Ansprüchen genügte. Der Erste Weltkrieg beendete jäh den Tourismus auf Rigi-First. Nach mehreren Handwechseln brannte das Hotel in der Nacht vom 25. Juli 1948 bis auf die Grundmauern nieder. In der Folge kam es zu einem aufsehenerregenden Prozess um Brandstiftung und Versicherungsbetrug, der mangels Beweisen mit einem Freispruch endete.&amp;lt;ref&amp;gt;Adi Kälin: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/09/brandstifter-und-hellseher-vor-gericht/ &amp;#039;&amp;#039;Brandstifter und Hellseher vor Gericht.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 23. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rigi Klösterli ===&lt;br /&gt;
In Rigi Klösterli {{Coordinate|NS=47.04264|EW=8.48715|type=city|name=Rigi Klösterli|text=ICON2|region=CH-SZ}} auf {{Höhe|1320|CH}} befindet sich die Kapelle &amp;#039;&amp;#039;Maria zum Schnee&amp;#039;&amp;#039;. Eine Station der Arth-Rigi-Bahn erschliesst den Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rigi02.JPG|Kapelle «Maria zum Schnee» im Sommer&lt;br /&gt;
 Rigi Kloesterli Chapel in Winter.JPG|Kapelle «Maria zum Schnee» im Winter&lt;br /&gt;
 Rigi Kloesterli Ceiling.jpg|Deckenmalerei&lt;br /&gt;
 Rigi Kloesterli Choir.JPG|Chor&lt;br /&gt;
 Rigi Kloesterli Prayers front.jpg|Gebetstafel (Vorderseite)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seebodenalp ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seebodenalp}}&lt;br /&gt;
Die Seebodenalp ist eine westwärts vorgelagerte Terrasse der Rigi auf {{Höhe|1030|CH}} im Kanton Schwyz in der Schweiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption in Literatur und Kunst ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blue Rigi painting.jpg|mini|William Turner: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Rigi, Sunrise,&amp;#039;&amp;#039; 1842. [[Tate Britain]], London]]&lt;br /&gt;
Das komplette Panorama der Rigi wurde (erstmals?) von [[Samuel Birmann]] 1814/1815 gezeichnet.&lt;br /&gt;
Die Ansicht der Rigi über den Vierwaldstättersee hielt [[William Turner]] 1842 in drei [[Aquarell]]en fest, von denen namentlich eines weltberühmt wurde: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Rigi, Sunrise&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tate.org.uk/art/artworks/turner-the-blue-rigi-sunrise-t12336 &amp;#039;&amp;#039;The Blue Rigi, Sunrise.&amp;#039;&amp;#039;] [[Tate Gallery]], abgerufen am 31. Juli 2022. Hier werden auch 15 (!) kleine Rigi-Skizzen von Turner gezeigt. – Siehe auch: &amp;#039;&amp;#039;[[:en:The Rigi|The Rigi]]&amp;#039;&amp;#039;, Artikel in der englischen Wikipedia über alle drei grossen Rigi-Aquarelle von William Turner: &amp;#039;&amp;#039;The Blue Rigi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;The Red Rigi&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Dark Rigi&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literarisch ist die Rigi insbesondere durch [[Mark Twain]] bekannt, der in seinen Reiseerzählungen &amp;#039;&amp;#039;[[Bummel durch Europa]]&amp;#039;&amp;#039; (Original: &amp;#039;&amp;#039;A Tramp Abroad&amp;#039;&amp;#039;, 1880) seine Erlebnisse bei der Besteigung des Berges beschreibt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:en:A Tramp Abroad/XXVIII]]: &amp;#039;&amp;#039;The Rigi-Kulm is an imposing Alpine mass, 6,000 feet high, which stands by itself, and commands a mighty prospect of blue lakes, green valleys, and snowy mountains – a compact and magnificent picture three hundred miles in circumference.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Johann Wolfgang von Goethe]] besuchte 1775 die Rigi.