<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rickentunnel</id>
	<title>Rickentunnel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Rickentunnel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rickentunnel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:04:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rickentunnel&amp;diff=348741&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Rickentunnel&amp;diff=348741&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-05T03:58:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Tunnel&lt;br /&gt;
| Name               = Rickentunnel&lt;br /&gt;
| Bild               = Rickentunnel Kaltbrunn 2016-5.JPG&lt;br /&gt;
| Bildtext           = Südportal bei Kaltbrunn&lt;br /&gt;
| Bildgröße          = 300&lt;br /&gt;
| Offizieller Name   = &lt;br /&gt;
| Nutzung            = [[Eisenbahntunnel]]&lt;br /&gt;
| Verkehrsverbindung = [[Bahnstrecke Uznach–Wattwil]]&lt;br /&gt;
| Ort                = [[Rickenpass]]&lt;br /&gt;
| Länge              = 8604 m&lt;br /&gt;
| Verkehr            = &lt;br /&gt;
| Röhren             = 1&lt;br /&gt;
| Gleise             = 1&lt;br /&gt;
| Querschnitt        = &lt;br /&gt;
| Überdeckung        = &lt;br /&gt;
| Bauherr            = &lt;br /&gt;
| Baukosten          = 17 Millionen Franken&lt;br /&gt;
| Baubeginn          = 1904&lt;br /&gt;
| Fertigstellung     = 1. Oktober 1910&lt;br /&gt;
| Planer             = &lt;br /&gt;
| Betreiber          = SBB&lt;br /&gt;
| Maut               = &lt;br /&gt;
| Freigabe           = &lt;br /&gt;
| Schließung         = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentitel        = &lt;br /&gt;
| Kartenbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Kartengröße        = &lt;br /&gt;
| Positionskarte     = &lt;br /&gt;
| Portal1-lat        = 47.286904 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|238.650|724.884|620|koor=B }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Portal1-long       = 9.089566 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|238.650|724.884|620|koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Portal1-region     = CH-SG&lt;br /&gt;
| Portal1-Name       = Nordportal&lt;br /&gt;
| Portal1-elevation  = &lt;br /&gt;
| Portal2-lat        = 47.219897 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|231.114|720.722|620|koor=B }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Portal2-long       = 9.032547 &amp;lt;!-- {{subst:CH1903-WGS84|231.114|720.722|620|koor=L }} --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Portal2-region     = CH-SG&lt;br /&gt;
| Portal2-Name       = Südportal&lt;br /&gt;
| Portal2-elevation  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickentunnel Wattwil 2016-5.JPG|mini|320px|Fahrt eines [[SOB RABe 526|RABe 526]] der SOB (Flirt) aus dem Tunnel auf der Seite Wattwil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rickentunnel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 8,6&amp;amp;nbsp;km langer [[schweiz]]erischer [[Eisenbahntunnel]] und liegt unter dem [[Rickenpass]] an der [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-[[Bahnstrecke Uznach–Wattwil|Strecke Uznach–Wattwil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tunnel ist [[Mehrgleisigkeit|einspurig]] ausgelegt, 8604&amp;amp;nbsp;m lang, hat ein konstantes Gefälle von 15,75&amp;amp;nbsp;‰ und ist schnurgerade. Vom nördlichen Tunnelportal bei [[Wattwil]] ({{Höhe|614|CH|link=1}}) ist ein schwaches Licht zu sehen: Die Südportalöffnung liegt bei [[Kaltbrunn SG]] ({{Höhe|483|CH|link=0}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
