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	<title>Rieger Orgelbau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Morgenröte: neues bild</title>
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		<updated>2026-02-15T09:24:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;neues bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Rieger Orgelbau GmbH&lt;br /&gt;
| Logo             = Rieger Orgelbau Logo.svg&lt;br /&gt;
| Unternehmensform = [[Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Österreich)|Gesellschaft mit beschränkter Haftung]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1845&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Schwarzach (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Branche          = [[Musikinstrument]]&lt;br /&gt;
| Homepage         = [http://www.rieger-orgelbau.com/ rieger-orgelbau.com]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieger Orgelbau Schwarzach.JPG|mini|Produktions- und Verwaltungsgebäude in Schwarzach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieger Orgelbau Firmenmarke.jpg|mini|Moderne Ausgabe des Logos]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieger Marke Geburt M G (Schönwald OS).jpg|mini|Firmenmarke in Schönwald bei Gleiwitz/OS]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieger Orgelbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[österreich]]ische [[Orgel]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;baufirma&amp;lt;/nowiki&amp;gt;, die auf das 1845 in [[Krnov|Jägerndorf]] (Österreichisch-Schlesien) von [[Franz Rieger (Orgelbauer)|Franz Rieger]] gegründete Unternehmen zurückgeht. Seit der [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|Vertreibung]] der Inhaber aus der [[Tschechoslowakei]] 1946 hat sie ihren Sitz in [[Schwarzach (Vorarlberg)|Schwarzach]] in [[Vorarlberg]]. Im alten Werk in Krnov (Jägerndorf) wurde das tschechoslowakische Unternehmen [[Rieger-Kloss]] gegründet, das ebenfalls Orgeln bis zur Betriebseinstellung im Jahr 2015 fertigte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.infokrnov.cz/de/vismo/o_utvar.asp?id_org=101358&amp;amp;id_u=1086&amp;amp;n=rieger%2Dkloss Info zu Rieger-Kloss auf der Seite der Stadtgemeinde Krnov]. Abgerufen am 12. Juli 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Franz Rieger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Franzrieger.gif|mini|[[Franz Rieger (Orgelbauer)|Franz Rieger]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz Rieger (1812–1885) lernte den Orgelbau bei [[Ignaz Seyberth]] in Wien. Seit etwa 1841 baute er Orgeln im Raum Jägerndorf. 1844 gründete er dort eine eigene Werkstatt und schuf 1845 sein Opus 1 für die dortige Burgbergkirche mit 20 [[Register (Orgel)|Registern]], zwei [[Manual (Musik)|Manualen]] und [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Er baute mechanische Orgeln mit Schleifladen. Insgesamt waren es etwa 32 in [[Österreichisch-Schlesien]], [[Böhmen]] und [[Mähren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Otto Anton und Gustav Rieger ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieger-Kloss Orgelbau in Knov - 2008.jpg|mini|Firmengebäude in Jägerndorf, heute Krnov]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Söhne Otto Anton Rieger (* 3. März 1847 in Jägerndorf; † 12. Dezember 1903 ebenda) und Gustav Rieger (* 1. August 1848 in Jägerndorf; † 20. Juni 1920 in Wien) lernten zunächst beim Vater, dann bei [[Franz Ullmann (Orgelbauer)|Franz Ullmann]] in Wien und [[Balthasar Schlimbach]] in [[Würzburg]]. 1873 übernahmen sie die Werkstatt als &amp;#039;&amp;#039;Franz Rieger &amp;amp; Söhne&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot;&amp;gt;{{MGG Online|mgg10817|Alfred Reichling|Rieger}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Opuszählung begann wieder neu. Mit ihrer ersten Orgel gewannen sie 1873 die Fortschrittsmedaille bei der [[Weltausstellung 1873|Weltausstellung]] in Wien. Es folgten Aufträge in Wien (1874), [[Ungarn]] (1875) und [[Norwegen]] (1876). 1878 erhielten sie auf der [[Weltausstellung Paris 1878|Weltausstellung]] in Paris die Goldmedaille für zwei Salonorgeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1879 bauten sie eine neue größere Fabrik und änderten sie die Firmierung in &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Rieger&amp;#039;&amp;#039;. Sie stiegen auf die mechanische [[Windlade#Kegellade|Kegellade]] um, entwickelten [[Register (Orgel)#Extension|Extensionen]] und bauten ab 1898 pneumatische Kegelladen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jiří Kocourek: [https://www.gdo.de/fileadmin/gdo/pdfs/AO-0901-Kocourek.pdf &amp;#039;&amp;#039;Orgelland Böhmen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ars Organi]]&amp;#039;&amp;#039;, 57. Jg., Heft 1, März 2009, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie bauten Orgeln bis nach [[Gibraltar]], [[Istanbul]], [[Jerusalem]] und [[Rom]]. 