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	<title>Riesenmausmakis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T18:56:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riesenmausmakis&amp;diff=459383&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: HC: Entferne Kategorie:Feuchtnasenprimaten; Ergänze Kategorie:Lemuren</title>
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		<updated>2022-07-06T12:10:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Feuchtnasenprimaten&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Feuchtnasenprimaten (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Feuchtnasenprimaten&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Lemuren&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Lemuren (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Lemuren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Tabelle siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Riesenmausmakis&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Mirza&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[John Edward Gray|Gray]], 1870&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Katzenmakis&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cheirogaleidae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Lemuren&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Lemuriformes&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Feuchtnasenprimaten&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Strepsirrhini&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Primaten&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Primates&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Euarchonta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Bild             = Mirza coquereli 1868.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;[[Mirza coquereli]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenmausmakis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Mirza&amp;#039;&amp;#039;) sind eine [[Primaten]]gattung aus der Familie der [[Katzenmakis]] innerhalb der [[Lemuren]]. Sie umfasst zwei Arten,&lt;br /&gt;
* den [[Nördlicher Riesenmausmaki|Nördlichen oder Kleinen Riesenmausmaki]] (&amp;#039;&amp;#039;Mirza zaza&amp;#039;&amp;#039;) und &lt;br /&gt;
* den [[Südlicher Riesenmausmaki|Südlichen oder Großen Riesenmausmaki]] (&amp;#039;&amp;#039;Mirza coquereli&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung Riesenmausmakis stammt daher, dass die Tiere früher in die Gattung der [[Mausmakis]] eingeordnet wurden, aber deutlich größer sind als diese. Sie erreichen eine Kopfrumpflänge von 23 bis 27 Zentimetern, der Schwanz misst 26 bis 32 Zentimeter. Ihr Gewicht variiert zwischen 265 und 335 Gramm. Ihr Fell ist an der Oberseite graubraun gefärbt, die Unterseite ist hellgrau. Der Schwanz ist buschig und wird zur Spitze hin dunkler. Der Kopf ist rundlich, die Augen sind groß, die Ohren sind unbehaart. Der Südliche Riesenmausmaki ist etwas größer und schwerer als sein nördlicher Verwandter, er hat auch größere Ohren, allerdings ein kleineres Hodenvolumen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
Riesenmausmakis kommen wie alle Lemuren nur auf der Insel [[Madagaskar]] vor, ihr Verbreitungsgebiet umfasst die tiefergelegenen Trockenwäldern an der Westküste dieser Insel, meist in der Nähe von Flüssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise und Ernährung ==&lt;br /&gt;
Diese Primaten sind nachtaktiv, den Tag verbringen sie in selbstgebauten Nestern aus Blättern und Zweigen. In der Nacht begeben sie sich auf Nahrungssuche, dabei bewegen sie sich meist auf allen vieren durch das Geäst, manchmal kommen sie auch auf den Boden. Während der Südliche Riesenmausmaki allein schläft, bildet der Nördliche Schlafgruppen mit bis zu acht Tieren. Zumindest beim südlichen Vertreter etablieren die Tiere Streifgebiet von bis zu 4 Hektar, die mit Drüsensekreten oder möglicherweise auch mit Lauten markiert werden. Im Gegensatz zu den Mausmakis halten sie keinen [[Winterschlaf]] oder tägliche [[Torpor|Starrezustände]], in der Trockenzeit ist ihr Aktivitätsgrad allerdings eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sind Allesfresser, die Früchte, Blumen, Knospen, Baumsäfte, Insekten und andere Kleintiere zu sich nehmen. Die Zusammensetzung der Nahrung variiert je nach Jahreszeit, Früchte sind besonders in der Regenzeit häufiger. In der Trockenzeit können Ausscheidungen von Insekten bis zu 60 % der Nahrung ausmachen. Vom Südlichen Riesenmausmaki ist bekannt, dass er manchmal kleine Wirbeltiere frisst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzung beider Arten ist nicht einheitlich. Nördliche Riesenmausmakis haben eine frühere Paarungszeit (manchmal schon Juli bis August) und haben ein promiskuitives Paarungsverhalten, bei den Südlichen Riesenmausmakis sind die Weibchen oft nur wenige Stunden oder Tage im November empfängsnisbereit und die Männchen etablieren davor größere Paarungsreviere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer rund 90-tägigen Tragzeit bringt das Weibchen ein oder zwei Jungtiere zur Welt. Diese werden nach viereinhalb Monaten entwöhnt und können mit 10 Monaten geschlechtsreif sein. Das bekannte Höchstalter betrug 15 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedrohung ==&lt;br /&gt;
Die Zerstörung ihres Lebensraums durch Brandrodungen und Abholzungen gilt als die Hauptbedrohung der Riesenmausmakis. Die [[IUCN]] listet den Südlichen Riesenmausmaki als „gering gefährdet“, für den Nördlichen Riesenmausmakis fehlen genaue Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Bis in die 1990er-Jahre wurden die Riesenmausmakis noch in die Gattung der [[Mausmakis]] eingegliedert, als deren [[Schwestergruppe]] sie aber nach wie vor gelten. Dass es sich beim nördlichen Vertreter um eine vom südlichen Riesenmausmaki eigenständige Art handelt, wurde erst im Jahr 2005 von Forschern des [[Deutsches Primatenzentrum|Deutschen Primatenzentrums]] (DPZ) und der [[Georg-August-Universität Göttingen]] erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nick Garbutt: &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Madagascar. A Complete Guide.&amp;#039;&amp;#039; Yale University Press, New Haven CT 2007, ISBN 978-0-300-12550-4.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Geissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Primatologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u. a. 2002, ISBN 3-540-43645-6.&lt;br /&gt;
* [[Russell A. Mittermeier]], Jörg U. Ganzhorn, William R. Konstant, Kenneth Glander, [[Ian Tattersall]], [[Colin P. Groves]], Anthony B. Rylands, Andreas Hapke, Jonah Ratsimbazafy, Mireya I. Mayor, Edward Louis jr, Yves Rumpler, Christoph Schwitzer, Rodin Rasoloarison: &amp;#039;&amp;#039;Lemur Diversity in Madagascar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal of Primatology.&amp;#039;&amp;#039; 29, 2008, {{ISSN|0164-0291}}, S. 1607–1656.&lt;br /&gt;
* Ronald M. Nowak: &amp;#039;&amp;#039;Walker&amp;#039;s Mammals of the World.&amp;#039;&amp;#039; 6th edition. Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lemuren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
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