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	<title>Rieslaner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:02:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rieslaner&amp;diff=120978&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-05-27T07:20:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rieslaner Weinsberg 20060908.jpg|mini|hochkant|Rieslaner]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieslaner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Rebsorte|Weißweinsorte]]. Es handelt sich bei der [[Neuzüchtung]] um eine [[Kreuzung (Genetik)|Kreuzung]] zwischen [[Riesling]] und [[Silvaner]] aus dem Jahre 1921, die an der [[Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau|Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau]] in [[Veitshöchheim]] bei [[Würzburg]] von [[August Ziegler]] gezüchtet wurde; ein Weinfass im Weinkeller der Würzburger Residenz erinnert an den Forscher. Nach den Wirren des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde die Sorte im Jahr 1950 von dem „Rebenzüchter aus Leidenschaft“ [[Hans Breider]] wiederentdeckt. Er war es, der durch seinen vehementen Einsatz dafür sorgte, dass der Rieslaner verbreitet angepflanzt wurde. Der Eintrag in die [[Sortenliste]] erfolgte im Jahr 1957. 1968 wurde er für den Anbau in [[Franken (Region)|Franken]] und der [[Pfalz (Region)|Pfalz]] freigegeben. Mittlerweile konnten die Angaben des Züchters zu den Kreuzungseltern durch DNA-Analyse bestätigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Erika Maul, Fritz Schumann, Bernd H. E. Hill, Frauke Dörner, Heike Bennek, Valérie Laucou, Jean-Michel Boursiquot, Thierry Lacombe, Eva Zyprian, Rudolf Eibach, Reinhard Töpfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzungseltern deutscher Rebenneuzüchtungen im Fokus – Was sagt der genetische Fingerabdruck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Weinbau-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; Jg. 64, 2013, {{ISSN|0343-3714}}, S. 128–142.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch wird der Rieslaner hauptsächlich in [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] ([[Fürstlich Castell’sches Domänenamt]], [[Weingut Geiger &amp;amp; Söhne|Weingut Geiger und Söhne]], [[Bürgerspital Weingut|Bürgerspital-Weingut]], [[Stiftung Juliusspital Würzburg|Juliusspital-Weingut]], Weingut Kirch, Weingut Reiss, Trockene Schmitts, Weingut Alois Martin, Weingut Arnold, Weingut Luckert) angebaut, daneben aber auch in der [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] (Weingut Probsthof Neustadt-Haardt, Weingut Weegmüller, [[Weingut Müller-Catoir]], Weingut Lothar Hagenbuch, Weingut Bernhard Koch).&lt;br /&gt;
Der Rieslaner neigt zu hohem [[Säure (Wein)|Säuregehalt]], deswegen wird er in normalen Jahren oft nur als [[Prädikat Spätlese|Spät-]] oder [[Prädikat Auslese|Auslese]] angeboten, kann aber in besonders guten Jahren mit einem sonnenreichen Herbst oft schon in der Qualitätsstufe [[Prädikat Kabinett|Kabinett]] außergewöhnlich gute Weine hervorbringen. Die Frucht erinnert im Geruch und Geschmack manchmal an Zitrusfrüchte, bei höherer Qualität häufig an [[Maracuja]], bei vollständig ausgereiftem bis überreifem Lesegut an Pfirsich, Mango bis hin zur Kaktusfrucht und Kiwano.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner präsenten Säure wird der Rieslaner gerne als [[Sekt]]grundwein verwendet. Der Rieslaner diente als Kreuzungspartner der Neuzüchtungen [[Albalonga]] und [[Fontanara]]. Bei der [[Optima (Rebsorte)|Optima]] ist die Frage aber noch offen. Die [[Hochschule Geisenheim|Forschungsanstalt in Geisenheim]] gibt keine Hinweise auf den Rieslaner, sondern auf eine nicht näher ausgewiesene Riesling x Silvaner-Kreuzung. Lange Zeit galt auch die Sorte [[Mariensteiner (Rebsorte)|Mariensteiner]] als eine Kreuzung von Silvaner und Rieslaner. Diese Angaben von Hans Breider mussten in der Zwischenzeit korrigiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den Artikel [[Weinbau in Deutschland]] sowie die [[Liste von Rebsorten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Synonyme:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mainriesling – ist aber ungebräuchlich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Abstammung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Silvaner]] x [[Riesling]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ampelographische Sortenmerkmale ==&lt;br /&gt;
In der [[Ampelographie]] wird der [[Habitus (Biologie)|Habitus]] folgendermaßen beschrieben:&lt;br /&gt;
* Die Triebspitze ist offen und spinnwebig behaart. Die bronzefarben Jungblätter sind nahezu unbehaart.&lt;br /&gt;
* Die mittelgroßen Blätter sind drei- bis fünflappig und kaum gebuchtet. Die Stielbucht ist V-förmig geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt, die Zähne sind im Vergleich zu anderen Rebsorten mittelweit gesetzt.&lt;br /&gt;
