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	<title>Richrath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richrath&amp;diff=1347174&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AxelHH: Änderungen von Xxxxxdwfhgc (Diskussion) auf die letzte Version von Xqt zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-12T23:26:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Xxxxxdwfhgc&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Xxxxxdwfhgc&quot;&gt;Xxxxxdwfhgc&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Xxxxxdwfhgc&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Xxxxxdwfhgc (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Xqt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Xqt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Xqt&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Richrath&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/7/45.75/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 6/56/39.27/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                  = 47&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug            = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                = &lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl2         = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = &lt;br /&gt;
| Vorwahl2              = &lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland NRW Langenfeld (Rheinland)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richrath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der im Norden gelegene [[Stadtteil]] der [[Stadt]] [[Langenfeld (Rheinland)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Richrath, Langenfeld Martin.jpg|mini|links|St. Martin zu Pfingsten mit Flaggenschmuck]]&lt;br /&gt;
Richrath bildet mit dem sich östlich angrenzenden [[Wiescheid]] den Norden der [[Stadt]] [[Langenfeld (Rheinland)|Langenfeld]]. Südlich Richraths schließt sich zunächst [[Immigrath]] an, dem die weiteren [[Stadtteil]]e [[Langenfeld-Mitte]] und [[Reusrath]] folgen. Den Südwesten bildet das ebenfalls zu Langenfeld zählende [[Berghausen (Langenfeld)|Berghausen]]. Die Nordgrenze verläuft zu den [[Düsseldorf]]er Stadtteilen [[Düsseldorf-Hellerhof|Hellerhof]] und [[Düsseldorf-Garath|Garath]] sowie zur Stadt [[Hilden]], letztere gehört ebenfalls dem [[Kreis Mettmann]] an. Das Gelände Richraths, auf der [[Flussterrasse|Mittelterrasse]] des [[Rhein]]s (auch &amp;#039;&amp;#039;Heideterrasse&amp;#039;&amp;#039; genannt) gelegen, ist überwiegend eben. Offene Wasserläufe sind Assenbach, Burbach, Götscher Bach, Riethrather Bach sowie der meist trockene Oerkhausgraben ([[Stadtgrenze]] zu Hilden). Größere [[Wasserfläche]]n, [[Baggersee|Grundwasserseen]], sind durch großflächige [[Tagebau|Auskiesungen]] entstanden. Sie werden zum Teil als [[Naherholungsgebiet]]e oder von [[Sportangler]]n genutzt. Weitere [[Bodenschätze]] außer [[Kies]] und [[Sand]] sind nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Zum Namen ===&lt;br /&gt;
Richrath, so habe es bereits Josef Hünermann in der [[Zeitschrift]] des Bergischen Geschichtsvereins 1932/33 ausgeführt, sei die [[Rodung]] (&amp;#039;&amp;#039;-rath&amp;#039;&amp;#039; bedeutet Rodung) eines Richard gewesen. Unter Verweis auf das [[Memoiren]]buch des Gereonstiftes zu Köln wird die historische Person eines [[Graf]]en &amp;#039;&amp;#039;Richarius&amp;#039;&amp;#039; angeführt, der schon in den Jahren 966 und 973 urkundlich nachweisbar sei. Man könne kaum fehlgehen, diesen als den Gründer Richraths anzusehen, resümiert noch Müller im Jahre 1955.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hmüller&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Orts- und Flurnamen der Stadt Langenfeld erzählen aus vergangenen Tagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatkalender des Rhein-Wupper-Kreises 1955.