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	<title>Riesenmammutbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riesenmammutbaum&amp;diff=65454&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-23538-9: /* Feuergefährdung */</title>
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		<updated>2025-09-24T23:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Feuergefährdung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Riesenmammutbaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sequoiadendron giganteum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[John Lindley (Botaniker)|Lindl.]]) J.Buchholz&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sequoiadendron&lt;br /&gt;
| Taxon2_Autor     = [[John Theodore Buchholz|J.Buchholz]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sequoioideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Mammutbäume&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Zypressengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cupressaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferopsida&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = General Grant tree.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Riesenmammutbaum (&amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039;): der „[[General Grant Tree]]“ im [[Kings Canyon National Park]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riesenmammutbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039;), gelegentlich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bergmammutbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wellingtonie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die einzige [[Art (Biologie)|Art]] in der [[monotypisch]]en [[Gattung (Biologie)|Pflanzengattung]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Mammutbäume]] (Sequoioideae) innerhalb der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Zypressengewächse]] (Cupressaceae). Sie ist an den Westhängen der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] in [[Kalifornien]] beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen wird als &amp;#039;&amp;#039;redwood&amp;#039;&amp;#039; (deutsch „Rotholz“) nicht allein der Riesenmammutbaum – &amp;#039;&amp;#039;giant redwood&amp;#039;&amp;#039; –, sondern auch der [[Küstenmammutbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Sequoia sempervirens&amp;#039;&amp;#039;) – &amp;#039;&amp;#039;coast redwood&amp;#039;&amp;#039; – und der [[Urweltmammutbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Metasequoia glyptostroboides&amp;#039;&amp;#039;) – &amp;#039;&amp;#039;dawn redwood&amp;#039;&amp;#039; – bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Habitus und Wuchs ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grizzly Giant Mariposa Grove.jpg|mini|links|Der &amp;#039;&amp;#039;Grizzly Giant&amp;#039;&amp;#039; im [[Yosemite National Park]] ist etwa 64 Meter hoch und rund 3000 Jahre alt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SequRes&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nps.gov/yose/learn/nature/sequoia-research.htm |titel=Sequoia Research – Yosemite National Park (U.S. National Park Service) |abruf=2020-02-24 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der Riesenmammutbaum ist ein [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]] [[Baum]], der Wuchshöhen von bis zu 95 Metern und einen Stammumfang von über 34 Metern an der sehr weit ausladenden Basis erreichen kann. Bei den größten Exemplaren kann der Stammdurchmesser knapp über dem Boden gemessen über 10 Meter, in 1,30&amp;amp;nbsp;m Höhe gemessen als [[Brusthöhendurchmesser]] über 8 Meter betragen. Der Baum bildet eine hohe, schmal kegelförmige [[Baumkrone|Krone]] aus, wobei die Stämme in hohem Alter auf bis zu 50 Metern Länge astfrei sein können. Die Kronen der berühmten größten, bis über drei Jahrtausende alten Exemplare zeigen oft Spuren erlittener Sturm- und Blitzschäden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Sequoiadendron giganteum - jung.jpg|mini|Junger Baum in einem Garten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wuchs junger Bäume geht nur mäßig rasch in die Höhe, dafür nehmen der Stammumfang und der Durchmesser des Wurzelstocks außergewöhnlich schnell zu. In forstlichen Versuchsanbauten wurden jährliche Zuwächse von über 30&amp;amp;nbsp;[[Festmeter|Festmetern]] je Hektar verzeichnet. Der Riesenmammutbaum