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	<title>Richard Oelze - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T14:21:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Richard_Oelze&amp;diff=80516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Scholless: /* Literatur */ Halbgeviertstrich</title>
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		<updated>2026-04-25T13:25:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Halbgeviertstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Richard Oelze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1900]] in [[Magdeburg]]; † [[27. Mai]] [[1980]] in [[Gut Posteholz]] bei [[Hameln]]) war ein deutscher Maler. Er wird dem [[Surrealismus]] zugerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ab 1914 besuchte Oelze die [[Kunstgewerbeschule Magdeburg]], wo bis 1918 seine Ausbildung zum [[Lithograf]] erfolgte. Im [[Abendschule|Abendstudium]] erlernte er das [[Aktzeichnen]]. Zu seinen Lehrern gehörten dort ab 1918 [[Richard Winckel]] und [[Kurt Tuch]]. Von 1919 bis 1921 absolvierte er an derselben Schule ein Studium als [[Stipendiat]]. 1921 bis 1925 war er Student am [[Bauhaus]], zunächst in [[Weimar]] bei [[Johannes Itten]], dann in [[Dessau]], wo er 1929 einen Lehrauftrag am Bauhaus erhielt. Von 1926 bis 1929 lebte er in [[Dresden]], beteiligte sich hier an einer Ausstellung der „Dresdner Secession“, und von 1929 und 1930 in [[Ascona]] in der [[Schweiz]], wo er durch Reproduktionen die Werke des [[Surrealismus]] kennenlernte. Nach einem kurzen Aufenthalt bis 1932 in [[Berlin]], weilte er in den Jahren 1932 bis 1936, nach einem längeren Aufenthalt am [[Gardasee]], in [[Paris]], machte Bekanntschaft mit [[André Breton]], [[Salvador Dalí]], [[Paul Éluard]] und [[Max Ernst]] und verarbeitete den Surrealismus in seinen Arbeiten. 1933 wurde er in den „Salon des Sur-Indépendants“ aufgenommen. 1936 und 1937 lebte er erneut in der Schweiz und in [[Italien]]. 1938 zog er nach [[Deutschland]], wo er sich 1939 in der [[Künstlerkolonie Worpswede]] niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1939 bis 1945 leistete er Kriegsdienst und war in Gefangenschaft. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] ging er wieder nach Worpswede, wo er bis 1962 arbeitete und dann nach Posteholz umzog. Richard Oelze war 1959 Teilnehmer der [[documenta II]] und 1964 der [[documenta III]] in [[Kassel]]. Ab 1959 nahm Richard Oelze als Mitglied des [[Deutscher Künstlerbund|Deutschen Künstlerbundes]] an etlichen DKB-Jahresausstellungen teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.kuenstlerbund.de/deutsch/historie/archiv-seit-1950/ausstellungen/index.html |wayback=20160304081626 |text=kuenstlerbund.de: &amp;#039;&amp;#039;Ausstellungen seit 1951&amp;#039;&amp;#039;}} (abgerufen am 2. Dezember 2015)&amp;lt;/ref&amp;gt; 1965 wurde er Mitglied der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]] Berlin. Von 1951 bis 1957 war er mit der Schriftstellerin und Publizistin [[Hedwig Rohde]] verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Detlef Krumme |Hrsg=[[Wilhelm Kühlmann]] |Titel=Rohde |Sammelwerk=[[Killy Literaturlexikon]]. Autoren und Werke des deutschsprachigen Kulturraumes |Band=Band 9: Os – Roq |Auflage=2., vollständig überarbeitete |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin/New York |Datum=2010-04-30 |Seiten=705 |ISBN=978-3-11-022044-5}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2020-09-14 Worpswede Skulpturen Erwartung (4).jpg|mini|Statuen &amp;quot;Erwartung&amp;quot; von Jimmi D. Paesler nach dem Gemälde von Richard Oelze 1935 / 1936 in der Bergstraße in Worpswede]]&lt;br /&gt;
