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	<title>Richard von Meerheimb - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:12:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-28T17:08:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Richard von Meerheimb.png|mini|Richard von Meerheimb]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Albert von Meerheimb&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Meerheim&amp;#039;&amp;#039;, (* [[14. Januar]] [[1825]] in [[Großenhain]]; † [[16. Januar]] [[1896]] in [[Loschwitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stadtarchiv Dresden]], Standesamt Loschwitz, Sterbe-Nebenregister 1896, Nr. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Königreich Sachsen|sächsischer]] [[Oberst]] und Schriftsteller ([[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Hugo von Meer&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sachsendankhütte 1894.jpg|mini|Sachsendankhütte (Rifugio&amp;amp;nbsp;Nuvolau) um 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rifugio-Nuvolau 2972 a.jpg|mini|Rifugio Nuvolau 2005]]&lt;br /&gt;
Richard von Meerheimb stammt aus dem sächsischen Zweig der Familie [[Meerheimb|(von) Meerheim(b)]]. Er war ein Enkel des [[Wittenberg]]er Professors [[Gottfried August Meerheim]] und Sohn des sächsischen Kavallerieoffiziers Franz Ludwig August von Meerheim(b) (1785–1858), der 1844 die sächsische Adelsanerkennung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Meerheimb besuchte ab Januar 1839 das [[Kadettenanstalt|Kadettenhaus]] in [[Dresden]] und wurde am 1. Januar 1843 als [[Fahnenjunker|Portepeejunker]] im [[1. Königlich Sächsisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 100|Leib-Infanterie-Regiment]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]] angestellt. Mitte August 1844 avancierte er zum [[Leutnant]]. 1849 nahm er an der Bekämpfung des [[Dresdner Maiaufstand]]s teil und wurde Ende Juli 1849 unter Beförderung zum [[Oberleutnant]] in das [[1. Königlich Sächsisches Jäger-Bataillon Nr. 12|1. Jäger-Bataillon]] versetzt und stieg Ende April 1859 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] auf. Im Jahr darauf erhielt er die Erlaubnis zur Annahme des Ritterkreuzes I. Klasse des [[Herzoglich Sachsen-Ernestinischer Hausorden|Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens]]. Während des [[Deutscher Krieg|Krieges gegen Preußen]] führte Meerheimb 1866 eine [[Kompanie (Militär)|Kompanie]] und wurde am 29. Juni 1866 in der [[Schlacht bei Gitschin]] schwer verwundet. Die Verbündeten Österreicher verliehen ihm den [[Orden der Eisernen Krone (Österreich)|Orden der Eisernen Krone]] III. Klasse mit Kriegsdekoration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er rückte am 26. Juli 1866 zum [[Major]] auf und kam am 1. April des Folgejahres als Bataillonskommandeur in das [[4. Infanterie-Regiment Nr. 103]]. Mit der [[Mobilmachung]] anlässlich des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] wurde Meerheimb [[Oberstleutnant]]. Er nahm an den Kämpfen bei [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]], [[Verdun]], [[Nouart]], [[Gefecht bei Beaumont|Beaumont]], [[Schlacht von Sedan|Sedan]] sowie der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]] teil. Für sein Verhalten belieh ihn König [[Johann (Sachsen)|Johann]] am 29. September 1870 mit dem Ritterkreuz des [[Militär-St.-Heinrichs-Orden]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Königlich Sächsische Militär-St. Heinrichs-Orden 1736–1918. Ein Ehrenblatt der Sächsischen Armee.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelm und Bertha von Baensch-Stiftung, Dresden 1937, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde ihm das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse verliehen. Unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als Oberst schied Meerheimb am 25. September 1872 mit Pension und der Berechtigung zum Tragen seiner Uniform aus dem Militärdienst und nahm seinen Wohnsitz in Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1880 erkrankte er an einer Lungenkrankheit und suchte Genesung in Cortina d’Ampezzo. Er wurde geheilt und aus Dankbarkeit spendete er der örtlichen Sektion des [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]] Geld, mit der Auflage, den Betrag zur Errichtung einer Schutzhütte zu verwenden. Die Hütte wurde als erste ihrer Art in den Dolomiten am 11. August 1883 als „[[Rifugio Nuvolau|Sachsendankhütte]]“ eröffnet und besteht bis heute.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.dolomiti.org/ger/Cortina/laga5torri/ospitalita/Nuvolau/storia.html Sachsendankhütte] auf dolomiti.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er starb nach schwerer Krankheit in der Heilanstalt Loschwitz und wurde auf dem [[Innerer Neustädter Friedhof|Inneren Neustädter Friedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schriftsteller ===&lt;br /&gt;
