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	<title>Rickmers Reederei - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:19:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rickmers_Reederei&amp;diff=805042&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;See VD: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-02-23T15:27:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die historische Rickmers Reederei. Die Rickmers-Linie ist heute im Besitz der [[Rickmers Holding]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickmers Reederei house flag.svg|mini|Flagge der Rickmers Reederei]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingang Rickmers-Werft (1900).jpg|mini|Eingang zur Rickmers-Werft (1900)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterweserorte um 1901.jpg|mini|Geestemünder Häfen um 1901, Rickmers Werft auf der &amp;#039;&amp;#039;Geesthelle&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keimzelle der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rickmers Reederei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die 1834 von [[Rickmer Clasen Rickmers]] in [[Bremerhaven]] gegründete &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Werft&amp;#039;&amp;#039;. Später wurde das Unternehmen um eine Reederei sowie verschiedene [[Schälmühle|Reismühlen]] erweitert. Die von den beiden Brüdern [[Bertram Rickmers|Bertram R.&amp;amp;nbsp;C. Rickmers]] und [[Erck Rickmers]], Nachkommen des Firmengründers in fünfter Generation, betriebenen rechtlich vollständig voneinander unabhängigen Reedereien wurden 2016 bzw. 2018 an die Reederei [[Zeaborn]] verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Rickmers Werft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2010 08 17 Rickmers werft 2 DSCI0919 k.JPG|mini|Blick auf die Längs- und Querhelgen im Modell der Rickmers-Werft um 1860 im Historischen Museum Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickmerswerft um 1859.jpg|links|mini|Bleistiftzeichnung des neuen Werftgeländes um 1859]]&lt;br /&gt;
Die Firma wurde 1834 von dem aus [[Helgoland]] stammenden Holzschiffbauer Rickmer Clasen Rickmers (6.&amp;amp;nbsp;Januar 1807 bis 27.&amp;amp;nbsp;November 1886) als &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Werft&amp;#039;&amp;#039; begründet.&amp;lt;ref&amp;gt;zur Familie insgesamt siehe {{NDB|21|552||Rickmers|[[Herbert Schwarzwälder]]|139162593}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der erste Werftplatz entstand direkt am Ufer der Geeste in [[Geestemünde]] (heute Bremerhaven). 1836&amp;amp;nbsp;lief das erste Rickmers-Schiff, der 23&amp;amp;nbsp;[[Bruttoregistertonnen]] große Kahn &amp;#039;&amp;#039;Catharina&amp;#039;&amp;#039;, im Auftrag des Geestendorfer [[Kapitän]]s Lenthe vom [[Stapellauf|Stapel]]. 1854 lief der erste deutsche [[Klipper]], die &amp;#039;&amp;#039;Ida Ziegler&amp;#039;&amp;#039;, vom Stapel.&amp;lt;ref&amp;gt;Harry Gabcke: &amp;#039;&amp;#039;Bremerhaven in zwei Jahrhunderten&amp;#039;&amp;#039;; Band I, S. 71. Nordwestdeutsche Verlagsgesellschaft, Bremerhaven 1989, ISBN 3-927857-00-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1857 zog der Schiffbau aus Expansionsgründen auf den neuen Werftplatz auf der &amp;#039;&amp;#039;Geesthelle&amp;#039;&amp;#039;, an der letzten Geesteschleife vor der Mündung in Bremerhaven um. Das neue Areal mit einer Größe von 65.000&amp;amp;nbsp;m² wurde 1859 fertiggestellt. Die Familie wohnte in einer Villa in einem Park auf dem Werftgelände, die Arbeiter in eigenen werfteigenen Wohnungen, die Angestellten kamen von außerhalb. Die Werft entwickelte sich zu einem angesehenen Schiffbauunternehmen in [[Europa]] und zu einem der führenden in der Welt. Die Auftragslage stieg stetig an, so dass für eigene Rechnung gebaut werden konnte, und Rickmers Clasen Rickmers sich so eine eigene [[Flotte (Marine)|Flotte]] schuf. Bereits 1842 sah Rickmers im Reedereigeschäft eine chancenreiche Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Tod des Gründers 1886 wurden nur Holzschiffe gebaut, da R.&amp;amp;nbsp;C. Rickmers den Eisenschiffbau ablehnte. Den entstehenden Auftragsrückgang kompensierte er durch ausschließliche Fertigung für eigene Rechnung. 1890&amp;amp;nbsp;wurde das mit 1860 [[Bruttoregistertonnen]]&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Ozimek, in: Von Menschen und Werften. Carl Schünemann, 2. Aufl. Bremen 2013, ISBN 978-3-944552-05-7, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; größte hölzerne Vollschiff in Deutschland, die &amp;#039;&amp;#039;Etha Rickmers (4)&amp;#039;&amp;#039;, gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des Gründers R. C. Rickmers stellten seine Söhne [[Andreas Rickmers|Andreas Clasen Rickmers]] (1835–1924), [[Peter Rickmers (Reeder)|Peter Andreas Rickmers]] (1838–1902) und [[Wilhelm Rickmers|Wilhelm Heinrich Rickmers]] (1844–1891) die Werft auf den modernen Eisenschiffbau um. Die Viermastbark &amp;#039;&amp;#039;[[Herzogin Sophie Charlotte (Schiff)|Herzogin Sophie Charlotte]]&amp;#039;&amp;#039; war das erste Stahlschiff, sie wurde 1894 als Albert Rickmers für die Rickmers Reederei gebaut. 