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	<title>Riesenpekari - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T06:24:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riesenpekari&amp;diff=1860547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gert Voigt: /* Merkmale */</title>
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		<updated>2026-04-14T17:41:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Merkmale&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Alternatives Taxon}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenpekari&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird eine am [[Amazonas]] in [[Brasilien]] lebende Population der [[Nabelschweine]] bezeichnet, die im Jahr 2000 entdeckt und 2007 als eigenständige Art &amp;#039;&amp;#039;Pecari maximus&amp;#039;&amp;#039; beschrieben wurde. 2011 wurde sie jedoch dem [[Halsbandpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Pecari tajacu&amp;#039;&amp;#039;) zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Das Riesenpekari erreicht eine [[Widerrist|Schulterhöhe]] von 85&amp;amp;nbsp;cm und eine [[Kopf-Rumpf-Länge|Körperlänge]] von 127&amp;amp;nbsp;cm. Die Ohren werden ca. 13&amp;amp;nbsp;cm lang, der Schädel misst rund 261&amp;amp;nbsp;mm in der Länge, während der Kiefer des Riesenpekaris etwa 182&amp;amp;nbsp;mm lang wird. Ein Schwanz ist nur als Rudiment vorhanden. Die weiche, rosafarbene Schnauze des Riesenpekaris misst 5,3&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;4,0&amp;amp;nbsp;cm. Das Körpergewicht konnte bislang noch nicht genau bestimmt werden, bewegt sich aber zwischen 40 und 50&amp;amp;nbsp;kg. Mit diesen Maßen ist das Riesenpekari zwar das größte aller bekannten lebenden Neuweltschweine, im Körperbau ist es – vor allem verglichen mit anderen Halsbandpekaris – jedoch graziler: Die Beine sind im Verhältnis zum Körper länger und dünner, der Kopf ist hingegen kleiner, ebenso wie die Schnauze und die Ohren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 105-109&amp;quot;&amp;gt;Marc van Roosmalen u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;A New Species of Living Peccary (Mammalia: Tayassuidae) from the Brazilian Amazon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Bonner zoologische Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 55, Nr. 2 (Juli), Bonn 2007,  {{ISSN|0006-7172}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das aus dünnen Borsten bestehende Fell der Tiere ist braun mit schmutzig-weißen Einsprengseln. Entlang der Wirbelsäule verläuft von den Ohren bis zum Schwanz eine schwarze Rückenmähne. Zwar verfügt das Riesenpekari, wie auch andere Halsbandpekaris, über ein etwa 35&amp;amp;nbsp;cm langes Halsband über Schultern und Brust, dieses ist jedoch nur schwach gezeichnet und fehlt bei einigen Tieren sogar ganz. Die Borsten der Rückenmähne sind 10,5–12,0&amp;amp;nbsp;cm lang, die des Halsbandes 3,6–4,3&amp;amp;nbsp;cm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Das Riesenpekari bewohnt Flussgebiete des [[Tropischer Regenwald|tropischen Regenwaldes]]. Es ist ein guter Schwimmer und gut an das Leben am Wasser angepasst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Das vermutete Verbreitungsgebiet des Riesenpekaris liegt im Bereich der Flüsse [[Amazonas]] (nördliche Grenze), [[Rio Madeira]] (östliche Grenze), [[Rio Tapajós]] (westliche Grenze) und [[Rio Guaporé]] (südliche Grenze). Davon ausgenommen ist der nordwestliche Bereich dieses Gebietes, wo offene [[Savanne]] und Auenlandschaften vorherrschen. Unklar ist, ob auch eine Sichtung vom [[Rio Xapurí]] dem Riesenpekari zugeordnet werden kann. Der US-amerikanische Holzarbeiter John C. Yungjohann, der zwischen 1906 und 1919 dort lebte, beschrieb in seinem Buch &amp;#039;&amp;#039;White Gold&amp;#039;&amp;#039; ein Pekari, dessen Verhalten und Erscheinung sich mit denen des Riesenpekaris decken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 110-112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
=== Sozialverhalten ===&lt;br /&gt;
Anders als andere Halsbandpekaris lebt das Riesenpekari nicht in großen Rotten von mehreren hundert Tieren. Vielmehr bewegen sich die Tiere in Paaren, zusammen mit ein bis zwei Frischlingen. Van Roosmalen vermutet, dass das Riesenpekari im Lauf seiner Entwicklungsgeschichte typisches Revierverhalten wie Rangkämpfe, Rudelleben und das Markieren des Lebensraums abgelegt hat. Dies könnte erklären, warum den bisher untersuchten Exemplaren der typische strenge Pekarigeruch fehlte. Auch könnte die verhältnismäßig unauffällige Lebensweise, verbunden mit dem eher kleinräumigen Verbreitungsgebiet, ein Grund dafür sein, dass das Riesenpekari so lange unentdeckt blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ernährung ===&lt;br /&gt;