1890 wurde eine Filiale in [[Budapest]] eröffnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;MGG&amp;quot; /&amp;gt; in der etwa 600 Orgelneubauten und -umbauten entstanden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiener Zeitung 8-8-1903 V Rieger.png|mini|Werbung der Gebrüder Rieger (1903)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Orgelfirma-Kirche-Liebeschitz.jpg|mini|Windanzeiger an der Rieger-Orgel in der Martinskirche in Liebeschitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Oesterreichs Illustrierte Zeitung Kaiser-Festnummer 1908-150-08 Rieger.jpg|mini|Die Gebrüder Rieger in einer Huldigung der k.u.k. Hof- und Kammerlieferanten zum Thronjubiläum 1908]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto und Gustav Rieger wurden 1896 zu [[k.u.k. Hoflieferant]]en ernannt, außerdem wurden sie 1899 zu Rittern des [[Franz-Joseph-Orden]]s geschlagen, Otto Rieger auch zum Ritter des St. Gregor-Ordens. Um die Jahrhundertwende arbeiteten an die 200 Mitarbeiter im Betrieb, es gab eine Arbeitersiedlung und eine eigene Krankenkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Zeitraum begann das Unternehmen, ein Programm von 25 Kleinorgeln, zwischen zwei und zwölf Stimmen, ab acht Stimmen auch auf zwei Manualen, zu entwickeln, als Alternative zum billigeren [[Harmonium]]. Bis 1903 wurden 1306 Orgeln neu gebaut oder umgebaut (Opuszahl).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Otto Rieger ===&lt;br /&gt;
Otto Rieger (* 22. Mai 1880 in Jägerndorf; † 28. März 1920 ebenda) war ein Sohn von Otto Anton Rieger. Er lernte beim Vater und übernahm 1903 nach dessen Tod die Firma. Gustav Rieger zog sich in den Ruhestand zurück. Unter Otto Rieger II. entwickelte sich das Unternehmen zur größten Orgelbaufirma in Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer279&amp;quot;&amp;gt;[[Hermann Fischer (Orgelforscher)|Hermann Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Bund deutscher Orgelbaumeister&amp;#039;&amp;#039;, Orgelbau-Fachverlag, Lauffen 1991, ISBN 3-921848-18-0, S. 279.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Quoika wurden zwischen 1904 und 1913 jährlich etwa 100 Orgeln gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Josef von Glatter-Götz ===&lt;br /&gt;
Josef von Glatter-Götz (* 17. November 1880 in [[Wien]], † 23. Februar 1948 in Schwarzach), ein Schulfreund von Otto Rieger, übernahm nach Ottos Tod 1920 die Leitung und kaufte 1924 das Unternehmen, nachdem er die Meisterprüfung im Orgelbau abgelegt hatte. 1925 konnte die Produktion, bei einer Belegschaft von 100 Mitarbeitern, wieder gänzlich aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef von Glatter-Götz hatte in den 1930er-Jahren in [[Mokre (Głubczyce)|Mocker bei Leobschütz]] einen Zweigbetrieb gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rieger-orgelbau.com/geschichte-im-detail/ Geschichte im Detail] bei Rieger-Orgelbau, abgerufen am 14. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesen Jahren war Bewegung in die Orgelbaukunst gekommen, die damit verbundene Vielfalt fand ihren Niederschlag auch im Hause Rieger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 stiegen Josef von Glatter-Götz&amp;#039; Söhne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 24. Juni 1911 in Wien; † 8. September 1940) und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josef jun.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 15. Dezember 1914 in Wien; † 1. Mai 1989 in Schwarzach) als Teilhaber in den Betrieb ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orgelbauer-Lexikon&amp;quot;&amp;gt;Hermann Fischer, [[Theodor Wohnhaas]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon süddeutscher Orgelbauer&amp;#039;&amp;#039;, Florian-Noetzel-Verlag, Heinrichshofen-Bücher, Wilhelmshaven 1994, ISBN 3-7959-0598-2, S. 319–320.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während sich Josef von Glatter-Götz vor allem mit der Technik befasste, hatte sein Bruder das Augenmerk auf die klangliche und künstlerische Gestaltung der Instrumente gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938/1939 fielen dem Rieger-Unternehmen 66 % des großdeutschen Gesamtexportes zu. 1939 waren 340 Mitarbeiter angestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer279&amp;quot;/&amp;gt; Orgeln wurden in großer Stückzahl ins [[Baltikum]], nach [[Skandinavien]], [[Südamerika]], [[Südafrika]], [[China]] und [[Staat Palästina|Palästina]] geliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egon von Glatter-Götz fiel 1940 als Soldat im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. In den Kriegsjahren 1943 bis 1945 war der Bau von Orgeln untersagt, das Unternehmen musste stattdessen [[Munition]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;skisten&amp;lt;/nowiki&amp;gt; bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schwarzach ===&lt;br /&gt;