1899&amp;amp;nbsp;vom [[Norddeutscher Lloyd|Norddeutschen Lloyd]] gekauft, wurde sie das erste [[Segelschulschiff]] der deutschen [[Handelsflotte]]. 1902 folgte das schnellste Segelschulschiff seiner Zeit, die &amp;#039;&amp;#039;[[Herzogin Cecilie]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Ozimek, in: Von Menschen und Werften. Carl Schünemann, 2. Aufl. Bremen 2013, ISBN 978-3-944552-05-7, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1889 wurde die Werft entsprechend ihren inzwischen drei Aktivitätsbereichen Schiffbau, Reederei und Reisverarbeitung in &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Reismühlen, Rhederei und Schiffbau Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; mit Niederlassungen in Bremen, Bremerhaven und Geestemünde umgewandelt (heute [[Rickmers Reismühle]] GmbH). Die Aktien der ursprünglichen &amp;#039;&amp;#039;Handelsgesellschaft R.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Rickmers&amp;#039;&amp;#039; blieben komplett im Besitz der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde aus Peter Rickmers Zeit das Schiff &amp;#039;&amp;#039;[[R. C. Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 1906, ein fünfmastiger Segler mit einer Dampfmaschine als Hilfsantrieb („[[Auxiliarsegler]]“). Zu den bekanntesten Schiffen, die in dieser Zeit bei Rickmers entstanden, gehören die &amp;#039;&amp;#039;Peter Rickmers&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Rickmers (Schiff, 1892)|Maria Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Rickmer Rickmers (Schiff)|Rickmer Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;R.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Rickmers&amp;#039;&amp;#039;. Diese Dampfsegler waren so leistungsfähig, dass sie später, nach dem Ersten Weltkrieg (offensichtlich wegen ihrer unmilitärischen Optik), gern für Waffenlieferungen zum Einsatz kamen, die gemäß des Versailler Vertrags verboten waren und deshalb als Lieferung von „Sportwaffen“ deklariert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;René Senenko (Hrsg.): „Mit revolutionären Grüßen“. Postkarten der Hamburger Arbeiterbewegung 1919–1945 für eine Welt ohne Ausbeutung, Faschismus und Krieg. VSA Verlag, Hamburg 2022, ISBN 978-3-96488-108-3, S. 104–106, ill.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesen Segelschiffen folgten zudem eine Reihe von Dampferneubauten für die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Rhederei&amp;#039;&amp;#039; sowie zwei Segelschulschiffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsbeginn 1914 wurde die Werft zunächst stillgelegt; ab 1915 baute sie Minensucher für die [[Kaiserliche Marine]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 erfolgte die finanztechnische Trennung zwischen Werft und Reederei. Das Schiffbaugeschäft wurde unter der Leitung von [[Paul Rickmers]] (1873–1946) sowie der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Werft GmbH&amp;#039;&amp;#039; zunächst weitergeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bremerhaven.de/de/freizeit-kultur/stadtarchiv/geschichte-der-stadtteile/fischereihafen/rickmers-werft.47614.html |titel=Rickmers-Werft – Bremerhaven.de |datum=2009-10-30 |sprache=de |abruf=2024-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1920&amp;amp;nbsp;konnte das erste Schiff nach Kriegsende für eigene Rechnung vom Stapel laufen&amp;amp;nbsp;– die &amp;#039;&amp;#039;Sophie Rickmers&amp;#039;&amp;#039;. 1924&amp;amp;nbsp;wurde der Betrieb im Rahmen der Schifffahrtskrise stillgelegt und erst 1937 wiedereröffnet. Das [[NS-Regime]] betrieb energisch die [[Aufrüstung der Wehrmacht]] und Vorbereitungen für einen großen Krieg. Dann baute sie zahlreiche Fischdampfer sowie Fahrzeuge für die [[Kriegsmarine]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] baute die Werft ausschließlich Wasserfahrzeuge für die Kriegsmarine&amp;lt;!-- auch U-Boote? --&amp;gt; und hatte 1943 mehr als 1000 Mitarbeiter, davon über 200 Zwangsarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Anna Ozimek, in: Von Menschen und Werften. Carl Schünemann, 2. Aufl. Bremen 2013, ISBN 978-3-944552-05-7, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickmers Werft Kran.jpg|mini|[[Kran Rickmers-Werft|Kran der Rickmers Werft]] aus dem Jahr 1956]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1945 war Bremerhaven von [[Britische Besatzungszone|britischen]] und dann [[Amerikanische Besatzungszone|amerikanischen Truppen]] besetzt. Das [[Potsdamer Abkommen]] enthielt Baubeschränkungen für die deutschen Werften. Die Rickmers-Werft hielt sich zunächst mit Reparaturaufträgen für die [[United States Navy]] über Wasser. Hinzu traten eine Serie von [[Küstenmotorschiff]]en –&amp;amp;nbsp;etwa der &amp;#039;&amp;#039;[[Greundiek]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– sowie vor allem Fischereifahrzeuge wie [[Trawler|Seitenfänger]]. 