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	<title>Richard Tantzen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T12:38:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rote4132: /* Einzelnachweise */ + Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)</title>
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		<updated>2023-03-09T23:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise: &lt;/span&gt; + &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Jurist_(Nationalsozialismus)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Hinrich Tantzen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Dezember]] [[1888]] in [[Hoffe (Nordenham)|Hoffe]]; † [[30. Januar]] [[1966]] in [[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Beamtentum|Verwaltungsbeamter]] und [[Politiker]] ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Richard Tantzen wurde am 12. Dezember 1888 in Hoffe bei [[Abbehausen]] geboren. Er entstammte einer alteingesessenen und angesehenen [[Butjadingen|Butjadinger]] Bauernfamilie. Sein Vater, Gustav Diedrich Tantzen (1865–1937), war in seiner Heimatstadt über drei Jahrzehnte Gemeindevorsteher. Nach dem Abitur an der [[Herbartgymnasium Oldenburg#Geschichte|Städtischen Oberrealschule Oldenburg]] studierte er ab 1907 [[Rechtswissenschaft]]en an den [[Philipps-Universität Marburg|Universitäten Marburg]], [[Universität Lausanne|Lausanne]], [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berlin]]. 1910 trat er in den [[Großherzogtum Oldenburg|oldenburgischen]] Staatsdienst ein. Als Soldat nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde schwer verwundet. Ab 1923 war er als Amts[[richter]] in [[Jever]] tätig. Im Sommer 1927 wechselte er als Beamter ins oldenburgische Staatsministerium und übernahm dort als Ministerialrat die Leitung der Landwirtschaftlichen Abteilung und des Staatlichen Siedlungsamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt seiner Arbeit war bis 1949 die Siedlungspolitik, bei der er, den Bestimmungen des [[Reichssiedlungsgesetz]]es folgend, für eine umfassende [[Innere Kolonisation#In der Weimarer Republik|Innere Kolonisation]] unerschlossener Landstriche, vorrangig der südoldenburgischen Moore sorgte. Unter seiner Leitung gründete die Behörde eine große Zahl von Siedlungen und Dörfern. 1934 wurde Tantzen gleichzeitig Vorsitzender des Denkmalrates und Landesbeauftragter für Naturschutz und setzte sich für die Belange von Natur- und Denkmalschutz gleichberechtigt neben der Ausweisung neuer Siedlungsflächen ein. Zusätzlich wurde er 1934/35 auch als Richter am [[Verwaltungsgericht Oldenburg#Geschichte|Oberverwaltungsgericht Oldenburg]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Tantzen seiner Ämter enthoben und ab Mai 1945, wie andere ehemals leitende Beamte auch, ein halbes Jahr lang im [[KZ Esterwegen#Britisches Internierungslager nach Mai 1945|Lager Esterwegen]] interniert. Erst später konnte er seine Verwaltungstätigkeit wieder aufnehmen. 1953 trat er in den Ruhestand. Von 1951 bis 1956 war er Vorsitzender des [[Oldenburger Landesverein für Geschichte, Natur- und Heimatkunde|Oldenburger Landesvereins für Geschichte, Natur- und Heimatkunde]] und von 1961 bis zu seinem Tode Vorsitzender der von ihm gegründeten [[Oldenburgische Landschaft#Entstehung|Oldenburg-Stiftung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war Tantzen langjährig in verschiedenen weiteren Gremien als Vorstand tätig, so etwa im &amp;#039;&amp;#039;[[Mellumrat]]&amp;#039;&amp;#039;, im &amp;#039;&amp;#039;Marschenrat&amp;#039;&amp;#039;, im [[Niedersächsischer Heimatbund|Niedersächsischen Heimatbund]] sowie in der &amp;#039;&amp;#039;[[Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen|Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen]]&amp;#039;&amp;#039; und in der &amp;#039;&amp;#039;Familienkundlichen Kommission für Niedersachsen und Bremen&amp;#039;&amp;#039;. Bereits 1927 gehörte er zu den Mitbegründern der &amp;#039;&amp;#039;Oldenburgischen Gesellschaft für Familienkunde&amp;#039;&amp;#039;, dessen Vorsitz er von 1932 bis 1965 übernahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richard Tantzen starb am 30. Januar 1966 in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Vom 1. Mai 1933 an war Tantzen Mitglied der [[NSDAP]], der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NSV]], ab 1934 des [[NS-Rechtswahrerbund]]es und ab 1937 des [[Deutsches Rotes Kreuz|DRK]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.landtag.niedersachsen.de/Drucksachen/Drucksachen_16_5000/4501-5000/16-4667.pdf NS-Vergangenheit von Ministern und Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen] (PDF; 92&amp;amp;nbsp;kB), Landtagsdrucksache 16/4667, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Krieg trat er 1945 in die FDP ein und wurde am 14. September 1955 als [[Niedersächsisches Kultusministerium|niedersächsischer Kultusminister]] in die von Ministerpräsident [[Heinrich Hellwege]] geführte Landesregierung berufen. Aus Protest gegen eine Rede von [[Hans-Christoph Seebohm]] trat er am 28. Februar 1956 von seinem Amt zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=43061880|Titel=Wenn Seebohm redet|Autor=|Jahr=1956|Nr=12|Seiten=13|Datum=1956-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heimatforschung ==&lt;br /&gt;
Seit Anfang der 1920er-Jahre verfasste Tantzen zahlreiche Schriften und Aufsätze zu heimatbezogenen Sachthemen. Seine Schwerpunkte setzte er bei Familienkunde, Heimatkunde und Siedlungswesen. Daneben widmete er sich auch der [[Störche|Storchenforschung]] und den Seevogelschutzgebieten, wozu er ebenfalls umfassend publizierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste wurde er 1954 mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse, 1960 mit dem Großen Bundesverdienstkreuz und 1962 mit dem [[Niedersächsischer Verdienstorden|Niedersächsischen Verdienstorden]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ulrich Suttka: &amp;#039;&amp;#039;Tantzen, Richard Hinrich.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Friedl u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes Oldenburg]].&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. im Auftrag der Oldenburgischen Landschaft. Isensee, Oldenburg 1992, ISBN 3-89442-135-5, S. 728 ([http://www.lb-oldenburg.de/pdf/biohandb/t.pdf online]).&lt;br /&gt;
* [[Eilert Tantzen]]: &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Chronik der Familie Tantzen. 1300 - 2000&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben vom Familienverband Hergen Tantzen. Isensee, Oldenburg 1997, 446 S., ISBN 3-89598-425-6 (hier besonders S. 210–214)&lt;br /&gt;
* [[Munzinger-Archiv|Munzinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039; 34/1966 vom 15. August 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Hellwege I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107034298}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kultusminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107034298|VIAF=32504505}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tantzen, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultusminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Oberverwaltungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Oldenburg (Oldb))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Amtsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1888]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tantzen, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Tantzen, Richard Hinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (FDP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Dezember 1888&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nordenham|Hoffe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Januar 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Oldenburg (Oldb)|Oldenburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rote4132</name></author>
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