1945 verließ Josef von Glatter-Götz jun. mit einigen Mitarbeitern im Zuge der Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei Jägerndorf und ließ sich in Schwarzach im Vorarlberg nieder. Der Stammbetrieb in Jägerndorf wurde 1948 aufgrund der [[Beneš-Dekrete]] verstaatlicht und 1950 wurde dort das tschechoslowakische Staatsunternehmen [[Rieger-Kloss]] gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jiří Kocourek: [https://www.gdo.de/fileadmin/gdo/pdfs/AO-0901-Kocourek.pdf &amp;#039;&amp;#039;Orgelland Böhmen&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ars Organi]]&amp;#039;&amp;#039;. 57. Jg., Heft 1, März 2009, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk in Budapest wurde ebenfalls enteignet und verstaatlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephan Pollok: [http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf &amp;#039;&amp;#039;Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965&amp;#039;&amp;#039;, Ruhr-Universität, Bochum 2017, S. 242] {{Webarchiv|url=http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/PollokStephan/diss.pdf |wayback=20140325173731 |text=Orgelbewegung und Neobarock im Ruhrgebiet zwischen 1948 und 1965 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kurz vor dem Zweiten Weltkrieg hatte die Orgelbaufirma [[Anton Behmann]] aus Schwarzach ein Kooperationsangebot an Rieger gerichtet. Deshalb pachtete Josef Glatter-Götz 1946 die Werkstätten in Schwarzach und gründete dort das Unternehmen neu. Unter schwierigsten Verhältnissen hielt man sich mit dem Bau von Handwebstühlen und Fenstern sowie dem Betrieb einer Sauna über Wasser.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Rohlf]]: &amp;#039;&amp;#039;Begegnung mit Josef Glatter-Götz&amp;#039;&amp;#039;. In: „Ars Organi“, 68, 2020, ISSN 0004-2919, S. 231–235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 gelang der Sprung über den Atlantik, wo auf der Weltausstellung Chicago ein Positiv mit sechs Registern ausgestellt und anschließend verkauft wurde. Mit der Entwicklung einer Serie von Kleinorgeln schaffte man in den Nachkriegsjahren den Durchbruch. Zum Erfolg haben auch die wesentlichen technischen Verbesserungen der [[Schleiflade]]norgeln beigetragen, die Josef Glatter-Götz eingeführt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Orgelbauer-Lexikon&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte 1969 trat der älteste Sohn von Josef von Glatter-Götz jun. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Caspar Glatter-Götz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 1. März 1945 in [[Boltenhagen]]) als Betriebsleiter in die Firma ein. Unter seiner Führung wurden 1972 ein neues Betriebsgebäude gebaut und bedeutende Qualitätsverbesserungen, im Besonderen an der mechanischen Traktur durchgeführt. Der jüngste Sohn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Christoph Glatter-Götz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 9. Dezember 1951 in [[Dornbirn]]) kam 1977 in die Firma und übernahm den Orgelverkauf von seinem Vater Josef. Ebenfalls 1977 trat der mittlere Sohn &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raimund Glatter-Götz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 1. Januar 1948; † 16. März 2013 in Schwarzach)&amp;lt;ref&amp;gt;Vorarlberger Nachrichten: [https://todesanzeigen.vn.at/todesanzeigen-suche/erscheinungstag-18-03-2013 Traueranzeige Raimund Mathias Glatter-Götz]. Erschienen am 18. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; in die Firma ein und widmete sich der Orgelgestaltung. Seine künstlerische Tätigkeit prägte den Stil der Firma bis zu seinem Tod. 1980 trat Josef Glatter-Götz in den Ruhestand und übergab den Betrieb seinen Söhnen. Die Umwandlung in eine [[GmbH &amp;amp; Co. KG]] erfolgte 1984.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Hermann Fischer | Titel=100 Jahre Bund deutscher Orgelbaumeister | Verlag=Orgelbau-Fachverlag | Ort=Lauffen | Datum=1991 | ISBN=3-921848-18-0 | Seiten=280}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1993 verließ Caspar Glatter-Götz das Unternehmen und gründete in [[Owingen]] in Baden-Württemberg seinen eigenen Betrieb [[Glatter-Götz Orgelbau]]. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wendelin Eberle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 8. Juli 1963) übernahm seine Position als Betriebsleiter. Nach dem gesundheitsbedingten Austritt von Christoph Glatter-Götz 2003 übernahm Wendelin Eberle seinen Posten und kurz darauf die gesamte Firma. Heute betreibt Rieger unter anderem ein Projekt, in dem Behinderten eine Ausbildung auf dem Gebiet der Herstellung von Klaviaturen und Mechanikteilen ermöglicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erhielt das Unternehmen das Recht, das [[Staatliche Auszeichnung|Staatswappen]] im Geschäftsverkehr zu führen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.staatswappen.at/historisches-verzeichnis/?letter=r |titel=Verzeichnis der Staatswappenträger |abruf=2021-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2017 bis 2020 baute die Firma die [[Orgeln des Stephansdoms|Orgel des Wiener Stephansdomes]], die größte Orgel Österreichs, unter Beibehaltung des Prospekts und etwa 50 % der Register der 1960 von [[Johann M. Kauffmann|Kauffmann]] errichteten Vorgängerorgel neu auf, und koppelte sie mit der 1991 von Rieger errichteten Domorgel.&amp;lt;ref&amp;gt;KAP: [https://religion.orf.at/stories/3202004/ &amp;#039;&amp;#039;Erneuerte Riesenorgel geht in Betrieb&amp;#039;&amp;#039;] auf Religion.ORF, 29. September 2020, abgerufen am 28. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die im Oktober 2011 eingeweihte Rieger-Orgel der Jesuitenkirche [[St. Michael (München)|St. Michael in München]] (Reorganisation einer Sandtner-Orgel von 1983) mit 4 Manualen und 75 Registern zeigt jedoch wieder eine starke Betonung der 8′-Lage, auch im neu zugebauten Schwellwerk deutsch-romantischer Ausprägung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Charakteristik der Rieger-Orgeln ==&lt;br /&gt;
Anfangs baute Rieger typisch deutsch-romantische Orgeln, allerdings sind wenige [[Disposition (Orgel)|Originaldispositionen]] überliefert, daher kann man über den frühen Stil Riegers wenig sagen. Viele von ihnen wurden später verändert und sind daher nicht original erhalten. Anfang des 19. Jahrhunderts kam Rieger mit vergleichsweise wenigen 8′-[[Register (Orgel)|Registern]] aus, besetzte die [[Schwellwerk]]e im Gegensatz zur deutsch-romantischen Orgel großzügig und mit vielen [[Zunge (Tonerzeuger)|Zungen]]. Nach dem Zweiten Weltkrieg arbeitete die neue Firma in Schwarzach unter schwersten finanziellen Bedingungen. Sie konnte es sich daher nicht leisten, einen eigenen Stil zu entwickeln, also zog sie mit den deutschen Firmen und baute in großem Ausmaß neu-barocke Instrumente. Doch bereits ab 1965, früher als bei jeder anderen Firma, traten die ersten typisch romantischen [[Schwebung]]en in den Schwellwerken auf, was sich mit der Zeit immer weiter häufte, die Zahl der 8′-Register in den anderen Werken blieb aber klein. Als in den 1970ern das Interesse an den französischen Orgeln stieg, ging Rieger sofort den neuen Weg, baute mehr 8′-Register und starke, französische [[Bombarde (Orgel)|Bombarden]] im [[Pedal (Orgel)|Pedal]] (selbst an kleineren Orgeln), statt der sonst üblichen Posaunen. Die Verwendung von 8′-Registern ist bis heute vergleichsweise gering, mehr als vier findet man meist nur im Schwellwerk. Der Stil änderte sich mit der Übernahme durch Eberle noch einmal, die von Christoph Glatter-Götz häufig gebauten Bombarden wurden seltener, genau wie die 8′-Register.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
Die [[Liste von Rieger-Orgeln]] verzeichnet eine umfangreiche Auswahl an Orgelneubauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kursivschreibung zeigt an, dass die Orgel nicht mehr oder nur noch der [[Prospekt (Orgel)|Prospekt]] erhalten ist. In der sechsten Spalte bezeichnet die römische Zahl die Anzahl der [[Manual (Musik)|Manuale]], ein großes „P“ ein selbstständiges [[Pedal (Orgel)|Pedal]]. Die arabische Zahl gibt die Anzahl der klingenden [[Register (Orgel)|Register]] an. Die letzte Spalte bietet Angaben zum Erhaltungszustand und zu Besonderheiten sowie Links mit weiterführender Information.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Rieger, Jägerndorf:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ort !! Gebäude !!class=unsortable| Bild !! Manuale !! Register !!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1886&lt;br /&gt;
| [[Olmütz]]&lt;br /&gt;
| [[Wenzelsdom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Olomouc (076).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| mechanische Schleifladen mit [[Barkerhebel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1892&lt;br /&gt;
| [[Maisbirbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Maisbirbaum]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Maisbirbaum - Kirche, Orgelempore.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| I/P&lt;br /&gt;