Beim Bau der [[Bodensee-Toggenburg-Bahn]] (BT) von [[St. Gallen]] ins [[Toggenburg]] kam schon bald der Wunsch auf, eine Verbindung über den Ricken nach [[Rapperswil SG|Rapperswil]] herzustellen. Von Seiten der BT und der Stadt Rapperswil bestanden Pläne, von [[Ebnat-Kappel]] über den Rickenpass nach Rapperswil eine Bahnlinie zu bauen, dagegen formierte sich aber ein «Eisenbahnkomitee St. Gallen–Zug» mit Unterstützung der Kantonsregierung St. Gallen, von Uznacher Bürgern und verschiedenen Politikern für einen [[Basistunnel]] von Wattwil nach Kaltbrunn. Ingenieur Lusser arbeitete ein Projekt aus, und am 27.&amp;amp;nbsp;Juni 1890 erhielt das Komitee für die Strecken St. Gallen–Wattwil–Rapperswil und [[Samstagern]]–[[Zug (Stadt)|Zug]] eine [[Konzession]]. Da der [[Kanton St. Gallen]] sowie Private die hohen Kosten für den Tunnelbau nicht aufbringen konnten oder wollten, wurde nach geschicktem Taktieren der Kantonsregierung der St. Galler Beitrag am Bau der Rickenbahn mit dem Rückkauf der [[Toggenburgerbahn]] (Wil–Ebnat-Kappel) durch den [[Bundesebene (Schweiz)|Bund]] verrechnet. Die [[Verstaatlichung]] der [[Vereinigte Schweizerbahnen|Vereinigten Schweizerbahnen]] 1902 zwang die [[Schweizerische Bundesbahnen|Schweizerischen Bundesbahnen]], den mit Verträgen versprochenen Tunnel als Verbindung der [[Ostschweiz]] zur [[Gotthardbahn]] auf ihre Kosten zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau ==&lt;br /&gt;
Der Tunnelbau startete im Januar 1904. Er erfolgte im Süden mit [[Sohlstollen]]vortrieb und im Norden auf den ersten 300&amp;amp;nbsp;m in [[Tunnelbau#Belgische Bauweise|belgischer Bauweise]] mit einem [[Firststollen]]. Die [[Geologie]] bot keine allzu grossen Probleme, durchfuhr der Tunnel doch fast nur die untere Süsswasser[[molasse]], bestehend aus weichen [[Sandstein]]bänken, wechselnd mit härteren, standfesten, aber auch mit weichen, von harten [[Kalkstein]]bänken durchsetzten [[Mergel]]n, die im Allgemeinen nur sehr wenig Druck aufweisen. Die grösste Überlagerung beträgt 570&amp;amp;nbsp;m. Der Wasserzufluss war gering und betrug im Norden bis 2&amp;amp;nbsp;l/s und im Süden bis 27&amp;amp;nbsp;l/s. Störenden Einfluss auf die Bauarbeiten nahmen die mehrfach der Molasse (eingelagerte Braunkohle) entströmenden geruchlosen [[Methan]]gase, weshalb besondere Vorsichtsmassnahmen nötig waren. Die Förderung fand auf einer Bahn mit 74&amp;amp;nbsp;cm Spurweite im Stollen mit Pferden, im fertigen Tunnel mit Dampflokomotiven statt. Die Ausmauerung erfolgte durchwegs in Bruchsteinmauerwerk mit hydraulischem Kalkmörtel bzw. Zementmörtel, und die Mauerstärken bewegen sich von 35 bis 70&amp;amp;nbsp;cm. Der Durchschlag erfolgte am 30. März 1908, 4400&amp;amp;nbsp;m vom Südausgang entfernt. Der Tunnel konnte am 1. Oktober 1910 in Betrieb genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Wattwil 1904.jpg|Nordportal Wattwil&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Tunnelgerüst.jpg|Tunnelgerüst mit Arbeitern auf der Wattwiler Seite&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Wattwil.jpg|Tunneleingang bei Wattwil&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Arbeiter.JPG|Bauleiter posiert mit Arbeitertruppe&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Arbeiterzug.JPG|Aus dem Tunnel fahrender Arbeiterzug bei Wattwil&lt;br /&gt;
 Rickentunnel Kaltbrunn.JPG|Südportal bei Kaltbrunn, kurz vor der Elektrifizierung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eisenbahnunglück vom 4. Oktober 1926 ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Eisenbahnunfall im Rickentunnel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da eine künstliche Belüftung fehlte, war der Rickentunnel von Anfang an hinsichtlich seiner Vergasungsgefahr während des Dampfbetriebes gehasst und hatte den Übernamen «schiefes Kamin». Das Lokpersonal musste Nase und Mund mit einem feuchten Tuch schützen, das jedoch wirkungslos gegen die Hauptgefahr – das in den Rauchgasen enthaltene [[Kohlenstoffmonoxid]] – war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1926 