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	<title>Richard Sulík - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T18:13:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Sul%C3%ADk&amp;diff=2007592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;3mnaPashkan: Sulík nicht mehr Parteichef</title>
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		<updated>2024-03-24T07:08:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sulík nicht mehr Parteichef&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Richard sulik2019.jpg|mini|Richard Sulík (2019)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Sulík&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Januar]] [[1968]] in [[Bratislava]]) ist ein [[Slowakei|slowakischer]] [[Politiker]] und [[Unternehmer]]. Von 2009 bis 2024 war er Vorsitzender der von ihm gegründeten Partei [[Sloboda a Solidarita]], für welche er von 2014 bis 2019 im [[Europäisches Parlament|Europäischen Parlament]] saß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Slowakei war er von 2010 bis 2011 [[Nationalrat der Slowakischen Republik|Nationalratspräsident]] in der [[Regierung Radičová]], von März 2020 bis März 2021 slowakischer Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident in der [[Regierung Matovič]], in selbigen Funktionen dann erneut von April 2021 bis September 2022 in der [[Regierung Heger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sulík hat einen Großteil seiner Kindheit in Deutschland verbracht und wurde im deutschsprachigen Raum einem größeren Publikum durch seine zahlreichen Auftritte bei politischen Talkshows&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/die-slowakei-und-die-eu-ratspraesidentschaft-die-neue-verantwortung-des-nein-sagers/13828718.html &amp;#039;&amp;#039;Die neue Verantwortung des Nein-Sagers.&amp;#039;&amp;#039;] In: tagesspiegel.de, 4. Juli 2016, abgerufen am 18. Juli 2016, 13:33.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie der Dokusoap &amp;#039;&amp;#039;[[Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie|Die Geissens]]&amp;#039;&amp;#039; bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rnd.de/medien/die-geissens-fanauflauf-in-der-slowakei-ZWBUIFQMSZFZXKRCCAZ6OOYJJM.html |titel=„Ihr seid Weltstars hier“: Fanauflauf in der Slowakei überwältigt die Geissens |werk=rnd.de |hrsg=RedaktionsNetzwerk Deutschland |datum=2023-02-13 |abruf=2023-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Richard Sulík -2011-.jpg|mini|Richard Sulík (2011)]]&lt;br /&gt;
Sulík wurde am 12. Januar 1968 als eines von fünf Kindern eines Zahnarztes und einer Anwältin geboren. Von 1974 bis 1980 besuchte er die Grundschule Bratislava, im Jahr 1980 zog er im Alter von zwölf Jahren mit der gesamten Familie nach [[Deutschland]]. Dort besuchte er von 1980 bis 1984 die [[Realschule]] in [[München]], [[Gelsenkirchen]] und schließlich [[Pforzheim]]. Von 1984 bis 1987 besuchte Sulík das Technische Gymnasium Pforzheim. Sulík studierte von 1987 bis 1989 Allgemeine Physik an der [[Technische Universität München|Technischen Universität München]] und von 1989 bis 1992 Betriebswirtschaftslehre an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]], brach aber nach dem [[Vordiplom]] im Jahr 1992 sein Studium ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] kehrte er 1991 in die Tschechoslowakei zurück, gründete die Firma &amp;#039;&amp;#039;FaxCOPY&amp;#039;&amp;#039; und war für die nächsten zehn Jahre deren Leiter. 