1952&amp;amp;nbsp;konnte die Werft den ersten Auslandsauftrag verbuchen, die &amp;#039;&amp;#039;Alpina-Reederei AG&amp;#039;&amp;#039; (Basel, Schweiz) ließ den Stückgutfrachter &amp;#039;&amp;#039;Maloja&amp;#039;&amp;#039; bei Rickmers bauen. Die Fischereifahrzeuge entwickelte die Rickmers-Werft in den 1950er Jahren zu [[Trawler|Hecktrawlern]] und später zu [[Fabrikschiff]]en weiter. Der erste deutsche Heckfänger überhaupt war die 1957 von Rickmers abgelieferte &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich Meins]]&amp;#039;&amp;#039;. Daneben baute sie vor allem konventionelle [[Frachtschiff]]e und [[Fähre|Fährschiffe]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1956 ließ die Werft den seit 2023 denkmalgeschützten [[Kran Rickmers-Werft|Vollportal-Turmdrehkran]] aufstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 folgte die Auslagerung des Reparaturbetriebes in den [[Fischereihafen (Bremerhaven)|Fischereihafen von Bremerhaven]]. Hier fanden neben Reparaturarbeiten auch Umbauten wie beispielsweise der &amp;#039;&amp;#039;[[Otto Hahn (Schiff)|Otto Hahn]]&amp;#039;&amp;#039; oder dem &amp;#039;&amp;#039;[[Sonne (Schiff, 1969)|Forschungsschiff Sonne]]&amp;#039;&amp;#039; auch die Ausrüstung von Neubauten statt. 1972&amp;amp;nbsp;stationierte Rickmers dort ein [[Schwimmdock]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickmers-Lloyd.jpg|mini|Schwimmdock von Rickmers-Lloyd im Kaiserhafen, Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1986 arbeitete die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Werft&amp;#039;&amp;#039; in Bremerhaven, dann ging sie nach einem gescheiterten Vergleichsversuch in [[Insolvenz]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Britta Thien&amp;#039;&amp;#039;, ein Mehrzweck-Containerfrachter, war der letzte Neubau, der vom Stapel lief. Der [[Helling|Helgen]]-[[Portalkran]] von 1956, das Eingangstor zur Werft, die „Achgelisbrücke“ samt einem Gleisrest, der bis 1921 auch als zunächst einzige Zufahrt zum Hafen in Bremerhaven genutzt wurde, und noch einige kleinere Objekte sind das einzige, was von der mehr als 150 Jahre lang arbeitenden Werft übrig geblieben ist. Hinter dem alten Eingangstor befindet sich heute der Bremerhavener Standort der [[Bundesagentur für Arbeit]]. Ein Teil des ehemaligen Werksgeländes ist heute Brachland; ein anderer Teil wurde zu Wohnzwecken umgenutzt („Kapitänsviertel“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute existiert noch ein Nachfolgeunternehmen der Werft, [[German Dry Docks]], welches u.&amp;amp;nbsp;a. aus den [[Rickmers-Lloyd]]-Dockbetrieben, einem Gemeinschaftsunternehmen von Rickmers und der [[Lloyd Werft]] hervorgegangen ist. Das zur [[Dieter Petram|Petram-Gruppe]] gehörende Unternehmen ist heute als Reparaturwerft aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werft baute oder entwickelte unter anderem folgende Schiffe: [[RW 29|RW-29]]-, [[RW&amp;amp;nbsp;39|RW-39]]- und [[RW&amp;amp;nbsp;49|RW-49]]-Klassenschiffe. Darüber hinaus machte sich die Rickmers Werft einen Namen als Spezialwerft für den Bau von Fischereifahrzeugen und Fährschiffen. Besonders bekannt sind die Eisenbahnfähre [[Railship&amp;amp;nbsp;I]] und das Fabrikfangschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Sonne (Schiff, 1969)|Sonne]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rickmers Reederei / Rickmers-Linie ===&lt;br /&gt;
1842 stieg R. C. Rickmers erstmals als [[Partenreederei|Partenreeder]] in die Schifffahrt ein. 1848 folgte mit der [[Brigg]] &amp;#039;&amp;#039;Bassermann&amp;#039;&amp;#039; erstmals ein Schiff auf eigene Rechnung. Die Schiffe wurden zunächst in der freien [[Trampfahrt|Fahrt]], später vor allem in der Reisfahrt eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reedereiflagge trägt bis heute im Grundzug die Farben [[Helgoland]]s Grün-Rot-Weiß und ein weißes&amp;amp;nbsp;„R“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1896 nahm die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Reederei&amp;#039;&amp;#039; einen regelmäßigen [[Linienschifffahrt|Liniendienst]] nach Ostasien auf. Vorher wurden die Schiffe bei Rickmers nur in der freien Fahrt eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1910 und 1913 stieß die Reederei alle [[Großsegler]] bis auf die unverkäufliche Fünfmast[[Auxiliarsegler|auxiliar]]-[[Bark (Schiffstyp)|Bark]] &amp;#039;&amp;#039;[[R. C. Rickmers|R.&amp;amp;nbsp;C. Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; ab, um die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; gemäß der Schiffbauentwicklung auf [[Dampfschiff]]e umzustellen.&amp;lt;!-- wieso war sie unverkäuflich? wollte man sie oder konnte man sie nicht verkaufen? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kam es nach unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten über die zukünftige Ausrichtung des Unternehmens zu einem Generationswechsel: Die dritte Generation in Person von Paul Henry Rickmers (1873–1946) übernahm die Aktienmehrheit der &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Rhederei&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schiffbau&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; von seinen Brüdern. Es folgten 1917 die Gründungen der &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Rhederei&amp;amp;nbsp;AG&amp;#039;&amp;#039; sowie der &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039;, die Verlegung des Firmensitzes nach [[Hamburg]] sowie der Verkauf nahezu der gesamten Flotte. Durch letzteres waren die Kriegsverluste von Rickmers im Vergleich zu anderen deutschen [[Reederei]]en äußerst gering.