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	<title>Rifkabylen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T00:48:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rifkabylen&amp;diff=859175&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: zerstückelten Link restauriert, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Wikilink formatiert</title>
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		<updated>2026-04-22T04:06:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: zerstückelten Link restauriert, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Wikilink formatiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Die Geschichte außerhalb der beschriebenen sechs Jahre in den 1920er-Jahren. Bekannte Mitglieder. Kultur…}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rifkabylen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (in [[Tarifit]]: {{lang|rif-Latn|&amp;#039;&amp;#039;Irifiyen&amp;#039;&amp;#039;}} oder Rifyon auch bekannt als &amp;#039;&amp;#039;Ryafa&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rwafa&amp;#039;&amp;#039;) sind ein [[Berbersprachen|berbersprachiges]] Volk im [[Nordwestafrika|Nordwesten Afrikas]], das seinen Namen vom [[Rif (Gebirgszug)|Rif-Atlas]] am nördlichen Rand von [[Marokko]] hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Minahan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=James B. Minahan |Titel=Encyclopedia of Stateless Nations. Ethnic and National Groups around the World |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=Greenwood |Ort=Santa Barbara, California |Datum=2016 |Sprache=en |ISBN=978-1-61069-954-9 |Seiten=&amp;lt;!-- ?! --&amp;gt; |Online={{Google Buch |BuchID=pGClDAAAQBAJ |Seite= |Linktext=eingeschränkte Vorschau der digitalen Ausgabe bei ABC-CLIO}} |Abruf=&amp;lt;!-- 2019-03-07 --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sprache der Rif ist Tarifit. Sie sind überwiegend [[marabout]]ische [[Sunniten|sunnitische Muslime]], behalten jedoch vorislamische Traditionen bei, wie den hohen Status von riffischen Frauen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Minahan&amp;quot; /&amp;gt; Mit den [[Kabylen]] in Algerien verbindet sie die Zugehörigkeit zur Sprachgemeinschaft der [[Berber]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Flag of the Republic of the Rif.svg|mini|Flagge der Rif-Region]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Carte des tribus du Rif.PNG|mini|Die Rif-Region im Norden Marokkos]]&lt;br /&gt;
Die Bevölkerung wird auf 2 bis 3 Millionen Einwohner geschätzt, was 6 bis 8 % der marokkanischen Bevölkerung entspricht.&amp;lt;!-- Es ist auch das größte Zenitvolk. &amp;lt;&amp;lt; ? --&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Comm&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=James B. Minahan |Titel=Encyclopedia of Stateless Nations. Ethnic and National Groups around the World |Auflage=2., überarbeitete |Verlag=Greenwood |Ort=Santa Barbara, California |Datum=2016 |Sprache=en |ISBN=978-1-61069-954-9 |Seiten=352 |Online={{Google Buch |BuchID=pGClDAAAQBAJ |Seite=&amp;lt;!-- 352; auskomm., sonst kein Snippet --&amp;gt; |Hervorhebung=7 million of riffians |Linktext=eingeschränkte Vorschau der digitalen Ausgabe bei ABC-CLIO}} |Abruf=&amp;lt;!-- 2019-03-07 --&amp;gt;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Städte mit einem hohen Bevölkerungsanteil sind [[Nador]] und [[Al-Hoceima]]. Zahlreiche Rifkabylen sind in arabischsprachige Städte abgewandert, sodass sie heute überall in Marokko anzutreffen sind. Starke Gemeinschaften außerhalb des Ursprungsgebiets finden sich in [[Tanger]], in [[Tétouan]] und in der spanischen Exklave [[Melilla]]. Außerhalb Marokkos haben sich Rif überwiegend in [[Spanien]] und den [[Niederlande]]n niedergelassen, in geringeren Größenordnungen auch in [[Deutschland]], [[Belgien]] und [[Frankreich]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Sie stellen die Mehrheit der Marokkaner in Deutschland und konzentrieren sich im Rhein-Main-Gebiet, im Rheinland und in Westfalen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Persönlichkeiten sind [[Abd al-Karim]], [[Ahmed ben Mohammed el-Raisuli]], [[Mohammed Ameziane]],&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[:en:Mohammed Ameziane]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ibrahim Afellay]], [[Nasser Zefzafi]], der deutsche Olympiazweite [[Faissal Ebnoutalib]] und der Bürgermeister von Rotterdam [[Ahmed Aboutaleb]].&amp;lt;!-- die französische Ministerin für nationale Erziehung, höhere Bildung und Forschung [[Najat Vallaud-Belkacem]], der niederländische Fußballspieler [[Khalid Boulahrouz]] &amp;lt;&amp;lt; ungeklärt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der früheste schriftliche Hinweis, der möglicherweise auf die Rifkabylen verweist, findet sich in einer Inschrift aus einem Grab der 18. Dynastie des alten [[Ägypten]]. Darin wird von einer Invasion Ägyptens durch eine libysche Gruppe namens [[Mešweš|Mashausha]] berichtet. Zuvor hatten die Mashausha die Tehennu, die den Ägyptern bis dahin einzig bekannte libysche Bevölkerungsgruppe, unterworfen und in den Feldzug gegen Ägypten einbezogen. Die Mashausha werden als aus dem Westen stammend beschrieben. Dieser Bericht könnte in einem entfernten Zusammenhang mit dem Namen der Mazuza stehen, einer Untergruppe der heutigen Iqel’iyen, die zu den Rifkabylen gezählt werden. Ebenso ist jedoch nicht auszuschließen, dass zur damaligen Zeit mehrere Gruppen den Namen Mazuza trugen.&amp;lt;ref&amp;gt;Coon, Carleton Stevens: &amp;#039;&amp;#039;Tribes of the Rif&amp;#039;&amp;#039;. Harvard African Studies, Vol. IX. Peabody Museum of Harvard University, Cambridge (Mass.) 1931, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Die westlichen Rifkabylen führen ihre Herkunft auf die Ghomara zurück, die ihrerseits zur übergeordneten Gruppe der [[Masmuda]] gehörten, wohingegen die östlichen mehrheitlich von den [[Zanata]] abstammen. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
In einem [[Rifkrieg (1921–1926)|Guerillakrieg]] erhoben sich die Rif unter Führung des Emirs [[Abd al-Karim]] zwischen 1921 und 1926 wiederholt gegen die spanische und die [[Französisch-Marokko|französische]] Kolonialmacht in Marokko. Hintergrund des Aufstandes war der fehlende Wille der französischen Kolonialmacht, die Kabylen als &amp;#039;&amp;#039;vaste main d&amp;#039;œuvre&amp;#039;&amp;#039; (grenzenloses Reservoir an Arbeitskräften) gesellschaftlich gleichrangig zu behandeln. Trotz des 1912 geschlossenen Protektoratsvertrages, der dem marokkanischen Sultan Herrschaftsräume zugestand, herrschten de facto die Generalresidenten der Franzosen und Spanier in allen Regionen ihres Einflussbereiches uneingeschränkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Udo Scholze, Detlev Zimmermann, [[Günther Fuchs (Historiker)|Günther Fuchs]] |Titel=Unter Lilienbanner und Trikolore. Zur Geschichte des französischen Kolonialreiches |TitelErg=Darstellung und Dokumente |Verlag=Leipziger Universitätsverlag |Ort=Leipzig |Datum=2001 |Sprache=de |ISBN=3-934565-96-4 |Seiten=167 |Online={{Google Buch |BuchID=lWtSfoodnbcC |Seite=&amp;lt;!-- 167 --&amp;gt; |Hervorhebung=1912}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Rif in [[Französisch-Marokko]] vorgedrungen waren, wurden sie von den französischen Truppen zurückgedrängt. 