<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Riein</id>
	<title>Riein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Riein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T15:01:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riein&amp;diff=594385&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riein&amp;diff=594385&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-07T15:53:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Riein&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Riein COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Riein von Signina.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Riein, Crestahügel mit Burgstelle links&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
| BEZIRK = Surselva&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = Ilanz/Glion&lt;br /&gt;
| BFS = 3579&lt;br /&gt;
| PLZ = 7128&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46/44/39/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 9/13/59/E&lt;br /&gt;
| HÖHE = 1270&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 15.85&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 66&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = [https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/riein Riein]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Riein 2013.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{Audio|roh-sursilvan-Riein.ogg|[ʁiˈjɛɪ̯n]}}) ist eine Fraktion der Gemeinde [[Ilanz/Glion]] im [[Schweiz]]er Kanton [[Kanton Graubünden|Graubünden]].  Bis zum 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2013 bildete es eine eigene [[politische Gemeinde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft liegt eingangs des [[Val Lumnezia]] (Lugnez) östlich des Flusses [[Glenner]] auf einer Terrasse am Westabhang der Signina-Gruppe. Zum einstigen Gemeindegebiet gehören unter anderem der &amp;#039;&amp;#039;Piz Riein&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|2761|CH|link=true}}), der [[Piz Signina]] ({{Höhe|2848|CH}}) und als höchster Berg der [[Piz Fess]] ({{Höhe|2880|CH}}). Die beiden grössten Siedlungen sind das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Riein&amp;#039;&amp;#039; und der Weiler [[#Signina|Signina]] ({{Höhe|1318|CH}}). Vom gesamten ehemaligen Gemeindegebiet von 1582&amp;amp;nbsp;ha sind 631 ha unproduktive Fläche (meist Gebirge). Weitere 589&amp;amp;nbsp;ha sind von Wald und Gehölz bedeckt. Fast 70 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen von 347&amp;amp;nbsp;ha werden als Maiensässe genutzt. Der Rest von 15&amp;amp;nbsp;ha ist Siedlungsfläche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptstrasse führt durch ein geologisch schiefriges Gebiet ins Regionalzentrum nach [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]] und ist vorab im Winter häufig schwierig zu unterhalten und gelegentlich unterbrochen. Es verkehrt ein Postautodienst ab Ilanz nach [[Sevgein]] und Riein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Riein wurde 765 als &amp;#039;&amp;#039;Renino&amp;#039;&amp;#039; und 960 als &amp;#039;&amp;#039;Raine&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Prähistorische Grabfunde und ein [[Schalenstein]]  mit Fussabdruckauf der &amp;#039;&amp;#039;Alp Plaun da morts&amp;#039;&amp;#039; deuten auf eine frühe Besiedlung. Riein teilte weitgehend die Geschichte der [[Gruob]]. Die 840 erwähnte königliche [[Eigenkirche]] mit [[Zehnt]]recht ging 960 an das [[Bistum Chur#Mittelalter|Bistum Chur]] über.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Burgstelle Montalta-Cresta&amp;#039;&amp;#039; (um 1227) auf dem Hügel «Cresta» am Südrand des Dorfes dürfte der Sitz der 1325 und 1368 erwähnten Herren von [[Montalt|Montalt(a)-Cresta]] von Riein (Regins) gewesen sein. Das bischöfliche Vasallengeschlecht diente im [[Mittelalter]] auch auf anderen rätischen Burgen, so unter anderem auch auf [[Burg Löwenberg (Graubünden)|Burg Löwenberg]] bei Schluein. Die vermutete Burgstelle in Riein ist ein länglicher, markanter Sporn mit deutlicher Abplattung und Terrassierung gegen Süden, jedoch ohne sichtbare Mauerspuren.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Paul Clavadetscher, Werner Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Orell Füssli, Zürich 1984, ISBN 978-3-280-01319-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Es fehlen archäologische Grabungen dazu. Eine zweite, vermutete Burgstelle befindet sich südlich von Sevgein unterhalb Riein bei Prada, wo man bei früheren Grabungen vereinzelte Mauerteile antraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riein gehörte zur ehemaligen [[Gerichtsgemeinde]] Gruob (heute [[Region Surselva]]) im [[Drei Bünde|Grauen Bund]] mit [[Sagogn]] als Hauptort, der Ende des [[Mittelalter]]s von Ilanz abgelöst wurde. Seit 1483 im Besitz des [[Bistum Chur#Mittelalter|Churer Bischofs]] kaufte sich Gruob aufgrund der [[Ilanzer Artikel]] 1538 frei. Der Patron St. Nazarius ist 1487 anlässlich der kirchlichen Loslösung von Sagogn erstmals bezeugt. 1526 trat Riein zur [[Reformation und Gegenreformation in der Schweiz|Reformation]] über. Der Wechsel zur neuen Konfession wurde von einem Teil der Gruober Gemeinden abgelehnt. Dies führte während des [[Sagenserhandel]]s um 1700 kurzfristig zu einer Separation der katholischen Dörfer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riein wurde 1879 und 1880 durch Dorfbrände fast vollständig zerstört. Die Landwirtschaft (Vieh- und Alpwirtschaft) bildet bis heute der wichtigste Erwerbszweig. 1967 bis 1984 erfolgte eine Gesamtmelioration, unter anderem mit dem Bau einer Seilbahn nach Signina. Noch zu Beginn des 21. Jahrhunderts war Riein ein Bergbauerndorf mit Vieh- und Alpwirtschaft, wenig Getreide- und Kartoffelanbau zu Futterzwecken und für den Eigenbedarf, jedoch ohne Gewerbe. 2005 arbeiteten 83 Prozent der Erwerbstätigen im ersten [[Wirtschaftssektor|Sektor]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2014 fusionierte Riein mit den damaligen Gemeinden [[Castrisch]], [[Duvin]], [[Ilanz/Glion (Stadt)|Ilanz]], [[Ladir]], [[Luven]], [[Pigniu]], [[Pitasch]], [[Rueun]], [[Ruschein]], [[Schnaus]], [[Sevgein]] und [[Siat]] zur neuen Gemeinde [[Ilanz/Glion]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dfg/afg/Dokumentenliste/Botschaft_05_2014_Ilanz-Glion.pdf Botschaft der Regierung an den Grossen Rat des Kantons Graubündens Heft Nr. 5 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
