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	<title>Rieckesches Prinzip - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:56:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rieckesches_Prinzip&amp;diff=1188850&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kalorie am 19. Mai 2017 um 19:20 Uhr</title>
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		<updated>2017-05-19T19:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rieckesche Prinzip&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt, dass unter Druck stehende [[Kristall]]e oder Kristallbereiche bevorzugt in [[Lösung (Chemie)|Lösung]] gehen gegenüber nicht unter Druck stehenden. Dieses Prinzip der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Drucklösung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach [[Eduard Riecke]] (1845–1915) benannt, der 1894 eine Arbeit über die [[Löslichkeit]] von Eis unter gleichförmigem oder gerichtetem Druck veröffentlichte. Das Prinzip wurde später von [[Otto Mügge]] auf die Löslichkeit von Gesteinen ausgeweitet.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Mügge: &amp;#039;&amp;#039;Über metamorphe Prozesse in den krystallinen Schiefern.&amp;#039;&amp;#039; Kgl. Nachr. Ges. Wiss., Gesch. Mittl. Göttingen, 98–117, 1911.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Arbeiten zur Löslichkeit von Gesteinen und Kristallen unter Druck wurden bereits von [[Henry Clifton Sorby]] Mitte des 19. Jahrhunderts durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Diagenese]] oder der [[Metamorphose (Geologie)|Metamorphose]] von [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sedimenten]] werden unter Druck stehende Körner oder Kornbereiche gelöst, und die chemischen Bausteine werden an das [[Porenwasser]] des Sediments abgegeben. Die nicht unter Druck stehenden Gesteinsbereiche im Druckschatten nehmen diese Bausteine aus der Lösung auf und werden größer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Dieter Richter | Jahr=1992 | Titel=Allgemeine Geologie | Auflage=3. | Seiten=154 | Verlag=Walter de Gruyter | Ort=Berlin | ISBN=3-11-010416-4}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Treibende Kraft für diesen Vorgang ist der Unterschied zwischen der äußeren Spannung und dem Druck der Porenflüssigkeit, der einen Unterschied im [[Chemisches Potential|chemischen Potential]] der gelösten Substanz erzeugt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://d-nb.info/967845521/34 &amp;#039;&amp;#039;Phasenverschiebungs-Interferenzmikroskopie von lastinduzierten Lösungs-/Fällungsprozessen an Grenzflächen von Halit und NaCl-Lösung.&amp;#039;&amp;#039;], Dissertation zum Thema mit Referenzen zum Riekeschen Prinzip.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Riecke E. |Jahr=1894 |Titel=Über das Gleichgewicht zwischen einem festen, homogen deformirten Körper und einer flüssigen Phase, insbesondere über die Depression des Schmelzpunktes durch einseitige Spannung |Verlag=Nachr. Gesell. Wiss. Göttingen/Math.-Phys. Kl.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Riecke E. |Jahr=1912 |Titel=Zur Erniedrigung des Schmelzpunktes durch einseitigen Zug oder Druck |Verlag=Zbl. Min. Geol. Paläont}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kristallographie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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