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	<title>Riechheimer Berg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Seeler09 am 21. Januar 2023 um 06:01 Uhr</title>
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		<updated>2023-01-21T06:01:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Berg&lt;br /&gt;
|NAME=&lt;br /&gt;
|BILD=Riechheimer Berg 01.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG=Der Riechheimer Berg aus östlicher Richtung gesehen&lt;br /&gt;
|HÖHE=513&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-NHN&lt;br /&gt;
|LAGE=[[Thüringen]], [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
|GEBIRGE=[[Ilm-Saale-Platte]]&lt;br /&gt;
|DOMINANZ=12.0&lt;br /&gt;
|SCHARTENHÖHE=138&lt;br /&gt;
|DOMINANZ-BEZUG=[[Großer Kalmberg]]&lt;br /&gt;
|SCHARTE=Sattel zwischen [[Bösleben]] und [[Witzleben (Thüringen)|Witzleben]]&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=50/52/55/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=11/07/45/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=DE-TH&lt;br /&gt;
|TOPO-KARTE=&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|TYP=&lt;br /&gt;
|GESTEIN=[[Muschelkalk]]&lt;br /&gt;
|ALTER=&lt;br /&gt;
|ERSTBESTEIGUNG=&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riechheimer Berg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein {{Höhe|513.2|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hoher Berg etwa 10&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Erfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Riechheimer Berg liegt auf der [[Muschelkalk]]-Hügelkette der nordwestlichen [[Ilm-Saale-Platte]], die sich vom [[Steigerwald (Erfurt)|Steigerwald]] im Nordwesten bis zum Tal der [[Ilm (Saale)|Ilm]] im Südosten erstreckt und ist der höchste Berg im Umkreis von 15&amp;amp;nbsp;Kilometern und die höchste Erhebung im [[Landkreis Weimarer Land]]. Er liegt auf der Wasserscheide zwischen der [[Unstrut]] und der Ilm. Auf der westlichen, zum [[Ilm-Kreis]] gehörenden, über die [[Gera]] zur Unstrut entwässernden Seite liegt das Dorf [[Riechheim]] und auf der östlichen, zum Landkreis Weimarer Land gehörenden, zur Ilm entwässernden Seite liegt das Dorf [[Hohenfelden]]. Die Spitze des Berges ist bewaldet, das westliche Vorland in etwa 350&amp;amp;nbsp;Metern Höhe stellt eine landwirtschaftlich genutzte Ebene dar, während sich unmittelbar östlich die [[Buntsandstein]]-Einsenkung des [[Tannrodaer Waldland]]es anschließt. An der Ostflanke des Berges entspringt der &amp;#039;&amp;#039;[[Krummbach (Ilm)|Krummbach]]&amp;#039;&amp;#039;, der den nahe gelegenen [[Stausee Hohenfelden]] speist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Berg ist ein Grenzberg: Heute verläuft hier die Grenze zwischen dem Ilm-Kreis und dem Landkreis Weimarer Land. Früher verlief hier die Grenze zwischen [[Herzogtum Sachsen-Meiningen|Sachsen-Meiningen]] im Westen und [[Sachsen-Weimar-Eisenach|Sachsen-Weimar(-Eisenach)]] im Osten. Dies geht aus einem Grenzstein von 1982 und zwei weiteren historischen Grenzsteinen hervor. Inschriften auf letztgenannten zeigen die Inschriften „SWE“ für „Sachsen-Weimar“ und „HSM“ für „Herzogtum Sachsen-Meiningen“. Die Grenze zwischen Meiningen und Weimar wurde zum 1. Januar 1914 neu vereinbart und verläuft entlang des Gipfelweges. Gleichzeitig wurde aus dem einstmals geteilten Dorf [[Hohenfelden]] ein geeintes Weimarisches Dorf. Zur Erinnerung an die Teilung stellte man mit Genehmigung des Weimarischen Großherzoglich-Sächsischen Staatsministeriums an der Brücke im Dorf einen Grenzstein auf.&amp;lt;br /&amp;gt;In Richtung Norden verläuft die Grenze zwischen dem ehemaligen Königreich Preußen und dem Großherzogtum Sachsen-Weimar entlang eines Feldweges auf [[Schellroda]] und [[Klettbach]] zu, macht in einer Entfernung von etwa 2.380&amp;amp;nbsp;m Luftlinie an einem Wegekreuz im &amp;#039;&amp;#039;Weimartal&amp;#039;&amp;#039; am Fuße des &amp;#039;&amp;#039;Hühnerrückens&amp;#039;&amp;#039; einen scharfen Knick nach Westen, nach weiteren 1225&amp;amp;nbsp;m einen scharfen Knick nach Norden, wo nach weiteren 645&amp;amp;nbsp;m an einem [[Dreiherrenstein]] die Grenze von Erfurt erreicht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Grenzsteine auf dem Riechheimer Berg&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot; class=&amp;quot;float-center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riechheimer-Berg-Grenzstein-4.JPG|Grenzstein von 1982 mit Höhenangabe, Bezirkskennungen („Erfurt“ und „Arnstadt“ (rückseitig)) und Koordinaten&lt;br /&gt;