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Namenforschung|Namenforscher]] Heinrich Dittmeier hält hinsichtlich der Silbe &amp;#039;&amp;#039;Rich-&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls eine historische [[Persönlichkeit]] als Namensgeber für möglich. Allerdings gibt er weitere [[Deutung]]en an: So könne auch ein „enger Gang“, eine „Dornenhecke“ oder ein „Gebüschstreifen“ mit &amp;#039;&amp;#039;Rich-&amp;#039;&amp;#039; gemeint gewesen sein. Ein weiterer [[Forscher]], Hans Bahlow, vermutet dagegen einen Namen keltischen Ursprungs, der sich mit [[Wasser]], [[Sumpf]], [[Schlamm]], [[Moderhumus|Moder]] oder [[Moor]] in Verbindung bringen ließe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie dem auch sei, die [[Ausgrabung]]en an der [[St. Martinus (Richrath)|St. Martinus]]-Kirche jedenfalls lassen inzwischen zumindest den Grafen „Richarius“ als den Gründer Richraths ausscheiden. Schließlich wurde hier der Knochen eines Menschen entdeckt, dessen Ableben von den Forschern mit Hilfe der [[Radiokohlenstoffdatierung|Radio-Carbon-Methode]] exakt auf das Jahr 796 bestimmt wurde. Mutmaßlich wird die Person zudem an einem [[Holz|hölzernen]] [[Gotteshaus]] bestattet worden sein, auch wenn hierzu keine [[Archäologie|archäologischen]] Funde mehr gemacht werden konnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp1&amp;quot;&amp;gt;Stephan Meisel, &amp;#039;&amp;#039;Schon im 8. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in Rheinische Post, Ausgabe Langenfeld vom 26. Juni 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Denn wenn Richrath um 800 bereits mit Gotteshaus bestand, kann der urkundlich erst 966 in Erscheinung getretene Graf nicht der Gründer des Dorfes gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Aufzeichnungen ===&lt;br /&gt;
So ist der Siedlungsbeginn wegen des unbekannten Namensgebers bzw. der unbekannten Siedlergemeinschaft nicht mehr nachvollziehbar. Ohnehin lassen Funde seit der [[Steinzeit]] in [[Reusrath]] und [[Wiescheid]] eine andauernde [[Besiedlung]] des hiesigen Raumes vermuten, selbst wenn die Besiedlung wegen des Wegzugs germanischer Stämme in das [[Römisches Reich|römische Reich]] über Jahrhunderte nur sehr spärlich gewesen ist. Urkundlich erwähnt und damit für die Geschichtsforschung nachweisbar wird Richrath erstmals in den Jahren 1090/1120 als „Ruchrothe“. Die [[Urkunde]] bezieht sich auf eine von den Stiftsherrn des [[Suitbert]]us-[[Stift (Kirche)|Stiftes]] [[Kaiserswerth]] ausgeschriebene [[Weißbrot]]spende, zu der Richrath zwölf [[Pfennig]]e beitrug. Dieser ersten Nennung Richraths folgen dann 1299 Hüsgen („Husigin“), 1302 Riethrath („Reterode“), 1336 Örkhaus („Udinghusen“ – heute Hilden) und 1336 Bräuhaus („Bruhoyve“).&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot;&amp;gt;Rolf Müller, „&amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichte Langenfeld Rheinland&amp;#039;&amp;#039;“, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richrath als Kirchspiel und Herrschaft ===&lt;br /&gt;
[[Datei:St-Martin-Langenfeld.jpg|mini|links|Kirchturm St. Martin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viel ist mit der Aufzählung einiger weniger [[Urkunde]]n nicht gewonnen. Daher versucht die [[Forschung]] zudem, mit Vergleichen mehr Licht in die [[Geschichte|Vergangenheit]] zu bringen. Eine Möglichkeit bietet die Namenforschung gemeinsam mit der [[Analyse|Auswertung]] vorhandener schriftlicher [[Dokumentation|Aufzeichnungen]]. Im Blickpunkt stehen dabei unter anderem auch die Endungen der Ortsnamen. So ging man bisher davon aus, dass Orte mit der Endung auf [[-rath]] im 10. Jahrhundert gegründet wurden. [[Archäologie|Archäologische]] Erkenntnisse aus Richrath und neuerdings aus [[Reusrath]] aber haben diese Auffassung nunmehr ins Wanken gebracht. Grund sind die deutlich älteren Spuren der [[Besiedlung]], die an beiden [[Kirche (Bauwerk)|Kirchen]] gefunden wurden. Aufgrund der Ergebnisse geht man nunmehr davon aus, dass die Orte auf -rath gut einhundert Jahre früher als bisher angenommen gegründet worden sein könnten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;becker&amp;quot;&amp;gt;Thomas