Oelze war unter den noch weniger bekannten Teilnehmern der [[International Surrealist Exhibition]] 1936 in London. Sein bedeutendstes Werk dürfte wohl &amp;#039;&amp;#039;Die Erwartung&amp;#039;&amp;#039; (1935/1936) sein, wo eine Gruppe Leute mit dem Rücken zum Betrachter in eine leere Landschaft starrt. [[Alfred Barr]], der Oelze im Sommer 1936 in Paris traf, erwarb das Bild 1940 für das [[MoMA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oelze wird als einer der bedeutenden deutschen Maler des [[Surrealismus]] angesehen. Typisch für seine Arbeiten ist die geheimnisvolle Darstellung von Landschafts- und Figurenkompositionen mit schon altmeisterlicher Wiedergabe der Details.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oelze übte einen bedeutenden Einfluss auf den französischen Spätsurrealisten [[Christian d’Orgeix]] aus. Die [[Kunsthalle Bremen]] verfügt über ein Richard-Oelze-Archiv, in dem sich zahlreiche Dokumente und Werke aus dem Nachlass von Ellida Schargo von Alten befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
Oelze stand in Paris vor allem mit [[Paul Éluard]] und [[Max Ernst]] in Kontakt, verkehrte mit [[André Breton]] und [[Salvador Dalí|Salvator Dali]]. Als er an einer Gruppenausstellung der Surrealisten 1934 an der Port de Versaille teilnahm, waren die Surrealisten vor Oelzes Werken versammelt, als dieser die Ausstellung betrat. &amp;quot;Da kommt Oelze&amp;quot;, sagte einer von ihnen. &amp;quot;Man begrüßte ihn mit Hallo. [[Gala Éluard Dalí]] umarmte ihn und küßte ihn auf beide Wangen. Mit diesem Kuss war seine Aufnahme in den Kreis der Surrealisten besiegelt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wieland Schmied |Titel=Richard Oelze 1900-1980, Gemälde und Zeichnungen |Hrsg=Akademie der Künste Berlin |Ort=Berlin |Datum=1987 |ISBN=3-88331-950-3 |Seiten=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oelze öffnete mit seinen Bildern den Urgrund des Unbewussten, indem er Landschaften schuf, aus denen sich merkwürdige Physiognomien herausformen, unheimliche Gestalten dem Betrachter entgegenwölben, Grotten aus Glubschaugen sich bilden. Die Surrealisten haben ihn für diese Wahnbilder geliebt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Richard Oelze: Der Tiefseeltaucher |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2001-01-06 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/richard-oelze-der-tiefseeltaucher/191908.html |Abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Max Ernst gehörte zu Oelzes größten Bewunderern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blog.staedelmuseum.de/neu-im-staedel-richard-oelze-archaisches-fragment/ |titel=Richard Oelzes „Archaisches Fragment“ |datum=2018-07-11 |sprache=de |abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er soll sein Werk &amp;quot;vorzüglichste Traummalerei&amp;quot; genannt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Dalí adelte ihn gar zum &amp;quot;einzigen richtigen Surrealisten&amp;quot;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Auch Paul Eluard soll ihn den einzigen richtigen Surrealisten genannt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Manfred de la Motte |Titel=Der besoffene Besen - 1938-1983, in: Symposion Informel. Die Malerei der Informellen heute |Ort=Saarbrücken |Datum=1983 |Seiten=20, s. Anm. 9, S. 129}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem Kritiker Will Grohmann war Oelze »ein großer Könner, der . . . in seiner Heimat unbekannt ist«&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Es brodelt und blubbert |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1964-10-06 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/kultur/es-brodelt-und-blubbert-a-df646c52-0002-0001-0000-000046175694 |Abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Oelze gilt als der wichtigste deutsche Surrealist, und hat laut Nicola Kuhn vom Tagesspiegel „trotzdem [...] nie zu den Großen dieser Bewegung gehört [...]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Richard Oelze: Der Tiefseeltaucher |Sammelwerk=Der Tagesspiegel Online |Datum=2001-01-06 |ISSN=1865-2263 |Online=https://www.tagesspiegel.de/kultur/richard-oelze-der-tiefseeltaucher/191908.html |Abruf=2021-12-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Oelze ist Träger des [[Max Beckmann|Max-Beckmann-Preises]], erhielt den [[Karl Ernst Osthaus-Preis]] der Stadt [[Hagen]], den [[Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen|Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen]], den [[Lichtwark-Preis]] der Hansestadt [[Hamburg]] und wurde 1980 mit dem [[Niedersächsischer Staatspreis|Niedersachsenpreis]] der Kategorie Kultur ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt [[Magdeburg]] benannte nach Oelze eine Straße, den [[Magdeburger Straßen/O|Oelzeweg]]; in [[Worpswede]] gibt es den Richard-Oelze-Ring.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Renate Damsch-Wiehager: &amp;#039;&amp;#039;Richard Oelze. Ein alter Meister der Moderne&amp;#039;&amp;#039;, München/Luzern 1989&lt;br /&gt;
