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	<title>Rietheim AG - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rietheim_AG&amp;diff=305490&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Crazy1880: Vorlagen-fix (Commonscat)</title>
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		<updated>2026-04-11T11:06:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Vorlagen-fix (Commonscat)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffsklärung Schweizer Kanton|AG|Aargau|Rietheim}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Rietheim&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Rietheim COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4316&lt;br /&gt;
| PLZ = 5323&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.60095&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.27796&lt;br /&gt;
| HÖHE = 329&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 2.94&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 735&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2021&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.rietheim.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Rietheim 2014.png|mini|hochkant=1.3|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2022]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rietheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈriətə}})&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Beat Zehnder |Hrsg=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau |Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau |Sammelwerk=Argovia |Band=100 |Verlag=Verlag Sauerländer |Ort=Aarau |Datum=1991 |ISBN=3-7941-3122-3 |Seiten=354–355}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Ort in der [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] [[Zurzach]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]] und liegt am [[Hochrhein]] an der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2022 fusionierte Rietheim mit den Gemeinden [[Bad Zurzach]], [[Baldingen AG|Baldingen]], [[Böbikon]], [[Kaiserstuhl AG|Kaiserstuhl]], [[Rekingen]], [[Rümikon]] und [[Wislikofen]] zur neuen Gemeinde [[Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chly Rhy Auen 04.jpg|mini|links|Auenlandschaft am Rhein]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt rund einen Kilometer südlich des [[Rhein]]s am Fusse der steil aufragenden Nordflanke des Achebergs, der zum [[Tafeljura]] gehört. In südlicher Richtung erstreckt sich ein tief eingeschnittenes Tal, das fast bis auf das Hochplateau des Achebergs reicht. Ganz im Nordwesten reicht die steile Flanke des Laubbergs (ein Ausläufer des Achebergs) bis fast an den Fluss heran. Der Rhein macht einen weiten Bogen um das Dorf herum. Dazwischen liegt das flache Rietheimerfeld, das an mehreren Stellen zahlreiche Absenkungen aufweist, die durch den Salzabbau in der ersten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts entstanden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Norden liegt die Insel Grien. Der Rhein besass hier einst einen zweiten Flussarm, der zu einem [[Altwasser (Fluss)|Altwasserlauf]] verlandete. Die [[Flussaue]] wurde 2014/15 im Rahmen der kantonalen Renaturierungsbemühungen wiederhergestellt. Heute ist die [[Rheinaue Rietheim]] mit dem renaturierten Seitenarm Chly Rhy das grösste Aargauer Auengebiet am Rhein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.auenrietheim.ch/cms/index.php?id=397 |titel=Die Aue in Rietheim |hrsg=Pro Natura |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190129022641/http://auenrietheim.ch/cms/index.php?id=397 |archiv-datum=2019-01-29 |abruf=2019-06-16 |archiv-bot=2023-01-02 06:37:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bebauung ist mit jener von Bad Zurzach bandartig zusammengewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des ehemaligen Gemeindegebiets beträgt 294 [[Hektar]]en, davon sind 151 Hektaren bewaldet und 34 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 511 Metern auf dem Acheberg-Plateau, der tiefste auf 316 Metern am Rhein. Nachbargemeinden waren das deutsche [[Küssaberg]] im Norden, [[Bad Zurzach]] im Osten und Süden, [[Klingnau]] im Südwesten sowie [[Koblenz AG|Koblenz]] im Westen.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung von Rietheim erfolgte am 26. Dezember 1239. Graf Heinrich von [[Küssaberg]] und Lütold der Ältere [[Regensberg (Adelsgeschlecht)|von Regensberg]] besiegelten damals einen Vertrag, als Zeuge trat ein &amp;#039;&amp;#039;Cuonradus de Rietheim&amp;#039;&amp;#039; auf. Er gehörte zum [[Ministeriale]]ngeschlecht der Freien von Rietheim, die im Dorf einen kleinen Turm besassen. Die letzten Spuren dieses Turms verschwanden im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Hriotheim&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «Ried-Wohnort», bezeichnet also eine Wohnstätte in sumpfiger Umgebung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; 1265 verkaufte das [[Kloster Reichenau]] seinen Besitz in der Region [[Bad Zurzach|Zurzach]], wozu auch Rietheim gehörte, an das [[Bistum Konstanz]]. Die Bischöfe übten die [[niedere Gerichtsbarkeit]] aus. Die [[Blutgerichtsbarkeit]] lag in den Händen der Grafen von [[Habsburg-Laufenburg]], ab der ersten Hälfte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts war sie im Besitz der Hauptlinie der [[Habsburg]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] eroberten 1415 den Aargau und beendeten die Herrschaft der Habsburger. Rietheim gehörte nun zum Amt Zurzach der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. 1529 traten die Einwohner der Kirchgemeinde Zurzach (die auch Rietheim umfasste) zur [[Reformation]] über. Nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] von 1531 mussten die Reformierten in der Grafschaft Baden grosse Benachteiligungen hinnehmen. In Rietheim blieb trotzdem eine Mehrheit bei der evangelischen Konfession. Der Sieg der reformierten Stände im [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkrieg]] von 1712 brachte dann die Gleichberechtigung der Konfessionen in den Gemeinen Herrschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Rietheim war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. Während der zweiten Hälfte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mussten viele verarmte Bewohner ihr Heimatdorf verlassen und auswandern, die Bevölkerungszahl sank um über einen Drittel. Am 1.