* Die kegelförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und dichtbeerig. Die rundlichen Beeren sind klein bis mittelgroß und von grüngelber Farbe. Die saftige Beeren haben einen neutralen Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rebsorte reift ca. 15–20 Tage nach dem [[Gutedel]] und gilt somit im internationalen Vergleich fast noch als früh reifend. In den deutschen Anbaugebieten zählt sie hingegen zu den spätreifenden Sorten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sorte ist kaum anfällig für den [[Echter Mehltau|Echten Mehltau]] und den [[Falscher Mehltau der Weinrebe|Falschen Mehltau]] und neigt kaum zur [[Verrieselung (Weinbau)|Verrieselung]]. In feuchten Jahren werden die Beeren häufig von der [[Rohfäule]] befallen. Darüber hinaus ist die Sorte anfällig für [[Stiellähme]]. Im Falle einer Infektion mit der durch [[Fadenwürmer]] übertragenen [[Reisigkrankheit]] ist der Ernteausfall stärker als im Mittel verglichen mit anderen Rebsorten.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Diedrich Mohr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Krankheiten, Schädlinge und Nützlinge an der Weinrebe.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und erweiterte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8001-7592-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Rebflächen in Deutschland verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Anbaugebiete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weinbaugebiet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rebfläche (Hektar)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Ahr (Weinbaugebiet)|Ahr]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Baden (Weinbaugebiet)|Baden]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Franken (Weinbaugebiet)|Franken]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 42&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Hessische Bergstraße]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Mittelrhein (Weinbaugebiet)|Mittelrhein]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Mosel (Weinbaugebiet)|Mosel]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Nahe (Weinbaugebiet)|Nahe]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Pfalz (Weinbaugebiet)|Pfalz]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 37&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Rheingau (Weinbaugebiet)|Rheingau]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Rheinhessen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Saale-Unstrut-Region|Saale-Unstrut]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Sachsen (Weinbaugebiet)|Sachsen]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] || align=&amp;quot;right&amp;quot; | unter 0,5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;left&amp;quot; | TOTAL Deutschland 2007 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 85&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Rebflächenstatistik vom 13. März 2008, [[Statistisches Bundesamt]], [[Wiesbaden]] 2008 in Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008, S. 198 ff.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bundessortenamt.de/internet30/fileadmin/Files/PDF/bsl_rebe_2008.pdf |wayback=20151123092113 |text=Beschreibende Sortenliste des Bundessortenamtes 2008(PDF; 519 kB). |archiv-bot=2023-01-02 06:30:54 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{VIVC|10073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Dippel]] (Begründer): &amp;#039;&amp;#039;Das Weinlexikon&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer.&amp;#039;&amp;#039; 15867). Fortgeführt von Cornelius Lange und [[Fabian Lange]]. Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3-596-15867-2.&lt;br /&gt;
* [[Dagmar Ehrlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Rebsorten-ABC. Reben und ihre Weine.&amp;#039;&amp;#039; Hallwag, München 2005, ISBN 3-7742-6960-2.&lt;br /&gt;
* [[Pierre Galet]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire encyclopédique des cépages.&amp;#039;&amp;#039; Hachette, Paris 2000, ISBN 2-01-236331-8.&lt;br /&gt;
* Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch der Rebsorten.&amp;#039;&amp;#039; 13., neubearbeitete Auflage. Fachverlag Fraund, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X.&lt;br /&gt;
* [[Jancis Robinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Oxford-Weinlexikon.&amp;#039;&amp;#039; 3., vollständig überarbeitete Auflage. Hallwag, München 2007, ISBN 978-3-8338-0691-9.&lt;br /&gt;
* Jancis Robinson, Julia Harding, [[José Vouillamoz]]: &amp;#039;&amp;#039;Wine Grapes. A complete Guide to 1,368 Vine Varieties, including their Origins and Flavours.&amp;#039;&amp;#039; Ecco, New York NY 2012, ISBN 978-0-06-220636-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzüchtung (Rebsorte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weißweinsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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