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	<title>Richard Pruchtnow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T15:04:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Pruchtnow&amp;diff=1746767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-22T07:45:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Reinhard Ferdinand Pruchtnow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. April]] [[1892]] in [[Berlin]]; † [[22. Juni]] [[1943]] wahrscheinlich in [[Bad Salzbrunn]] in Schlesien&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv Lichterfelde: SSO-Film 394 A, Bild 1453: gibt an, dass Pruchtnow sich im Mai 1943 schwerkrank im Hotel Schlesischer Hof in Bad Salzbrunn befand.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher SS-Führer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pruchtnow and Himmler.jpg|mini|Pruchtnows Hochzeitsfeier am 29. Januar 1937. Im Bild (von links nach rechts): [[Lina Heydrich]], Karl Wolf, Heinrich Himmler, Fräulein Henrichsen, Pruchtnow und seine Braut und Reinhard Heydrich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend und Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Richard Pruchtnow wurde als Sohn des Berliner Fleischermeisters Friedrich Wilhelm Louis Pruchtnow (1853–1901) und seiner Ehefrau Martha Anna Maria Platzke (1858–1928) geboren. Von 1898 bis 1910 besuchte er das Königstädtische [[Realgymnasium]]. Anschließend absolvierte er eine [[Kaufmann|kaufmännische]] Lehre und arbeitete er als [[Buchhalter]]. Am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], in dem unter anderem mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurde, nahm er von August 1914 bis November 1918 als [[Unteroffizier]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Von 1919 bis 1923 war Pruchtnow Buchhalter und Kassierer, dann von 1923 bis 1930 [[Prokura|Prokurist]] beim Bankgeschäft [[Sal. Oppenheim|Salomon Oppenheim]]. Danach verdingte er sich von April 1930 bis März 1931 als [[Versicherungsvertreter]]. Nachdem er von April bis August 1931 arbeitslos gewesen war, stand er von August 1931 bis September 1933 im Dienst der Devisenbewirtschaftungsstelle des Berliner [[Finanzamt]]es. Im Anschluss daran war er kurzzeitig, bis Oktober 1933, Bezirksfinanzwart bei der [[Deutsche Arbeitsfront|Deutschen Arbeitsfront]] in Berlin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pruchtnow trat zum 1. Mai 1931 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 531.273).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/33301062&amp;lt;/ref&amp;gt; In die [[Schutzstaffel|SS]] trat er im November 1931 ein (SS-Nummer 27.487).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Ende 1933 wurde Pruchtnow dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]], dem Geheimdienst der NSDAP, zugeteilt. Am 1. November 1933 wurde er [[Hermann Behrends]], dem Leiter des [[SD-Oberabschnitt]]s Ost, als persönlicher [[Adjutant]] zur Verfügung gestellt. In dieser Eigenschaft war Pruchtnow im Frühjahr 1934 maßgeblich an dem durch Behrends im Auftrag von [[Heinrich Himmler]] und [[Reinhard Heydrich]] organisierten Intrigenspiel gegen den [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Chef [[Rudolf Diels]] beteiligt, das – letztlich erfolgreich – darauf abzielte, Diels Stellung im Machtkampf innerhalb der NS-Führungsgruppen zu schwächen und seine Ablösung zu erzwingen, um so die Übernahme der Gestapo durch die SS zu ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Oktober 1934 wurde Pruchtnow dem persönlichen Stab von [[Heinrich Himmler]] zugeteilt, in dem er in der Chef-Adjutantur tätig war. Dort übernahm er unter anderem Aufgaben als Verbindungsführer des Reichsführers SS zum [[Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda]]. 1937 heiratete Pruchtnow Mathilde Dickert (* 5. Juli 1908 in Alsdorf). Am 15. Januar 1938 erhielt Pruchtnow zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben noch die Funktion eines Verbindungsführers des Himmler’schen Stabes zum Wirtschaftsminister [[Walther Funk]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1940 war Pruchtnow als Kommandant der [[Festung Lichtenau]] für Ehrenhäftlinge vorgesehen. Am 1. März 1941 wurde Pruchtnow zum Hauskommandanten des Geheimen Staatspolizeiamtes ernannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1942 war Pruchtnow als Polizeipräsident vorgesehen, konnte diese Stellung aber aufgrund seiner Erkrankung an [[Leberkrebs]] nicht mehr antreten. Im März 1943 wurde er stattdessen zum kommissarischen Polizeidirektor der Polizeidirektion [[Opava|Troppau]] ernannt. Im Mai 1943 folgte die Ernennung zum regulären Inhaber dieser Funktion, die er aufgrund seines Gesundheitszustandes jedoch nicht mehr wahrnehmen konnte: Nachdem eine Erholungskur in Schlesien keine Abhilfe schaffen konnte, starb Pruchtnow im Juni 1943. Himmler hatte ihn wenige Wochen zuvor noch als Geste der Verbundenheit symbolisch zum SS-Oberführer ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pruchtnows Grab befindet sich auf der Kriegsgräberstätte in Berlin-Steglitz-Lichterfelde II Parkfriedhof.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.volksbund.de/graebersuche/content_ergebnis_detail.asp?id=3051134&amp;amp;sec_id=0D0BC945C366D3075B61B7E2D2ED74CA2A24BF61 Volksbund Kriegsgräberfürsorge].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beförderungen ==&lt;br /&gt;
* 1. September 1933: [[SS-Scharführer]]&lt;br /&gt;
* 15. Oktober 1933: [[SS-Truppführer]]&lt;br /&gt;
* 1. Januar 1934: [[SS-Untersturmführer]]&lt;br /&gt;
* 1. Mai 1934: [[SS-Obersturmführer]]&lt;br /&gt;
* 4. Juli 1934: [[SS-Hauptsturmführer]]&lt;br /&gt;
* 20. April 1935: [[SS-Sturmbannführer]]&lt;br /&gt;
* 20. April 1936: [[SS-Obersturmbannführer]]&lt;br /&gt;
* 30. Januar 1939: [[SS-Standartenführer]]&lt;br /&gt;
* 1943: [[SS-Oberführer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Tuchel]]: &amp;#039;&amp;#039;Am Grossen Wannsee 56-58. Von der Villa Minoux zum Haus der Wannsee-Konferenz&amp;#039;&amp;#039;, 1992, S. 172.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pruchtnow, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Pruchtnow, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Pruchtnow, Richard Reinhard Ferdinand (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Offizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. April 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juni 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Salzbrunn]] in Schlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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