Das Riesenpekari ernährt sich von Samen und Fallobst, das es auf dem Erdboden findet. Auch hierin unterscheidet es sich von anderen Halsbandpekaris sowie vom [[Weißbartpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Tayassu pecari&amp;#039;&amp;#039;), mit denen es sich das Verbreitungsgebiet teilt, denn diese wühlen im Erdboden nach Wurzeln, [[Trüffel]]n und Sprösslingen, was sich in ihrer robusteren Schnauzenform niederschlägt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 112&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Der niederländische Zoologe [[Marc van Roosmalen]] entdeckte das Riesenpekari im Jahr 2000 und [[Erstbeschreibung|beschrieb]] es 2007 als eigenständige [[Art (Biologie)|Art]] &amp;#039;&amp;#039;Pecari maximus&amp;#039;&amp;#039;. Gongora et al. [[Synonym (Taxonomie)|synonymisierten]] es dagegen 2011 mit dem Halsbandpekari (&amp;#039;&amp;#039;Pecari tajacu&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;Jaime Gongora, Cibele Biondo, Jennifer D. Cooper, Andrew Taber, Alexine Keuroghlian, Mariana Altrichter, Fabrícia Ferreira do Nascimento, Amanda Y. Chong, Cristina Yumi Miyaki, Richard Bodmer, Pedro Mayor Susana González (2011): Revisiting the species status of Pecari maximus van Roosmalen et al., 2007 (Mammalia) from the Brazilian Amazon. Bonn zoological Bulletin 60 (1): 95–101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Taber et al. (2011) sowie Burgin et al. (2020) führen das Riesenpekari weder als eigenständige Art noch im Rang einer [[Unterart]].&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew B. Taber, Mariana Altrichter, Harald Beck, Jaime Gongora: &amp;#039;&amp;#039;Family Tayassuidae (Peccaries).&amp;#039;&amp;#039; S. 292–307. In: [[Don E. Wilson]], [[Russell A. Mittermeier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World. Volume 2: Hoofed Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Lynx, Barcelona 2011 (S. 305).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Connor J. Burgin, Don E. Wilson, Russell A. Mittermeier, [[Anthony B. Rylands]], [[Thomas E. Lacher]], Wes Sechrest (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Illustrated Checklist of the Mammals of the World. Volume 2. Eulipotyphla to Carnivora.&amp;#039;&amp;#039; Lynx, Barcelona 2020 (S. 382).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach van Roosmalen (2007) stellen sich die Verwandtschaftsbeziehungen des Riesenpekaris wie folgt dar:&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 109&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Klade&lt;br /&gt;
    |label1=[[Nabelschweine]] (Tayassuidae)&lt;br /&gt;
    |1={{Klade&lt;br /&gt;
           |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=[[Weißbartpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Tayassu pecari&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |2=[[Chaco-Pekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Catagonus wagneri&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
           |label2=&amp;#039;&amp;#039;Pecari&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
           |2={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=[[Halsbandpekari]] (&amp;#039;&amp;#039;Pecari tajacu&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenpekari (&amp;#039;&amp;#039;Pecari maximus&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
              }}&lt;br /&gt;
       }}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Über die Populationsgröße des Riesenpekaris ist nichts bekannt, deshalb kann nur schwer eine Einschätzung bezüglich seiner Bedrohung getroffen werden. Da dieses Nabelschwein jedoch auf einen bestimmten Habitattyp angewiesen ist, sieht van Roosmalen ein gewisses Risiko für das Riesenpekari. Vor allem die fortschreitende Rodung des Regenwalds, verbunden mit der Bejagung von Pekaris, stellt hierbei eine Gefahr dar. Eine zusätzliche Verletzlichkeit ergibt sich durch den Umstand, dass das Riesenpekari keinen Schutz in Rotten sucht und somit als einziges Pekari mit Hunden gejagt wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;roosmalen&amp;quot; details=&amp;quot;S. 111&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alternatives Taxon (Säugetier)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gert Voigt</name></author>
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