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Wolfgang von Goethe |Titel=[[Aus meinem Leben. Dichtung und Wahrheit]] |Band=IV |Datum=1833 |Kapitel=Achtzehntes Buch |Kommentar=illustriert bei [http://www.goethezeitportal.de/wissen/illustrationen/johann-wolfgang-von-goethe/goethes-erste-schweizer-reise-von-1775.html Goethezeitportal] |Online=https://odysseetheater.org/goethe/duw/duw18.htm |Zitat=«Ein Viertel nach zwei hatten wir die Höhe erstiegen; wir fanden uns in Wolken, diesmal uns doppelt unangenehm, als die Aussicht hindernd und als niedergehender Nebel netzend. Aber als sie hie und da auseinander rissen und uns, von wallenden Rahmen umgeben, eine klare, herrliche, sonnenbeschienene Welt als vortretende und wechselnde Bilder sehen ließen, bedauerten wir nicht mehr diese Zufälligkeiten …»}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jenny von Droste-Hülshoff]] und [[Joseph von Laßberg]] verlobten sich 1831 auf der Rigi.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Annette von Droste-Hülshoff]], Historisch-kritische Ausgabe Band XI 2, S. 330.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Lew Nikolajewitsch Tolstoi|Tolstoi]] bezeichnet in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Luzern (Tolstoi)|Aus dem Tagebuch des Fürsten Nechljudow: Luzern]]&amp;#039;&amp;#039; (1857) den Ausblick von dort oben als einen der schönsten der Welt. [[Alphonse Daudet]] lässt sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Tartarin von Tarascon|Tartarin]] sur les Alpes&amp;#039;&amp;#039; (1885) auf Rigi Kulm beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[s:fr:Tartarin sur les Alpes/Chapitre I]]: &amp;#039;&amp;#039;Le 10 août 1880, à l’heure fabuleuse de ce coucher de soleil sur les Alpes, si fort vanté par les guides Joanne et Bædeker, un brouillard jaune hermétique, compliqué d’une tourmente de neige en blanches spirales, enveloppait la cime du Rigi (Regina montium) et cet hôtel gigantesque, extraordinaire à voir dans l’aride paysage des hauteurs, ce Rigi-Kulm vitré comme un observatoire, massif comme une citadelle, où pose pour un jour et une nuit la foule des touristes adorateurs du soleil.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das «Rigilied» &amp;#039;&amp;#039;Vo Luzärn uf Wäggis zue&amp;#039;&amp;#039; des Komponisten [[Johann Lüthi]] aus dem Jahre 1832 ist ein bekanntes Schweizer [[Volkslied]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&amp;lt;!--nach Jahr--&amp;gt;&lt;br /&gt;
 CH-NB - Rigi, Staffel - Collection Gugelmann - GS-GUGE-BLEULER-1-28.tif|[[Johann Heinrich Bleuler der Jüngere|Johann Heinrich Bleuler d.&amp;amp;nbsp;J.]]: &amp;#039;&amp;#039;Rigi Staffel,&amp;#039;&amp;#039; 1839&lt;br /&gt;
 CH-NB - Rigi klösterli (Maria zum Schnee) - Collection Gugelmann - GS-GUGE-WEIBEL-F-34.tif|[[Jakob Samuel Weibel]]: &amp;#039;&amp;#039;Chapelle de N.&amp;amp;nbsp;D. de Neiges sur le Righi,&amp;#039;&amp;#039; undatiert, vor 1847&lt;br /&gt;
 CH-NB - Lauerzersee mit der Insel Schwanau gegen den Rigi - Collection Gugelmann - GS-GUGE-SCHMID-DA-E-4.tif|[[David Alois Schmid]]: &amp;#039;&amp;#039;Lauerzersee mit der Insel Schwanau gegen den Rigi,&amp;#039;&amp;#039; vor 1861&lt;br /&gt;
 Chalets at Rigi.jpg|[[Alexandre Calame]]: &amp;#039;&amp;#039;Chalets à Rigi,&amp;#039;&amp;#039; 1861. [[National Gallery (London)|National Gallery]], London&lt;br /&gt;
 Queen Victoria, Rigi from Pension Wallis, Lucerne (1868).jpg|[[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Victoria]]: &amp;#039;&amp;#039;Righi from Pension Wallis, Lucerne,&amp;#039;&amp;#039; 1868&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Anton Bon]] (* 1854 in Ragaz; 1915 in St. Moritz), Hotelier (u.&amp;amp;nbsp;a. Hotel Rigi-First)&lt;br /&gt;