wird mit bis zu 95&amp;amp;nbsp;m nicht so hoch wie der [[Küstenmammutbaum]], der bis zu 115&amp;amp;nbsp;m hochwachsen kann. Dafür erreicht der Riesenmammutbaum größere Stammdurchmesser und wird dadurch deutlich massereicher. Der &amp;#039;&amp;#039;[[General Sherman Tree]]&amp;#039;&amp;#039; ist mit einem Stammvolumen von 1486,9 [[Kubikmeter]]n (52.508 [[Kubikfuß]]),&amp;lt;ref name=&amp;quot;list&amp;quot;&amp;gt;Liste der 30 größten Riesenmammutbäume (&amp;#039;&amp;#039;[[Sequoia-Nationalpark und Kings-Canyon-Nationalpark|Sequoia &amp;amp; Kings Canyon]]: The Largest Giant Sequoias by Trunk Volume&amp;#039;&amp;#039;), revidierter Stand 2012 ([https://www.nps.gov/seki/naturescience/upload/FINAL-30-Largest-Sequoias.pdf PDF]; 0,2&amp;amp;nbsp;MB; englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; nach früheren Angaben 1489 Kubikmeter,&amp;lt;ref name=&amp;quot;pelt&amp;quot;&amp;gt;Robert van Pelt: &amp;#039;&amp;#039;Forest Giants of the Pacific Coast&amp;#039;&amp;#039;, Seite 4&amp;amp;nbsp;f., 2001, Canadian ISBN 0-9684143-1-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; der größte lebende Baum der Erde.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nadeln ===&lt;br /&gt;
Die Belaubung besteht aus schmalen, spitzen Schuppenblättern bzw. kurzen Nadeln, die spiralig angeordnet sind und in drei Reihen um den Trieb laufen. Die spiralige Anordnung der Nadeln ist ein Unterscheidungsmerkmal von &amp;#039;&amp;#039;[[Sequoia sempervirens]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der die deutlich längeren Nadeln in einer Ebene zu beiden Seiten des Triebes angeordnet sind. Die Nadeln des Sequoiadendron giganteum sind an jungen Trieben blaugrün, an älteren dunkelgrün. An Seitentrieben werden sie 3 bis 6&amp;amp;nbsp;mm lang, an Leittrieben bis 15&amp;amp;nbsp;mm, und bis 3&amp;amp;nbsp;mm breit, ihre Basis läuft am Zweig herab. Sie werden nach etwa drei bis vier Jahren zusammen mit dem Zweig abgeworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Daniel Fuchs.CC-BY-SA.Sequoiadendron giganteum.jpg|Nadeln&lt;br /&gt;
Wellingtonia male cones - Sequoiadendron giganteum.JPG|Männliche Blütenzapfen&lt;br /&gt;
Sequoiadendron giganteum - opened male cones RHu 02.jpg|Geöffnete männliche Blütenzapfen&lt;br /&gt;
GreenSeedConesSequoiadendronGiganteum.JPG|Grüne weibliche Zapfen&lt;br /&gt;
Sequoiadendron giganteum MHNT.BOT.2004.0.191.jpg|Reife Zapfen und ein Same&lt;br /&gt;
SequoriaSamen20201007.png|Samen des Riesenmammutbaums&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tree Mortality (14676522341).jpg|mini|[[Sämling]]]]&lt;br /&gt;
Der Riesenmammutbaum ist [[Monözie|einhäusig]], er wird ab einem Alter von 10 (bis 15) Jahren [[Mannbarkeit|mannbar]]. Die männlichen Blüten befinden sich am Ende kurzer Triebe. Die weiblichen [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] stehen meist einzeln, manchmal in Gruppen. Zur Blütezeit stehen sie aufrecht. Die Bestäubungstropfen, die an den Samenanlagen gebildet werden, liegen tief im Inneren des Zapfens und fangen den durch den Wind verdrifteten Pollen, wodurch sie bestäubt werden. Die Samenanlagen stehen auf den Zapfenschuppen meist in zwei Reihen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;jagel 2015&amp;quot;&amp;gt;Armin Jagel, Veit Martin Dörken: &amp;#039;&amp;#039;Die Zapfen der Zypressengewächse (Cupressaceae) – Teil 1: Unterfamilien Cunninghamioideae, Athrotaxoideae, Taiwanioideae, Sequoioideae, Taxodioideae.&amp;#039;&amp;#039; [[Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft]], Bd.&amp;amp;nbsp;100, 2015, S.&amp;amp;nbsp;161–176.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Samen reifen im Jahr nach der Bestäubung. Die Zapfen setzen ihr Wachstum dennoch fort, bleiben dabei längere Zeit grün und können über zwanzig Jahre ungeöffnet bleiben. Sie bestehen aus etwa 25 spiralig angeordneten Zapfenschuppen, sind stumpf eiförmig, bis 8&amp;amp;nbsp;cm lang und enthalten durchschnittlich rund 200 Samen. Reife Zapfen hängen herab. Die Samen sind flach, etwa 3 bis 6&amp;amp;nbsp;mm lang und haben zwei Flügel. Die Zapfen verbleiben lange am Baum und entlassen die Samen meist erst bei Austrocknung oder nach starker Hitzeeinwirkung, wie sie bei einem Waldbrand entsteht. Dabei können auch die noch grünen, im Wachstum befindlichen Zapfen ihre Samenfracht abgeben. Nach Waldbränden herrschen besonders gute Keim- und Wachstumsbedingungen: der für die Keimung wichtige Mineralboden ist freigelegt und die Lichtbedingungen sind sehr günstig, weil das Unterholz verbrannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz und Borke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Sequoiadendron giganteum trunk.jpg|mini|Ältere Exemplare schützt ihre dicke [[Borke]] bei einem Waldbrand]]&lt;br /&gt;
