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	<title>Richard Ottmar - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Ottmar&amp;diff=2451768&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<updated>2026-01-27T10:00:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Ottmar&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. März]] [[1889]] in [[Backnang]]; † [[23. Juli]] [[1956]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Theologie|Theologe]] und [[Lehrer]], der zugleich als Experte für [[Fahrplan|Eisenbahnfahrpläne]] aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der zu Lebzeiten auch als „Fahrplan-Pastor“&amp;lt;ref name=&amp;quot;sölch-111&amp;quot;&amp;gt;Werner Sölch: Orient-Express. Glanzzeit und Niedergang und Wiedergeburt eines Luxuszuges. 4. Auflage. Alba-Verlag, Düsseldorf 1998, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt; bekannte Ottmar wurde als Sohn eines Lehrers in Backnang geboren. Nach der Schulzeit in Backnang und an den [[Evangelische Seminare Maulbronn und Blaubeuren|Evangelischen Seminaren in Maulbronn und Blaubeuren]], während der er bereits sehr früh Interesse an Eisenbahnen und deren Fahrplänen entwickelte, studierte er am [[Evangelisches Stift Tübingen|Stift Tübingen]] [[evangelische Theologie]]. Nach Abschluss des Studiums war er von 1911 bis 1918 als [[Vikar]] im Dienst der [[Evangelische Landeskirche in Württemberg|Württembergischen Landeskirche]] in [[Großaspach]], [[Großgartach]], [[Trossingen]] und [[Bartenbach]] tätig. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Unteroffizier]] im [[Sanitätsdienst]]. 1916 heiratete er in Bartenbach seine Frau Hedwig, beide bekamen zwei Töchter und drei Söhne. 1918 wechselte Richard Ottmar als Studienrat für evangelischen Religionsunterricht in den Schuldienst, zunächst an die Rosenberg-Realschule in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während des Studiums waren Eisenbahnfahrpläne und [[Kursbuch|Kursbücher]] zu seinem Hobby geworden und Ottmar reichte bei den damaligen [[Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen|Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen]] verschiedene Vorschläge für Verbesserungen des Bahnverkehrs ein. Er engagierte sich auch mit Vorträgen und Veröffentlichungen für den weiteren Ausbau des Eisenbahnnetzes, so etwa für den Bau einer „[[Hegaubahn]]“ von [[Villingen-Schwenningen|Schwenningen]] über [[Tuttlingen]] nach [[Schaffhausen]], die für eine schnellere Verbindung von [[Stuttgart]] zur [[Gotthardbahn]] sorgen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;Exemplarisch: [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=4079&amp;amp;sprungId=114588&amp;amp;syssuche=Hegau&amp;amp;logik=&amp;amp;nolights=&amp;amp;letztesLimit=suchen Vortrag am 18. Oktober 1912, Landesarchiv Baden-Württemberg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde Richard Ottmar 1920 ehrenamtlicher Fahrplanreferent des Landesfremdenverkehrsverbandes Württemberg-Hohenzollern. Ab 1927 vertrat er den Verband auch im Fahrplanausschuss des [[Reichsfremdenverkehrsverband]]s. Nach Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Ottmar auch in den Nachfolgeorganisationen aktiv. Ab 1948 vertrat er den damaligen Fremdenverkehrsverband Württemberg im Fahrplanausschuss des Bundes Deutscher Verkehrsverbände und wurde Mitglied des Fahrplanausschusses im [[Deutscher Industrie- und Handelstag|Deutschen Industrie- und Handelstag]] (DIHT). In beiden Gremien setzte er sich für die Neuordnung des nationalen und internationalen Fernverkehrs nach dem Krieg ein. Ein wesentliches Ergebnis war 1951 die Einführung des [[Tauern-Express]], als dessen „Vater“ Ottmar bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sölch-111&amp;quot; /&amp;gt; Nachdem der [[Orient-Express]] aufgrund seiner Führung über die inzwischen hinter dem [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhang]] liegenden Städte [[Bratislava]] und [[Budapest]] und die damit verbundenen stundenlangen Grenzaufenthalte und unsicheren Verbindungen erheblich an Nachfrage verloren hatte, stellte der Tauern-Express für Belgien sowie den west- und süddeutschen Raum bald die zentrale Verbindung auf den [[Balkanhalbinsel|Balkan]] und bis in die [[Türkei]] dar. Auch an der