Meerheimb war schon früh als Schriftsteller und Übersetzer tätig und veröffentlichte zunächst Balladen und kleinere Erzählungen. Seine erste größere Arbeit war das Heldengedicht &amp;#039;&amp;#039;Gulat und Tschadra&amp;#039;&amp;#039; (1848) über die [[Tscherkessen]]kämpfe. 1860 gab er die &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen eines Veteranen aus Rußland&amp;#039;&amp;#039; seines Vaters heraus. Die meisten seiner Dichtungen knüpfen an die Verhältnisse und Beziehungen einzelner Gesellschaftskreise oder an Zeitereignisse und Tagesströmungen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Allgemeine Deutsche Biographie]] verfasste er 46 meist militärische Biographien in den Bänden A bis K.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den späteren Jahren seines Lebens experimentierte er als einer der ersten mit der Kunstform des [[Monodrama]] und gründete zu ihrer Pflege 1892 die &amp;#039;&amp;#039;Litterarische Gesellschaft Psychodrama&amp;#039;&amp;#039;. Er gilt als derjenige, der den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Psychodrama&amp;#039;&amp;#039; geprägt hat&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Gundlach: &amp;#039;&amp;#039;Psychodramen. Zur Geschichte der Psycho-Trivia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt Geschichte der Psychologie.&amp;#039;&amp;#039; 1986, 8, S. 27–31. ([http://journals.zpid.de/index.php/GdP/article/view/400/435 Digitalisat])&amp;lt;/ref&amp;gt;, und hat damit unter anderem [[Rainer Maria Rilke]] beeinflusst.&amp;lt;ref&amp;gt;Rüdiger Görner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rainer Maria Rilke.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wege der Forschung]].&amp;#039;&amp;#039; Band 638), Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 978-3-534-01233-6, S. 27 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Sein Nachlass findet sich im Sächsischen Staatsarchiv, [[Hauptstaatsarchiv Dresden]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.archiv.sachsen.de/archive/dresden/4978_3132373333.htm |wayback=20080608160818 |text=12733 – Personennachlass Richard Albert von Meerheimb |archiv-bot=2019-05-10 04:04:30 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 13. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Sachsen an der Moskwa.&amp;#039;&amp;#039; 1853.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soldatenwelt.&amp;#039;&amp;#039; 1857.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Poetenwelt.&amp;#039;&amp;#039; 1859.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nieder mit Babylon.&amp;#039;&amp;#039; 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erlebnisse eines Veteranen der großen Armee während des Feldzuges in Rußland 1812.&amp;#039;&amp;#039; 1860. ({{digitalisat|GB=I1xBAAAAcAAJ}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frauenwelt.&amp;#039;&amp;#039; 1862.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trutz Dänemark und Kopenhagen.&amp;#039;&amp;#039; 1863.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paul Kinishi.&amp;#039;&amp;#039; 1865.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kriegs- und Leidensfahrten eines Schwerverwundeten.&amp;#039;&amp;#039; 1866.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fürstenwelt.&amp;#039;&amp;#039; 1873 ({{digitalisat|GB=pU44AQAAIAAJ}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Von Palermo bis Gaëta: Der Kampf in Italien um Thron und Thrones-Ehre 1860–1861.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1865. ({{digitalisat|GB=kEiuZNeCCK0C}})&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Melodramenwelt.&amp;#039;&amp;#039; 1886.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychodramatisches Material.&amp;#039;&amp;#039; 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eine Nacht auf dem Parkett&amp;#039;&amp;#039; 1896.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Franz Brummer: &amp;#039;&amp;#039;Meerheimb, Richard von.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; 30/1, Berlin: Reimer, S. 258–259.&lt;br /&gt;
* {{ADB|52|282|283|Meerheimb, Richard von|[[Bernhard von Poten]]|ADB:Meerheimb, Richard von}}&lt;br /&gt;
* {{Säbi|Cornelia Herold|116990716|Meerheimb (Meerheim), Richard Albert von (Pseudonym: Hugo vom Meer)}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Biographie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte deutsche Dichtungen für Lehrer und Freunde der Litteratur.&amp;#039;&amp;#039; Volume 10, 1896, S. 107 ff. ([https://books.google.de/books?id=fopVAAAAYAAJ&amp;amp;pg=PA107 Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stammliste der Offiziere des Kgl. Sächs. 4. Infanterie-Regiments Nr. 103. 1867–1909.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1909, S. 8–9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116990716|VIAF=3236517}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meerheimb, Richard von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschriftsteller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Übersetzer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Militär-St.-Heinrichs-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Herzoglich Sachsen-Ernestinischen Hausordens (Ritter/Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (III. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Infanterist (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Meerheimb|Richard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meerheimb, Richard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Meerheimb, Richard Albert von (vollständiger Name); Meerheim, Richard von; Meer, Hugo von (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=sächsischer Oberst und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Großenhain]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Januar 1896&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Loschwitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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