Der Riesenmammutbaum (&amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039;) hat ein rotbraunes [[Kernholz]], von dem sich das hellgelbe [[Splintholz]] deutlich absetzt. Das Holz ist weitgehend harzfrei und im Kern sehr dauerhaft. Es besitzt eine [[Darrdichte]] von etwa 0,37&amp;amp;nbsp;g/cm³&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Bericht der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA-BW) über das Versuchsgelände Liliental, dort {{Webarchiv|url=http://www.fva-bw.de/indexjs.html?http%3A%2F%2Fwww.fva-bw.de%2Fforschung%2Fversgut%2Fflaechen%2Fmammut_detail.html |wayback=20160304120337 |text=0,374 g/cm³ |archiv-bot=2023-01-02 06:23:50 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; und ist insbesondere im Bereich von Ästen recht spröde, bricht daher leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die faserig-schwammige [[Borke]] ist bei älteren Bäumen ungewöhnlich dick (etwa 30 bis 75&amp;amp;nbsp;cm), recht weich sowie [[Tannine|tanninhaltig]] und harzfrei. Sie ist orangebraun bis dunkel rotbraun und tief längsrissig. Eine spezielle Funktion der Borke ist der Schutz bei [[Waldbrand|Waldbränden]], wie sie im über tausendjährigen Leben mancher Exemplare des Öfteren vorkommen; der Baum ist ein [[Pyrophyt]].[[Datei:Borke-mammutbaum.jpeg|mini|Ausschnitt der Borke]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln ===&lt;br /&gt;
Im natürlichen Verbreitungsgebiet bilden Riesenmammutbäume ein wenig tief reichendes, flach- und weitstreichendes Wurzelwerk aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Mirko Liesebach, Christoph Rieckmann: &amp;#039;&amp;#039;Mammutbäume – eine Option im Klimawandel für die Forstwirtschaft in Deutschland?&amp;#039;&amp;#039; Mitt. Deutsch. Dendrol. Ges. (MDDG) 106 93–107, 2021, ISBN 978-3-494-01873-7, [https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn063761.pdf PDF] abgerufen am 17. Oktober 2024, S.&amp;amp;nbsp;94.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wurzeln älterer Bäume dringen zumeist nicht mehr als einen Meter in die Tiefe, breiten sich aber bis zu 30&amp;amp;nbsp;Meter seitwärts aus und können Flächen von bis zu 0,3&amp;amp;nbsp;Hektar durchwachsen. In Mitteleuropa wurden an jüngeren Bäumen auch bis zu 1,80&amp;amp;nbsp;Meter tiefe [[Pfahlwurzel]]n festgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standortansprüche ==&lt;br /&gt;
Im natürlichen Areal herrschen [[humid]]e Klimaverhältnisse mit trockenen Sommern und schneereichen Wintern. Die jährlichen Niederschläge reichen von 450 bis 1520 Millimeter. Für das Gedeihen des Riesenmammutbaumes ist es wichtig, dass in den trockenen Sommermonaten ausreichend Wasser zur Verfügung steht. Das ist mit den zahlreichen und nie versiegenden Quellen und Bächen in den Groves ausreichend gewährleistet. Riesenmammutbäume benötigen aber gut durchlüftete Böden, so dass staunasse Standorte gemieden werden. Bei Wintertemperaturen unter −20&amp;amp;nbsp;°C und geringer Schneedecke können bei jüngeren Exemplaren Frostschäden auftreten, ältere Bäume ertragen aber auch Temperaturen von bis zu −30&amp;amp;nbsp;°C.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Fossilienfunde weisen darauf hin, dass erste Vertreter dieser Art bereits vor 15 Millionen Jahren im Westen der [[USA]] heimisch waren. Vorfahren lassen sich bis in die [[Kreide (Geologie)|Kreidezeit]] vor 125 Millionen Jahre zurückverfolgen und waren über weite Teile der Nordhalbkugel verbreitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprünglich weitläufigeren Bestände im Westen der USA sind zum größeren Teil abgeholzt. Unter den gefällten Bäumen gab es Exemplare, die viel größer waren als die lebenden. Der sogenannte „Vater des Waldes“ soll sogar 135 Meter hoch gewesen sein und einen Stammdurchmesser von 12&amp;amp;nbsp;m gehabt haben. Demnach wäre er deutlich höher als der derzeit höchste Baum, der [[Küstenmammutbaum]] [[Hyperion (Baum)|Hyperion]] mit 115&amp;amp;nbsp;m Höhe, gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entdeckt wurde diese Art im Jahre 1852 von A.T. Dowd. 1853 schickten der Botaniker [[William Lobb]] und der Schotte J. Matthew größere Samenmengen nach [[Europa]]. Benannt wurde die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron&amp;#039;&amp;#039; (wie auch die anderen beiden Gattungen von Mammutbäumen) wahrscheinlich nach dem [[Cherokee]]-Indianer [[Sequoyah]], der im frühen 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert die [[Cherokee-Silbenschrift|Silbenschrift]] für die [[Cherokee (Sprache)|Sprache der Cherokee]] entwickelt hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sequoiadendron giganteum levila.png|mini|Verbreitungskarte]]&lt;br /&gt;
