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	<title>Richard Sbrulius - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T15:04:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Sbrulius&amp;diff=1314498&amp;oldid=prev</id>
		<title>134.76.135.107: /* Leben */ Kommafehler und Kasusfehler korrigiert</title>
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		<updated>2025-02-18T13:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Kommafehler und Kasusfehler korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Sbrulius,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch: &amp;#039;&amp;#039;Riccardus Sbrul, Richardus Sbrolius&amp;#039;&amp;#039; (* um 1480 in [[Cividale del Friuli]] oder [[Udine]]; † nach 1528), war ein italienisch-deutscher [[Humanist]] und Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der aus ritterlichem Geschlecht stammende Gelehrte trat als [[fahrender Poet]] bereits 1505 auf deutschem Boden in [[Bonn]] auf, wo er ein [[Dekastichon]] auf den Kurfürsten [[Friedrich III. (Sachsen)|Friedrich den Weisen]] verfasste. Im selben Jahr ernannte ihn der [[Römisch-deutscher König|römisch-deutsche König]] und spätere Kaiser [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] auf dem Reichstag von Köln zum [[Dichterkrone|Poeta Laurus]]. Diesem übersetzte er das Buch [[Teuerdank]] in lateinische Verse. Den Kurfürsten selbst lernte er 1507, auf Vermittlung Maximilians&amp;amp;nbsp;I., auf dem Reichstag von Konstanz kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin nahm ihn der Kurfürst mit an seine neu gegründete [[Universität Wittenberg]], wo er ihm die [[Professor|Professur]] für Poetik und Rhetorik übertrug. Auf Weisung der Universität erlangte er 1507 das [[Bachelor|Baccalaurat]] und wurde 1508 [[Magister]] der [[Sieben Freie Künste]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der leidenschaftliche Dichter trat zuerst mit erotischer Lyrik hervor, was den Unwillen der Wittenberger Poeten auslöste, die seinen Lebenswandel anprangerten. Sie empfahlen ihm in Gedichten Heilmittel gegen seinen Liebeswahn, so dass sich Sbrulius später mit religiöser Poetik beschäftigte. Zudem dozierte er mit Vorliebe über zeitgenössische Dichter, vernachlässigte aber dabei die klassischen Autoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sbrulius galt als einer der bedeutendsten Humanisten der Wittenberger Hochschule und verkehrte mit [[Otto Beckmann (Theologe)|Otto Beckmann]], [[Kilian Reuter]], [[Christoph von Scheurl]], [[Theodoricus Block]], [[Georg Sibutus]] und anderen. Dabei geriet er 1510 mit [[Ulrich von Hutten]] in einen Streit, der als unruhiger Kopf von der Wittenberger Universität verwiesen wurde. 1511 verließ er Wittenberg und begann ein intensives Wanderleben. Im Sommersemester 1511 immatrikulierte er sich an der [[Universität Leipzig]]. Im Oktober 1512 lebte er in [[Erfurt]], wo er von Scheurl wegen eines Verhältnisses zu einer Prostituierten ermahnt wurde. [[Helius Eobanus Hessus]] griff ihn aufgrund seiner Qualitäten als Dichter an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sbrulius verließ Erfurt, immatrikulierte sich im Sommersemester 1513 an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt (Oder)]] und ging 1516 an die [[Universität Köln]], wo er die Bekanntschaft mit [[Erasmus von Rotterdam]] machte. Es scheint, dass er sich 1519 in [[Basel]] aufgehalten hat, auch in [[Löwen]] und [[Trier]] war. 1522 wechselte er als Lektor an die Lateinschule in das [[Freiberg|sächsische Freiberg]]. Hier blieb er als Lehrer der griechischen Sprache und der Literatur seinem Lieblingsfach treu. Er verfasste eine Elegie auf die edlen Metalle, das schäumende Bier, die lieblichen Jungfrauen, den reich geschmückten Dom und den weisen Senat der Stadt. Sbrulius wechselte wiederum an die Universität Frankfurt/Oder, wo sich seine Spuren verlieren. Möglicherweise hat er sich wieder an den kaiserlichen Hof begeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkauswahl ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ad Christ. Scheurlum extemporale Carmen.&amp;#039;&amp;#039; Wittemberg 1507. ([https://histbest.ub.uni-leipzig.de/rsc/viewer/UBLHistBestCBU_derivate_00000957/vit_n_2071_003.jpg Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Maximiliani Caesaris P. F. Aug. Obitum Nenia.&amp;#039;&amp;#039; 1519. ([https://books.google.de/books?id=RyQ8AAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;De mira potentia Naturae,&amp;#039;&amp;#039; Beyer, Leipzig 1577. ([https://opendata2.uni-halle.de/explore?bitstream_id=1bfd15a1-b178-470f-9a9c-546bea031790&amp;amp;handle=1516514412012/2641&amp;amp;provider=iiif-image Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Naenia in Maxim. Obit.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elegia in Carol. Imperat.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Panegyr. in Freder. Sax. Elect. Chleomach. L. I Triumph. Princip. Brandenburg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vaticanum Protei&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Caroli V. Imp. Felicem in Germaniam ex Hisp. Reditum &amp;amp; c.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elegia in laudem Freibergae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Elegia de mira potentia natuare metallaria.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
: &amp;#039;&amp;#039;Siehe hierzu auch:&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Johann Albert Fabricius: &amp;#039;&amp;#039;Bibliotheca latina mediæ et infimæ aetatis.&amp;#039;&amp;#039; T. Baracchi et f., Florenz, 1858&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Süss: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Gymnasiums zu Freiberg (Gymnasium Albertinum).&amp;#039;&amp;#039; Gerlachsche Buchdruckerei, Freiberg 1876&lt;br /&gt;
* Georg Ellinger: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der neulateinischen Literatur Deutschlands im sechzehnten Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1929&lt;br /&gt;
* Karl Adolf Schmid und Georg Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Erziehung vom Anfang an bis auf unsere Zeit.&amp;#039;&amp;#039; J.G. Cotta, Stuttgart 1892&lt;br /&gt;
* Ernst Hermann Joseph Münch: &amp;#039;&amp;#039;Ulrichi ab Hutten Equitis Germani Opera quae Extant Omnia.&amp;#039;&amp;#039; J. C. Hinrichs, Leipzig 1827&lt;br /&gt;
* Gottlieb Christian Mohnike: &amp;#039;&amp;#039;Ulrich Huttens Klagen gegen Wedeg Loetz und dessen Sohn Henning zwei Bücher&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Ernst Mauritius, Greifswald 1816&lt;br /&gt;
* [[Heinz Kathe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Leucorea|Wittenberger Philosophische Fakultät]] 1502–1817&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 117). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-04402-4.&lt;br /&gt;
* [[Irene Dingel]], [[Günther Wartenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Theologische Fakultät Wittenberg 1502 bis 1602.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2002, ISBN 3-374-02019-4&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|34|253|480|480|Sbrolius oder Sbrulius, Richard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124373674|NAME=Richardus Sbrolius}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124373674|LCCN=no/2003/72970|VIAF=57544463}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sbrulius, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance-Humanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Reformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literaturwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Leucorea)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (HRR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Person (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 16. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sbrulius, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sbrolius, Richardus; Sbrul, Richard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienisch-deutscher Humanist und Dichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1480&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cividale del Friuli]] oder [[Udine]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1528&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>134.76.135.107</name></author>
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