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	<title>Rickard Sandler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: jsessionid; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2023-02-26T22:36:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: jsessionid; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Rickard Sandler - Sveriges styresmän.jpg|mini|Rickard Sandler]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Rickard Johannes Sandler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1884]] in [[Torsåker]]; † [[12. November]] [[1964]] in [[Stockholm]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Politiker]] und [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsident von Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Sveriges Statsminister)&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und berufliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des [[Volkshochschule|Volkshochschul]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;rektors und späteren Reichstagsabgeordneten Johan Sandler absolvierte zunächst ein [[Lehramt]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;studium an der [[Universität Uppsala]], das er mit einem [[Bachelor|Bachelor of Arts (B.A.)]] abschloss. Im Anschluss daran war er von 1905 bis 1926 unter anderem Lehrer an der Volkshochschule von [[Kramfors]], wo sein Vater Rektor war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1911 wurde ihm auch ein [[Lizentiat]] der [[Philosophie]] von der [[Universität Göteborg]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Sozialdemokratischer Politiker und Aufstieg zum Minister ===&lt;br /&gt;
Sandler begann seine politische Laufbahn 1911 mit der Wahl zum Mitglied des Vorstandes der [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SAP)]], dem er bis 1952 angehörte. 1912 gehörte er zu den Mitbegründern des Arbeiterbildungsverbandes (&amp;#039;&amp;#039;Arbetarnas Bildningsförbund&amp;#039;&amp;#039;), der Bildungsabteilung der schwedischen [[Arbeiterbewegung]]. 1917 wurde er darüber hinaus auch [[Herausgeber]] der &amp;#039;&amp;#039;Ny Tid&amp;#039;&amp;#039; (Neue Zeit), der in [[Göteborg]] erscheinenden Tageszeitung der SAP. In diesen Funktionen war er 1920 auch einer der Hauptautoren des [[Marxismus|marxistisch]] geprägten [[Parteiprogramm]]s der Schwedischen Arbeiterpartei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1918 wurde er im Kabinett von [[Nils Edén]] zum Staatssekretär des Finanzministers Fredrik Thorsson ernannt. Dieses Amt übernahm er am 10. März 1920 auch im Kabinett von [[Karl Hjalmar Branting]]. In dieser Funktion war er von Juli bis Oktober 1920 auch amtierender Finanzminister, als Thorsson Handelsminister wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Branting berief ihn vom 13. Oktober 1921 bis zum 19. April 1923 auch zum [[Minister ohne Geschäftsbereich]] in seine zweite Regierung. Schließlich war er auch im dritten Kabinett von Branting vom 18. Oktober 1924 bis zum 24. Januar 1925 Handelsminister, nachdem er auf das Amt des Rektors der Volkshochschule von Brunnsvik verzichtet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ministerpräsident von 1925 bis 1926 ===&lt;br /&gt;
Als Branting aus Gesundheitsgründen wenige Wochen vor seinem Tod am 24. Januar 1925 zurücktrat und auch der vorgesehene Nachfolgekandidat Fredrik Thorsson ebenfalls schwer erkrankte, wurde Sandler von [[Gustav V. (Schweden)|König Gustav&amp;amp;nbsp;V.]] im Alter von erst 41 Jahren zum [[Liste der Ministerpräsidenten von Schweden|Ministerpräsidenten von Schweden &amp;#039;&amp;#039;(Sveriges Statsminister)&amp;#039;&amp;#039;]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ministerpräsident oblag es ihm dabei insbesondere, die während des Wahlkampfes von der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei versprochene Verringerung der Armee durchzuführen. Dabei wurde er insbesondere durch die [[Folkpartiet liberalerna|Freidenkende Volkspartei]] unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere wichtige Entscheidung seiner Regierung war die Annullierung einer Entscheidung der Arbeitslosigkeitskommission (&amp;#039;&amp;#039;Arbetslöshetskommissionen&amp;#039;&amp;#039;), die eine Weiterbezahlung der [[streik]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;enden Arbeiter des Stripabergwerkes (&amp;#039;&amp;#039;Stripa gruva&amp;#039;&amp;#039;) ablehnte. Dies führte zu einer Regierungskrise, da die [[Liberalismus|liberale]] und die [[Konservativismus|konservative]] Mehrheit des [[Reichstag (Schweden)|Reichstages]] die Entscheidung der Regierung ablehnte. Das daraufhin durchgeführte [[Misstrauensvotum]] führte am 6. Juni 1926 zum Rücktritt Sandlers als Ministerpräsident und der Nachfolge durch [[Carl Gustaf Ekman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran war er von 1926 bis 1932 Direktor des Statistischen Zentralbüros, [[Statistiska centralbyrån]] (SCB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Außenminister und Außenpolitiker ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rickard Sandler, 1937.jpg|mini|Rickard Sandler mit seiner Ehefrau auf dem Weg zu einem Treffen mit [[Georg VI. (Vereinigtes Königreich)|König Georg&amp;amp;nbsp;VI.]] in [[London]] [[1937]]]]&lt;br /&gt;