Becker, &amp;#039;&amp;#039;Neue Erkenntnisse zu St. Martin in Richrath&amp;#039;&amp;#039;, in Niederwupper 20, Historische Beiträge&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;rp&amp;quot;&amp;gt;Stephan Meisel, &amp;#039;&amp;#039;Reusrath wohl älter als gedacht&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe vom 9. Mai 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch weitere Indizien sprechen für die frühere Besiedlung: St. Martinus ist dem heiligen [[Martin von Tours]] (315–397)) geweiht und wird im 16. Jahrhundert als [[Investitur]]kirche von [[Haan]] genannt. Haan aber findet bereits 925 urkundlich Erwähnung. Zudem lassen [[Scherben]]funde in Richrath-Nord vermuten (wie auch an anderen Stellen des Stadtgebietes, zum Teil aus der [[Eisenzeit]] ([[Hallstattzeit|Hallstatt-]] und [[La-Tène-Zeit]]), dass die Siedlungsgeschichte in Richrath sogar bis in das 6. ([[Kalender|nachchristliche]]) Jahrhundert zurückreichen könnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinsichtlich der [[Organisation]] des [[Gemeinwesen]]s ist ebenfalls nur Bruchstückhaftes bekannt. Wohl nicht mehr Stand der Forschung ist die Annahme einer [[Grafschaft|Markgrafschaft]] Richrath.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galera&amp;quot;&amp;gt;von Galera, Langenfeld (Rhld.), &amp;#039;&amp;#039;Von der Markgrafschaft zur Stadt&amp;#039;&amp;#039;, Backofen, Langenfeld 1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Unstreitig aber wohl begann die (Kirchen-)Geschichte mit der Zugehörigkeit eines [[Kirchspiel]]s Richrath zum [[Dekanat]] [[Neuss]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot;&amp;gt;Friedhelm Görgens, &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld&amp;#039;&amp;#039;, Droste, Düsseldorf 1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1289 wird das Kirchspiel erstmals urkundlich erwähnt,&amp;lt;ref name=&amp;quot;galera&amp;quot; /&amp;gt; bis es dann am 30. Dezember 1666 aus der Verwaltung des [[Amt Monheim (Herzogtum Berg)|Amtes Monheim]] in die Herrschaft Richrath überführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richrath bildete während des gesamten [[Mittelalter]]s bis zur [[Franzosenzeit]] mit den [[Honschaft]]en [[Langenfeld-Berghausen|Berghausen]], [[Immigrath]] und [[Wiescheid]] einen gemeinsamen Verband, während Reusrath hiervon stets getrennt blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Im französischen Satellitenstaat [[Großherzogtum Berg]] wurde 1808 aus Richrath und Reusrath nach französischem Vorbild die [[Mairie]] (Bürgermeisterei) Richrath gebildet, deren erste [[Gemeinderat (Deutschland)|Sitzung]] am 26. August 1808 war. Sie gehörte zum [[Kanton (Frankreich)|Kanton]] Richrath im [[Arrondissement Düsseldorf]] des Großherzogtums.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berghaus&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Heinrich Berghaus |titel=Deutschland vor fünfzig Jahren – Geschichte der Gebiets-Eintheilung und der politischen Verfassung des Vaterlandes |url=http://books.google.de/books?id=ssIOAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA352#v=onepage&amp;amp;f=false |seiten=352&amp;amp;nbsp;ff. |datum=1862 |abruf=2014-11-11 |format=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Berg 1814 an Preußen gefallen war, wurde aus der bergischen Mairie Richrath die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Richrath im neuen [[Kreis Solingen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf, Bürgermeisterei Richrath|url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA66#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |seiten=66 |datum=1836 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war in die beiden Landgemeinden Richrath und Reusrath unterteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=mQUBAAAAcAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA992#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Otto v. Mülmann: Statistik