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	<title>Rieskrater-Museum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SJuergen: /* Literatur */ wikilinks</title>
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		<updated>2025-05-27T19:48:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; wikilinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:RieskraterMuseum.jpg|mini|Rieskrater-Museum Nördlingen]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieskrater-Museum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Eigenschreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;RiesKraterMuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Geologie|geologisches]] Spezialmuseum in [[Nördlingen]]. Es befasst sich mit dem als [[Ries-Ereignis]] bekannten Asteroideneinschlag, durch den vor etwa 15 Millionen Jahren das [[Nördlinger Ries]] entstanden ist. Das Museum in städtischer Trägerschaft gehört zum Verbund der [[Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns|Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns]]. Es wurde auf Initiative des Vorsitzenden des Vereins Rieser Kulturtage [[Wulf-Dietrich Kavasch]] eingerichtet und am 6. Mai 1990 eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude ==&lt;br /&gt;
Das Museum befindet sich im sogenannten Holzhofstadel, der um 1503 im Holz- oder Bauhof des [[Heilig-Geist-Spital (Nördlingen)|Heilig-Geist-Spitals]] errichtet wurde. Der eingeschossige Massivbau mit Schopfwalmdach ist ein geschütztes [[Baudenkmal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?koid=199891&amp;amp;objtyp=bau&amp;amp;top=1 |titel=D-7-79-194-56 |werk=DenkmalAtlas 2.0 |hrsg=[[Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege]] |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das lange Zeit als Lagerhaus genutzte Gebäude wurde zwischen 1985 und 1990 umfassend saniert und im Inneren durch statische Verstärkungen und Einbauten für die Museumsnutzung vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:NeuschwansteinMeteorite1-1.jpg|mini|Meteoritenfragment &amp;#039;&amp;#039;Neuschwanstein I&amp;#039;&amp;#039; (1705 Gramm)]]&lt;br /&gt;
Der Rundgang durch sechs Themenräume vermittelt einen Überblick über die [[Planetologie|planetologischen]] Ursachen, das Einschlaggeschehen selbst und seine geologischen und [[Ökologie|ökologischen]] Auswirkungen, die bis heute sichtbar sind. Im Eingangsbereich ist der Rieskrater im Luftbild und als Geländemodell zu sehen. Im anschließenden Raum wird die Bedeutung kosmischer Kollisionen für die Entstehung unseres [[Sonnensystem]]s ebenso erklärt wie die Eigenschaften von [[Komet]]en und [[Asteroid]]en. Aufgefundene [[Meteorit]]e geben Aufschluss über Herkunft und Zusammensetzung der Einschlagkörper. In der Ausstellung sind Meteorite verschiedener Stoffgruppen zu sehen, darunter der Erstfund von 2002 des [[Neuschwanstein (Meteorit)|Neuschwanstein-Meteoriten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Obergeschoss zeigen Schaubilder und Experimente, wie beim Einschlag ([[Impakt]]) in wenigen Sekunden ein [[Einschlagkrater]] entsteht und durch Druck und Temperatur [[Impaktgestein]]e gebildet werden. Dabei können winzige [[Diamant]]en entstehen, wie die [[polarisationsmikroskop]]ische Aufnahme eines Suevit-[[Dünnschliff]]s zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der Asteroideneinschlag vor rund 15 Millionen Jahren, den die Besuchenden vom stilisierten Kraterrand aus in einer Videoanimation beobachten können. Daneben sind verschiedene Impaktgesteine aus dem Ries zu sehen, beispielsweise [[Bunte Trümmermassen|Bunte Breccie]] und der auch als &amp;#039;&amp;#039;Schwabenstein&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete [[Suevit]] mit eingelagerten [[Impaktglas|Glaskörpern]]. Schautafeln und Exponate zeigen, wie [[geophysik]]alische und [[Mineralogie|mineralogische]] Forschung die Riesentstehung rekonstruierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablagerungen und [[Fossil]]ien zeugen von der Existenz des nach dem Einschlag entstandenen [[Kratersee]]s, der fast zwei Millionen Jahre bestand. Die Riesebene entwickelte sich zu einer intensiv genutzten Agrarlandschaft. Seit dem Mittelalter fand das Impaktgestein Suevit als Baumaterial für Profan- und Sakralbauten Verwendung, beispielsweise beim Bau der Nördlinger [[St. Georg (Nördlingen)|St.