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	<title>Richard Schaller - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Lubitsch2 am 23. September 2025 um 14:30 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Theodor Schaller&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Juli]] [[1903]] in [[Köln]]; † [[12. August]] [[1972]] in [[Hannover]])&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Heinz Schröder]]: BIORAB-Online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Werner Jung (Historiker)|Werner Jung]], [[Bettina Schmidt-Czaia]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Kölner Rat, Biografisches Lexikon, Band 2: 1919-1945, herausgegeben vom Historischen Archiv und dem NS-Dokumentationszentrum (= Mitteilungen aus dem Stadtarchiv von Köln, Band 110).&amp;#039;&amp;#039; Historisches Archiv Stadt Köln, 2022, ISBN 978-3-928907-52-1, S. 223.&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein deutscher [[Politiker]] ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]).[[Datei:SchallerRichard.jpg|mini|Richard Schaller]]&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
{{lückenhaft|Ergebnis der Proteste nach Kriegsende}}&lt;br /&gt;
Richard Schaller wurde als siebtes von elf Kindern eines Kölner Handwerkers geboren. Einer seiner Brüder war der spätere NSDAP-Kreisleiter für Köln-Süd, Alfons Schaller. Ab 1910 besuchte Schaller die [[Volksschule]] in seiner Heimatstadt. 1917 begann er eine Lehre im Betrieb seines Vaters, die er vorzeitig abbrechen musste, als das Geschäft aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten geschlossen wurde. Seinen Lebensunterhalt verdiente Schaller anschließend bis 1929 als Bauhilfsarbeiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Schaller zunächst der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] nahegestanden hatte, wurde er von [[Josef Grohé]] für die NSDAP gewonnen, in die er im Frühjahr 1923 eintrat. Schaller entwickelte sich rasch zu einer der Führungspersönlichkeiten der Partei im Kölner Raum.&amp;lt;ref&amp;gt;Gesellschaft für Rheinische Geschichte: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039; 17 (1997), S. 251.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die NSDAP nach einem vorübergehenden Verbot wiedergegründet wurde, trat Schaller ihr zum 7. August 1925 erneut bei (Mitgliedsnummer 13.298).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36791086&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1926 wurde er mit der Leitung der [[NSDAP-Ortsgruppe]] in Köln betraut, die er bis Ende 1932 führte. Ebenfalls seit 1926 amtierte er als Stellvertreter von Grohé, dem [[NSDAP-Gauleiter]] im Gau Köln-Aachen. 1929 zog Schaller für die NSDAP in die Kölner Stadtverordnetenversammlung ein, der er bis 1933 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Mitglied des Reichstages]], dem er seit [[Reichstagswahl 1930|1930]] als Vertreter des Wahlkreises 20 (Köln-Aachen) angehörte, stimmte er unter anderem für die Annahme des von der Regierung Hitler eingebrachten [[Ermächtigungsgesetz]]es vom März 1933.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an die [[Machtergreifung|Machtübertragung]] an die Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 war Schaller eine der Schlüsselpersonen bei der Festigung des neuen Regimes im Kölner Raum: Im März 1933 wurde er zum [[Bürgermeister]] des Kölner Bezirks &amp;#039;&amp;#039;Köln Stadt&amp;#039;&amp;#039; ernannt. In diesem Amt war er bis 1938 maßgeblich dafür verantwortlich, die Kölner Stadtverwaltung im nationalsozialistischen Sinne neu zu organisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1933 wurden Schallers Kompetenzen um die Funktion des Landeswalters für die [[Rheinprovinz]] in der [[Nationalsozialistische Volkswohlfahrt|NS-Volkswohlfahrt]] erweitert. Von 1937 bis 1939 leitete Schaller die Hauptstelle „Handel und Handwerk“ des Gaus Köln-Aachen. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1937 wurde Schaller schließlich zum Gauobmann der [[Deutsche Arbeitsfront|DAF]] ernannt. In den letzten Jahren der NS-Herrschaft war Schaller erneut stellvertretender Gauleiter von Köln-Aachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schaller war ferner Mitglied der [[Sturmabteilung|SA]] und der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 357.251), in welchen er den Rang eines Brigadeführers bekleidete, sowie Träger des [[Goldenes Parteiabzeichen der NSDAP|Goldenen Parteiabzeichens]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Schaller von den [[Alliierte]]n verhaftet. Seine Verurteilung zu einer milden Strafe rief 1948 weitreichende Proteste in der Kölner Bevölkerung hervor: Es kam zu Massenumzügen am Gewerkschaftshaus, unweit des [[Bahnhof Köln West|Kölner Westbahnhofs]] und zu einer Petition, in der eine härtere Strafe gefordert wurde: &amp;#039;&amp;#039;„Schaller […] ist […] nicht nur einer der großen Kriegsverbrecher, sondern ebenfalls […] [verantwortlich für] Grausamkeiten, die das Naziregime in Köln und darüber hinaus verübt hat. Wir verlangen deshalb schnellste Revision dieser Schande.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Billstein: &amp;#039;&amp;#039;Das andere Köln. Demokrat. Traditionen seit d. Franz. Revolution&amp;#039;&amp;#039;, 1979, S. 430.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3887411161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|13019445X}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.bilderbuch-koeln.de/Benutzer/walterdick/Alben/20547|wayback=20160304083957|text=Fotos der Massenkundgebungen in Köln 1948}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13019445X|VIAF=50327831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schaller, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Parteiabzeichens der NSDAP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Brigadeführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DAF-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schaller, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schaller, Richard Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. August 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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