des Regierungsbezirks Düsseldorf , 1867, S. 992]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Richrather Bürgermeister waren von 1814 bis 1851 in Personalunion gleichzeitig Bürgermeisterei der benachbarten [[Bürgermeisterei Monheim]], so dass in dieser Zeit manchmal auch von einer &amp;#039;&amp;#039;Samtgemeinde Richrath-Monheim&amp;#039;&amp;#039; gesprochen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch [[Erlass (Verwaltungsrecht)|Erlass]] des [[König]]s von [[Preußen]] erfolgte am 1. April 1910 die Verschmelzung der beiden Gemeinden Richrath und Reusrath zur Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Richrath-Reusrath&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/7089602?query=Richrath Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1910, S. 161]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die konstituierende Sitzung des hierzu neugewählten [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderates]] fand am 9. Juni 1910 statt. Die Gemeinde Richrath-Reusrath wurde am 11. November 1936 in &amp;#039;&amp;#039;Langenfeld (Rheinland)&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/7558547?query=Richrath Amtsblatt der Regierung zu Düsseldorf 1936, S. 309]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 14. September 1948 ging aus der Gemeinde die &amp;#039;&amp;#039;Stadt Langenfeld (Rhld.)&amp;#039;&amp;#039; hervor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;galera&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Richraths Kirchen ===&lt;br /&gt;
==== St. Martinus ====&lt;br /&gt;
[[St. Martinus (Richrath)|St. Martinus]] ist die römisch-katholische Kirche von Richrath. Ihre Geschichte reicht zurück in die Christianisierung des Rheinlands. Der heutige Bau des Kirchenschiffs geht zurück auf das Jahr 1965/66. Der Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert. Seit dem 1. Januar 2011 gehört die Kirche zur katholischen Kirchengemeinde [[St. Josef und Martin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Martin Frankenplatz.jpg|St. Martin vom Frankenplatz aus gesehen&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Martin im Gegenlicht.jpg|St. Martin im Gegenlicht&lt;br /&gt;
 Datei:Martin5_richrath.jpg|Kirchturm St. Martin&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Piuskreuz Martin.jpg|Kreuz der Piuskirche&lt;br /&gt;
 &amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Tochterkirche St. Pius ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Richrath, Langenfeld Martin Martinschule.jpg|mini|Turm von St. Martin aus Sicht der Martinschule]]&lt;br /&gt;
1973 wurde aufgrund gestiegener Gläubigen-Zahlen im nach dem Krieg entstandenen Richrath-Nord die [[Pius]]-Kirche als Tochterkirche von St. Martinus [[Kirchweihe|geweiht]]. Ein verändertes Verhalten in der [[Religion]]sausübung&amp;lt;ref name=&amp;quot;görgens&amp;quot; /&amp;gt; führte jedoch allmählich zu einer steten Abnahme der [[Gottesdienst]]-Besucher, so dass die Kirche vor wenigen Jahren wieder geschlossen wurde. Das einst vor der Kirche stehende große Holzkreuz wurde inzwischen eingefasst und präsentiert sich nunmehr vor einem goldfarbenen Spiegel an der Ostseite der St. Martinus-Kirche in der Kaiserstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Lukaskirche ====&lt;br /&gt;
Eine Welle starken Bevölkerungszuwachses auch von Menschen [[evangelisch]]en Glaubens durch [[Vertreibung|Ostvertriebene]] nach 1945 erforderte die Errichtung neuer [[Kirche (Bauwerk)|Gotteshäuser]]. So stieg die Zahl der Einwohner insgesamt in einem bis dahin nicht gekannten Maß. Wuchs die Einwohnerzahl von 1905 bis 1945 noch um nur 8.575 Personen, stieg sie in den 40 Folgejahren bis 1985&amp;amp;nbsp;um 28.671 Personen an. Die seit 1. Februar 1961 offiziell die Bezeichnung „Evangelische Kirchengemeinde Langenfeld“ führende, seither mit dem Gebiet der Stadt identische [[Gemeinde]] reagierte auf den Zuzug von [[Protestant]]en in den Jahren 1960/1964 mit dem Bau des neuen [[Gemeindezentrum (Religion)|Gemeindehauses]] an der Kaiserstraße. Diesem folgte in den Jahren 1970/1972 nach Plänen des [[Architekt]]en Nathow die [[Lukaskirche (Richrath)|Lukaskirche]] mit sehenswerten Fenstern des [[Glasmalerei|Glasmalers]] Henk Schilling nach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Lukaskirche.jpg|Lukaskirche in Richrath&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Kaiserstrasse.jpg|Kaiserstraße in Richrath&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Martinschule.jpg|Martinusschule&lt;br /&gt;