Einführung des [[Austria-Express]] von [[Hoek van Holland]] nach [[Graz]] und [[Klagenfurt]] sowie des [[Mozart (Zug)|Mozart]] von [[Straßburg]] nach [[Salzburg]] als ersten Schritt zur späteren Tagesverbindung von Paris nach Wien war Ottmar maßgeblich beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stöckl&amp;quot;&amp;gt;Fritz Stöckl: Europäische Eisenbahnzüge mit klangvollen Namen. Carl Röhrig Verlag, Darmstadt 1958, S. 194&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner beruflichen Tätigkeit und dem Engagement für das Fahrplanangebot der Bahn war Ottmar auch auf musikalischem Gebiet aktiv. Über mehrere Jahre war er Vorsitzender des [[Stuttgarter Oratorienchor]]s&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/PDB.asp?ID=114654 Landesbibliographie Baden-Württemberg, Personendatenbank, Eintrag zu Richard Ottmar], abgerufen am 19. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; und mit diesem auf Chorreisen im In- und Ausland unterwegs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stöckl&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottmar wurde 1954 pensioniert, zuletzt war er als [[Oberstudienrat (Deutschland)|Oberstudienrat]] am [[Johannes-Kepler-Gymnasium Bad Cannstatt]] tätig gewesen. Als auch außerhalb Deutschlands anerkannter Fahrplansachverständiger blieb er aber weiter aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;&amp;gt;[http://books.google.de/books?id=aZgVAQAAMAAJ&amp;amp;q=%22richard+ottmar%22 Chronik der Stadt Stuttgart auf books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im März 1956 erhielt er für seine ehrenamtliche Tätigkeit das [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]] verliehen. Ottmar starb vier Monate später am 23. Juli 1956.&amp;lt;ref name=&amp;quot;chronik&amp;quot;/&amp;gt; Er wurde auf dem [[Waldfriedhof Stuttgart]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books/about/Das_Randenbahnprojekt_und_seine_Konkurre.html?id=WJgpuAAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y Das Randenbahnprojekt und seine Konkurrenzprojekte: Vortrag, gehalten am 3. Mai 1912 in Tuttlingen]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books/about/Berlin_Gotthard.html?id=diwotwAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y Berlin-Gotthard: Die Bedeutung des Hegaubahnprojekts für den internationalen Verkehr; Vortrag, gehalten am 18. Oktober 1912 in Engen]&lt;br /&gt;
* [http://books.google.de/books/about/Der_Wiederaufbau_des_Süddeutschen_Orien.html?id=MKxnHQAACAAJ&amp;amp;redir_esc=y Der Wiederaufbau des Süddeutschen Orientverkehrs: Denkschrift, 1927]&lt;br /&gt;
* Süddeutsche-Schweizerische Eisenbahnfragen, Geographische Wochenschrift, 1935, Sonderdruck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Stöckl]]: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Eisenbahnzüge mit klangvollen Namen.&amp;#039;&amp;#039; Carl Röhrig Verlag, Darmstadt 1958.&lt;br /&gt;
* Werner Sölch: &amp;#039;&amp;#039;Orient-Express. Glanzzeit und Niedergang und Wiedergeburt eines Luxuszuges.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Alba-Verlag, Düsseldorf 1998, ISBN 3-87094-173-1.&lt;br /&gt;
* Peter Geiger: &amp;#039;&amp;#039;Zur bleibenden Erinnerung an Richard Ottmar, Oberstudienrat a. D.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Steinkopf, 1956&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/einfueh.php?bestand=19636 Landesarchiv Baden-Württemberg, Bestand PL 721, Nachlass Richard Ottmar, kurze Einführung und Lebenslauf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012292517|VIAF=171124957}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ottmar, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schienenverkehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Landeskirche in Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1956]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ottmar, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe, Lehrer und Fahrplanexperte&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. März 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Backnang]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Juli 1956&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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