| 6 (4)&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;https://web.archive.org/web/20030808071347/http://www.odb.at/Niederoesterreich.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1903&lt;br /&gt;
| [[Reichenau (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche St. Martin in Ebene Reichenau|Pfarrkirche St. Martin]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Orgel Pfarrkirche Ebene Reichenau.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| I/P&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&lt;br /&gt;
| [[Döbling|Wien-Döbling]]&lt;br /&gt;
| [[Karmelitenkloster Döbling]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Döbling (Wien) - Karmeliterkirche, Innenansicht Richtung Orgelempore.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 30&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.windtner-orgelbau.at/pneumatische/ Windtner Orgelbau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1909&lt;br /&gt;
| [[Budapest]]&lt;br /&gt;
| [[Matthiaskirche (Budapest)|Matthiaskirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:A Mátyás-templom orgonája.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| V/P&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1913&lt;br /&gt;
| [[Wien]]&lt;br /&gt;
| [[Wiener Konzerthaus]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wien - Konzerthaus, Orgel (b).JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| V/P&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| Orgel mit nicht sichtbarem Prospekt im Großen Saal&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1915&lt;br /&gt;
| [[Salzburg]]&lt;br /&gt;
| [[Mozarteum|Großer Saal Mozarteum]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Salzburg Mozarteum Orgel 01.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| Gehäuse erhalten, Propter Homines Orgel, seit 2010 Orgel von [[Hermann Eule]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php?Salzburg, Stiftung Mozarteum, Großer Saal (Propter-Homines-Orgel)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
| [[Berndorf (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Berndorf (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Berndorf - Margaretenkirche, Orgel.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1916&lt;br /&gt;
| [[Dobersdorf (Gemeinde Rudersdorf)|Dobersdorf]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Dobersdorf]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Pfarrkirche Dobersdorf Interior 08.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| I/P&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&lt;br /&gt;
| [[Simmering|Wien-Simmering]]&lt;br /&gt;
| [[Neusimmeringer Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Orgel Neusimmering 01.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 46&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php? Wien-Simmering, Maria Unbefleckte Empfängnis].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
| [[Karlsbad]]&lt;br /&gt;
| [[Grandhotel Pupp]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Karlovy Vary (Karlsbad), Grandhotel Pupp, Slavnostní Sál (Festsaal), Rieger-Orgel im Raum.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 53+3Tr.&lt;br /&gt;
| [https://organindex.de/index.php?title=Karlovy_Vary_(Karlsbad),_Grandhotel_Pupp,_Slavnostn%C3%AD_S%C3%A1l_(Festsaal) 1988 Umbau der Orgel durch Rieger-Kloss, Schwarzach in Vorarlberg, op.3607]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927&lt;br /&gt;
| [[Bratislava|Pressburg/SK]]&lt;br /&gt;
| Jesuitenkirche&lt;br /&gt;
| [[Datei:Bratislava, Jesuit church, the organ.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 48&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1927&lt;br /&gt;
| [[Nikiszowiec|Nickischschacht (Oberschlesien)]]&lt;br /&gt;
| St. Anna&lt;br /&gt;
| [[Datei:St. Anna Orgel Rieger (Nickischschacht).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1932&lt;br /&gt;
| [[Zams]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Zams]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| nicht erhalten, Orgel aus 2005 von [[Orgelbau Pirchner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1933&lt;br /&gt;
| [[Groß Kottorz]] ([[Oberschlesien]])&lt;br /&gt;
| Pfarrkirche Hl. Erzengel Michael&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rieger Orgel Hl. Erzengel Michael (Groß Kottorz).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| Opus 2608&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1940&lt;br /&gt;
| [[Leopoldstadt|Wien-Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
| [[Franz-von-Assisi-Kirche (Wien)]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wien - Mexikokirche, Orgel (2).JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
