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	<title>Riespach - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Bevölkerungsentwicklung */</title>
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		<updated>2026-03-03T09:11:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerungsentwicklung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Frankreich&lt;br /&gt;
|nomcommune=Riespach&lt;br /&gt;
|armoiries=Blason de la ville de Riespach (68).svg&lt;br /&gt;
|région=[[Grand Est]]&lt;br /&gt;
|département=[[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]]&lt;br /&gt;
|arrondissement=[[Arrondissement Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|canton=[[Kanton Altkirch|Altkirch]]&lt;br /&gt;
|intercomm=[[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]]&lt;br /&gt;
|insee=68273&lt;br /&gt;
|cp=68640&lt;br /&gt;
|longitude=07/17/16/O&lt;br /&gt;
|latitude=47/32/26/N&lt;br /&gt;
|alt moy=397&lt;br /&gt;
|alt mini=355&lt;br /&gt;
|alt maxi=455&lt;br /&gt;
|km²=7.57&lt;br /&gt;
|image=Riespach, Mairie.jpg&lt;br /&gt;
|image-desc=Rathaus Riespach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riespach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Frankreich|französische]] [[Gemeinde (Frankreich)|Gemeinde]] mit {{EWZ|FR|68273}} Einwohnern (Stand {{EWD|FR|68273}}) im [[Département]] [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] in der [[Region (Frankreich)|Region]] [[Grand Est]] (bis 2015 [[Elsass]]). Sie gehört zum [[Arrondissement Altkirch]], zum [[Kanton Altkirch]] und ist Mitglied des [[Communauté de communes|Gemeindeverbandes]] [[Communauté de communes Sundgau|Sundgau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Riespach liegt im Tal des namengebenden &amp;#039;&amp;#039;Riesbaches&amp;#039;&amp;#039;, der als &amp;#039;&amp;#039;Geischbach&amp;#039;&amp;#039; in die obere [[Ill (Elsass)|Ill]] mündet. Die [[Sundgau]]-Gemeinde ist 13 Kilometer von [[Altkirch]] und 25 Kilometer von [[Basel]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden von Riespach sind [[Illtal]] im Norden und Nordosten, [[Waldighofen]] und [[Roppentzwiller]] (Berührungspunkt) im Osten, [[Vieux-Ferrette]] im Süden, [[Kœstlach]] und [[Hindlingen]] im Südwesten sowie [[Feldbach (Haut-Rhin)|Feldbach]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Riespach liegt im lössbedeckten [[Sundgau]]er [[Tertiär]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;hügelland im Bereich der unter der [[Löss]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;decke lagernden [[Sundgauschotter]]. Diese sind die Hinterlassenschaft einer einst (im [[Pliozän]] und [[Altpleistozän]]) über Doubs, Saône und Rhône zum Mittelmeer entwässernden Ur-Aare. Unter den die (oberen) Talhänge bildenden Sundgauschottern liegen die sandig-mergeligen Schichten der oligozänen [[Elsässer Molasse]] (Molasse alsacienne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tal des Riesbaches weist die für den Sundgau typische Asymmetrie auf. Der stärker wetterexponierte, damit stärker erodierte Osthang ist steiler als der weniger angegriffene, unter dem Lössmantel sanfter geböschte Westhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1270 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Rodensbach&amp;#039;&amp;#039; erstmals urkundlich erwähnt. Über &amp;#039;&amp;#039;Rudenspach&amp;#039;&amp;#039; (1271), &amp;#039;&amp;#039;Ruedispach&amp;#039;&amp;#039; (1289) wurde schließlich im Jahr 1298 der heutige Ortsname Riespach. Bei Riespach befand sich der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Baumgarten,&amp;#039;&amp;#039; der von den Armagnaken 1445 zerstört wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 11. Jahrhundert bis 1324 war Riespach Teil der [[Grafschaft Pfirt]] und wurde dann durch die Heirat der [[Johanna von Pfirt]] mit Herzog Albrecht II, von Österreich wie der gesamte Sundgau habsburgisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] war in Riespach und Umgebung von Mord, Plünderungen, Hungersnöten und Seuchen gekennzeichnet. Während man in Riespach 1618 noch 257 Einwohner zählte, waren es 1650, nach Ende des Krieges, noch 30 Seelen. Im [[Westfälischer Friede|Westfälischen Frieden]] 1648 kam der Ort mit dem ganzen elsässischen Besitz der Habsburger an die französische Krone. Nun zu Frankreich gehörend, wurde