 Datei:Richrath, Langenfeld Schaustall.jpg|Schaustall&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlaglichter aus der Geschichte ===&lt;br /&gt;
==== Das Krankenhaus St. Martinus ====&lt;br /&gt;
Kranke, die der [[Krankenpflege|Pflege]] bedurften, mussten in früherer Zeit entweder zu Hause gepflegt oder aber in weit entfernte Krankenhäuser gebracht werden. Anlaufstelle für solche Patienten wurden dann etwa das [[Krankenhaus]] zu [[Kaiserswerth]] (gegründet 1845), die Heilanstalt in [[Bonn]] (1847), die Anstalt Bethel ([[von Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel]]) bei [[Bielefeld]] (1887) oder gar das Landarmenhaus in [[Trier]] (1893). Um diesen Übelstand zu beseitigen, ergriff der Pfarrer an St. Martin, Wilhelm Boddenberg, die Initiative zur Gründung eines Krankenhauses für die inzwischen über 7000 Einwohner zählende Bürgermeisterei Richrath. Auf seinen Antrag genehmigte der [[Erzbischof von Köln]] am 23. April 1892 die Einrichtung als eine Niederlassung der armen [[Franziskanische Orden|Franziskanerinnen]] aus dem Mutterhaus zu [[Olpe]]. 1890 erwarb der Pfarrer das Haus des verstorbenen [[Vikar]]s Martin Bürsgens und stellte es den Franziskanerinnen zur Verfügung. Aus Olpe kam dann am 1. August 1892 die Zusage der [[Oberin]], die hierfür notwendigen Schwestern zu entsenden. Am 4. Juni 1893 trafen die ersten vier Franziskanerinnen in Richrath ein. Für die Behandlung konnte man Dr. Müller, einen Hausarzt mit Lazaretterfahrung gewinnen. Schlusspunkt war die seitens des Pfarrers Boddenberg ausgestellte „Concession zum Betriebe eines Krankenhauses zu Richrath“ vom 9. Januar 1894.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Krankenhaus entwickelte sich rasch, die [[Chronik]] ist voll von Umbauten, Landkäufen, Erweiterungen und Modernisierungen. So eröffneten die Schwestern 1906 eine Koch- und Haushaltungsschule, später ein [[Heimerziehung|Kinderheim]] und bereits 1914 einen [[Kindergarten]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] dienten mehrere Räume als [[Lazarett]]. Nach dem Tod des Gründers planten und koordinierten dann der Pfarrer Theodor Breuer sowie der Arzt Dr. Oskar Prigge die weiteren Ausbaumaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1924 verfügte das Krankenhaus über 175 Betten. Mit 25 Krankenschwestern und 5 Ärzten war es eine der größten Krankenhäuser des Kreises [[Solingen]]. Und 1933 trat mit Berufung [[Chirurg]]en und [[Gynäkologe]]n Dr. Eugen Löhe erstmals ein ärztlicher Leiter seinen Dienst an, der sich ausschließlich auf die Krankenhausarbeit konzentrierte. Für 1989 schließlich werden 201 Betten angegeben und es standen 274 Mitarbeiter, darunter 27 Ärzte im Dienste der Patienten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Die Pferdebestattung vom Götscher Weg ====&lt;br /&gt;
Von einer [[Pferdebestattung]] auf dem Götscher Weg wird berichtet, die dort bei [[Kanalisation|Kanal]]-Bauarbeiten in den 1960er Jahren entdeckt wurde. Sie sei womöglich durch das [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinische Landesmuseum Bonn]] nicht dokumentiert worden. [[Hypothese|Vermutet]] wird eine Beibestattung neben der [[Grablege]] eines [[Türkei|türkischen]] [[Sultan]]s, der in der Zeit der [[Türkenkriege]] ein [[Vorhut|Vorauskommando]] befehligte. Türkische [[Säbel]], die sich im Heimatmuseum auf [[Schloss Burg]] befinden, sollen möglicherweise diesem Ereignis zugeordnet werden können. Derzeit sehen sich leider türkische Behörden außerstande, über die (einstmals geheimen) militärischen Einsätze ihrer Truppen zu berichten, es sei denn, die Anfrage wird konkret mit dem Namen des Anführers benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tgk&amp;quot;&amp;gt;Antwortschreiben des türkischen Generalkonsulates vom 12. August 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Der Fund der Mercurius-Statuette ====&lt;br /&gt;