Die Heimat des Riesenmammutbaumes liegt an den Westhängen der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] in [[Kalifornien]] in Höhenlagen zwischen 1350 und 2500 Meter. Dort wächst er in Hainen, sogenannten „Groves“, in voneinander isolierten Talschluchten. Insgesamt gibt es 72 dieser Haine, die zwischen 1 und 1600&amp;amp;nbsp;Hektar groß sind. Das Gesamtareal des Vorkommens erstreckt sich über einen 420&amp;amp;nbsp;km langen Streifen, der höchstens 24&amp;amp;nbsp;km breit ist, und umfasst eine Gesamtbestandesfläche von rund 14.400&amp;amp;nbsp;Hektar. Der Riesenmammutbaum ist im natürlichen Verbreitungsgebiet eine vom Aussterben bedrohte Art. Heute sind nur noch zwei Drittel der natürlichen Bestände erhalten. Sie stehen zum größten Teil unter Schutz, so in den Nationalparks [[Yosemite-Nationalpark|Yosemite]], [[Sequoia-&amp;amp;-Kings-Canyon-Nationalparks|Sequoia und Kings Canyon]] sowie in [[Nationalforst|National Forests]].&amp;lt;ref&amp;gt;Schütt et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Nadelbäume&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb seiner heutigen Heimat ist der Riesenmammutbaum inzwischen durch Pflanzung weltweit verbreitet. In West- und Mitteleuropa wird er seit Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts als weitgehend winterharter Parkbaum angebaut.&lt;br /&gt;
Zu den ältesten in Deutschland stehenden Riesenmammutbäumen zählen die Einzelexemplare im [[Staatspark Fürstenlager]] und im [[Altensteiner Park|Schlosspark Altenstein]], jeweils als Element eines frühen [[englischer Landschaftsgarten|englischen Landschaftsgartens]]. Im [[Arboretum der Insel Mainau]] ließ Großherzog [[Friedrich I. (Baden, Großherzog)|Friedrich I.]] von [[Großherzogtum Baden|Baden]] 1864 zahlreiche Exemplare pflanzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Pott: &amp;#039;&amp;#039;Biotoptypen&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart, Ulmer, 1996, S. 363.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Wilhelm I. (Württemberg)|König Wilhelm I. von Württemberg]] (1816–1864) ließ kurz vor seinem Tod noch Samen nach [[Königreich Württemberg|Württemberg]] importieren. Es wurden in der sogenannten [[Wilhelma-Saat]] 5000–8000 Exemplare herangezogen, von denen noch 35 Exemplare im [[Wilhelma#Mammutwäldchen|Mammut-Wäldchen]] im zoologischen Garten [[Wilhelma]] in Stuttgart stehen. Weitere Exemplare aus dieser Saat wurden im ganzen Südwesten Deutschlands verteilt gepflanzt. Davon waren 2014 noch mindestens 132 Exemplare erhalten.&lt;br /&gt;
[[Datei:The President Tree.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;[[The President|The President Tree]]&amp;#039;&amp;#039;, dessen Stamm bodennah rund 28&amp;amp;nbsp;m Umfang hat, und dahinter mit ähnlichem Umfang der &amp;#039;&amp;#039;[[Chief Sequoyah Tree]]&amp;#039;&amp;#039; stehen im &amp;#039;&amp;#039;Giant Forest&amp;#039;&amp;#039; des [[Sequoia-Nationalpark und Kings-Canyon-Nationalpark|Sequoia-Nationalparks]] unweit vom &amp;#039;&amp;#039;[[General Sherman Tree]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
In Frankreich und Deutschland werden forstliche Versuchsanbauten des Riesenmammutbaums durchgeführt, da sein schnelles Dickenwachstum und die im Vergleich zu alten Exemplaren gute Holzqualität junger, geasteter Bäume den Riesenmammutbaum für die kommerzielle Holzgewinnung interessant machen. So wurde ab 1952 auf Versuchsflächen in der [[Sequoiafarm Kaldenkirchen]] geforscht, ob diese Baumart in die deutsche Forstwirtschaft eingeführt werden kann. Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron&amp;#039;&amp;#039; war vor den Eiszeiten auch in Europa heimisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Alter ===&lt;br /&gt;
