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	<title>Richard Schulte Staade - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hoefler50: /* Leben */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Richard Schulte.jpg|mini|Richard Schulte Staade in [[Kevelaer]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Schulte Staade&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Januar]] [[1932]] in [[Essen-Werden|Werden an der Ruhr]]; † [[13. Januar]] [[2020]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sebastian Latzel |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/kevelaer/ehemaliger-wallfahrtsrektor-von-kevelaer-richard-schulte-staade-ist-gestorben_aid-48318551 |titel=Ehemaliger Wallfahrtsrektor ist gestorben: Trauer um Richard Schulte Staade |sprache=de |abruf=2020-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Kevelaer]]) war ein deutscher [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Priester (Christentum)|Priester]] und [[Katholische Theologie|Theologe]]. Schulte Staade war von 1974 bis 2006 Pastor der [[Marienbasilika (Kevelaer)|Marienbasilika]] in Kevelaer und Wallfahrtsrektor der Kevelaerer Wallfahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/richard-schulte-staade/56287244 Traueranzeige Richard Schulte Staade], [[FAZ]] vom 18. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Richard Schulte Staade war der einzige Sohn aus einer Bauernfamilie in Werden an der Ruhr. 1936 musste die Familie nach Lüdinghausen umsiedeln. Nach Kriegsende brach er zunächst den Besuch des Gymnasiums ab und half auf dem heimischen Bauernhof aus und besuchte eine landwirtschaftliche Fachschule. Nach einer Begegnung mit dem Münsteraner Bischof [[Michael Keller (Bischof)|Michael Keller]] beschloss er 1955 Priester zu werden. Schulte Staade holte sein Abitur am [[Collegium Marianum (Bonn)|Marianum]] in Neuss nach und studierte in Münster und München [[Philosophie]] und [[Theologie]] sowie [[Kunstgeschichte]] bei [[Hans Sedlmayr]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirche-und-leben.de/artikel/nachruf-auf-richard-schulte-staade-vom-bauern-zum-wallfahrtsrektor/ Nachruf auf Richard Schulte Staade: Vom Bauern zum Wallfahrtsrektor] auf &amp;#039;&amp;#039;kirche-und-leben.de&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1963 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] und war zunächst [[Kaplan]] in den Kirchengemeinden [[St. Georg (Bocholt)|St. Georg]] in [[Bocholt]] und [[St. Jakobi (Coesfeld)|St. Jakobi]] in [[Coesfeld]]. 1966 wurde er Bezirksvikar für das bischöfliche Kommissariat Niederrhein in [[Wesel]] und 1971 [[Domvikar]] an der [[St.-Paulus-Dom|hohen Domkirche]] in [[Münster]], Leiter der Abteilung Erwachsenenseelsorge, Leiter und Beirat der Gruppe Familienseelsorge, stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Seelsorge im bischöflichen Generalvikariat und Diözesanbeauftragter der katholischen Ehe- und Familienberatung im [[Bistum Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1975 wirkte er als Pfarrer in Kevelaer, [[Marienbasilika (Kevelaer)|Pfarrei St. Marien]] und Rektor der Wallfahrt. 1976 wurde Schulte Staade [[Dekan (Kirche)#Römisch-katholische Kirche|Dechant]] im [[Dekanat]] Goch und 1982 Ehrendomkapitular im [[St.-Paulus-Dom (Münster)|St.-Paulus-Dom]] in Münster. Ab 1985 war er Mitglied des [[Priesterrat]]es und nichtresidierender [[Domkapitular]]. 1988 war er [[Definitorium|Definitor]] im Dekanat Goch und ab 1989 Konsistorialrat ehrenhalber der Apostolischen Exarchie für Ukrainer des byzantinischen Ritus in [[Deutschland]] und [[Skandinavien]]. 1992 ernannte ihn Papst [[Johannes Paul II.]] zum [[Ehrenprälat Seiner Heiligkeit|Ehrenprälaten Seiner Heiligkeit]]. Ebenfalls im Jahr 1992 wurde er Ehrendomkapitular an der [[Kathedrale unserer lieben Frau (Luxemburg)|Kathedrale unserer lieben Frau]] in Luxemburg und ab 1993 Groß[[archimandrit]] des Patriarchates von Antiochien und des gesamten Orients. 1994 wurde Schulte Staade erneut [[Definitor]] im Dekanat Goch und 1996 Ehren[[domherr]] der [[Christoffelkathedraal]] im niederländischen Bistum [[Roermond]]. Ab 2000 war er überdies Patriarchal-[[Exarchat (Kirchenwesen)|Exarch]] des Patriarchates von Antiochien und des gesamten Orients. Im Jahr 2002 wurde Schulte Staade zum Ehrenbürger der Stadt Kevelaer ernannt. Im Februar 2006 erfolgte seine Verabschiedung aus Kevelaer; seither war er &amp;#039;&amp;#039;Parochus emeritus&amp;#039;&amp;#039; in Wesel. Im April 2007 berief ihn der Großmeister des ökumenischen Lazarus-Ordens, Herzog von Brissac, zum Lazarus-Ordenskaplan im Humanitären Großpriorat Europa; er nahm ihn, gemeinsam mit dem Geistlichen Protektor des