| &amp;lt;ref&amp;gt;[https://organindex.de/index.php? Wien-Leopoldstadt, Franz-von-Assisi-Kirche].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieger Orgelbau:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;width:100%;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ort !! Gebäude !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Bild !! Manuale !! Register !! class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1980&lt;br /&gt;
| [[Fügen]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Fügen|Pfarrkirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Fügen, Mariä-Himmelfahrt, Rieger-Orgel (2).jpg|mini|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Fügen#Orgel|Orgel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1983&lt;br /&gt;
| [[Graz]]&lt;br /&gt;
| [[Mariahilferkirche (Graz)|Mariahilferkirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Graz - Mariahilferkirche, Orgel.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| → [https://www.rieger-orgelbau.com/de/instrumente/verzeichnis/graz-mariahilf-at-1983 Rieger Orgelbau: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche Mariahilf Graz (AT) 1983&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1989&lt;br /&gt;
| [[Hongkong]]&lt;br /&gt;
| [[Hong Kong Cultural Centre]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
| → [http://www.rieger-orgelbau.com/details/project/Hong_Kong_Cultural_Centre/ Orgel in Hong Kong Cultural Centre]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1991&lt;br /&gt;
| [[Wien]]&lt;br /&gt;
| [[Stephansdom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wien - Stephansdom, Domorgel (Rieger-Orgel).JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 55&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1994&lt;br /&gt;
| [[Dortmund-Nordstadt]]&lt;br /&gt;
| [[Pauluskirche (Dortmund)|Evangelische Pauluskirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| → [https://www.orgel-information.de/Orgeln/d/dk-do/dortmund_pauluskirche.html Orgel]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996&lt;br /&gt;
| [[Fulda]]&lt;br /&gt;
| [[Fuldaer Dom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Fuldaer Domorgel.jpg|160x160px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 72&lt;br /&gt;
| → [[Fuldaer Dom#Hauptorgel|Orgel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000&lt;br /&gt;
| [[Kulmbach]]&lt;br /&gt;
| [[Petrikirche (Kulmbach)|Petrikirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Kulmbach Petrikirche 05.jpg|160x160px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002&lt;br /&gt;
| [[Paris]]&lt;br /&gt;
| Conservatoire National Supérieur&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2003&lt;br /&gt;
| [[Lockenhaus]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Lockenhaus]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Lockenhaus - Kirche, Orgel.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 35&lt;br /&gt;
| Größte Orgel [[Burgenland]]s; Neubau unter teilweiser Verwendung des Gehäuses der Vorgängerorgel.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004&lt;br /&gt;
| [[Essen]]&lt;br /&gt;
| [[Essener Münster]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:20190322 049 essen.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 69&lt;br /&gt;
| Hauptorgel des Essener Münsters (inklusive [[Werk (Orgel)#Auxiliarwerk|Auxiliarwerk]])&amp;lt;br&amp;gt;→ [[Essener Münster#Orgel|Orgel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009&lt;br /&gt;
| [[Regensburg]]&lt;br /&gt;
| [[Regensburger Dom]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Orgel Dom Regensburg 20160925.jpg|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| Hauptorgel des Domes, hängt an vier Stahlseilen vor der Nordwand des nördlichen Querschiffes, mit ca. 37 t Gewicht größte hängende Orgel der Welt&amp;lt;br&amp;gt;→ [[Regensburger Dom#Hauptorgel|Orgel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|[[Baku]]&lt;br /&gt;
|[[Erlöserkirche (Baku)|Erlöserkirche]]&lt;br /&gt;
|[[Datei:Erlöserkirche in Aserbaidschan Baku.jpg|zentriert|220x220px]]&lt;br /&gt;
|III/P&lt;br /&gt;
|42&lt;br /&gt;
|Beim Bau wurden große Teile des Pfeifenwerks der 1989 von der Firma [[Rieger-Kloss]] erbauten Vorgängerorgel der Kirche verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rieger-orgelbau.com/de/instrumente/verzeichnis/baku-az-2010 German Church Baku (AZ) 2010] auf Rieger-Orgelbau, abgerufen am 3. Januar 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?database=ob2&amp;amp;%250=2039719&amp;amp;LGE=EN&amp;amp;LIJST=lang |titel=Organ database {{!}} Complete description |abruf=2024-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| [[Wien]]&lt;br /&gt;
