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	<title>Riebener See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T03:06:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Riebener_See&amp;diff=1008621&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Tippfehler korrigiert</title>
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		<updated>2024-09-01T11:23:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den See; zum Fluss siehe [[Riebener See (Fluss)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Riebener See1.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52/11/31/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/3/6/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BB&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Deutschland]], [[Brandenburg]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Riebener See (Fluss)|Riebener See]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Vohskutengraben → [[Pfeffergraben (Grenzgraben)|Pfeffergraben]] → [[Pfefferfließ]] → [[Nieplitz]] → [[Nuthe]]→ [[Havel]]→ [[Elbe]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Rieben (Beelitz)|Rieben]], Ortsteil von [[Beelitz]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Trebbin]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 34&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG= DE-NN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.38&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 1&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 0.600&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = 1&lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = Der See steht unter Naturschutz; Vogelbeobachtungssteg&lt;br /&gt;
|BILD1 = Nuthe Nieplitz Seen Kern.jpg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riebener See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (slawisch &amp;#039;&amp;#039;ryba&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Fisch&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[Trophiensystem|eutropher]] Klarwasserflachsee und damit ein für [[Brandenburg]] eher seltener Gewässertyp. Er liegt im [[Naturpark Nuthe-Nieplitz]] bei dem gleichnamigen Dorf [[Rieben (Beelitz)|Rieben]], einem Ortsteil der Stadt [[Beelitz]] im [[Landkreis Potsdam-Mittelmark]]. Das [[Naturschutz|naturgeschützte]] Gewässer mit der Form einer Schnecke erstreckt sich von West nach Ost auf einer Länge von knapp einem Kilometer und hat eine maximale Breite von rund 600 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturräumliche Einbindung ==&lt;br /&gt;
Die verlandenden, [[Röhricht|Schilf]] bestandenen Ufer des Riebener Sees sind weitgehend versumpft und unzugänglich. Baden und Angeln sind verboten. Das gesamte Gewässer ist ein wertvolles [[Biotop]] und Vogelrückzugs- und [[Brut]]gebiet. Er gehört zu einer Seenkette in der Nuthe-Nieplitz-Niederung, die sich vor ca.&amp;amp;nbsp;20.000 Jahren am Ende der [[Weichsel-Eiszeit]] als [[Zwischenurstromtal]] der abtauenden Gletscher gebildet hat.&lt;br /&gt;
[[Datei:Riebener See3.JPG|mini|links|Dichter Schilfgürtel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der See liegt am südöstlichen Rand des [[Stangenhagen#Renaturierung und Vogelparadies|Neuseegebietes bei Stangenhagen]] im Bereich von [[Nieplitz]], [[Pfefferfließ]] und einem ausgedehnten Grabensystem, das sich seit dem Abschalten der Schöpfwerke 1991 und ihrem [[Rückbau]] 2000/2001 zum ehemaligen [[Niedermoor]] renaturiert. Mit der Hebung des [[Grundwasserspiegel]]s konnten die Verwallungen am Pfefferfließ aufgehoben werden. Seit 2004 ist auch der natürliche Abfluss, der lange verfüllte Vohskutengraben vom Riebener See zum [[Pfeffergraben (Grenzgraben)|Pfeffergraben]] wiederhergestellt. Für [[Fische]] und weitere Wasserwanderer ist damit der Weg über das Pfefferfließ und die Nieplitz durchgängig bis zum [[Blankensee (See bei Trebbin)|Blankensee]] passierbar.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vom Blankensee zum Riebener See&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Zufluss besteht im gleichnamigen [[Riebener See (Fluss)|Riebener See]], der landwirtschaftlich genutzte Flächen westlich des Sees entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Seit der Aufgabe der Intensiv-[[Fischerei]] und der Entenmast am Ufer um 1992 hat sich der See wieder zum Vogelparadies entwickelt und das belastete Wasser erholt. Der Schutz und Erhalt seiner [[Ökologie|ökologischen]] Funktion ist seit dem Erwerb durch den Landschafts-Förder-Verein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V. im Jahr 2001 nachhaltig gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flora ===&lt;br /&gt;