Mit einem Alter von etwa 3200 Jahren zählt der &amp;#039;&amp;#039;[[The President|President]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Baum zu den ältesten lebenden Riesenmammutbäumen in der [[Sierra Nevada (Vereinigte Staaten)|Sierra Nevada]] [[Kalifornien]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nationalgeographic.com/magazine/2012/12/giant-sequoias/ |titel=Forest Giant |datum=2012-12-01 |abruf=2020-02-27 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um die Wende zum 20. Jahrhundert wurden im &amp;#039;&amp;#039;Converse Basin&amp;#039;&amp;#039; des heutigen [[Giant Sequoia National Monument]] zwei Exemplare abgeholzt, deren Alter auf 3220 und 3266 Jahre bestimmt werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rmtrr.org/oldlist.htm |titel=RMTRR OLDLIST |abruf=2020-02-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Harvey |url=https://www.fs.fed.us/psw/publications/documents/psw_gtr095/psw_gtr095_harvey.pdf |titel=Evolution and History of Giant Sequoia |hrsg= |datum=Mai 1985 |abruf=24. Februar 2020 |sprache=englisch}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dort steht auch der &amp;#039;&amp;#039;Muir Snag&amp;#039;&amp;#039; – ein nach [[John Muir]] benannter Stumpf – als Stammrest eines abgestorbenen Baums, dessen Alter auf Basis einer unvollständigen Jahresringzählung sogar auf über 3500 Jahre geschätzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Philip S. Aune |url=https://www.fs.fed.us/psw/publications/documents/psw_gtr151/psw_gtr151.pdf |titel=Proceedings of the Symposium on Giant Sequoias: Their Place in the Ecosystem and Society |werk= |hrsg=Pacific Southwest Research Station Albany, California |datum=Juni 1992 |abruf=27.02.2020 |sprache=Englisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Riesenmammutbäume werden selten lebend vom Sturm geworfen, sterben aber manchmal durch Pilzkrankheiten ab. Aufgrund ihrer Höhe werden ältere Bäume öfter von einem Blitzschlag getroffen. Auch durch [[Schneebruch]] verlieren sie Äste. Jüngere Exemplare, die noch keine schützende dicke Borke ausgebildet haben, sind durch Waldbrände stärker gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Bohrkernen lässt sich anhand der [[Jahresring]]e ein Kalender für die [[Dendrochronologie]] erstellen, der zur wissenschaftlichen Datierung hölzerner [[Artefakt (Archäologie)|Artefakte]] genutzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Carroll, S. Sillett, R. Kramer: &amp;#039;&amp;#039;Millennium-Scale Crossdating and Inter-Annual Climate Sensitivities of Standing California Redwoods.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[PLoS]] ONE.&amp;#039;&amp;#039; 9(7):e102545, Juli 2014, [[doi:10.1371/journal.pone.0102545]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Jahresringfolgen der Sequoia-Chronologie geben daneben Hinweise auf Veränderungen klimatischer Faktoren und dienen vor allem der Abschätzung extremer Trockenheitsereignisse in der Vergangenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;P. Brown, M. Hughes, C. Baisan, T. Swetnam: &amp;#039;&amp;#039;Giant sequoia ring-width chronologies from the central Sierra Nevada, California.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tree-ring bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 52, Januar 1992, S.&amp;amp;nbsp;1–15. ([https://www.researchgate.net/publication/228116864_Giant_sequoia_ring-width_chronologies_from_the_central_Sierra_Nevada_California PDF])&amp;lt;/ref&amp;gt; Anhand der Brandnarben lässt sich die Geschichte von Waldbränden in der Region rekonstruieren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sciencedaily.com/releases/2010/03/100318093300.htm |titel=Giant sequoias yield longest fire history from tree rings |hrsg=ScienceDaily |datum=21 April 2010 |abruf=2020-02-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Feuergefährdung ===&lt;br /&gt;
