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	<title>Riedener Tuff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:58:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riedener_Tuff&amp;diff=1762317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ruebezahll am 29. Dezember 2025 um 12:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-29T12:49:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riedener Tuff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riedener Tuffgestein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, wird bei [[Rieden (Eifel)|Rieden]] bei [[Mayen]] in der [[Vulkaneifel]] in einem [[Steinbruch]] im Bundesland [[Rheinland-Pfalz]] gebrochen. Es handelt sich um einen [[Vulkan|vulkanischen]] [[Tuff]], der aus verfestigten vulkanischen Aschen entstand. Dieses Gestein entstand im [[Quartär (Geologie)|Quartär]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Vulkaneifel wird in die [[Hocheifel]], [[Westeifel|West-]] und die [[Osteifel]] eingeteilt. Die ältesten vulkanischen Ausbrüche fanden vor rund 45 bis 24 Millionen Jahren in der Hocheifel statt. In der Westeifel begann der Vulkanismus dann wieder vor 700.000 Jahren mit der Bildung von [[Schlackenkegel]]n und [[Maar]]en. In der Osteifel begann die vulkanische Aktivität vor 500.000 Jahren. Vor 450.000 bis 350.000 Jahren wurden im Bereich Rieden riesige Mengen von [[Bims]] und [[vulkanische Asche|vulkanischer Asche]] ausgestoßen, wodurch mehrere Tuffe entstanden, darunter auch der Riedener Tuff. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte große Vulkanausbruch in der Eifel ereignete sich vor etwa 13.000 Jahren am [[Laacher See]]. Danach gab es nur noch eine kleinere Eruption, die vor 11.000 Jahren zur Entstehung des [[Ulmener Maar]]s führte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ulrich Schmincke]]: &amp;#039;&amp;#039;Vulkanismus&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2000, ISBN 3-534-17471-2.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riedener Kessel liegt im Westen des Laacher Vulkanfeldes und die Größe dieses Tuff-Vorkommens erstreckt sich auf etwa 1,5 × 2,5 km.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |url=http://www.mpva.de/Baustoffpruefung-WPK/downloads/Diplomarbeit_Mett_2004.pdf |text=Download der Diplomarbeit von Michael Mett von 2004, S. 10, auf www.mpva.de }} (PDF-Datei; 9,64&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Abgebaut wird dieses Tuffgestein in einem Steinbruch im Thürer-Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Beim Riedener Tuff handelt sich um einen fein- bis grobkörnigen, bläulichgrüngrauen [[Leucitit]]-Tuff mit einzelnen Komponenten bis zu einer Größe von 10 Millimetern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Riedener Tuff hat 79 Prozent Festbestandteile, davon sind 32 Prozent Glas, opake und mikrolithische Bestandteile; die Gesteinsbruchstücke betragen 47 Prozent ([[Bims]], [[Schiefer]], [[Sandstein]], Glas). 21 Prozent seines Mineralbestandes sind Augit, [[Leucit]], [[Nephelin]], [[Nosean]], [[Titanit|Sphen]], [[Opazität|opake]] Bestandteile; sein sichtbarer Porenraum beträgt 21 Prozent.&amp;lt;ref&amp;gt;Grimm: Bildatlas Denkmalgesteine, Gesteins Nr. 046 (siehe Literatur).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tuffstein Haus.jpg|mini|Typisches Riedener Tuffsteinhaus aus den 1920er Jahren]]&lt;br /&gt;
Verwendet wurde er als Massivbaustein, Treppen-, Boden- und Wandplatten, Fensterbänke, Grabmale und für die [[Steinbildhauer]]ei. Er ist als Nutzgestein gut verwitterungsbeständig. Die Marienkapelle in Rieden und weitere Häuser dort bestehen aus diesem Gestein. Verwendet wird dieser Naturstein auch als [[Backofenstein]] und hierfür ist er aufgrund seiner Feuerfestigkeit und Wärmespeicherfähigkeit besonders geeignet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ähnliche Gesteine ==&lt;br /&gt;
Ähnliche Gesteine befinden sich an anderen Orten in der Eifel. Der Riedener Tuff unterscheidet sich von dem hellbeigen [[Weiberner Tuff]] und Ettringer Tuff durch eine Grünfärbung.&lt;br /&gt;
* [[Weiberner Tuff]], bei [[Weibern (Eifel)|Weibern]]&lt;br /&gt;
* Ettringer Tuff, bei [[Ettringen (Eifel)|Ettringen]]&lt;br /&gt;
* Römertuff, bei [[Kruft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm, &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag. München 1990. ISBN 3-87490-535-7 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.natursteineonline.com/steinsuche/handelsnamensuche/detailseite/user_dnsadatenbank_pi1/rieden.html Abbildung und technische Daten von Riedener Tuff auf www.natursteineonline.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb1982/hjb1982.41.htm Anton Bermel, Unser Tuff]&lt;br /&gt;
* [http://www.bad-neuenahr-online.de/pdf/skulpturenweg_Broschuere2002.pdf Skulpturen aus Riedener Tuff] (PDF-Datei; 2,54&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.381926|EW=7.186646|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pyroklastisches Gestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rieden (Eifel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vulkanischer Naturwerkstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Quartär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Quartär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tuffsorte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ruebezahll</name></author>
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