| [[Wiener Musikverein]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | [[Datei:Wien - Musikverein, Orgel.JPG|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 86&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2012&lt;br /&gt;
| [[Bratislava]]&lt;br /&gt;
| [[Reduta (Bratislava)|Slowakische Philharmonie]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 66&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
| [[Getsemani]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Holy Land 2016 P0127 Church of All Nations pipe organ.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| Kirche aller Nationen in Ghetsemani&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014&lt;br /&gt;
| [[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
| [[Grabeskirche]]&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| [[Łódź]]&lt;br /&gt;
| [[Filharmonia Łódzka]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Koncert Kwartetu Czterech Kultur i orkiestry w Filharmonii Łódź MZW DSC03548.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 66&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015&lt;br /&gt;
| [[Paris]]&lt;br /&gt;
| [[Philharmonie de Paris]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Philharmonie de Paris, organ.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 91&amp;lt;ref&amp;gt;[http://oe1.orf.at/artikel/432102 Die Orgel der Pariser Philharmonie] auf ORF, 16. Februar 2016, abgerufen am 16. Februar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| → [[Philharmonie de Paris#Orgel|Orgel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| [[Kassel]]&lt;br /&gt;
| [[Martinskirche (Kassel)|Martinskirche]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Orgel Martinskirche Kassel 2017.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 77&lt;br /&gt;
| sowie Experimentalorgel (II/8); viertes Manual teilweise mit Vierteltonteilung → [[Martinskirche (Kassel)#Orgeln|Orgeln]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2017&lt;br /&gt;
| [[Gulangyu]]&lt;br /&gt;
| [[Orgelmuseum Gulangyu]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 132&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| [[Krakau]]&lt;br /&gt;
| [[Marienbasilika (Krakau)]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Kraków St. Mary&amp;#039;s Basilica organ (6).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| Chororgel der Marienbasilika und Bischofskirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| [[Hallein]]&lt;br /&gt;
| [[Pfarrkirche Hallein]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:J.Chr. Egedacher 1704, Rieger 2018 Hallein.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| II/P&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| Gehäuse angefertigt vom Halleiner Tischler Jacob Daigl (1704) für eine Orgel, die wahrscheinlich [[Christoph Egedacher]] geschaffen hatte.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2018&lt;br /&gt;
| [[Linz]]&lt;br /&gt;
| [[Brucknerhaus]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Orgel Brucknerhaus Linz.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| III/P&lt;br /&gt;
| 53&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021&lt;br /&gt;
| [[Krakau]]&lt;br /&gt;
| [[Marienbasilika (Krakau)]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:OrgueCracovie.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 62&lt;br /&gt;
| Hauptorgel der Marienbasilika und Bischofskirche&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| [[Luxemburg (Stadt)]]&lt;br /&gt;
| [[Kathedrale unserer lieben Frau (Luxemburg)]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Kathedrale unserer lieben Frau Orgel Westempore 1 DS7 8172-089.jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022&lt;br /&gt;
| [[Mainz]]&lt;br /&gt;
| [[Mainzer Dom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Mainz, Dom (Neue Hauptorgel im Ostchor) (0).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 93&lt;br /&gt;
| Neue Ostchor-Orgel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023&lt;br /&gt;
| [[Wien]]&lt;br /&gt;
| [[Stephansdom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Wien - Stephansdom, Kauffmann-Orgel.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 130&lt;br /&gt;
| neue Riesenorgel, unter Beibehaltung des Prospekts von [[Johann M. Kauffmann]] aus 1960 mit Verbindung der Rieger-Orgel aus 1991 im Friedrichs-Schiff (55/IV/P)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023&lt;br /&gt;
| [[Graz]]&lt;br /&gt;
| [[Grazer Dom]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:IMG 0441 - Graz - Domkirche.JPG|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 61&lt;br /&gt;
| Kompletterneuerung der Grazer Domorgel &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023&lt;br /&gt;