Ein Fund besonderer Art, mutmaßlich von einem römischen Handelsreisenden verloren, ist eine 10,7&amp;amp;nbsp;cm hohe [[Mercurius]]-Statuette aus [[Bronze]], die der neunjährige Schüler Götz Neumann 1976 im sandigen Aushub auf einer Baustelle auf der Kirschstraße fand. Sie weist auf die vielfältigen Handelsbeziehungen seit dem [[Altertum]] hin, die 1774 zur Einrichtung einer [[Posthalterei]] führten. Im [[Rheinisches Landesmuseum Bonn|Rheinischen Landesmuseum Bonn]] werde der Fund wie folgt beschrieben:&lt;br /&gt;
{{Zitat|&amp;#039;&amp;#039;Die unscheinbare [[Statuette]] ist grün patiniert, stellenweise stark korrodiert und auch modern beschädigt. Ein Sockel fehlt. Dargestellt ist Mercurius, der Götterbote und Schutzgott des Handels im römischen [[Götterwelt|Pantheon]]. Der Gott steht auf dem rechten Bein, das linke ist zurückgesetzt. In der vorgestreckten rechten Hand hält er einen übergroßen Geldbeutel. Der linke Arm ist leicht angewinkelt, die Hand umfasste ehemals den [[Heroldsstab]]. Mercurius ist bis auf einen knappen Mantel, der auf der rechten Schulter von einer Kopffibel gehalten wird, die linke Schulter verhüllt und über den linken Unterarm herabfällt, unbekleidet. Er wendet den Kopf nach rechts; eine flache Kappe mit einem schmalen, hochaufragenden Flügelpaar bedeckt das Haar. Der Gott trägt Flügelschuhe. Die Mercurius-Statuette aus Langenfeld zeigt einen Darstellungstypus, der in römischer Zeit beliebt war und, von gewissen Variationen abgesehen, auf ein griechisches Vorbild des 5. Jahrhunderts vor Christus zurückgeht; er ist häufig belegt. Die handwerkliche Ausführung der Statuette ist von geringer Qualität. Dem Bronzegießer standen offenbar auch nur bescheidene künstlerische Mittel zur Verfügung, um Bewegungsablauf und Plastizität des Körpers auszuschmücken. Vieles wirkt plump, allzu oft zeichnen lediglich grobe Linien die spannungslose Muskulatur.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sei zu dann auch festzuhalten, dass der Fundort wichtig sei, nämlich jenseits des [[Rhein]]s in germanischem Siedlungsgebiet. In diesem Raum waren Mercurius-Statuetten zwar häufig anzutreffen, da Mercurius auch von den [[Germanen]] verehrt wurde. Allerdings belege der Fund in unmittelbarer Nachbarschaft zur frühesten Verkehrsverbindung in dieser Region, dem [[Mauspfad]], auch den über Jahrhunderte bestehenden Handelsweg, der mit Funden aus der [[La-Tène-Zeit]] und der [[Hallstattzeit]] entstehungsgeschichtlich in das 7. Jahrhundert vor Christus zu datieren sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schulen und Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1716 wurde eine [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] [[Volksschule]] in Richrath eingerichtet, die auch von Kindern aus Berghausen, Immigrath und Wiescheid besucht wurde. Diese Schule wurde 1968 einerseits in die &amp;#039;&amp;#039;Katholische [[Grundschule]] Zehntenweg – Martinusschule&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;Grundschule Richrath-Mitte, kath. Teilstandort&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Stadt Langenfeld: {{Webarchiv|url=http://langenfeld.active-city.net/city_info/webaccessibility/index.cfm?region_id=138&amp;amp;waid=158&amp;amp;design_id=7586&amp;amp;item_id=842553&amp;amp;modul_id=23&amp;amp;record_id=3815&amp;amp;keyword=0&amp;amp;eps=20&amp;amp;cat=0&amp;amp;id=3815 |wayback=20151209091419 |text=&amp;#039;&amp;#039;Grundschule Richrath-Mitte, kath. Teilstandort&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-02 03:44:51 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 15. Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; überführt, zum anderen in die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-[[Hauptschule]] Jahnstraße&amp;#039;&amp;#039;. Letztere, die &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm-Würz-Schule&amp;#039;&amp;#039;, ist aufgrund sinkender Schülerzahlen zu Beginn des 3. Jahrtausends mit der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-Hauptschule Fahlerweg&amp;#039;&amp;#039; in Immigrath zusammengelegt worden. Im Jahre 1965 wurde zudem am &amp;#039;&amp;#039;Götscher Weg&amp;#039;&amp;#039; die &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-Grundschule Götscher Weg&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet. Diese ist mit der &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschafts-Grundschule Zehntenweg&amp;#039;&amp;#039; aus der 1911 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Evangelischen Volksschule&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Richrath leben zurzeit (Stand 31. Dezember 2006) 15.367 Menschen. Richrath ist damit nach Immigrath der zweitgrößte Stadtteil. (Quelle: Stadt Langenfeld)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Richrath liegt am ältesten [[Handelsweg]] durch das Rheinland, dem [[Mauspfad]]. Seinen Namen verdankt der &amp;#039;&amp;#039;Mauspfad&amp;#039;&amp;#039; aber nicht etwa [[Mäuse]]n, sondern seinem Verlauf durch das [[Moor]] (&amp;#039;&amp;#039;Maus&amp;#039;&amp;#039; = &amp;#039;&amp;#039;Moos&amp;#039;&amp;#039; oder eben &amp;#039;&amp;#039;Moor&amp;#039;&amp;#039;). Dieser [[Fußweg]] verlief einst zwischen dem Rheingau und [[Essen]], wo er den [[Westfälischer Hellweg|Hellweg]] erreichte. Seinen Verlauf zeichnen in Langenfeld in etwa die &amp;#039;&amp;#039;Opladener Straße&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Talstraße&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;Richrather Straße&amp;#039;&amp;#039; sowie die &amp;#039;&amp;#039;Hildener Straße&amp;#039;&amp;#039; nach. Kennzeichnend für diesen einstigen [[Trampelpfad]] waren im Übrigen [[Gräberfeld]]er an seiner Seite. Das moderne Gräberfeld am Ortseingang von Immigrath aus kommend, steht allerdings nur in einer alten germanischen Tradition und ist jüngeren Datums. Dagegen wurden [[Germanen|germanische Gräberfelder]] am [[Neuburger Hof]], am [[Hagelkreuz (Langenfeld)|Hagelkreuz]] sowie am [[Zollhaus (Langenfeld)|Richrather Zollhaus]] entdeckt. Dort befindet sich mit dem alten und dem neuen [[Zollhaus (Gebäude)|Zollhaus]] auch ein Überbleibsel aus dieser Zeit, nämlich eine Art ehemaliger [[Mautstelle]] in Richtung Hilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heutzutage hat Richrath an der [[Bundesautobahn 59]] eine eigene Abfahrt und ist über die &amp;#039;&amp;#039;Berghausener Straße&amp;#039;&amp;#039; mit dieser Abfahrt sowie der [[Bundesstraße 8]] verbunden. Über &amp;#039;&amp;#039;Winkelsweg&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Schneiderstraße&amp;#039;&amp;#039; besteht zudem Anschluss an die [[Bundesautobahn 3|A&amp;amp;nbsp;3]] sowie die [[Bundesautobahn 542|A&amp;amp;nbsp;542]]. Ein eigener [[Bahnhof#Bahnhof und Haltepunkt|Haltepunkt]] an der [[Bahnstrecke Mülheim-Speldorf–Troisdorf|Bahnstrecke Speldorf-Richrath-Immigrath-Opladen-Morsbroich-K-Mülheim-Troisdorf]] besteht seit den 1980er Jahren nicht mehr. Der öffentliche [[Personennahverkehr]] wird inzwischen mit Bussen der [[Rheinbahn (Unternehmen)|Rheinbahn]]-Linien 785 und 790 abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch prägte zunächst weniger der Mauspfad als frühester Handelsweg im [[Rheinland]] die Entwicklung des Ortsteils, sondern es waren mehr [[Ackerbau]] und [[Viehzucht]]. Daneben wurden die Bäche teils wirtschaftlich durch [[Wasserkraft]] genutzt. Zu nennen sind hier besonders zwei [[Mühle]]n, die [[Riethrather Mühle]] am Riethrather Bach sowie die Götscher Mühle am Götscher Bach. An Assenbach und Burbach ist zudem seit 1757 das Handwerk des [[Bleichen]]s nachweisbar, wie auch am Gladbach in Immigrath.&amp;lt;ref name=&amp;quot;müller&amp;quot; /&amp;gt; Heutzutage ist Richrath ein beliebtes [[Wohnquartier]], [[Gewerbe]] und [[Industrie]] (durch die verkehrsgünstige Lage bedingt) ist am Ostrand zur A&amp;amp;nbsp;3, in der [[Hardt (Langenfeld)|Hardt]] vorhanden. Dort breitet sich das [[Industriegebiet]] Ost aus, das sich die alten [[Gemarkung]]en Richrath und Immigrath teilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereinsleben ==&lt;br /&gt;