Der See ist von einem dichten [[Röhricht|Schilfgürtel]] und [[Elsbruch|erlenbestandenen Sümpfen]] in der [[Verlandung|verlandenden]] Uferzone umgeben, die vor dem Bau des Bohlenweges kaum einen Blick auf den See zuließen. Das Wasser des Riebener Sees ist wesentlich klarer als das des benachbarten Blankensees und [[Grössinsee]]s. Die [[Sichttiefe]] reicht bis zum Grund und den Boden bedeckt eine fast geschlossene [[Wasserpflanzen|Pflanzendecke]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vogelbrutgebiet und Bohlensteg ===&lt;br /&gt;
Der ruhige und abgeschiedene See ist ein bevorzugter Rast-, Schlaf- und Brutplatz für Vögel. Zudem überwintern einige Tausend der insgesamt 60.000 Nordischen [[Graugans|Gänse]] des Gebietes im See. Auf den Altbäumen einer Halbinsel hat sich eine [[Kormorane|Kormorankolonie]] fest eingerichtet. [[Rohrsänger]], [[Tafelente]]n, [[Haubentaucher]], [[Zwergtaucher]], [[Kranich (Art)|Kraniche]] und [[Schwäne]] sind am See heimisch. Das Gastspiel einer [[Rohrdommel]] (&amp;#039;&amp;#039;Botaurus stellaris&amp;#039;&amp;#039;) in den vergangenen Jahren lässt die Naturschützer hoffen, dass auch dieser sensible und [[Anlage 1 zur Bundesartenschutzverordnung|streng geschützte Vogel]] eines Tages zur Population gehören wird. Die europaweit besonders geschützte und in Deutschland vom Aussterben bedrohte [[Rohrweihe]] (&amp;#039;&amp;#039;Circus aeruginosus&amp;#039;&amp;#039;) zählt bereits zu den Seebewohnern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Riebener See2.JPG|mini|Vogelbeobachtungssteg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:C aeruginosus.jpg|mini|[[Rohrweihe]] (&amp;#039;&amp;#039;Circus aeruginosus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Seit 2006 ermöglicht ein [[Bohlensteg]] mit Aussichtsplattform einen Blick über den gesamten See. Der Steg am ehemaligen Seeabfluss schiebt sich rund 20&amp;amp;nbsp;Meter durch den Schilfgürtel in den See hinein und ist beidseitig zum Schutz der Tierwelt mit Holz verkleidet. Die Verkleidung lässt viele Durchblicke zu. Die Realisierung erfolgte im Rahmen der Flurneuordnung in Rieben mit dem Ziel, Interessen des Naturschutzes mit den Wünschen der Vogelbeobachter und des Tourismus in Einklang zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koch: &amp;#039;&amp;#039;Tolle Aussichten&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fische und Amphibienschutz ===&lt;br /&gt;
Der bis 1992 stark [[Binnenfischerei|befischte]] See wird heute nur noch gelegentlich zur Leerung der [[Aalreuse]]n mit einem Kahn befahren. Zu den Bewohnern zählen insbesondere [[Karpfenfische]] wie [[Rotauge|Plötze]], [[Brachse|Blei]] oder [[Güster (Fisch)|Güster]]. Der See ist mit seinen sumpfigen Uferzonen und angrenzenden Wiesen ein bevorzugtes Gebiet von [[Froschlurche|Fröschen]], [[Kröten]] und [[Molch (Biologie)|Molchen]]. Zu den sieben festgestellten [[Amphibien]]arten zählt die gefährdete [[Kreuzkröte]]. Der [[Moorfrosch]] ist am häufigsten vertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schutz ihrer Wanderungen wurden seit der stetigen Zunahme des Straßenverkehrs an der [[Außerortsstraße|Landstraße&amp;amp;nbsp;73]] zwischen Rieben und [[Zauchwitz]] [[Amphibienschutz|Krötenzäune]] eingerichtet. Denn Untersuchungen hatten ergeben, dass bereits ein [[Verkehrsaufkommen]] von 20&amp;amp;nbsp;Fahrzeugen/Stunde zu einem Verlust von 20 % der Population führte und dass ab 60&amp;amp;nbsp;Fahrzeugen/Stunde die Kriech- und Hüpftiere kaum noch eine Chance hatten, die Straße unbeschadet zu überqueren. 