→ siehe auch Abschnitt &amp;#039;&amp;#039;[[Lumnezia#Geschichte|Geschichte]]&amp;#039;&amp;#039; im Artikel &amp;#039;&amp;#039;Lumnezia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Signina ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Signina Riein.JPG|mini|Signina, im Hintergrund Riein]]&lt;br /&gt;
Der Weiler &amp;#039;&amp;#039;Signina&amp;#039;&amp;#039; ist eine ursprünglich rätoromanische Siedlung, die im 15. Jahrhundert von [[Walser]]n besiedelt wurde. Nach dem Dorfbrand von 1879 mussten die Rieiner Kinder in Signina zur Schule. Dies führte zu einer Annäherung der bis dahin selbständigen Fraktion und 1904/05 zur Eingemeindung mit Riein. Der durch zwei tiefe Tobel (Val da Cabiena, Val da Riein) abgeschnittene Siedlung hat keine Fahrstrasse und ist von Riein nur über einen einstündigen Fussweg durch das Tobel oder seit 1974 mit der stützenlosen, vierplätzigen [[Luftseilbahn]] &amp;#039;&amp;#039;Pardi–Signina&amp;#039;&amp;#039; erreichbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alternatives-wandern.ch/bergbahnen/graubuenden.htm Alternatives Wandern: Bergbahnen Graubünden]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Maiensäss wird ganzjährig nur noch von einer Bauernfamilie bewohnt. Im Sommer kann man von dort aus durch ein schiefriges Bachtobel nach Riein wandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Riein Wappen.jpg|mini|160px|Wappen an einem Haus]]&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
| Wappenbild = CHE Riein COA.svg&lt;br /&gt;
| Größe = 70&lt;br /&gt;
| Blasonierung = In Silber (Weiss) drei schwarze [[Kugel (Heraldik)|Kugeln]]&lt;br /&gt;
| Zusatz = Übernahme des Wappens der Herren von Riein&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;7&amp;quot; | Bevölkerungsentwicklung&lt;br /&gt;
|- bgcolor=&amp;quot;#FFEC9B&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1850|| 1900|| 1950|| 2000|| 2004|| 2013&lt;br /&gt;
|- align=center&lt;br /&gt;
| align=left | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 218|| 169|| 126|| 71|| 65|| 66&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den 65 Bewohnern besassen Ende 2004 alle das [[Schweizer Bürgerrecht]]. Die Amts- und Schulsprache ist Romanisch; 63 % der Bevölkerung sprachen im Jahr 2000 das Idiom [[Sursilvan]]. Der zu Riein gehörende Weiler Signina wurde hingegen während Jahrhunderten von deutschsprachigen [[Walser]]n bewohnt. Die Bevölkerung ist [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haushalte von Riein werden durch ein Kleinwasserkraftwerk mit Strom versorgt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.alpiq.ch/energieerzeugung/neue-erneuerbare-energien/kleinwasserkraftwerke/riein |titel=Kleinwasserkraftwerk Riein |werk=Alpiq |hrsg= |datum= |abruf=2021-02-07 |sprache=de-CH}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten, Tourismus, Kultur ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Ilanz/Glion}}&lt;br /&gt;
Die [[Reformierte Kirche Riein|reformierte Dorfkirche]] steht unter Denkmalschutz. Attraktiv sind die Maiensässlandschaft und das prächtige Panorama ins Lugnezertal und auf die surselvische Bergwelt. Das alte, elektrisch betriebene Holzsägewerk aus den 1940er-Jahren wurde renoviert und für Gemeindezwecke sowie für Seminare und Workshops umgenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sagi-riein.ch/00frames/altesaege.html Sagi Riein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; heights=&amp;quot;130&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kirche Riein 3.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
Riein 2022.JPG|Riein&lt;br /&gt;
Signinagruppe_vom_Piz_Mundaun.jpg|Signina-Gruppe mit links Riein und Signina in der Bildmitte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1442|&amp;#039;&amp;#039;Riein&amp;#039;&amp;#039;|Autor=[[Martin Bundi]]|Datum=2016}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gemeinden des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Rüegger, Chur/Zürich 2003, ISBN 3-7253-0741-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ilanz-glion.ch/portrait/fraktionen/riein Website der politischen Gemeinde Ilanz/Glion, Fraktion Riein]&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-commune-comune.ch/de/vischnanca-politica-riein.html Website der ehemaligen politischen Gemeinde Riein]&lt;br /&gt;
* [http://www.e-lir.ch/index.php?id=2635&amp;amp;lemma=Riein&amp;amp;chavazzin=&amp;amp;lang=r Riein] auf Lexicon Istoric Retic (rumantsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HLS&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|1442|Riein|Autor=[[Martin Bundi]]}}{{HLS-Hinweis|Abschnitte}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Region Surselva}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1059374161|VIAF=311186992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Val Lumnezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gruob]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ilanz/Glion)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 765]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>