&amp;amp;nbsp;August 1876 eröffnete die [[Schweizerische Nordostbahn]] die [[Bahnstrecke Winterthur–Koblenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1912 baute die &amp;#039;&amp;#039;Schweizerische Sodafabrik&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Solvay Schweiz]]) im Rietheimerfeld [[Steinsalz]] ab. Durch die [[Auslaugung]] des Salzfelsens, der eine Überdeckung von bis zu 320 Metern besitzt und bis unter das Dorfzentrum reicht, entstanden massive [[Bergschaden|Bergschäden]]. Zahlreiche Häuser wurden beschädigt oder mussten sogar abgebrochen werden. Der Boden im Rietheimerfeld senkte sich um bis zu vier Meter, und der dadurch entstandene höhere [[Grundwasser]]spiegel verursachte zahlreiche Überschwemmungen, weshalb mittels im Feld installierter Pumpen der Grundwasserspiegel auch heute noch gezielt gesenkt werden muss. Das so geförderte Wasser wird seit 2006 zum Heizen des Schul- und Gemeindehauses genutzt. Seit den frühen 1960er Jahren ist die Salzgewinnung eingestellt, die Senkungen sind stellenweise nur noch minimal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2014 ist Rietheim im Projekt «Rheintal+» involviert, das die Fusion von neun Gemeinden zur Gemeinde [[Zurzach]] vorsieht. Nachdem die [[Gemeindeversammlung]] am 23.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 mit 97 zu 55 Stimmen der Fusion zugestimmt hatte (entgegen der Empfehlung des [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderates]]),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philipp Zimmermann, Andreas Fretz, David Rutschmann |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/grossfusion-im-zurzibiet-9-gemeinden-sagen-ja-zu-zurzach-fisibach-lehnt-beitritt-ab-134517624 |titel=Grossfusion im Zurzibiet: 9 Gemeinden sagen Ja zu «Zurzach» – Fisibach lehnt Beitritt ab |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2019-05-24 |abruf=2019-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde der Entscheid am 8.&amp;amp;nbsp;September 2019 in einer Volksabstimmung mit 136 zu 99 Stimmen bestätigt. Damit erfolgte die Fusion am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2022 (jedoch ohne [[Mellikon]], das knapp abgelehnt hatte).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Pirmin Kramer, Daniel Weissenbrunnen |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/zurzibieter-grossfusion-ist-perfekt-acht-gemeinden-sagen-ja-nur-mellikon-lehnt-ab-135578691 |titel=Zurzibieter Grossfusion ist perfekt! Acht Gemeinden sagen ja, nur Mellikon lehnt ab |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2019-09-08 |abruf=2019-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau gestürzte blaue Pflugschar.» Das Wappen war erstmals 1872 auf dem Gemeindesiegel abgebildet. Seine genaue Bedeutung ist nicht bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger |Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau |Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau |Ort=Buchs |Datum=2004 |ISBN=3-906738-07-8 |Seiten=253}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Zurzach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beobachtungsturm Chly Rhy Auen.jpg|mini|Der Beobachtungsturm «Chly Rhy Auen»]]&lt;br /&gt;
* Auenrenaturierung «Chly Rhy» mit [[Beobachtungsturm Chly Rhy Auen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |hrsg=Statistik Aargau |datum=2001 |format=XLS |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 439 || 288 || 325 || 356 || 312 || 347 || 429 || 425 || 565 || 728 || 726&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2021 lebten 735 Menschen in Rietheim, der Ausländeranteil betrug 34,7 %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 37,6 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 22,6 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 39,8 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |format=XLSX |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |abruf=2019-06-16 |archiv-bot=2023-01-02 06:37:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 86,5 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 2,8 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]], 2,5 % [[Italienische Sprache|Italienisch]], 2,1 % [[Albanische Sprache|Albanisch]] und 1,5 % [[Türkische Sprache|Türkisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |format=XLS |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Rietheim gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Rietheim gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 180 Arbeitsplätze, davon 7 % in der Landwirtschaft, 10 % in der Industrie und 83 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |format=XLSX; 157 kB |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |abruf=2019-06-16 |archiv-bot=2023-01-02 06:37:54 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in [[Bad Zurzach]] und weiteren Gemeinden in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Mitten durch das Dorf verläuft die [[Hauptstrasse 7]] zwischen [[Basel]] und [[Winterthur]]. Für den Anschluss an das Netz des öffentlichen Verkehrs sorgt eine Bahnstation an der [[Bahnstrecke Winterthur–Koblenz]] der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]] (nach [[Bahnhof Waldshut|Waldshut]] und [[Bahnhof Winterthur|Winterthur]] im Stundentakt sowie nach [[Bahnhof Bad Zurzach|Bad Zurzach]] und [[Bahnhof Baden|Baden]] im Halbstundentakt). Eine Ortsbuslinie verbindet das Dorf viermal täglich mit Bad Zurzach. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über das [[Surbtal]] und [[Klingnau]] nach Bad Zurzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Rietheim gibt es einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Sämtliche Oberstufen ([[Realschule]], [[Sekundarschule]] und [[Bezirksschule]]) der obligatorischen Volksschule können in [[Bad Zurzach]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rietheim, Aargau|Rietheim AG|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rietheim.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Rietheim]&lt;br /&gt;
* {{HLS|1844|Rietheim|Autor=Christoph Herzig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Hochrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1239]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zurzach)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Crazy1880</name></author>
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