Riesenmammutbäume galten ursprünglich als hervorragend an [[Waldbrand|Waldbrände]] angepasste Baumart. Für ihre Vermehrung sind sie als sogenannte [[Pyrophyt]]en sogar auf leichte Waldbrände angewiesen, da diese die Vegetation am Boden nieder halten und Mammutbaumsamen somit gute Keimbedingungen bieten. Beginnend ab 2015 kam es in Verbindung mit ausgeprägten [[Dürre in Kalifornien 2011–2017|Dürren in Kalifornien]] allerdings zu einigen sehr schweren und besonders heiß brennenden Bränden, bei denen sehr viele Riesenmammutbäume vernichtet wurden. Alleine in den beiden extremen Waldbrandsaisonen [[Waldbrände in Kalifornien 2020|2020]] und [[Waldbrände in Kalifornien 2021|2021]], in denen ebenfalls eine [[Dürre in Nordamerika seit 2020|außergewöhnliche Dürre]] herrschte, verbrannten von den ursprünglich ca. 75.000 Exemplaren annähernd Zehntausend Bäume, evtl. deutlich mehr. Geschätzt wird, dass 2020 zwischen 7.500 und 10.400 Riesenmammutbäume durch Feuer vernichtet wurden, während es 2021 noch einmal zwischen 2.261 und 3.637 waren. Damit könnte in zwei Jahren fast ein Fünftel aller Riesenmammutbäume verloren gegangen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.theguardian.com/us-news/2021/nov/19/giant-sequoias-wildfires-killed &amp;#039;&amp;#039;US wildfires have killed nearly 20% of world’s giant sequoias in two years&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[The Guardian]]&amp;#039;&amp;#039;, 19. November 2021. Abgerufen am 20. November 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sequioa log. Sequioa National Park, California, ca. 1910. Photographer unknown. Collection Library of Congress.jpg|Gefällter Riesenmammutbaum (Sequoia-Nationalpark um 1910)&lt;br /&gt;
1300 Jahre alter Sequoia Baum Natural History Museum London.JPG|[[Stammscheibe]] eines 1892 gefällten 1300-jährigen Riesenmammutbaums ([[Natural History Museum]])&lt;br /&gt;
Sequoiadendron giganteum 08145.JPG|Riesenmammutbäume im Yosemite-Nationalpark&lt;br /&gt;
Ed by Ned (tree) - Sequoia P4250893.jpg|Riesenmammutbäume im Sequoia-Nationalpark&lt;br /&gt;
General Sherman 2426497682.jpg|Größter lebender Riesenmammutbaum [[General Sherman Tree]]&lt;br /&gt;
The Muir Snag.jpg|Der &amp;#039;&amp;#039;Muir Snag&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Converse Basin&amp;#039;&amp;#039; soll über 3500 Jahre alt sein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Größte Vertreter ==&lt;br /&gt;
Der größte lebende Riesenmammutbaum, der [[General Sherman Tree]], steht im Giant Forest im [[Sequoia-&amp;amp;-Kings-Canyon-Nationalpark|Sequoia-Nationalpark]], ist 83,8 Meter (274,9&amp;amp;nbsp;[[Fuß (Einheit)|ft]]) hoch und besitzt nach neueren Messungen ein Stammvolumen von 1486,9&amp;amp;nbsp;m³ (52.508&amp;amp;nbsp;[[Kubikfuß|cft]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;list&amp;quot; /&amp;gt; Der höchste Riesenmammutbaum ist ein unbenanntes Exemplar im Redwood Mountain Grove im [[Sequoia-&amp;amp;-Kings-Canyon-Nationalpark|Kings-Canyon-Nationalpark]] mit einer Höhe von 95 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Stammvolumen nach sind die 10 größten Vertreter der Art &amp;#039;&amp;#039;Sequioadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039;:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nps.gov/seki/naturescience/bigtrees.htm Giant Sequoias] Mit[https://www.nps.gov/seki/learn/nature/upload/FINAL-30-Largest-Sequoias.pdf Liste] (Stand 2012; PDF), National Park Service.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- bgcolor=#EEEEEE valign=top&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! Standort&lt;br /&gt;
! Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;in Meter (in [[Fuß (Einheit)|Fuß]])&lt;br /&gt;
! Umfang&amp;lt;br /&amp;gt;in Meter (in Fuß)&lt;br /&gt;
! Volumen&amp;lt;br /&amp;gt;in Kubikmeter (in [[Kubikfuß]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[General Sherman Tree|General Sherman]]&lt;br /&gt;
| Giant Forest || 83,8&amp;amp;nbsp;m (274,9 ft) || 31,3&amp;amp;nbsp;m (102,6 ft)&lt;br /&gt;
| 1486,9&amp;amp;nbsp;m³ (52.508 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[General Grant Tree|General Grant]]&amp;lt;ref&amp;gt;Im Juli 2003 wurde der im Sequoia National Park (Kalifornien) stehende, bis dahin als weltweit zweitgrößter Berg-Mammutbaum geltende „Washington Tree“ durch einen Blitzeinschlag stark beschädigt. Im folgenden Winter wüteten mehrere heftige Stürme, die die Zerstörung dieses Mammutbaumes stark vorantrieben. Der ehemals 78&amp;amp;nbsp;m hohe „Washington Tree“ weist daher heute nur noch eine Höhe von etwa 35&amp;amp;nbsp;m auf. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieser über 2000 Jahre alte Mammutbaum durch einen der nächsten Stürme vollständig zerstört wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Grant Grove || 81,7&amp;amp;nbsp;m (268,1 ft) || 32,8&amp;amp;nbsp;m (107,5 ft)&lt;br /&gt;
| 1319,8&amp;amp;nbsp;m³ (46.608 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|[[The President|President]]|| Giant Forest || 73,4&amp;amp;nbsp;m (240,9 ft) || 28,3&amp;amp;nbsp;m (93,0 ft)&lt;br /&gt;
