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	<title>Richard Ruoff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:32:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Ruoff&amp;diff=955283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vieilissant: /* Militärkarriere */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Militärkarriere&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Ruoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. August]] [[1883]] in [[Dörzbach|Meßbach]]/[[Württemberg]]; † [[30. März]] [[1967]] in [[Tübingen]]) war ein [[Generaloberst]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Richard war ein Sohn des württembergischen [[Amtmann]]s und Domänenpächters Fritz Ruoff und dessen Ehefrau Maria, geborene Thomm. Ruoff heiratete 1909 Martha Fuchs, mit der er die vier Kinder Elfriede (* 1919), Gerhard (* 1921), Irmgard (* 1922) und Arnold (* 1930) hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Ruoff machte 1903 sein Abitur am Gymnasium in [[Heilbronn]] und trat am 15. April 1903 als [[Fahnenjunker]] in das [[10. Württembergisches Infanterie-Regiment Nr. 180|10. Württembergische Infanterie-Regiments Nr. 180]] der [[Württembergische Armee|Württembergischen Armee]] in [[Tübingen]] ein. Er wurde Mitte August 1904 zum [[Leutnant]] [[Beförderung (Personalwesen)|befördert]], war 1910 [[Bataillon]]sadjutant und stieg als [[Oberleutnant]] im Februar 1913 zum [[Regiment]]sadjutant auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurde Ruoff Ende November 1914 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert. Er wurde mehrmals als [[Kompaniechef]] eingesetzt, war zeitweise [[Adjutant]] der 51. Reserve-Infanterie-[[Brigade]] und beim Generalstab der [[26. Reserve-Division (Deutsches Kaiserreich)|26. Reserve-Division]]. Für seine Leistungen erhielt Ruoff beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], das Ritterkreuz des [[Militärverdienstorden (Württemberg)|Militärverdienstordens]], das Ritterkreuz I. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s und das [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1930, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruoff diente nach dem [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Waffenstillstand von Compiègne]] als Kompaniechef in seinem Stammregiment und war ab Januar 1919 bis zur [[Demobilisierung]] seines [[Verband (Militär)|Verbandes]] Kommandeur des III. Bataillons. Er wurde in das [[Reichswehr|Hunderttausend-Mann-Heer]] übernommen und war zunächst Adjutant und Generalstabsoffizier im Stab der [[5. Division (Reichswehr)|5. Division]] in [[Stuttgart]]. Im Jahr 1923 wurde er Chef der 11. Kompanie des [[14. (Bad.) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|14. (Badisches) Infanterie-Regiments]] in [[Konstanz]]. 1926 wurde er zum [[Major]] befördert und 1931 zum [[Oberstleutnant]] und Kommandeur des III. Bataillons des [[13. (Württ.) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|13. (Württembergisches) Infanterie-Regiments]] in [[Ulm]]. Er wurde am 1. Juli 1933 zum [[Oberst]] befördert und war ab dem 1. Oktober Regimentskommandeur in [[Ludwigsburg]]. Schon 1934 wurde Ruoff erneut Generalstäbler, diesmal als Chef des Generalstabes beim [[V. Armeekorps (Wehrmacht)|V. Armeekorps]] in Stuttgart und dann als [[Generalmajor]] im Jahr 1936 Chef des Generalstabes des [[Gruppenkommando]] 3 in [[Dresden]]. Er wurde 1938 nach dem [[Anschluss Österreichs]] [[Generalleutnant]] Chef des Generalstabes der Heeresgruppe 5 in [[Wien]].[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-214-0342-36A, Russland-Mitte, General Richard Ruoff.jpg|mini|Richard Ruoff (links), November 1941]]&lt;br /&gt;
Seine steile Karriere wurde dadurch begünstigt, dass das [[NS-Regime]] unter [[Adolf Hitler]] seit seiner [[Machtergreifung]] 1933 die [[Aufrüstung der Wehrmacht]] betrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde am 1. Mai 1939 zum [[General der Infanterie]] befördert, wurde [[Kommandierender General]] das [[V. Armeekorps (Wehrmacht)|V. Armeekorps]] und zugleich Befehlshaber im [[Wehrkreis V (Stuttgart)|Wehrkreis V in Stuttgart]]. &lt;br /&gt;
Das Armeekorps befand sich beim Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]s am [[Westwall]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dort brauchte es nicht zu kämpfen, weil Frankreich sich nicht an seine Zusage hielt, [[Überfall auf Polen#Der Weg in den Krieg|Polen beizustehen]]. Französische Truppen überschritten zwar die [[Grenze zwischen Deutschland und Frankreich|Grenze zu Deutschland]], eruierten aber nur die Stärke des Westwalls und zogen sich ab dem 21. September 1939 wieder zurück ([[Sitzkrieg#Saar-Offensive|Saar-Offensive]]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Seine Truppen erzwangen in den ersten Tagen des [[Westfeldzug]]es (Mai 1940) unter anderem die Übergänge über die [[Maas]]. Später drangen über den [[Aisne]]-Abschnitt nach Süden vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutsch-sowjetischer Krieg|Ostfeldzug]] drang sein Korps über [[Suwałki]], im Bereich der [[Heeresgruppe Mitte]], vom Nordwesten her bis an die [[Kleiner Moskauer Eisenbahnring|Ringbahn]] von [[Moskau]] vor ([[Schlacht um Moskau]]). &lt;br /&gt;
Ruoff erhielt am 30. Juni 1941 (acht Tage nach Kriegsbeginn) das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 646.&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde am 8. Januar 1942 zum [[Oberbefehlshaber]] der im Mittelabschnitt eingesetzten [[4. Panzerarmee (Wehrmacht)|4. Panzerarmee]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hitler hatte [[Erich Hoepner#Widerstand|Erich Hoepner]] abgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Er wurde am 1. Juni 1942 zum [[Generaloberst]] befördert, übernahm das [[17. Armee (Wehrmacht)|Armeeoberkommando 17]] und führte die Armee Ende Juli 1942 aus den Don-Brückenköpfen in den [[Kaukasus]] ([[Unternehmen Edelweiß (Kaukasus)|Unternehmen Edelweiß]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wurde im Juli 1943 beim [[Kriegsverbrecherprozess von Krasnodar]] in Abwesenheit angeklagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ruoff wurde im Juni 1943 (kurz vor seinem 60. Geburtstag) als Generaloberst in die [[Führerreserve]] versetzt und bis zum Kriegsende nicht mehr verwendet. Er wohnte bei Kriegsende am [[Bodensee]] und starb am 20. März 1967 in Tübingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Richard Ruoff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hürter]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-57982-6, S. 658 f. (Kurzbiographie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/b69b9ab1-7d4f-455c-8c11-92e35664ba58/ BArch N 984]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Generaloberste und Generaladmirale von Wehrmacht und Waffen-SS}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012388506|LCCN=|NDL=|VIAF=171586811}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ruoff, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generaloberst (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des V. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber des Wehrkreises V (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Württembergischen Militärverdienstordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1883]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ruoff, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generaloberst im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1883&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dörzbach|Meßbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. März 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vieilissant</name></author>
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