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	<title>Richard von Helmholtz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T10:19:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_von_Helmholtz&amp;diff=1536806&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Christoph Sager: /* Leben */ So wie ich die als Beleg dienende Literaturstelle deute, gibt sie keine Auskunft über irgendwelche &quot;Aktivitäten&quot; der Lemmaperson</title>
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		<updated>2025-12-29T10:43:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; So wie ich die als Beleg dienende Literaturstelle deute, gibt sie keine Auskunft über irgendwelche &amp;quot;Aktivitäten&amp;quot; der Lemmaperson&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard von Helmholtz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1852]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]], Ostpreußen; † [[10. September]] [[1934]] in [[München]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Richard Wilhelm Ferdinand von Helmholtz&amp;#039;&amp;#039;) war ein deutscher [[Maschinenbauingenieur]], der als [[Konstrukteur]] von [[Dampflokomotive]]n bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Richard von Helmholtz war der Sohn des Physikers [[Hermann von Helmholtz]] und dessen erster Ehefrau Olga von Helmholtz geb. von Velten. Die Familie folgte den Berufungen des Vaters 1855 nach Bonn und 1858 nach Heidelberg, wo Richard aufwuchs und das [[Gymnasium]] besuchte. Nach dem Abitur studierte er [[Maschinenbau]], zunächst am [[Polytechnikum Stuttgart]] und nach einem Praktikum bei [[Borsig (Unternehmen)|Borsig]] in Berlin an der [[Technische Universität München#Geschichte|Technischen Hochschule München]], u. a. bei [[Johann Bauschinger]] und [[Carl von Linde]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Dampflok 70083 1.jpg|mini|Die durch von Helmholtz entworfene bayerische Pt 2/3, spätere Baureihe 70.0]]&lt;br /&gt;
Nach dem Studium begann er 1876&amp;lt;ref&amp;gt;laut &amp;#039;&amp;#039;Neue Deutsche Biographie&amp;#039;&amp;#039; (vgl. &amp;#039;&amp;#039;Literatur&amp;#039;&amp;#039;); nach anderen Quellen zwischen 1873 und 1881&amp;lt;/ref&amp;gt; seine Tätigkeit als Konstrukteur bei der [[Krauss-Maffei|Lokomotivfabrik Krauss]] in München, wo er bald zum Leiter der Konstruktionsbüros aufstieg. In dieser Stellung bestimmte er über Jahrzehnte, insbesondere nach dem 1885 erfolgten Rückzug von [[Georg Krauß (Industrieller)|Georg Krauß]] aus der Geschäftsführung, ganz wesentlich die Geschicke des Unternehmens bis zu seinem [[Ruhestand]] 1918. Im Verlauf seiner Tätigkeit befasste er sich mit allen Komponenten der Dampflokomotive, wie beispielsweise der Verbesserung und Vereinfachung der [[Steuerung (Dampfmaschine)|Heusinger-Steuerung]], aber auch mit weniger auffallenden Teilen wie der Entwicklung einer neuen Bauart von [[Sandstreueinrichtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1887 entstand seine wegweisende wissenschaftliche Untersuchung über das Verhalten von Lokomotiven in Kurven und die Abnutzung von [[Eisenbahnrad|Rad]] und [[Schiene (Schienenverkehr)|Schiene]]. Aus dieser theoretischen Arbeit folgte als praktisches Ergebnis 1888 die Konstruktion des [[Krauss-Helmholtz-Lenkgestell]]s, das bei vielen Lokomotiven mit [[Laufachse]]n – nicht nur Dampflokomotiven – zum Einsatz kam. Der österreichische Konstrukteur [[Karl Gölsdorf]] zog aus den Untersuchungen von Helmholtz noch weiter gehende Schlüsse und entwickelte die seitlich verschiebbare [[Kuppelachse]], die sogenannte [[Gölsdorf-Achse]], die zum Standard im Lokomotivbau wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter von Helmholtz wurden bei Krauss beispielsweise folgende Lokomotivtypen entworfen und gebaut:&lt;br /&gt;
* die [[Bayerische D VIII]]&lt;br /&gt;
* die [[Bayerische AA I]], eine nur in einem Exemplar gebaute Variante der [[Bayerische B XI|B XI]] mit Vorspannachse&lt;br /&gt;
* die [[Bayerische D XII]] (Pt2/5) sowie die nahezu baugleiche die Pfälzische P2.II, eine mit einer Gesamtzahl von 174 Stück gebaute Maschine ohne festen Radstand&lt;br /&gt;
* die [[Pfälzische P 5]]&lt;br /&gt;
* die [[Bayerische Pt 2/3]]&lt;br /&gt;