Richrath ist stark durch ein reges Vereinsleben geprägt. Insbesondere Traditions- und Sportvereine sind hier zu nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traditionsvereine ===&lt;br /&gt;
* Richrather St. Sebastianus Schützenbruderschaft&lt;br /&gt;
* Richrather Karnevalsverein schwarz-weiß von 1977 e. V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://richrather-karneval.de/ |titel=Home |abruf=2023-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sportvereine ===&lt;br /&gt;
* Tuspo Richrath&lt;br /&gt;
* Richrather Sportverein RSV 08&lt;br /&gt;
* Langenfelder Tennis Club – LTC&lt;br /&gt;
* Anglerverein Petri Heil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Feuerwehr Langenfeld – Löschgruppe Richrath ==&lt;br /&gt;
Die Feuerwehr Richrath ist Teil der Langenfelder [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]]. Als [[Löschgruppe]] 3 der Freiwilligen Feuerwehr verfügt die Gruppe über ein Löschgruppenfahrzeug [[Löschgruppenfahrzeug|LF20]] und ein [[Mannschaftstransportfahrzeug|Mannschaftstransportfahrzeug MTF]]. Das letztgenannte Fahrzeug wurde anlässlich der 100-Jahr-Feier der Löschgruppe am 24./25. Mai 2008 feierlich übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Personen, die lange in Richrath lebten und sich in besonderer Weise um Richrath verdient gemacht haben, waren (in alphabetischer Reihenfolge):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich Wilhelm Boddenberg, Pfarrer in St. Martin und Gründer des Krankenhauses St. Martinus&lt;br /&gt;
* Theodor Breuer, Pfarrer in St. Martin und Gegner des NS-Regimes&lt;br /&gt;
* Rolf D. Gassen, langjähriger stellv. Bürgermeister – 15 Jahre – und 25 Jahre Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat der Stadt Langenfeld. Goldener Ehrenringträger der Stadt, Träger des Bundesverdienstkreuzes und der silbernen Plakette der IHK für Verdienste in der Berufsbildung. Ehrenmitglied der Langenfelder Herzstiftung und Förderer vieler Vereine. Ombudsmann der LVR-Klinik Langenfeld für Angelegenheiten der psychisch kranken Patienten. Seit Mai 2013 Sprecher für Patientenschutz in der Gesundheits- und Pflegekonferenz des Kreises Mettmann.&lt;br /&gt;
* [[Hans Litterscheid]] (* 24. Dezember 1921 in Richrath; † 3. Januar 2014 in Langenfeld), Bürgermeister der Stadt Langenfeld von 1961 bis 1989, ehemaliger Landtagsabgeordneter, Ehrenbürger der Stadt und Träger des Bundesverdienstkreuzes sowie des Verdienstordens des Landes NRW&lt;br /&gt;
* Hermann Ludovici (1731–1802), Pfarrer in St. Martin von 1767 bis 1802, Verfasser einer so genannten „Richrather Chronik“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Thomas Becker, Neue Erkenntnisse zu St. Martin in Langenfeld-Richrath in Niederwupper 20, Historische Beiträge, Leverkusen 2003.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller, Stadtgeschichte Langenfeld, Verlag Stadtarchiv Langenfeld 1992.&lt;br /&gt;
* Friedhelm Görgens, Langenfeld, Droste, Düsseldorf 1984.&lt;br /&gt;
* von Galera, Langenfeld (Rhld.), Von der Markgrafschaft zur Stadt, Backofen, Langenfeld 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Richrath}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Langenfeld (Rheinland)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Langenfeld (Rheinland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Mettmann)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Langenfeld (Rheinland))]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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