* Ines Hildebrand: &amp;#039;&amp;#039;Oelze, Richard.&amp;#039;&amp;#039; In: Guido Heinrich, Gunter Schandera (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Magdeburger Biographisches Lexikon]] 19. und 20. Jahrhundert. Biographisches Lexikon für die Landeshauptstadt Magdeburg und die Landkreise Bördekreis, Jerichower Land, Ohrekreis und Schönebeck.&amp;#039;&amp;#039; Scriptum, Magdeburg 2002, ISBN 3-933046-49-1.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Honisch]] (Vorwort): &amp;#039;&amp;#039;1945 1985. Kunst in der Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, (Nationalgalerie, Staatliche Museen, Preußischer Kulturbesitz, Berlin), Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1985, ISBN 3-87584-158-1&lt;br /&gt;
* [[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Einblicke. Das 20. Jahrhundert in der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf&amp;#039;&amp;#039;, Hatje Cantz Verlag, Düsseldorf 2000; ISBN 3-7757-0853-7&lt;br /&gt;
* Klaus Lison: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Maler war weltbekannt&amp;#039;&amp;#039;, [[Volksstimme|Magdeburger Volksstimme]] vom 10. November 2005&lt;br /&gt;
* {{NDB|19|445|446|Oelze, Richard|Renate Wiehager|118736027}}&lt;br /&gt;
* [[Martin Wiehle]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdeburger Persönlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. durch den Magistrat der Stadt Magdeburg, Dezernat Kultur. imPuls Verlag, Magdeburg 1993, ISBN 3-910146-06-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Richard Oelze 1900–1980. Gemälde und Zeichnungen&amp;#039;&amp;#039;, [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste]], Berlin/[[Kunsthalle Bielefeld]]/[[Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen]], Düsseldorf/Kunstverein in Hamburg/[[Kunsthalle Bremen]]/Museum [[Villa Stuck]], München 1987/88&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Söhne des Junggesellen. Richard Oelze. Einzelgänger des [[Surrealismus]]&amp;#039;&amp;#039;, [[Kunsthalle Bremen]]/Ostfildern-Ruit: Hatje Cantz Verlag 2000&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gesichte der Schrift. Anmerkungen zu den Wortskizzen Richard Oelzes.&amp;#039;&amp;#039; In: Andreas Kreul, air flow. Aufsätze zur Kunst, hrsg. v. Selmar Feldman, Köln: Salon Verlag 2004, S. 96–111&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118736027}}&lt;br /&gt;
* [http://www.villa-wessel.de/AusstellungsSeiten/Richard_Oelze/richard_oelze.html Ausstellung 2002/2003] in der [[Villa Wessel]], Iserlohn&lt;br /&gt;
* [http://www.armin-schreiber-kunstpaternoster.de/what_about_oelze/richard_oelze.html Armin Schreiber: What about Oelze?]&lt;br /&gt;
* [http://ruprecht.art.blog/2018/03/09/waelder-toter-augen/ Uwe Ruprecht: Wälder toter Augen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118736027|LCCN=n79043312|NDL=00618811|VIAF=7660523}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oelze, Richard}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Surrealismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schüler am Bauhaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Deutschen Künstlerbund]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Worpswede)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer einer Biennale di Venezia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1980]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oelze, Richard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Surrealismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1980&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Gut Posteholz]] bei [[Hameln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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