1993 wurden in den Sammeleimern der Schutzzäune rund 2.000 [[Amphibien]] gezählt. Im Februar/März 1998 waren es, nicht zuletzt dank der Schutzmaßnahmen, bereits 10.000. Mit diesen Daten konnte bei dem Ausbau der Straße 1998 als Ausgleichsmaßnahme für den Natureingriff ein Amphibienleitsystem durchgesetzt werden, das aus fünf Krötentunneln im Abstand von 50&amp;amp;nbsp;Metern besteht. Nachfolgende Untersuchungen ergaben, dass sich das System bewährt hat. Der Amphibienreichtum trägt dazu bei, dass das Wappentier des Naturparks Nuthe Nieplitz, der [[Weißstorch]], am Riebener See besonders häufig anzutreffen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Koch, &amp;#039;&amp;#039;Storchenfrühstück im Straßengraben&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besiedlung des Sees ==&lt;br /&gt;
Zwar leitet sich der Name des Sees aus dem [[Slawen|slawischen]] &amp;#039;&amp;#039;ryba&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Fisch&amp;#039;&amp;#039; ab, nachweisbar besiedelt wurde er allerdings erst um 1335, rund 300 Jahre nach der slawischen Zeit. Zu dieser Zeit reichte der See noch bis an das gleichnamige Dorf Rieben heran, das heute rund dreihundert Meter entfernt liegt. Das Dorfleben war lange Zeit vom See bestimmt. Zur Gewinnung des umliegenden Sumpflandes ist der Vohskutengraben bereits früh verfüllt und an anderer Stelle ein Stau mit einem [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] zur Wasserstandsregulierung gebaut worden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rieben kommt von „ryba“&amp;amp;nbsp;…&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Liste der Seen in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
*[[Stangenhagen#Renaturierung und Vogelparadies|Neuseegebiet bei Stangenhagen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Koch; &amp;#039;&amp;#039;Storchenfrühstück im Straßengraben&amp;#039;&amp;#039;. In: Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Land in Sicht, Zeitschrift für eine sozial- und naturverträgliche Entwicklung der Nuthe-Nieplitz-Region&amp;#039;&amp;#039;. Stücken, Heft 7  2002/2003, S. 21f, {{ISSN|0946-6762}}.&lt;br /&gt;
* Peter Koch: &amp;#039;&amp;#039;Tolle Aussichten&amp;#039;&amp;#039;, in: Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Land in Sicht, Zeitschrift für eine sozial- und naturverträgliche Entwicklung der Nuthe-Nieplitz-Region&amp;#039;&amp;#039;. Stücken, Heft 9. Juni 2006, S. 29f, {{ISSN|0946-6762}}.&lt;br /&gt;
* Carsten Rasmus, Bettina Klaehne: &amp;#039;&amp;#039;Wander- und Naturführer Naturpark Nuthe-Nieplitz. Wanderungen, Radtouren und Spaziergänge.&amp;#039;&amp;#039; KlaRas, Berlin 2001. ISBN 3-933135-11-7. S. 24, 39f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rieben kommt von „ryba“&amp;#039;&amp;#039;. In: Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Land in Sicht, Zeitschrift für eine sozial- und naturverträgliche Entwicklung der Nuthe-Nieplitz-Region&amp;#039;&amp;#039;. Stücken, Heft 7  2002/2003, S. 19f, {{ISSN|0946-6762}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vom Blankensee zum Riebener See – endlich ohne Hindernis&amp;#039;&amp;#039;. In: Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Land in Sicht, Zeitschrift für eine sozial- und naturverträgliche Entwicklung der Nuthe-Nieplitz-Region&amp;#039;&amp;#039;. Stücken, Heft 8. Juni 2004, S. 33, {{ISSN|0946-6762}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Naturpark Nuthe-Nieplitz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ornithologie-nuthe-nieplitz.de/gewaesser.php &amp;#039;&amp;#039;Die Gewässer der Nuthe-Nieplitz-Niederung&amp;#039;&amp;#039;] – Webseite der Ornithologischen Arbeitsgruppe im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Potsdam-Mittelmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Beelitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturpark Nuthe-Nieplitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Nuthe|SRiebener See]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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