-Georgs-Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dr.-Wolfgang-Märker-Raum wird die Rolle von Kollisionskatastrophen für die Entwicklung des Lebens auf der Erde thematisiert. Ein Zeitband veranschaulicht die [[Erdgeschichte]] seit ihrer Entstehung vor rund 4,6 Milliarden Jahren. Neben dem Ries-Ereignis ist der vielfach stärkere Asteroideneinschlag bei [[Chicxulub-Krater|Chicxulub]] in Mexiko vor etwa 65 Millionen Jahren bekannt, der zu einem Massensterben in der Tier- und Pflanzenwelt führte. Seit Beginn der Riesforschung vor über 200 Jahren gab es unterschiedliche Theorien zur Rieskrater-Entstehung. Nachdem man lange Zeit einen [[vulkan]]ischen Ursprung angenommen hatte, bestätigte 1960 der Nachweis des Hochdruckminerals [[Coesit]] die Impakttheorie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vereinigte Staaten|US]]-Weltraumbehörde [[NASA]] nutzte die geologischen Gegebenheiten im Ries zur Ausbildung von [[Astronaut]]en für die [[Apollo-Programm|Apollo-Mondlandemissionen]]. Am Ende des Ausstellungsrundgangs ist eine Impaktbreccie von der Mondoberfläche zu sehen, die große Ähnlichkeit mit dem im Ries vorkommenden Suevit aufweist. Das 164 Gramm schwere Fragment eines während der [[Apollo 16|Apollo-16]]-Mission geborgenen [[Mondgestein]]s wurde dem Museum als Dauerleihgabe überlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www-curator.jsc.nasa.gov/lunar/lsc/66075.pdf |titel=66075 |werk=Lunar Sample Compendium |format=PDF |sprache=en |abruf=2024-07-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Umfeld des Museums befinden sich ein geologischer Lehrgarten und ein Informationszentrum des [[Geopark Ries|Geoparks Ries]], der das geologische Naturerbe stärker als zuvor der Öffentlichkeit zugänglich machen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Meteorkratermuseum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Rieskrater-Museum Nördlingen |TitelErg=Mit Beiträgen von Dr. [[Dietmar-Henning Voges|Dietmar-H. Voges]], Ottmar Strauß, Hannes Schober, Andreas Müller, Prof. Dr. [[Dieter Stöffler]] |Verlag=Stadt Nördlingen in Verbindung mit dem Verein Rieser Kulturtage e.&amp;amp;nbsp;V. |ISBNformalFalsch=3927429-07-3 |Kommentar=ca. 1990}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Gisela Pösges, Michael Schieber |Titel=Das Rieskrater-Museum Nördlingen. Museumsführer und Empfehlungen zur Gestaltung eines Aufenthalts im Ries |Auflage=3., erweiterte |Verlag=Dr. Friedrich Pfeil |Ort=München |Datum=2009 |Reihe=Akademiebericht |NummerReihe=253 |HrsgReihe=Bayerische Akademie für Lehrerfortbildung Dillingen |ISBN=978-3-89937-109-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat |Rieskrater-Museum (Nördlingen)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.rieskrater-museum.de/ |titel=RiesKraterMuseum Nördlingen |abruf=2024-07-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.geopark-ries.de/ |titel=Geopark Ries |hrsg=Geopark Ries e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-07-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Museen in Nördlingen}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/51/14.53/N |EW=10/29/12.73/E |type=building |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten |TYP=k |GND=5070822-3 |LCCN=nr/92/023871 |VIAF=246258693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Nördlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Nördlingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologisches Museum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwäbische Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1990]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SJuergen</name></author>
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