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 nahm die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; den 1913 etablierten Ostasien-Liniendienst wieder auf. In den 1920er und 1930er Jahren wurde die Flotte immer mehr erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paul Rickmers starb am 31.&amp;amp;nbsp;Oktober 1946 in Clarens bei Lausanne. Seine drei Söhne Peter Rickmers Clasen Rickmers (1914–1974), Bertram Rickmer Johann Rickmers (1917–1971) und Claus Wilhelm Rickmers (1920–1991) übernahmen gemeinsam die Geschäftsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Peter Rickmers IMO 5275935 G Hamburg 06-1973.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Peter Rickmers&amp;#039;&amp;#039; als Beispiel mehrerer Schwergutschiffe (1973)]]&lt;br /&gt;
Durch den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] folgte ein Totalverlust der Reedereiflotte. 1951 sollte mit dem Gebrauchtschiff &amp;#039;&amp;#039;Mai Rickmers&amp;#039;&amp;#039; der traditionelle Ostasienliniendienst wieder aufgenommen werden; dies gelang jedoch erst 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1960er Jahren ging die Reederei eine [[Kooperation]] mit den beiden Reedereien [[Delmas (Reederei)|Delmas-Vieljeux]] und [[Deutsche Dampfschiffahrtsgesellschaft „Hansa“|DDG „Hansa“]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 benannte sich die Firma in &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Rhederei GmbH, Rickmers Werft Bremerhaven&amp;#039;&amp;#039; um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kooperationen führten aber nicht zum gewünschten wirtschaftlichen Ergebnis. 1974 stieg die [[Hapag-Lloyd AG]] bei der &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; ein. 1988 kaufte Hapag-Lloyd die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; komplett.&amp;lt;!-- und benannte sie um? --&amp;gt; In den folgenden Jahren spezialisierte sich die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; auf [[Schwergut]]- und [[Projektladung]]. Anfang Februar 2017 übernahm die zur [[Zech Group|Zech-Gruppe]] gehörende Bremer Reederei Zeaborn die Rickmers-Linie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-politik-wirtschaft_artikel,-Zeaborn-uebernimmt-Rickmers-Linie-_arid,1546553.html |titel=Zeaborn übernimmt Rickmers-Linie |autor=Jürgen Hinrichs, Stefan Lakeband |hrsg=Weser-Kurier |datum=2017-02-09 |abruf=2017-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rickmers Reismühlen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rickmers Reismühlen GmbH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den [[Sezessionskrieg|Amerikanischen Bürgerkrieg]] 1861–1865 unterblieben die Reisexporte nach Europa; deshalb kauften die Reisimporteure Reis nun anderswo, insbesondere in Asien. Zu dieser Zeit begann R.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;Rickmers, seine Schiffe für den Reisimport einzusetzen. 1872&amp;amp;nbsp;erwarb er zur Weiterverarbeitung des Rohreises eine [[Reismühle]] in Bremen, die als Reismühle &amp;#039;&amp;#039;Ichon &amp;amp; Rickmers&amp;#039;&amp;#039; firmierte. Es folgten die Gründungen von Tochterunternehmen in [[Bangkok]], [[Triest]], Hamburg, [[Hann. Münden|Hannoversch-Münden]] und [[Ústí nad Labem|Außig]]. 1883&amp;amp;nbsp;gründete R.&amp;amp;nbsp;C. Rickmers eine Reisstärkefabrik in Hannoversch Münden. Die Verbindung zum Umschlaghafen Bremen erfolgte durch zwei [[Schlepper (Schiffstyp)|Schlepper]] und zwölf auf der Rickmers-Werft entwickelte [[Schleppkahn|Schleppkähne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1901 wurde der Reishandel aus dem Rickmersschen Familienunternehmen ausgegliedert. Er wurde in die neu gegründete &amp;#039;&amp;#039;Reis- und Handels-Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; überführt, einen unter Führung von Andreas Rickmers gegründeten Zusammenschluss zahlreicher norddeutscher Reismühlen. Die AG hatte ihren Sitz in Bremen. Mit dem Ausscheiden von Andreas Rickmers aus der Unternehmensführung der &amp;#039;&amp;#039;Reis- und Handels-AG&amp;#039;&amp;#039; wurden 1910 alle Verbindungen zum Stammunternehmen gelöst. Mit der Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Rhederei und Schiffbau A.-G.&amp;#039;&amp;#039; verschwand 1913 der Begriff &amp;#039;Reishandel&amp;#039; auch aus dem Firmennamen. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Rickmers Reismühlen GmbH]] &amp;#039;&amp;#039; existierte unter der Leitung von [[Robert Rickmers]] als Unternehmen weiter – zunächst unter dem Dach der &amp;#039;&amp;#039;Reis- und Handels-AG&amp;#039;&amp;#039;, nach deren Auflösung als selbständiges Unternehmen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1963 wurde die Gesellschaft von Kellogg’s übernommen; seit 1988 ist sie wieder ein selbstständiges Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Agentur fuer Arbeit Bremerhaven.jpg|mini|Eingangstor zur ehemaligen Rickmers-Werft in Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
