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	<title>Richard Werner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Werner&amp;diff=1779676&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: PD genauer</title>
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		<updated>2025-04-05T15:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;PD genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Werner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juli]] [[1875]] in [[Jeseník|Freiwaldau]], [[Landkreis Freiwaldau#Österreich-Ungarn]]; † [[8. Februar]] [[1945]] in [[Ghetto Theresienstadt]], [[Protektorat Böhmen und Mähren]]) war ein österreichisch-tschechischer Universitätsprofessor mit den Fachgebieten [[Chirurgie]], [[Radiologie]] und [[Onkologie]]. Werner war Opfer des [[Holocaust]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Richard Werner, Sohn eines Rechtsanwalts und Geschäftsmanns,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wondrak&amp;quot;&amp;gt;E. Wondrák (1995): &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Richard Werner - neprávem téměř zapomenutý rodák z Jeseníku (&amp;quot;Professor Dr. Richard Werner - Ein zu Unrecht fast vergessener Landsmann aus der Jeseniker Region&amp;quot;)&amp;#039;&amp;#039;, erschienen in Band 69 der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Severní Morava&amp;#039;&amp;#039; („Nordmähren“), p. 67–69&amp;lt;/ref&amp;gt; besuchte das Gymnasium in [[Vidnava|Weidenau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GhettoT&amp;quot;&amp;gt;[http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/w/wernerr.htm Kurzbiografie, Schriften und Bild von Richard Werner]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er legte das [[Abitur]] ab, studierte an der [[Universität Wien]] Medizin und wurde dort im Juli 1899 zum [[Dr. med.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Danach leistete er bis 1901 seinen Militärdienst im [[Brno|Brünner]] Garnisonskrankenhaus ab. Anschließend war Werner im Wiener Allgemeinen Krankenhaus mit dem Schwerpunkt [[Dermatologie]] und [[Gynäkologie]] tätig. Kurze Zeit später wurde er Assistenzarzt der chirurgischen Abteilung unter [[Vincenz Czerny]] am [[Universitätsklinikum Heidelberg]]. Ab 1902 publizierte in einschlägigen medizinischen Fachzeitschriften mit dem Schwerpunkt Strahlentherapie und Krebsforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wondrak&amp;quot;/&amp;gt; Er [[Habilitation|habilitierte]] sich 1906 mit der Schrift: &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen über die biologische Wirkung von Radiumstrahlen&amp;#039;&amp;#039; an der [[Universität Heidelberg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;GhettoT&amp;quot;/&amp;gt; Etwa zu dieser Zeit wechselte er mit Czerny ans &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Krebsforschungszentrum|Institut für Experimentelle Krebsforschung]]&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg, wo er ab 1910 als Oberarzt am Samariterhaus, einer Heil- und Pflegeanstalt für krebskranke Personen, tätig war. Ab 1912 war er außerordentlicher Professor mit dem Forschungsschwerpunkt Strahlentherapie und an der Entwicklung des „Strahlenkonzentrators“ maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstellung&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tphys.uni-heidelberg.de/Ausstellung/show.cgi?P=deC14093 |wayback=20160304202601 |text=&amp;#039;&amp;#039;Richard Werner – Ausstellung Juden an der Universität Heidelberg&amp;#039;&amp;#039; }}. Abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;April 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] leistete er Militärdienst beim Generalinspektorat des [[Österreichisches Rotes Kreuz|Österreichischen Roten Kreuzes]]. Er war leitender Chirurg in [[Ostrava|Mährisch-Ostrau]] und [[Przemyśl]] sowie konsultierender Chirurg einer Armee in Litauen. Werner nahm unter anderem im Militärreservekrankenhaus Mährisch-Ostrau Strahlenbehandlungen an Patienten vor. Er wurde für seinen Einsatz mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Offizierskreuz des [[Franz-Joseph-Orden]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GhettoT&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Czernys wurde Werner dessen Nachfolger und leitete ab 1916 als Direktor das &amp;#039;&amp;#039;Institut für Experimentelle Krebsforschung&amp;#039;&amp;#039; sowie das Samariterhaus. Dort war sein in der medizinischen Fachwelt viel beachteter Forschungs- und Behandlungsschwerpunkt die Strahlentherapie bei bösartigen [[Tumor]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Uwe Eckart: &amp;quot;100 Jahre organisierte Krebsforschung&amp;quot;, Georg Thieme-Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-105661-4, S. 17f., 51, 152&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner wurde Präsident der deutschen Röntgengesellschaft und badischen Röntgenvereinigung,&amp;lt;ref name=&amp;quot;GhettoT&amp;quot;/&amp;gt; saß 1927 dem 18. Röntgenkongress in [[Wiesbaden]] vor und war Vorsitzender des &amp;#039;&amp;#039;Zentralausschusses zur Erforschung des Krebses in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Werner war Autor mehrerer Lehrbücher zur Strahlentherapie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wondrak&amp;quot;/&amp;gt;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde er im Frühjahr 1933 von seinen Tätigkeiten beurlaubt und trat im März 1934 als Klinikleiter zurück. Werner [[Emigration|emigrierte]] nach [[Brno|Brünn]] und wurde 1934 Direktor im „Haus des Trostes“, dem dortigen Institut für Krebsforschung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ausstellung&amp;quot;/&amp;gt; Nach der deutschen [[Zerschlagung der Tschechoslowakei]] musste Werner 1939 auch diesen Posten verlassen. Aus Brünn wurde er aufgrund seiner jüdischen Herkunft ins [[Ghetto Theresienstadt]] [[Deportation|deportiert]], wo er am 28. Januar 1942 eintraf, zusammen mit seiner Schwester. Werner ist im [[Theresienstadt-Konvolut]] als „prominenter Häftling“ aufgeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GhettoT&amp;quot;/&amp;gt; Er verstarb dort am 8. Februar 1945 an einem Herzleiden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wondrak&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Axel Feuß: &amp;#039;&amp;#039;Das [[Theresienstadt-Konvolut]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Altonaer Museum]] in Hamburg, Dölling und Galitz Verlag, Hamburg/München 2002, ISBN 3-935549-22-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/w/wernerr.htm Kurzbiografie, Schriften und Bild von Richard Werner] auf www.ghetto-theresienstadt.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136713297|VIAF=81011821}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Werner, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chirurg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onkologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prominenter Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Franz-Joseph-Ordens (Offizier)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Todesopfer im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tscheche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Werner, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichisch-tschechischer Medizinprofessor und Opfer des Holocaust&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juli 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jeseník|Freiwaldau]], [[Landkreis Freiwaldau#Österreich-Ungarn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ghetto Theresienstadt]], [[Protektorat Böhmen und Mähren]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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