1998 begann er an der [[Wirtschaftsuniversität Bratislava]] zu studieren. Sein Studium schloss er dort im Jahr 2003 ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Karriere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Richard Sulík - (2011).jpg|mini|hochkant|Richard Sulík (2011)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Studienabschluss arbeitete er als Berater für das slowakische Finanzministerium unter Leitung von Minister [[Ivan Mikloš]], das 2004 die von Sulík entworfene [[Steuerrecht (Slowakei)|19-Prozent-Einheitssteuer]] einführte. Danach war er von 2004 bis 2006 Vorsitzender des Bratislavaer Abfallwirtschaftsbetriebs und von Juli 2006 bis April 2007 noch einmal Berater für das Finanzministerium unter Leitung von Minister [[Ján Počiatek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2009 gründete er die liberale Partei Sloboda a Solidarita (SaS, &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Solidarität&amp;#039;&amp;#039;) und wurde auch ihr Vorsitzender. Bei den [[Parlamentswahlen in der Slowakei 2010|Parlamentswahlen am 12. Juni 2010]] erreichte die SaS 12,42 % der Stimmen und stellt mit 22 Mandaten die drittstärkste Fraktion im [[Nationalrat der Slowakischen Republik|slowakischen Parlament]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://aktualne.centrum.sk/domov/politika/clanek.phtml?id=1211675 |wayback=20100710125859 |text=Sulík je novým predsedom NR SR. Ale až na druhý pokus  }} Aktualne.sk abgerufen am 8. Juli 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Von Juli 2010 bis Oktober 2011 fungierte er als dessen Präsident. Am 11. Oktober 2011 stimmten Sulík und die Mitglieder seiner Partei nicht für die Aufstockung des Euro-„Rettungsschirms“ [[Europäische Finanzstabilisierungsfazilität|EFSF]], was eine Regierungskrise auslöste.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791025,00.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Regierung droht an Euro-Rettung zu zerbrechen&amp;#039;&amp;#039;] vom 10. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,791321,00.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Slowakisches Nein verunsichert die Märkte&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Oktober 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Europawahl in der Slowakei 2014|Europawahl 2014]] wurde Sulík ins [[Europäisches Parlament|Europäische Parlament]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Oktober 2015 nahm er als Referent an der &amp;#039;&amp;#039;4. Konferenz für Souveränität 2015 – Freiheit für Deutschland&amp;#039;&amp;#039; in Berlin des &amp;#039;&amp;#039;[[Compact (Magazin)|Compact-Magazins]]&amp;#039;&amp;#039; in Kooperation mit dem russischen &amp;#039;&amp;#039;[[Institut für Demokratie und Zusammenarbeit]]&amp;#039;&amp;#039; teil. Am 13. Februar 2016 war er zusammen mit [[Heinz-Christian Strache]] von der [[FPÖ]] als Stargast der Veranstaltung &amp;#039;&amp;#039;Europäische Visionen – Visionen für Europa&amp;#039;&amp;#039; des [[Alternative für Deutschland|AfD]]-Führungspaars [[Frauke Petry]] und [[Marcus Pretzell]] angekündigt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.alternativefuer.de/2016/02/05/europaeische-visionen-visionen-fuer-europa/ |wayback=20160310005121 |text=—  }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ Webarchiv | url=http://www1.wdr.de/themen/aktuell/congress-center-ekr-100.html | wayback=20160221204300 | text=Kongress mit AfD und FPÖ soll trotz Kritik stattfinden}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, sagte dann jedoch wenige Stunden vorher ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. März 2016 vertrat Sulík in der TV-Sendung &amp;#039;&amp;#039;[[Anne Will (Fernsehsendung)|Anne Will]]&amp;#039;&amp;#039; mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Ist Europa noch zu retten&amp;#039;&amp;#039; – angesprochen auf die zögerliche Bereitschaft der Slowakei, Flüchtlinge aufzunehmen – die „Obergrenze Null“ und reklamierte im Gegenteil mit Verweis auf die [[Sexuelle Übergriffe in der Silvesternacht 2015/16|Silvesternacht in Köln]] einen „Schutz der Europäer“. Zudem sprach er sich für ein Ausscheiden Griechenlands aus der [[Europäische Union|EU]] und der [[Eurozone]] und die Abschaffung des [[Regionalpolitik der Europäischen Union|Strukturfonds]] aus. Als Grund dafür verwies er eigens auf die begünstigte Slowakei, weil dort angeblich mit den Fördermitteln aus Brüssel nur die Korruption Einzug gehalten habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/kultur/tv/anne-will-zum-eu-gipfel-wir-brauchen-die-tuerkei-aber-wir-sind-nicht-erpressbar-a-1080957.html