=== Portal der Rickmers-Werft {{Anker|LfD1556}} ===&lt;br /&gt;
Das erhaltene Portal der Rickmers-Werft am Paul-Haltenhof-Platz/Grimsbystraße in Bremerhaven-Lehe vor dem ehemaligen Werftplatz auf der Geesthelle wurde 1857 in der Epoche der [[Romantik]] im Stil der [[Neogotik]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal wurde 1982 unter [[Bremer Denkmale|bremischen Denkmalschutz]] gestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WP-HB LfD|1556|Denkmaldatenbank des LfD}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Getrennte Reedereigruppen von Rickmers&amp;#039; Nachkommen ==&lt;br /&gt;
=== Rickmers-Gruppe / Rickmers Holding AG ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Rickmers Holding}}&lt;br /&gt;
In fünfter Generation gründete 1982 Bertram R. C. Rickmers mit&amp;#039;&amp;#039; MCC Marine Consulting &amp;amp; Contracting&amp;#039;&amp;#039; die Keimzelle der heutigen Rickmers-Gruppe. Im Jahr 2000 erwarb er die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; von [[Hapag-Lloyd]] und machte sie zu einem Teil der Rickmers-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 etablierte die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers-Linie&amp;#039;&amp;#039; mit dem „Round-the-World Pearl String Service“ erstmals einen weltumspannenden [[Linienschifffahrt|Liniendienst]] für Projektladungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006 eröffnete die Rickmers-Gruppe in Singapur ein Headoffice; es ist neben Hamburg die zweite Hauptniederlassung. 2007 wurde Rickmers Maritime&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://web.archive.org/web/20170609020144/http://www.rickmers-maritime.com/index.html |titel=Rickmers Maritime |datum=2017-06-09 |abruf=2024-08-25 |kommentar=Archivlink}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rickmers-maritime.com/index.html www.rickmers-maritime.com], am 25. August 2024 &amp;quot;Under Construction&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt; gegründet; das Unternehmen ist seit Mai 2007 am &amp;#039;SGX Mainboard&amp;#039; der [[Singapore Exchange|Börse Singapur]] gelistet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://infopub.sgx.com/Apps?A=Cow_CorporateInformation_Content&amp;amp;B=CorpInfoCompanyNameList&amp;amp;F=2088 |wayback=20160505115237 |text=sgx.com  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Holding AG&amp;#039;&amp;#039; ist die Dachgesellschaft der „Rickmers-Gruppe“; die etwa 120 gecharterte Schiffe bereedert. Die Geschäftsführung besteht aus Bertram R.C. Rickmers (Vorsitzender des Aufsichtsrats), Ignace Van Meenen (Vorstandsvorsitzender) und Mark-Ken Erdmann (Finanzvorstand).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.rickmers.com/index.php?id=1104&amp;amp;no_cache=1 |wayback=20160505123408 |text=What we do  }}. Stand Dezember 2015, gesichtet am 1. Mai 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2015 vollzog die &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Holding GmbH &amp;amp; Cie. KG&amp;#039;&amp;#039;, Muttergesellschaft der Rickmers-Gruppe, einen [[Formwechsel]]; seitdem [[Firma|firmiert]] sie als &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Holding AG&amp;#039;&amp;#039;. Im August 2016&amp;amp;nbsp;wurden die mit der von Erck Rickmers geleiteten &amp;#039;&amp;#039;E.R.&amp;amp;nbsp;Schiffahrt&amp;#039;&amp;#039; geführten Fusionsverhandlungen abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/handel-konsumgueter/reeder-bertram-rickmers-zurueck-in-der-rauen-wirklichkeit/14477058.html &amp;#039;&amp;#039;Zurück in der rauen Wirklichkeit.&amp;#039;&amp;#039;] in: Handelsblatt, 31. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. Februar 2017 trennt sich die Rickmers Holding von der Rickmers-Linie und Marine Consulting &amp;amp; Contracting (MCC). Beide Gesellschaften gehen an Zeaborn Chartering in Bremen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.thb.info/rubriken/finanzierung/detail/news/rickmers-muss-umfassend-saniert-werden.html#news-detail-author |titel=Rickmers muss umfassend saniert werden |sprache= |abruf=2024-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Mai 2017 teilte die Rickmers Holding in einer [[Ad-hoc-Meldung]] mit, dass die [[HSH Nordbank]] die Kreditanträge der Reederei zurückgewiesen und die Zustimmung zu einem Sanierungskonzept verweigert habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rickmers.com/?id=1449&amp;amp;uid=4489 &amp;#039;&amp;#039;Board of HSH Nordbank AG has surprisingly denied approval of the term sheet regarding the financial restructuring of the Rickmers Group&amp;#039;&amp;#039;], am 25. August 2024 &amp;quot;Under Construction&amp;quot;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;spiegel.de: [https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/reederei-rickmers-muss-insolvenz-anmelden-a-1150175.html &amp;#039;&amp;#039;Reederei Rickmers kündigt Insolvenz an&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 