Nicht wenige seiner Lokomotiv-Konstruktionen bewährten sich gut und waren teils über 50 Jahre lang in Betrieb. Bei einer derart langen innovativen Tätigkeit blieb es jedoch nicht aus, dass einige Konzeptionen sich nachträglich als Irrtum herausstellen – so zum Beispiel die 1900 gebaute und auf der [[Weltausstellung Paris 1900]] gezeigten [[Pfälzische P 3.II|Pfälzischen P 3.II]], einer Schnellzuglokomotive mit [[Vorspannachse]] zur Verbesserung des Anfahrverhaltens. Die Maschine bewährte sich nicht, schon 1902 wurde die Vorspannachse entfernt und die Maschine in eine normale 2&amp;#039;B1&amp;#039;-Lokomotive umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während seiner Tätigkeit bei Krauss publizierte von Helmholtz zahlreiche Artikel zur Entwicklungsgeschichte der Lokomotiven, hauptsächlich in der österreichischen Fachzeitschrift für Eisenbahntechnik &amp;#039;&amp;#039;[[Die Lokomotive]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Lokomotive&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1927, Heft 11 (mit Würdigung Helmholtz’ zu dessen 75. Geburtstag auf der Titelseite) ([https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=lok&amp;amp;datum=1927&amp;amp;page=201&amp;amp;size=45 online])&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach seinem Eintritt in den Ruhestand weitete er diese schriftstellerische Tätigkeit aus. Gestützt auf ein eigenes Archiv und die Bibliothek von Krauss, die er nebenbei betreute, und begünstigt durch ein vorzügliches Gedächtnis bis ins hohe Alter befasste er sich, teils als Autor und teils als [[Herausgeber]], mit der Darstellung der geschichtlichen Entwicklung der Dampflokomotiven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard von Helmholtz trat 1881 dem [[Verein Deutscher Ingenieure]] (VDI) und dem Bayerischen Bezirksvereins des VDI bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Angelegenheiten des Vereines |Sammelwerk=[[Wochenschrift des Vereines deutscher Ingenieure]] |Band=5 |Nummer=8 |Datum=1881-02-19 |Seiten=61}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* (mit Wilhelm Staby): &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Lokomotive im Gebiete des [[Verein Deutscher Eisenbahnverwaltungen|Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltungen]].&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München / Berlin 1930. (als [[Reprint]]: Callwey, München 1981, ISBN 3-7667-0542-3)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die historischen Lokomotiven der Badischen Staats-Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; (hrsg. von der Reichsbahndirektion Karlsruhe) Karlsruhe 1936. (als Reprint: Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, Karlsruhe 1982, ISBN 3-921700-36-1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|8|501|502|Helmholtz, Richard von|Erhard Born|116691603}}&lt;br /&gt;
* Günter Metzeltin: &amp;#039;&amp;#039;Die Lokomotive. Lexikon ihrer Erfinder, Konstrukteure, Führer und Förderer.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte, Karlsruhe 1971.&lt;br /&gt;
* [[Karl-Ernst Maedel]], [[Alfred B. Gottwaldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Dampflokomotiven. Die Entwicklungsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Transpress, Berlin 1994, ISBN 3-344-70912-7.&lt;br /&gt;
* Franz Werner: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Helmholtz’ Heidelberger Jahre (1858–1871).&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sonderveröffentlichungen des Stadtarchivs Heidelberg&amp;#039;&amp;#039;, Band 8.) Julius Springer, Berlin / Heidelberg 1997, ISBN 3-540-62602-6.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Knipping]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Baureihe 70. Die bayerische Tenderlok für leichte Züge und ihre badische Schwester.&amp;#039;&amp;#039; EK-Verlag, Freiburg 1998, ISBN 3-88255-170-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116691603}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116691603|LCCN=n/86/818123|VIAF=54906893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Helmholtz, Richard Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahningenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hermann von Helmholtz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1852]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Helmholtz, Richard von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Helmholtz, Richard Wilhelm Ferdinand von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbauingenieur und Lokomotivkonstrukteur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1852&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. September 1934&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Christoph Sager</name></author>
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