Riechheimer-Berg-Grenzstein-1.JPG|Grenzstein mit Inschrift, noch zu erkennen: „SM“&lt;br /&gt;
Riechheimer-Berg-Grenzstein-2.JPG|Grenzstein mit Inschrift „SWE“&lt;br /&gt;
Riechheimer-Berg-Grenzstein-3.JPG|Grenzstein mit Inschrift „HSM“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery caption=&amp;quot;Bismarck-Denkmal und Gaststätte&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot; class=&amp;quot;float-right&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Riechheimer Berg - Bismarck-Denkmal 1.jpg|Bismarck-Denkmal auf dem Riechheimer Berg&lt;br /&gt;
Riechheimer Berg - Bismarck-Denkmal 3.jpg|Mittelteil des Denkmals&lt;br /&gt;
Riechheimer Berg - Bismarck-Denkmal 2.jpg|Medaillon des Reichskanzlers&lt;br /&gt;
Riechheimer-Berg-Gaststätte.JPG|Gaststätte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordteil des Berges und südlich von ihm sieht man die Spuren von landschaftlich rücksichtslosem Kalksteinabbau zur DDR-Zeit. Seit 1895 befindet sich auf dem Berg eine gleichnamige Gaststätte. Ihr Kern ist ein von einer Ausstellung in Erfurt umgesetztes typisches mittelthüringisches Bauernhaus, das von Gastwirt Hüther aus Riechheim errichtet wurde und als Thüringer Bauernhaus 1894 von Emil Schönau in Kranichfeld für die Gewerbe- und Industrie-Ausstellung in Erfurt hergestellt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrer Karl Leib: &amp;#039;&amp;#039;Heimatbuch des Landkreises Weimar&amp;#039;&amp;#039;, 1925&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich der Gaststätte steht ein [[Bismarck-Denkmal]] der „Riechheimer Berggemeinde“ aus dem Jahre 1907. Das an einer Kalksteinmauer befindliche Medaillon des Reichskanzlers ist die Nachbildung eines Originals aus Bronze, das die Gastwirtsfamilie Limprecht/Büchner von 1945 bis zur [[Wende (DDR)|Wende]] im Keller sichergestellt hatte. 1995 wurde das vervollständigte Denkmal wieder eingeweiht, zur 100-Jahr-Feier des Gaststättenbetriebes. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR hatte die Errichtung eines [[Flugabwehrrakete]]n-Systems auf dem Riechheimer Berg geplant, was aber nicht mehr ausgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.frr-51.de/ FlaRaketenbrigade der NVA Sprötau]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren entstand am Westhang des Berges oberhalb des Dorfes Riechheim eine große Ein- und Zweifamilienhaussiedlung, die für einen rapiden Anstieg der Einwohnerzahl Riechheims sorgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Am Riechheimer Berg ist das [[Frühlings-Adonisröschen]] zu finden. Der Berg liegt im großräumigen [[Landschaftsschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;Ilmtal von Oettern bis Kranichfeld&amp;#039;&amp;#039; ([[Landschaftsschutzgebiet Mittleres Ilmtal|LSG Mittleres Ilmtal]]).&lt;br /&gt;
Der Osthang des Berges und der südlich hiervon sich erhebende &amp;#039;&amp;#039;Königsstuhl&amp;#039;&amp;#039; gehört zum &amp;#039;&amp;#039;FFH-Gebiet Riechheimer Berg-Königsstuhl&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Der Riechheimer Berg ist ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer; die Aussicht gilt als hervorragend („Thüringer Rigi“). Auch der Hauptwanderweg Jena–Eisenach führt über den Berg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die [[Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg]] ist nach dem Berg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich und westlich des Riechheimer Berges soll eine [[Hochspannungsleitung|380-KV-Höchstspannungsleitung]] mit bis zu 100 m hohen Masten entlanggeführt werden, für den Transport von Strom aus [[Windkraftanlage]]n im Norden nach Bayern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.erfurt-web.de/Ausflugsziele_Riechheimer_Berg Riechheimer Berg auf erfurt-web]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Weimarer Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FFH-Gebiet in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Seeler09</name></author>
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