* [[Josef Dahinden]] (* 1898 in Rigi Kaltbad; † 1993), Schweizer Skilehrer, Schriftsteller und Filmemacher&lt;br /&gt;
* [[Josef Müller (Hotelier)|Josef Müller]] (* 1820 in Gersau; † 1897), Schweizer Hotelier (Rigi Scheidegg und Gersau), Politiker&lt;br /&gt;
* [[Xaver von Segesser von Brunegg|Xaver von Segesser]] (* 1814 in Luzern; † 1874 ebenda), Schweizer Architekt und Hotelier (Hotel Rigi Kaltbad, 1840–1874)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rigi luftaufnahme.jpg|Luftaufnahme Rigi Kulm, Blickrichtung OSO&lt;br /&gt;
 7020 - Meggen - Rainbow over Rigi.JPG|Ansicht von Meggen&lt;br /&gt;
 Rigi November 2025.jpg|Ansicht von Arth&lt;br /&gt;
 Rigi-Freibergen.jpg|Blick von der Rigi, Höhe Freibergen über den Vierwaldstättersee. Im Hintergrund der Pilatus.&lt;br /&gt;
 Rigi Hochflue.tif|Hoflue&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Josef Leopold Brandstetter]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rigi. Beitrag zu ihrer Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Der Geschichtsfreund.&amp;#039;&amp;#039; 69 (1914), S.&amp;amp;nbsp;149–195 ([[doi:10.5169/seals-117287]]).&lt;br /&gt;
* [[Konrad Escher (Kunsthistoriker)|Conrad Escher]]: &amp;#039;&amp;#039;Von einigen früheren Rigibesteigungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zürcher Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 37, 1914, S. 1–32 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=zut-001%3A1914%3A37#8 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* {{HLS|7449|Rigi|Autor=Erwin Horat}}&lt;br /&gt;
* Hans Kienholz, Peter Mani, Max Kläy: &amp;#039;&amp;#039;Rigi Nordlehne – Beurteilung der Naturgefahren und waldbauliche Prioritätenfestlegung.&amp;#039;&amp;#039; Interpraevent, Graz 1988, S.&amp;amp;nbsp;161–174 {{Webarchiv |url=http://www.interpraevent.at/palm-cms/upload_files/Publikationen/Tagungsbeitraege/1988_1_161.pdf |wayback=20150402175004 |text=(PDF; 1,7&amp;amp;nbsp;MB}}, abgerufen am 29. September 2025).&lt;br /&gt;
* Adi Kälin: &amp;#039;&amp;#039;Rigi: Mehr als ein Berg.&amp;#039;&amp;#039; Hier + Jetzt, Baden 2012, ISBN 978-3-03919-245-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Mein erster Berg, ein Rigi Film|Mein erster Berg – ein Rigi Film]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Erich Langjahr (Regisseur)|Erich Langjahr]] aus dem Jahre 2012.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rigi.ch/ Website der Rigi-Bahnen]&lt;br /&gt;
* {{GeoFinder|1|Rigi Kulm (Gipfel)}}&lt;br /&gt;
* [https://www.srf.ch/audio/zeitblende/die-rigi-trendsetterin-fuer-den-alpinen-tourismus?id=11918587 &amp;#039;&amp;#039;Die Rigi: Trendsetterin für den alpinen Tourismus.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitblende&amp;#039;&amp;#039; von &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]&amp;#039;&amp;#039; vom 23. Januar 2021.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4050044-5|VIAF=233685051}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küssnacht SZ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arth SZ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunk-Relaisstandort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in den Schwyzer Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eintausender]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Entopos</name></author>
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