2017 beantragte die Rickmers Holding Insolvenz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/finanzen/anleihen-zinsen/mittelstandsanleihen/hsh-nordbank-verweigert-zustimmung-zur-rickmers-sanierung-15042007.html |titel=HSH Nordbank verweigert Zustimmung zur Rickmers-Sanierung |datum=2017-06-01 |sprache=de |abruf=2024-08-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im September 2017 übernahm die mehrheitlich Bremer Unternehmer [[Zech Group|Kurt Zech]] gehörende Reederei Zeaborn das globale Schiffsmanagement, das Kerngeschäft der weitverzweigten Rickmers-Gruppe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Müßgens&amp;quot;&amp;gt;Christian Müßgens: &amp;#039;&amp;#039;Bauunternehmer schluckt Kerngeschäft von Rickmers. Investoren um Zech übernehmen das Schiffsmanagement.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 8. September 2017, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zech hatte im Februar 2017 schon die Schwergutgesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Rickmers Linie&amp;#039;&amp;#039; übernommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Müßgens&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordcapital-Gruppe / E.R. Schiffahrt ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Nordcapital|E.R. Schiffahrt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 gründeten Bertram R. C. Rickmers und sein Bruder [[Erck Rickmers]] das Emissionshaus Nordcapital. 1996&amp;amp;nbsp;trennte man sich wegen unterschiedlicher Auffassungen über die strategische Ausrichtung. Seitdem betreibt Erck Rickmers unabhängig von seinem Bruder die Unternehmensgruppe &amp;#039;&amp;#039;Nordcapital&amp;#039;&amp;#039;, die unter anderem in den Bereichen Schifffahrt, Immobilien und [[Private Equity]] tätig ist. 1998&amp;amp;nbsp;nahm die &amp;#039;&amp;#039;E.R. Schiffahrt GmbH &amp;amp; Cie.&amp;amp;nbsp;KG&amp;#039;&amp;#039; –&amp;amp;nbsp;2016 eine der größten Charter-Reedereien der Welt für Containerschiffe&amp;amp;nbsp;– als Schwesterunternehmen der &amp;#039;&amp;#039;Nordcapital&amp;#039;&amp;#039; ihren Geschäftsbetrieb auf. Die Reederei und Schiffsmanagement-Gesellschaft war zunächst auf die Containerfahrt konzentriert, 2006 [[Diversifikation (Wirtschaft)|diversifizierte]] sie in die Bereiche Offshore- und Bulkschifffahrt. Ab Januar 2008 war die &amp;#039;&amp;#039;E.R.&amp;amp;nbsp;Schiffahrt&amp;#039;&amp;#039; ein von der [[Nordcapital]]-Gruppe unabhängig agierendes Unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2011 gab E.R. Schiffahrt bekannt, sich mit dem Konkurrenten [[Komrowski]] zu einer neuen Reederei namens [[Blue Star Holding]] zusammenzuschließen. Dadurch entstand 2012 die größte deutsche Reedereigruppe (mehr als 160&amp;amp;nbsp;Schiffe). Die Kapitalmehrheit an der &amp;#039;&amp;#039;Blue Star Holding&amp;#039;&amp;#039; lag bei &amp;#039;&amp;#039;E.R.&amp;amp;nbsp;Capital Holding&amp;#039;&amp;#039;, der Holdinggesellschaft der E.R.-Schiffahrt-Gruppe.&amp;lt;ref&amp;gt;[[NDR Hamburg]], 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 2011: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv |url=http://www.ndr.de/regional/hamburg/reederei109.html |wayback=20120201164722 |text=Riesen-Reedereigruppe entsteht in Hamburg}}&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2018 wurde E.R.&amp;amp;nbsp;Schiffahrt von [[Zeaborn]] übernommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rickmers und E.R. Schiffahrt sind Geschichte · Zeaborn bündelt Schiffsmanagement unter neuem Namen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hansa (Zeitschrift)|Hansa]]&amp;#039;&amp;#039;, Heft 9/2018, S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Rickmers-Segelschiffflotte ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bassermann&amp;#039;&amp;#039; (1848), hölzerne [[Brigg]], nach anderen Angaben Bark, 1848–1852&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Oldenburg (Schiff, 1851)|Oldenburg]]&amp;#039;&amp;#039; (1851) → &amp;#039;&amp;#039;Genova&amp;#039;&amp;#039; (1865), hölzerne [[Bark (Schiffstyp)|Bark]], 1851–1885&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Creole&amp;#039;&amp;#039; (1857), hölzerne Bark, 1857–186...&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy&amp;#039;&amp;#039; (1859), hölzernes [[Vollschiff]], 1859–1868&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etha Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1859), hölzerne Bark, 1859–1864&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Energie&amp;#039;&amp;#039; (1860), hölzerne Bark, 1860–1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Helgoland&amp;#039;&amp;#039; (1860), hölzernes Vollschiff, 1860–1863&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dodo&amp;#039;&amp;#039; (1861), hölzerne Bark, 1861–1868&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großvater&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1862–1867&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolph&amp;#039;&amp;#039; (1862) → &amp;#039;&amp;#039;Ida&amp;#039;&amp;#039; (1868), hölzernes