Der Spiegel: &amp;#039;&amp;#039;Krisen-Talk bei Anne Will: &amp;quot;Wir brauchen die Türkei, aber wir sind nicht erpressbar&amp;quot;. Für den Tiefpunkt sorgte der Gast aus der Slowakei&amp;#039;&amp;#039;] vom 7. März 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 2024 trat Sulík zugunsten seines Nachfolgers Branislav Gröhling als Vorsitzender seiner Partei zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Romana Hlavanda Gogová: [https://hnonline.sk/tv/relacie/doslova/96137078-novy-sef-sas-groehling-absolutne-sa-neobavam-prava-veta-ktore-sulik-ziskal-mojou-hlavnou-temou-bude-sloboda &amp;#039;&amp;#039;Nový šéf SaS Gröhling: Absolútne sa neobávam práva veta, ktoré Sulík získal. Mojou hlavnou témou bude sloboda.&amp;#039;&amp;#039;] In: hnonline.sk, 19. März 2024, abgerufen am 24. März 2024 (slowakisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spricht fließend [[Englische Sprache|Englisch]] und [[Deutsche Sprache|Deutsch]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.strana-sas.sk/pub/modules/m_members/cv/189.pdf Strukturierter Lebenslauf] (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Es existieren jedoch vielerlei Gründe, in erster Linie auf die Interessen unseres Landes zu blicken. Denn wir teilen ein abgestecktes Gebiet, mit gemeinsamen Steuern, mit einheitlichen Gesetzen und einer Sprache. Deshalb halte ich es für außerordentlich wichtig und nehme es als meine politische Berufung wahr, darauf Acht zu geben, damit wir nicht um die Freiheit kommen, im Gegenteil, dass ihr Maß wächst. Selbstverständlich denke ich dabei an jene Bürger, die ich als Politiker vertrete. Das ist ein wahrer Liberaler, ungeachtet dessen, dass sich diesen schönen Begriff in den Ländern Westeuropas die Neomarxisten angeeignet haben.&amp;#039;&amp;#039; (Richard Sulík am 20. August 2018)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://komentare.hnonline.sk/komentare/1796383-ked-nas-na-chvilu-prisli-navstivit-ruski-bratia Richard Sulík: &amp;#039;&amp;#039;Keď nás na chvíľu prišli navštíviť ruskí bratia.&amp;#039;&amp;#039;] hnonline.sk, 20. August 2018, abgerufen am 20. Dezember 2018, 21:56 Uhr. (slowakisch). Originalzitat: &amp;#039;&amp;#039;Preto považujem za mimoriadne dôležité a vnímam to ako moje politické poslanie, dávať si pozor, aby sme o slobodu neprichádzali, naopak, aby jej miera rástla. Samozrejme, že mám na mysli občanov, ktorých ako politik zastupujem. To je skutočný liberál, napriek tomu, že v krajinách západnej Európy si tento pekný pojem osvojili neomarxisti.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm5773401}}&lt;br /&gt;
* [http://www.osobnosti.sk/osobnost/richard-sulik-2027 Lebenslaufdaten von Sulík auf osobnosti.sk]&lt;br /&gt;
* [http://www.sulik.sk/ Persönliche Website] (slowakisch)&lt;br /&gt;
* [http://richardsulik.blog.sme.sk/ Slowakischsprachiger Weblog]&lt;br /&gt;
* {{MdEP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Naviblock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Vorsitzende des slowakischen Nationalrats&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Außenminister der Slowakei&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1265888299|VIAF=100844214}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sulik, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender des Nationalrats (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für die Slowakei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteivorsitzender (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1968]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sulík, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slowakischer Ökonom und Politiker, Mitglied des Nationalrats, MdEP&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Januar 1968&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bratislava]], [[Tschechoslowakei]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;3mnaPashkan</name></author>
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