| [[Helsinki]]&lt;br /&gt;
| [[Musiikkitalo]]&lt;br /&gt;
| [[Datei:Rieger organ helsinki 07 (retouched).jpg|zentriert|160x160px]]&lt;br /&gt;
| IV/P&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| Inklusive 3 [[Mikrotonale Musik|mikrotonalische]] Register und 1 [[Glissando]]-Register.&amp;lt;ref&amp;gt;Tove Djupsjöbacka: [http://www.hbl.fi/artikel/c28745b8-09a1-41bb-85b4-42afef56fae3 En orgel stor som ett hus växer fram.] &amp;#039;&amp;#039;Hufvudstadsbladet&amp;#039;&amp;#039; 6.VI.2022, S. 18–19. (Auf Schwedisch.)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Orgel ist die größte Konzertsaalorgel Europas. Das Design wurde von dem österreichischen Künstler und Orgeldesigner Harald Schwarz entwickelt und gemeinsam mit Wendelin Eberle (Fa. Rieger) ausgearbeitet. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|[[Lenzburg]]&lt;br /&gt;
|Herz-Jesu&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|III/P&lt;br /&gt;
|46&lt;br /&gt;
|→ [https://orgel-lenzburg.ch/disposition.html Orgel]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Josef Busch|Hermann J. Busch]], Matthias Geuting: &amp;#039;&amp;#039;Rieger (Familie)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Orgel&amp;#039;&amp;#039;, Laaber 2007, ISBN 978-3-89007-508-2, S. 644–645.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orgel-Katalog Gebruder Rieger. Orgel- und Harmoniumfabrik&amp;#039;&amp;#039;, Jägerndorf 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orgelbauanstalten Gebrüder Rieger&amp;#039;&amp;#039;, Jägerndorf 1938.&lt;br /&gt;
* Rudolf Quoika: &amp;#039;&amp;#039;Die Jägerndorfer Orgelbauer Rieger und ihr Haus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jägerndorfer Heimatbrief&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 19, 1967.&lt;br /&gt;
* Christoph Glatter-Götz: &amp;#039;&amp;#039;Rieger Orgelbau&amp;#039;&amp;#039;, Schwarzach 1995.&lt;br /&gt;
* [[Alfred Reichling]]: &amp;#039;&amp;#039;Rieger&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Musik in Geschichte und Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 14, 2. Auflage, 2005, S. 54–56.&lt;br /&gt;
* {{OeML|Rieger-Glattergoetz_Familie|Rieger, Familie|GA}}&lt;br /&gt;
* [[Hermann Fischer (Orgelforscher)|Hermann Fischer]], [[Uwe Pape]]: &amp;#039;&amp;#039;Rieger&amp;#039;&amp;#039;. In: Uwe Pape, [[Wolfram Hackel]], Christhard Kirchner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon norddeutscher Orgelbauer&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4 &amp;#039;&amp;#039;Berlin-Brandenburg und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Pape Verlag, Berlin 2017, S. 445–447.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rieger-orgelbau.com/ Webpräsenz von Rieger Orgelbau]&lt;br /&gt;
* [http://www.rieger-orgelbau.com/historical/page/62 &amp;#039;&amp;#039;Historisches Werkverzeichnis 1844–1943&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website von Rieger Orgelbau&lt;br /&gt;
* [https://orgel-verzeichnis.de/Orgeln/orgelprojekte/orgelbauer/rieger-orgelbau/ Rieger-Orgeln] – Orgel-Verzeichnis&lt;br /&gt;
* [https://orgbase.nl/scripts/ogb.exe?DATABASE=ob2&amp;amp;LIJST=kort&amp;amp;LGE=DE&amp;amp;TRC1=ON&amp;amp;TRC2=ON&amp;amp;TRC3=ON&amp;amp;FLD1=b1&amp;amp;VAL1=Rieger+Orgelbau&amp;amp;FLD2=pl&amp;amp;VAL2=&amp;amp;FLD3=wb&amp;amp;VAL3=&amp;amp;FLD4=e0&amp;amp;FLD5=d0&amp;amp;SRT0=pl&amp;amp;SRT1=kk&amp;amp;SRT2=b2&amp;amp;LIMIT=50 Rieger Orgelbau] Orgeldatabase, mit Dispositionen&lt;br /&gt;
* Organ index: [https://organindex.de/index.php?title=Kategorie:Rieger_Orgelbau &amp;#039;&amp;#039;Rieger Orgelbau&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=47/26/17.37276/N|EW=9/45/28.28268/E|type=landmark|region=AT-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=4506370-9|LCCN=|VIAF=50145602385401360368}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krnov]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rieger Orgelbau| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgelbauunternehmen (Österreich)|Rieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Bezirk Bregenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:K.u.k. Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Staatswappenträger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzach (Vorarlberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Orgellandschaft Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1845]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (Alpenrheintal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Königreich Böhmen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Morgenröte</name></author>
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