1921 konnten die Rif aus dem Atlasgebirge heraus unter Abd el-Krim in der [[Schlacht von Annual]] die spanischen Truppen vernichtend schlagen. Trotz völkerrechtlicher Ächtung wurde der Krieg durch die spanischen Truppen im Gegenzug mit [[Chemische Waffe|Chemiewaffen]] geführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dirk Sasse |Titel=Franzosen, Briten und Deutsche im Rifkrieg 1921–1926 |TitelErg=Spekulanten und Sympathisanten, Deserteure und Hasardeure im Dienste Abdelkrims |Verlag=Oldenbourg |Ort=München |Datum=2006 |Reihe=Pariser Historische Studien |BandReihe=74 |ISBN=3-486-57983-5 |Online={{Google Buch |BuchID=-2DpBQAAQBAJ |Seite=49 |Linktext=Scan}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt; In nur zwei Jahren wurden 10.000 Bomben mit über 500 Tonnen [[Senfgas]] abgeworfen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Chemiewaffeneinsatz im Rifkrieg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Spanischer Bürgerkrieg|spanischen Bürgerkrieg]] dienten rund 40.000 Rif unter General [[Franco]], der vom damaligen [[Spanisch-Marokko]] auf das spanische Festland übersetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;Hein de Haas: [https://www.migrationpolicy.org/article/morocco-emigration-country-africas-migration-passage-europe &amp;#039;&amp;#039;Morocco: From Emigration Country to Africa&amp;#039;s Migration Passage to Europe.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;MigrationPolicy.org.&amp;#039;&amp;#039; 1. Oktober 2005, abgerufen am 10. Oktober 2022 (englisch; französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Im 14. Jahrhundert ließen sich Rifkabylen in der einstigen algerischen Exklave im Raum [[Arzew]] nahe [[Oran]] nieder. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stämme ==&lt;br /&gt;
* Ait Ammart&lt;br /&gt;
* Ait Boufrah&lt;br /&gt;
* Ait Bouyahyi&lt;br /&gt;
* Ait Gmil&lt;br /&gt;
* Ait Itteft&lt;br /&gt;
* Ait Ourish&lt;br /&gt;
* Ait Said&lt;br /&gt;
* Ait Stout&lt;br /&gt;
* Ait Tafersite&lt;br /&gt;
* Ait Targuist&lt;br /&gt;
* Ait Temsamane&lt;br /&gt;
* Ait Touzine&lt;br /&gt;
* [[Ait Waryaghar]]&lt;br /&gt;
* Ibaqouyen&lt;br /&gt;
* Ibdarsen&lt;br /&gt;
* Ikebdanen&lt;br /&gt;
* Igzenayen&lt;br /&gt;
* Iqer&amp;#039;iyen&lt;br /&gt;
* Mestassa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Film ==&lt;br /&gt;
Eine Begebenheit aus der [[Erste Marokkokrise|Ersten Marokkokrise]], die Entführung des [[Ion Perdicaris]] durch [[Ahmed ben Mohammed el-Raisuli]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jon Blackwell |url=http://www.capitalcentury.com/1904.html |titel=1904: &amp;#039;Perdicaris alive or Raisuli dead!&amp;#039; |werk=The Capital Century 1900–1999 |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Materialsammlung: [https://guides.loc.gov/chronicling-america-perdicaris-affair &amp;#039;&amp;#039;Perdicaris Affair: Topics in Chronicling America.&amp;#039;&amp;#039;] The 1904 kidnapping of Ion Perdicaris demonstrated President Theodore Roosevelt’s display and use of force. This guide provides access to materials related to the “Perdicaris Affair” in the Chronicling America digital collection of historic newspapers. [[Library of Congress]], abgerufen am 22. Juli 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;, wurde mit einiger literarischer Freiheit – im Film war das Opfer eine Frau namens Eden Perdicaris – 1975 von [[John Milius]] mit [[Sean Connery]] und [[Brian Keith]] unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wind und der Löwe]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rolf-Dieter Müller]], Rudibert Kunz |Titel=Giftgas gegen Abd el Krim. Deutschland, Spanien und der Gaskrieg in Spanisch-Marokko 1922–1927 |Verlag=Rombach |Ort=Freiburg im Breisgau |Datum=1990 |Reihe=[[Einzelschriften zur Militärgeschichte]] |BandReihe=34 |ISBN=3-7930-0196-2 |Online={{Google Buch |BuchID=78MhAAAAMAAJ}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Riffian people|Rifkabylen|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4115761-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnie in Marokko]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[es:Rif#Población]]&lt;br /&gt;
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