Lazarus-Ordens, Patriarch Gregorios III., in Krefeld-Hüls in den Lazarus-Orden auf und überreichte die Ordensinsignien. Er war ab 1959 Mitglied der K.D.St.V. Burgundia München im [[Cartellverband der katholischen deutschen Studentenverbindungen|CV]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Festakt der Stadt Kevelaer aus Anlass des 375-jährigen Jubiläums der Wallfahrt hielt der Ehrenbürger am 4. Mai 2017 eine vielbeachtete Festrede. Unter anderem berichtete er davon, wie es in neunjähriger Anstrengung gelang, den Papstbesuch in Kevelaer am 2. Mai 1987 zu bewerkstelligen. Er bekundete seine tief empfundene Wertschätzung für die hl. [[Mutter Teresa]] von Kalkutta, die gleichfalls 1987 in Kevelaer weilte. Er erzählte auch andere, kleinere und größere Begebenheiten aus seiner Amtszeit, u.&amp;amp;nbsp;a. davon, dass einmal ein RAF-Terrorist sich in Kevelaer von der politischen Kriminalität losgesagt habe. Schulte Staade war Ehrenmitglied von &amp;#039;&amp;#039;Pax Christi Kevelaer&amp;#039;&amp;#039;, eingedenk seiner Verdienste um die Erinnerung an die Pax-Christi-Ereignisse dort im Jahr 1948 und die Folgekongresse 1958, 1973 und 1988. Die neue Wallfahrtsstätte aus den 1980er-Jahren trägt auf seine Anregung hin den Namen Forum &amp;quot;Pax Christi&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein bleibendes Zeugnis seines Wirkens in Kevelaer ist die [[Orthodoxe Johanneskapelle (Kevelaer)|Orthodoxe Johanneskapelle]], deren Bau auf seine Initiative zurückgeht und für die er sich viele Jahre eingesetzt hat.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Nieting: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Orthodoxie in Kevelaer. 10 Jahre orthodoxe Johannes-Kapelle&amp;quot;.&amp;#039;&amp;#039; In: Historischer Verein für Geldern und Umgegend (Hrsg.): &amp;quot;Geldrischer Heimatkalender 2004&amp;quot;, Geldern 2003, S. 54.&amp;lt;/ref&amp;gt; Voraussetzung für den Bau war die Zustimmung von Bischöfen verschiedener autokephaler orthodoxer Kirchen, diese Kapelle für liturgische Feiern zu nutzen. 1989 konnte Schulte Staade die Unterzeichnung einer solchen Vereinbarung erreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefka Michel: &amp;quot;Die orthodoxe Johanneskapelle zu Kevelaer&amp;quot;, Regensburg 1998 (Schnell Kunstführer Nr. 2346), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1992 wurde die Kapelle, beispielhaft für die ökumenische Zusammenarbeit, die Schulte Staade sehr am Herzen lag, in Anwesenheit zahlreicher orthodoxer und katholischer Würdenträger feierlich eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Schulte Staade: &amp;quot;Ein Wort auf den Weg!&amp;quot; in: Stefka Michel: &amp;quot;Die orthodoxe Johanneskapelle zu Kevelaer&amp;quot;, Regensburg 1998 (Schnell Kunstführer Nr. 2346), S. 254.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gebete und Gesänge zur Kevelaerwallfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Kirchliche Druckerlaubnis Nr. 305/6-32/76, Münster, den 10. September 1976. Verlag Butzon &amp;amp; Bercker, Kevelaer 1976, ISBN 3-7666-8951-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Josef von Nazareth. Der Mann im Hintergrund.&amp;#039;&amp;#039; (Hrsg. mit [[German Rovira]]), St. Ulrich Verlag, Augsburg 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://kirchensite.de/aktuelles/aus-den-regionen/aus-den-regionen-news/datum/2012/01/30/richard-schulte-staade-feierte-seinen-80-geburtstag/ |text=Lebenslauf auf Kirchensite |wayback=20120320041055}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121575985}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121575985|LCCN=n/80/56070|VIAF=59164121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schulte Staade, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (Bistum Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archimandrit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Domherr (Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Internationalen Marianischen Päpstlichen Akademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Kevelaer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im CV]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schulte Staade, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schulte-Staade, Richard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher römisch-katholischer Priester und Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Januar 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Essen-Werden|Werden an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kevelaer]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hoefler50</name></author>
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