Nach einem mehrjährigen Rückzug aus der Regierungspolitik wurde er am 26. September 1932 zum [[Liste der Außenminister Schwedens|Außenminister]] in das erste Kabinett von Ministerpräsident [[Per Albin Hansson]] berufen. Dieses Amt bekleidete er, abgesehen von einer kurzen Unterbrechung während der Regierung von [[Axel Pehrsson-Bramstorp]] vom 19. Juni bis zum 28. September 1936, auch im zweiten Kabinett Hansson bis zum 13. Dezember 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. Dezember 1939 trat er als Außenminister wegen einer Meinungsverschiedenheit mit Ministerpräsident Hansson wegen des [[Winterkrieg]]es zwischen [[Finnland]] und der [[Sowjetunion]] zurück. Sandler forderte dabei eine aktive Unterstützung Finnlands nach dem Angriff der Sowjetunion auf das Nachbarland am 30. November 1939, was jedoch durch den Ministerpräsidenten abgelehnt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blieb ein einflussreicher Außenpolitiker seines Landes. Bei der [[Wahl zum Schwedischen Reichstag 1940|Reichstagswahl 1940]] wurde er zum Abgeordneten gewählt. Er war ab 1940 Mitglied des Reichstagsausschusses für Auswärtige Angelegenheiten (&amp;#039;&amp;#039;Utrikesutskottet&amp;#039;&amp;#039;), von 1946 bis zu seinem Tod 1964 sogar als dessen Vorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war er von 1947 bis 1960 Mitglied der schwedischen Delegation bei den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen (UN)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Ämter ===&lt;br /&gt;
Sandler war darüber hinaus auch von 1941 bis 1950 Regierungspräsident ([[Landshövding]]) der [[Gävleborgs län|Provinz Gävleborg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben wurde er immer wieder zum Vorsitzenden verschiedener Regierungskommissionen ernannt: So war er bereits von 1920 bis 1936 Vorsitzender der [[Verstaatlichung|Sozialisierung]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;skommission. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er von 1945 bis 1947 Vorsitzender der sogenannten Sandler-Kommission, die die schwedische [[Flüchtling]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;spolitik der Nachkriegszeit koordinierte. Schließlich wurde er von 1954 bis 1963 zum Vorsitzenden der [[Verfassung von Schweden|Verfassungskommission]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Neben einer Übersetzung von [[Karl Marx]] &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kapital]]&amp;#039;&amp;#039; ins [[Schwedische Sprache|Schwedische]] veröffentlichte er auch eine weitverbreitete Kurzstudie über die [[Soziale Klasse|sozialen Klassen]] mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Samhället sådant det är&amp;#039;&amp;#039; (1911) sowie ein Buch über [[Literatur|literarische]] und [[Geschichte|historische]] Schriften mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Cipher&amp;#039;&amp;#039; (1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=38 |Spalte=188 |Suppl=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://web.comhem.se/dier/ Biografien der Ministerpräsidenten]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26957 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1900 bis 1925]&lt;br /&gt;
* [http://www.sweden.gov.se/sb/d/4136/a/26929 Mitglieder der Schwedischen Regierungen von 1925 bis 1946]&lt;br /&gt;
* [http://data.s-info.se/data_page/1465/documents/Partiledare_och_nyckelpersoner_i_SAP.pdf Biografien von Politikern der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei] (PDF; 225 kB)&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/024867}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ministerpräsidenten Schweden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118999699|LCCN=no/2010/161815|VIAF=40178900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sandler, Rickard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenminister (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter des schwedischen Zweikammerreichstags]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landshövding]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Völkerbund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sveriges-socialdemokratiska-arbetareparti-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Göteborg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sandler, Rickard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sandler, Rickard Johannes (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Politiker, Mitglied des Riksdag und Premierminister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Torsåker]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stockholm]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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