| 1278,4&amp;amp;nbsp;m³ (45.148 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lincoln || Giant Forest || 78,0&amp;amp;nbsp;m (255,8 ft) || 30,0&amp;amp;nbsp;m (98,3 ft)&lt;br /&gt;
| 1259,3&amp;amp;nbsp;m³ (44.471 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stagg || Alder Creek || 74,1&amp;amp;nbsp;m (243,0 ft) || 33,2&amp;amp;nbsp;m (109,0 ft)&lt;br /&gt;
| 1205,1&amp;amp;nbsp;m³ (42.557 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Boole || Converse Basin || 81,9&amp;amp;nbsp;m (268,8 ft) || 34,4&amp;amp;nbsp;m (113,0 ft)&lt;br /&gt;
| 1202,7&amp;amp;nbsp;m³ (42.472 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Genesis || Mountain Home || 77,1&amp;amp;nbsp;m (253,0 ft) || 26,0&amp;amp;nbsp;m (85,3 ft)&lt;br /&gt;
| 1186,4&amp;amp;nbsp;m³ (41.897 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Franklin || Giant Forest || 68,2&amp;amp;nbsp;m (223,8 ft) || 28,9&amp;amp;nbsp;m (94,8 ft)&lt;br /&gt;
| 1168,9&amp;amp;nbsp;m³ (41.280 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| King Arthur || Garfield Grove || 82,4&amp;amp;nbsp;m (270,3 ft) || 31,8&amp;amp;nbsp;m (104,2 ft)&lt;br /&gt;
| 1151,2&amp;amp;nbsp;m³ (40.656 cft)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Monroe || Giant Forest || 75,5&amp;amp;nbsp;m (247,8 ft) || 27,8&amp;amp;nbsp;m (91,3 ft)&lt;br /&gt;
| 1135,6&amp;amp;nbsp;m³ (40.104 cft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Diese Art wurde 1853 unter dem Namen (Basionym) &amp;#039;&amp;#039;Wellingtonia gigantea&amp;#039;&amp;#039; durch [[John Lindley (Botaniker)|John Lindley]]  in &amp;#039;&amp;#039;The Gardeners&amp;#039; Chronicle &amp;amp; Agricultural Gazette&amp;#039;&amp;#039;, Band 10, S. 823 [[Erstbeschreibung|erstbeschrieben]]. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Wellingtonia&amp;#039;&amp;#039; war allerdings ein jüngeres Homonym, da der Botaniker [[Carl Meissner]] bereits 1840 für eine andere Art, &amp;#039;&amp;#039;Wellingtonia arnottiana&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Meliosma arnottiana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Wight) Walp.}}) eine Gattung &amp;#039;&amp;#039;Wellingtonia&amp;#039;&amp;#039; aufgestellt hatte. Der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Americus&amp;#039;&amp;#039;, aufgestellt 1854 durch den amerikanischen Unternehmer und Ingenieur William H. Hanford, wurde von den Botanikern zurückgewiesen, da Hanford kein Botaniker war (als &amp;#039;&amp;#039;nomen utique rejiciendum&amp;#039;&amp;#039;). Die Einordnung in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Sequoia&amp;#039;&amp;#039;, als &amp;#039;&amp;#039;Sequoia gigantea&amp;#039;&amp;#039;, scheiterte daran, dass der österreichische Botaniker [[Stephan Ladislaus Endlicher]] 1847 unter diesem Namen den [[Küstenmammutbaum]] (&amp;#039;&amp;#039;Sequoia sempervirens&amp;#039;&amp;#039;) irrtümlich ein zweites Mal beschrieben hatte. Auch der Gattungsname &amp;#039;&amp;#039;Washingtonia&amp;#039;&amp;#039;, eingeführt 1845 durch den Botaniker Charles F. Winslow, scheiterte daran, dass die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Washingtonia&amp;#039;&amp;#039; durch die [[ICBN]] für eine Gattung der Palmen festgeschrieben (konserviert) worden war. (vgl. &amp;#039;&amp;#039;[[Washingtonia (Gattung)|Washingtonia]]&amp;#039;&amp;#039;) John Theodore Buchholz stellte 1939 in &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany&amp;#039;&amp;#039; dann für diese Art die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron&amp;#039;&amp;#039; auf.&amp;lt;ref&amp;gt;J. T. Buchholz: [http://www.jstor.org/stable/2436578 &amp;#039;&amp;#039;The Generic Segregation of the Sequoias.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;American Journal of Botany.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Nr. 7, 1939, S. 535–538.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) J. Buchholz}} sind: &amp;#039;&amp;#039;Americus gigantea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) Hanford}} 1854, &amp;#039;&amp;#039;Sequoia gigantea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) Decne.}} 1854, &amp;#039;&amp;#039;Taxodium washingtonianum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Winslow}} 1855, &amp;#039;&amp;#039;Washingtonia californica&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Winslow}} 1854, &amp;#039;&amp;#039;Sequoia wellingtonia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Seem.