fuhr ein Güterzug mit einer [[SBB B 3/4|SBB-B-3/4]]-Lokomotive bergwärts in den Tunnel ein. In der Lok wurden ungeeignete [[Brikett]]s mit geringem Heizwert verfeuert, woraufhin der Zug wegen Dampfmangels im Tunnel steckenblieb. Aufgrund der mangelhaften Lüftung des Tunnels entstand verstärkt [[Kohlenstoffmonoxid]] als Verbrennungsprodukt, an dem das auf dem Zug befindliche Personal erstickte. Von Wattwil her wollte darauf eine Rettungskolonne mit [[Atemschutzgerät]]en zu Hilfe kommen, blieb aber ebenfalls stecken, und drei der Retter kamen dabei ums Leben. Insgesamt 9 Bahnbedienstete erstickten im Tunnel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Mai 1927 wurde der elektrische Betrieb auf der Strecke Rapperswil–Wattwil und im Tunnel aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde der zur Infrastruktur der SBB gehörende Rickentunnel zwischen März und September umfassend saniert. Die Sanierungskosten betrugen rund 18 Millionen Schweizer Franken (Stand März 2013).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.sbb.ch/de/meta/news.html/2013/3/1403-1 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wattwil–Kaltbrunn: SBB saniert den Rickentunnel&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180918123702}}. [[SBB]], 14. März 2013 (Medienmitteilung).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erneuert wurden die Tunnelsohle und das Gleisbett auf einer Länge von 1,5 Kilometern. Zudem mussten auf einer Länge von 900 Metern neue Entwässerungsleitungen erstellt werden.&lt;br /&gt;
Während der Sommerferien der Schulen im Kanton St. Gallen wurde der Tunnel komplett gesperrt, weil in dieser Zeit weniger Passagiere unterwegs sind. Während der Sperrung verlängerte sich die Reisezeit zwischen Rapperswil und St. Gallen im Normalfall um rund 30 Minuten. In der Vor- und Nachphase der Totalsperrung zwischen dem 17. März und dem 6. September 2013 wurde nachts ab ca. 21.40 Uhr am Tunnel gearbeitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.zsz.ch/artikel_105114.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Rickentunnel wird fünf Wochen gesperrt&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20141031122649}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zürichsee-Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 23. November 2012, abgerufen am 1. März 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RöllEnzyklopädie |Band=8 |Seiten=215–217 |Lemma=Rickentunnel |Autor=[[Carl Dolezalek (Eisenbahningenieur)|Carl Dolezalek]]}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;3 × 50 Jahre – Schweizer Eisenbahnen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; 1997.&lt;br /&gt;
* [[Hans G. Wägli]]: &amp;#039;&amp;#039;Schienennetz Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2010.&lt;br /&gt;
* Hans G. Wägli: &amp;#039;&amp;#039;Bahnprofil Schweiz, CH+.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2010.&lt;br /&gt;
* Anton Heer: &amp;#039;&amp;#039;100 Jahre Rickenbahn. Merk- und Denkwürdiges zum ersten Basistunnel der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Toggenburger Jahrbuch 2011.&amp;#039;&amp;#039; Wattwil 2010.&lt;br /&gt;
* Arthur Bachem: &amp;#039;&amp;#039;Der Rickentunnel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkschrift, Bodensee-Toggenburg-Zürichsee.&amp;#039;&amp;#039; St. Gallen 1911.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahntunnel in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel im Kanton St. Gallen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizerische Bundesbahnen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wattwil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaltbrunn SG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tunnel in den Alpen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>