Vollschiff, 1862–1865&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophie und Helene&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1863–1869&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andreas&amp;#039;&amp;#039; (1864), hölzernes Vollschiff, 1864&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst und Maria&amp;#039;&amp;#039; (1864), hölzerne Bark, 1864–1872&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doktor Petermann&amp;#039;&amp;#039; (1866), hölzerne Bark, 1866–1873&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etha Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1866), hölzernes Vollschiff, 1866–1870&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Robert Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1866), hölzerne Bark, 1866–1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Peter Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1867) → &amp;#039;&amp;#039;Widja&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1867–1884&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ellen Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1868), hölzerne Bark, 1868–1875&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Laurita&amp;#039;&amp;#039; (1868), hölzerne [[Schonerbark]], 1868–1873&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Maria Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1868), → &amp;#039;&amp;#039;Gratia&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1868–1889&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;R. C. Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1868), hölzernes Vollschiff, 1868–1882&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1868) → &amp;#039;&amp;#039;Godthaab&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1868–1889&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sophie Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1870), hölzerne Bark, 1870–1871&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etha Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (III) (1870) → &amp;#039;&amp;#039;Rubia&amp;#039;&amp;#039;, hölzernes Vollschiff, 1871–1889&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deike Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1872) → &amp;#039;&amp;#039;C. R. Bischop&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1872–1873&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andreas Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1873), hölzernes Vollschiff, 1873–1879&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deike Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1874), hölzernes Vollschiff, 1874–1884&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alice Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1875) → &amp;#039;&amp;#039;Hansa&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1875–1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (I) (1876), hölzerne Bark, 1876–1895&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elisabeth Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1876), hölzerne Bark, 1877–1894&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Madeleine Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1879), hölzerne Bark, 1879–1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richard Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1881) → &amp;#039;&amp;#039;Dora&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1881–1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwin Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1882) → &amp;#039;&amp;#039;Brema&amp;#039;&amp;#039;, hölzerne Bark, 1882–1898&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ellen Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1884), hölzerne Bark, 1884–1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Andrée Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1886), hölzerne Bark, 1886–1896&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Renée Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1887) → &amp;#039;&amp;#039;Åland&amp;#039;&amp;#039;, eiserne [[Viermastbark]], 1887–1913&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;R. C. Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1888) → &amp;#039;&amp;#039;Teresa&amp;#039;&amp;#039;, hölzernes Vollschiff, 1888–1901&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Robert Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1888), eiserne Viermastbark, 1888–1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Rickmers (Schiff)|Peter Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (II) (1889), Stahl-Viermastvollschiff, 1889–1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Etha Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (IV) (1890) → &amp;#039;&amp;#039;St. Amalia&amp;#039;&amp;#039;, hölzernes Vollschiff, 1890–1904&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Maria Rickmers (Schiff, 1892)|Maria Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (II) (1891), Stahl-Fünfmastauxiliarbark, 1891–1892&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Herzogin Sophie Charlotte (Schiff)|Albert Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (I) (1894) → &amp;#039;&amp;#039;Herzogin Sophie Charlotte&amp;#039;&amp;#039;, Stahl-Viermastbark, 1894–1900&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Willy Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1895) → &amp;#039;&amp;#039;Paul&amp;#039;&amp;#039; (1913), Stahl-Viermastbark, 1895–1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rickmer Rickmers (Schiff)|Rickmer Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (1896) → &amp;#039;&amp;#039;Max&amp;#039;&amp;#039; (1912)→ &amp;#039;&amp;#039;Flores&amp;#039;&amp;#039; (1916) → &amp;#039;&amp;#039;Sagres&amp;#039;&amp;#039; (I) (1924) → &amp;#039;&amp;#039;Santo André&amp;#039;&amp;#039; (1961) → &amp;#039;&amp;#039;Rickmer Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1983), Stahlvollschiff (1904 Bark), 1896–1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erik Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1897), Stahlvollschiff, 1897–1899&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1892), ex &amp;#039;&amp;#039;Windermere&amp;#039;&amp;#039;, Stahl-Viermastbark, 1897–1902&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mabel Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (1898) → &amp;#039;&amp;#039;Winterhude&amp;#039;&amp;#039; (1912), Stahlvollschiff (1909 Bark), 1898–1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Albert Rickmers&amp;#039;&amp;#039; (II) (1905) → &amp;#039;&amp;#039;[[Penang (Schiff, 1905)|Penang]]&amp;#039;&amp;#039; (1911), Stahl-Bark, 1905–1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[R. C. Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (III) (1906) → &amp;#039;&amp;#039;Neath&amp;#039;&amp;#039;, Stahl-Fünfmastauxiliarbark, 1906–1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[R. C. Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (IV) (1921, Bau-Nr. 172)&amp;lt;ref&amp;gt;Katalog &amp;quot;Rickmers – Eine norddeutsche Unternehmergeschichte&amp;quot;, Sonderausstellung des Deutschen Schiffahrtsmuseums an Bord des Hamburger Museumsschiffes RICKMER RICKMERS, Bremen 2012, S. 33.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[R. C. Rickmers]]&amp;#039;&amp;#039; (V) (1957, Bau-Nr. 283)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Melanie Leonhard]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Unternehmerfamilie Rickmers 1834–1918 – Schiffbau, Schifffahrt, Handel&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Maritime Studien, Band VIII, Bremen 2009, ISBN 978-3-89757-452-6.&lt;br /&gt;
* Jörn Lindner: &amp;#039;&amp;#039;Schifffahrt und Schiffbau in einer Hand – Die Firmen der Familie Rickmers 1918–2000&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Maritime Studien, Band&amp;amp;nbsp;IX, Bremen 2009, ISBN 978-3-89757-453-3.&lt;br /&gt;
* Melanie Leonhard, Jörn Lindner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;175 Jahre Rickmers&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2009, ISBN 978-3-455-50111-7.&lt;br /&gt;
* [[Arnold Kludas]]: &amp;#039;&amp;#039;Rickmers, 150 Jahre Schiffbau &amp;amp; Schiffahrt&amp;#039;&amp;#039;. Koehlers Verlagsgesellschaft, Herford 1984, ISBN 3-7822-0343-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rickmers Werft, Bremerhaven|Rickmers Werft|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rickmers.com/ Webpräsenz der Rickmers-Gruppe] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.nordcapital.com/main/de/ Webpräsenz der Nordcapital-Gruppe]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20130227015503/http://www.er-ship.com/de/ Webpräsenz der E. R. Schifffahrt], Archivlink abgerufen am 25. August 2024.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.bruzelius.info/Nautica/Ships/Owners/Fleet_lists/Rickmers.html |wayback=20250123223720 |text= Die Rickmersflotte, Last updated 1997-05-12 © Lars Bruzelius 1996}} (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.theshipslist.com/ships/lines/rickmers.shtml Geschichte der Reederei und Flottenliste] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180117164422/http://www.rickmers-line.com/ Webpräsenz der Rickmers-Linie], Archivlink abgerufen am 25. August 2024. &lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20180320123153/http://www.rickmers-reis.de/ Webpräsenz der Rickmers Reismühle GmbH], Archivlink abgerufen am 25. August 2024.&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|GKD=1|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|GND=10057494-4}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rmg.co.uk/collections/objects/rmgc-object-344 House flag of Rickmers Reismuhlen Rhederei &amp;amp; Schiffbau A. G.]&lt;br /&gt;
* [https://1drv.ms/b/c/dfd9c2c1ee00630d/IQARAx7TPU6WSqMT4b2_P8ndAWAj_ANo4eAvvlE89ZMeGyY?e=g1hE0i Lebensläufe von Schiffen der Rickmers Werft 1834 - 1986]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=53/32//N |EW=8/35//E |type=city |pop=117207 |region=DE-HB}}&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;See VD</name></author>
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