das Gebiet nach einem königlichen Edikt des Jahres 1662, das für sechs Jahre Steuerbefreiungen garantierte, langsam wieder besiedelt, insbesondere durch Schweizer Familien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.cc-canton-hirsingue.com/Un-peu-d-histoire.html |wayback=20090107060242 |text=Geschichte von Riespach auf cc-canton-hirsingue.com |archiv-bot=2019-05-10 05:30:40 InternetArchiveBot }} (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1871 bis zum Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] gehörte Riespach als Teil des [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Reichslandes Elsaß-Lothringen]] zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] und war dem [[Kreis Altkirch]] im [[Bezirk Oberelsaß]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1943 konnten sich 182 junge Elsässer aus Riespach und anderen Orten der Zwangsrekrutierung in die [[Wehrmacht]] durch die Flucht in die Schweiz entziehen, was zur Folge hatte, dass 30 Familien von Riespach in Sippenhaft genommen und deportiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center; width:550px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! 1910 !! 1962 !! 1968 !! 1975 !! 1982 !! 1990 !! 1999 !! 2007 !! 2016&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left! | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 530&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/altkirch.htm |titel=Kreis Altkirch |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |werk=gemeindeverzeichnis.de |offline=2026-02-13 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230120184703if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?elsass/altkirch.htm |archiv-datum=2023-01-20 |abruf=2026-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 543 || 582 || 548 || 587 || 608 || 672 || 700 || 664&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Kirche St. Michael&lt;br /&gt;
* Kapelle St. Anton&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riespach, Eglise Saint-Michel 2.jpg|St. Michael, Südseite&lt;br /&gt;
Riespach, Eglise Saint-Michel 1.jpg|St. Michael, Nordostseite&lt;br /&gt;
Riespach, Chapelle Saint-Antoine.jpg|Kapelle St. Anton&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche Sankt Michael:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1789 neu errichtet. Erweiterung nach Westen um 1910. Das Portal klassizistisch mit einem Segmentbogengiebel. Statuen des 17. Jahrhunderts. Gemälde von Carola Sorg. Rinckenbach-Orgel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schulhaus (Mairie-École)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Stattlicher Walmdachbau der Louis-Philippe-Zeit von 1842 mit [[risalit]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;artiger Fassadenmitte, die durch eine dreiteilige Arkade im Erdgeschoss und ein mit einem Dreiecksgiebel bekrönten Fenster im Obergeschoss hervorgehoben wird. Erdgeschoss mit Rundbogenfenstern und Eckquadern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreiche gut erhaltene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fachwerkbauten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; zumeist aus dem 19. und 18. Jahrhundert in [[Rähmbauweise|Stockwerkbauweise]] mit regelmäßigem, auf Symmetrie bedachtem Fachwerk, zum Teil mit [[Segmentbogen]]fenstern und [[Baluster]]pfosten in den Fensterbrüstungen, was auf eine Entstehung in den Jahrzehnten um 1800 schließen lässt.  Ein gutes Beispiel ist das &amp;#039;&amp;#039;Haus Nr.3 an der Rue de Bâle&amp;#039;&amp;#039; von 1815 mit dem regelmäßigen, engmaschigen Fachwerk des 19. Jahrhunderts und einer schönen klassizistischen Türe. - Das &amp;#039;&amp;#039;Haus Rue de Delle Nr. 2&amp;#039;&amp;#039; dagegen noch in der altertümlichen [[Ständerbauweise]] mit traufwandhohen Wandständern und einer Langstrebe. Weitabständiges, unregelmäßiges Fachwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Le Patrimoine des Communes du Haut-Rhin.&amp;#039;&amp;#039; Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-036-1, S. 586–588.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Altkirch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Grand Est]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1248]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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