}} 1855, &amp;#039;&amp;#039;Taxodium giganteum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) Kellog &amp;amp; Behr}} 1855, &amp;#039;&amp;#039;Washingtonia americana&amp;#039;&amp;#039; Hort. {{Person|A. ex Gord.}} 1862, &amp;#039;&amp;#039;Gigantabies wellingtonia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Seem.) J.Nelson}} 1866, &amp;#039;&amp;#039;Sequoia washingtoniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Sudw.}} 1897, &amp;#039;&amp;#039;Steinhauera gigantea&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lindl.) Kuntze ex Voss}} 1909.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt;{{Tropicos|ID=31300229|WissName=Sequoiadendron giganteum}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Séquoia pleureur (Nancy) (4266558495).jpg|mini|Riesenmammutbaum &amp;#039;Pendulum&amp;#039; in Nancy]]&lt;br /&gt;
== Zuchtformen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Aureum&amp;#039;: Diese seltene Form ist 1856 in [[Cork]] entstanden. Sie wächst langsamer als der Typ und wird kaum 20 Meter hoch. Die Triebspitzen sind stumpf gelb.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Glauca&amp;#039;:  bläuliche Selektion, die etwas schwächer und weniger breit wächst.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;Pendulum&amp;#039;: Diese Form ist offenbar seit 1863 bekannt und wurde von [[Nantes]] (Frankreich) aus in Europa eingeführt. Sie wächst sehr schmal säulenförmig, wobei der Haupttrieb häufig ein Stück übergebogen ist und dann wieder aufsteigend weiterwächst. Sie wird bis 28 Meter hoch und ist relativ selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der dicksten Mammutbäume in Deutschland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tropicos&amp;quot;&amp;gt;Tropicos. [https://www.tropicos.org/Name/31300229?projectid=9]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Burkhardt2018&amp;quot;&amp;gt;Lotte Burkhardt: &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen&amp;#039;&amp;#039;. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. [https://www.bgbm.org/de/other-publications/verzeichnis-eponymischer-pflanzennamen-erweiterte-edition]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Sequoiadendron|Zugriff=2019-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ernst J. Martin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Sequoien und ihre Anzucht.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart-Hohenheim 1957/1958, Bd. 60, S. 3–62, {{ISSN|0070-3958}}.&lt;br /&gt;
* Ernst J. Martin: &amp;#039;&amp;#039;Sequoia – eine gehölzkundliche Betrachtung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Holz-Zentralblatt.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1955, Nr. 83, {{ISSN|0018-3792}}.&lt;br /&gt;
* [[Illa Martin]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiedereinführung des Mammutbaumes (Sequoiadendron giganteum) in die deutsche Forstwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer, Stuttgart 1984. Bd. 75, S. 57–75, ISBN 3-8001-8308-0.&lt;br /&gt;
* [[Peter Schütt (Forstwissenschaftler)|Schütt]] et al.: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Nadelbäume.&amp;#039;&amp;#039; Nikol, Landsberg am Lech 2003, S. 545–557, ISBN 3-933203-80-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Sequoiadendron giganteum|Riesenmammutbaum|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN |Year=2013 |ID=34023 |ScientificName=Sequoiadendron giganteum |YearAssessed=2011 |Assessor=Schmid, R. &amp;amp; Farjon, A. |Download=19. Dezember 2023}}&lt;br /&gt;
* Christopher Earle: [https://www.conifers.org/cu/Sequoiadendron.php &amp;#039;&amp;#039;Sequoiadendron giganteum&amp;#039;&amp;#039;], umfangreiche Information zur Art bei &amp;#039;&amp;#039;The Gymnosperm Database&amp;#039;&amp;#039; (englisch); abgerufen am 5. Februar 2021&lt;br /&gt;
* Zach George: [https://www.guernicamag.com/features/they-seem-to-be-immortal/ &amp;#039;&amp;#039;They Seem to Be Immortal&amp;#039;&amp;#039;], zur Kulturgeschichte der Riesenmammutbäume bei &amp;#039;&amp;#039;Guernica&amp;#039;&amp;#039; (englisch); abgerufen am 15. April 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zypressengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holzart]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-23538-9</name></author>
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